Stratosphären-Sprung: Baumgartner auch im Internet ein Held

16.10.2012 |  Von  |  News
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Extremsportler Felix Baumgartner ist nach seinem Rekordsprung aus der Stratosphäre auch im Netz ein Star. Die waghalsige Aktion des Österreichers war das Top-Thema auf Facebook, Twitter & Co.  

Bis zu 8 Millionen Menschen sahen am Sonntag auf Youtube gleichzeitig zu, wie der Extremsportler aus 39 Kilometern Höhe von seiner Kapsel absprang und auf die Erde zuraste. Noch nie zuvor schauten so viele Nutzer bei einem Livestream zu, wie der Youtube-Betreiber Google bekanntgab.

Auf der Facebook-Seite der Mission erhielt das Bild, auf dem Baumgartner nach der Landung auf dem Boden kniet, mittlerweile über 500’000 „Gefällt mir“-Klicks. Dazu gab es 15’000 Kommentare, 69’000 Mal wurde das Foto geteilt.

Die eigene Facebook-Seite des „furchtlosen Felix“ erhielt bis jetzt 1,2 Million „Gefällt mir“-Klicks – 287.000 Menschen unterhalten sich in Diskussionen darüber.

Auch beim Kurznachrichtendienst Twitter war der Rekordsprung das Topthema. Schlagworte wie „#stratos“, „#baumgartner“ oder „#spacejump“ schafften es mühelos in die „Trending Topics“, die Liste der beliebtesten Themen.



Der Mann, der die Schallmauer im freien Fall durchbrach…

Mit seinem Projekt „Stratos“ gelang dem 43-jährigen Österreicher und Wahl-Arboner etwas, was vor ihm niemand wagte – nämlich sich aus 39 Kilometern vom Rand des Weltalls in die Tiefe zu stürzen und im freien Fall die Schallmauer zu durchbrechen. Es war der höchste Fallschirmsprung sowie auch der höchste bemannte Ballonflug der Geschichte.

Gestartet war Baumgartner in New Mexico im Südwesten der USA in einer Druckkapsel. Mit Hilfe eines Heliumsballons ging es hoch hinauf in die Stratosphäre. Aus 39’000 Metern Höhe stürzte sich Baumgartner dann in seinem Schutzanzug in die Tiefe. Mit unglaublichen 1’342 Stundenkilometern raste er Richtung Erde und durchbrach im freien Fall die Schallmauer.



Schockmomente gab es kurz nach dem Absprung aus der Kapsel, als sich Baumgartner in alle Richtungen zu drehen begann. „Ich habe die ganze Zeit versucht, das zu stoppen. Zuerst den einen Arm raus, dann den anderen – nichts half. In dem Anzug spürst du die Luft nicht. Es war wirklich schwer, das zu kontrollieren“, berichtete der Extremsportler später.

Doch nach 4 Minuten und 20 Sekunden öffnete Baumgartner schliesslich seinen Fallschirm und landete glücklich über der Wüste von New Mexico – frenetisch gefeiert von seiner Crew, seiner Familie und seinen vielen Fans.

 

Oberstes Bild: © Benoit DUCHATELET – flickr.com – CC BY 2.0

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