Wolfswilderei ist kein Kavaliersdelikt

20.02.2017 |  Von  |  Natur, News, Tierwelt  | 
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Der WWF verurteilt den zweiten nachgewiesenen Fall von Wolfswilderei im Wallis innert einem Jahr aus Schärfste. Schon letztes Jahr wurde ein Wolf im Wallis getötet. Auch der am Freitag im Vals d’Anniviers gefundene Wolf starb an Schussverletzungen.

„Es darf nicht sein, dass Wilderer einfach nach Belieben Wölfe töten“, meint Gabor von Bethlenfalvy, Grossraubtierverantwortlicher beim WWF Schweiz.

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Im Kanton Bern hagelt es am meisten

14.02.2017 |  Von  |  Natur, News  | 
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Die meisten Hagelkörner sind im Jahr 2016 laut der Zürich Versicherung im Kanton Bern gefallen. Auch im Mehr-Jahresvergleich führt der Kanton Bern vor Tessin und Zürich die Rangliste an.

Das Unwetter in der Region Bern Ende Mai 2016 fiel heftig aus. Hagelkörner so gross wie Tischtennisbälle richteten allein bei 1‘132 Zurich-Kunden Fahrzeugschäden in der Höhe von 2,9 Millionen Franken an.“Das war 2016 das grösste Hagelereignis in der Schweiz“, sagt Ralph Echensperger, Leiter des Bereichs Schaden bei Zurich Schweiz.

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Vogelgrippe: Schweizweite Massnahmen für die Geflügelhaltung verordnet

18.11.2016 |  Von  |  Natur, News, Tierwelt  | 
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Hühner, Enten und weiteres Geflügel dürfen ab sofort schweizweit nicht mehr im Freien gefüttert und getränkt werden. Begründet wird die Anordnung mit dem Auftreten der gefährlichen Vogelgrippe bei Zugvögeln am Bodensee sowie am Genfersee. Die Massnahmen sind vorerst befristet bis zum 31. Januar 2017. Für eine Übertragbarkeit des Virus auf Menschen gibt es keine Hinweise.

Nachdem über die letzten zehn Tage zahlreiche Wasservögel auf dem Bodensee am Vogelgrippevirus H5N8 verendet sind, wurde die hochansteckende Krankheit bei Wildvögeln auch auf weiteren Seen in der Westschweiz festgestellt. Der Vogelgrippe-Erreger ist vermutlich von Zugvögeln aus Zentralasien nach Mitteleuropa getragen worden.

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Vorhaben zum Schutzwaldprojekt Stans ist gesichert

14.11.2016 |  Von  |  Natur, News  | 
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Die Regierung des Kantons Nidwalden hat das Schutzwaldprojekt Stans genehmigt. Gleichzeitig werden den Waldbesitzern Kostenbeträge für die erste Etappe zugesichert.

Der Orkan Lothar hatte 1999 den Schutzwald am Stanserhorn stark beschädigt, womit dessen Schutzfunktion nachhaltig beeinträchtigt wurde. In den letzten Jahren sind zwar grosse Anstrengungen unternommen worden, um die Situation zu verbessern. Zur Erhaltung und Verbesserung der Schutzwirkung sind aber auch künftig Massnahmen notwendig.
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Tote Vögel am Bodensee gefunden – Vogelgrippe-Virus wahrscheinliche Ursache

09.11.2016 |  Von  |  Natur, News, Tierwelt  | 
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In den letzten Tagen sind am Bodensee tote Wildvögel aufgefunden worden. Todesursache war gemäss den bisherigen Laborbefunden ein Vogelgrippe-Virus. Die Schweiz, Deutschland und Österreich treffen in Kürze koordinierte Massnahmen, um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.

Seit vergangenem Freitag werden rund um den Bodensee verendete Wildvögel gemeldet. Es handelt sich dabei in erster Linie um Reiherenten. Endgültige Ergebnisse zur Todesursache stehen noch aus, aber alle bereits durchgeführten Untersuchungen weisen auf die Vogelgrippe (aviäre Influenza) hin. Konkret dürfte es sich um den Subtyp H5N8 handeln.

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WWF Schweiz – Bauern missachten Gewässer-Abstände

09.11.2016 |  Von  |  Natur, News  | 
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Pestizide und Dünger können eine nachhaltige Gefahr für saubere Gewässer darstellen. Deshalb gibt es rechtliche Vorschriften – zum Beispiel im Gewässerschutzgesetz -, dass die Landwirtschaft gewisse Mindestabstände zu Flüssen und Bächen einhalten muss, um übermässige Verunreinigungen zu vermeiden.

Nicht immer wird dem Genüge getan, wie ein Untersuchung des WWF im St. Galler Rheintal gezeigt hat: bei 43 Prozent der untersuchten Ackerflächen war der Sicherheitsabstand für Pestizide und Dünger zu Flüssen und Bächen zu klein. Der WWF fordert daher eine strikte Einhaltung des geltenden Gewässerschutzgesetzes.

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WWF: Bestände von Wirbeltieren nehmen rasant ab

05.11.2016 |  Von  |  Natur, News, Tierwelt  | 
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Wie der kürzlich veröffentlichte Living Planet Report des WWF zeigt, hält der Rückgang der Biodiversität weiter an.

Die Bestände der rund 3700 im Bericht seit 1970 erfassten Wirbeltierarten sind im Schnitt weltweit um über die Hälfte zurückgegangen. Mit über 80 Prozent Rückgang zählen dabei Süsswasserfische und Amphibien zu den grössten Verlierern.

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