Nein zum Überwachungsstaat! NSA und Freiheitsfeinde stoppen

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Der total überwachte Bürger ist keine ferne Schreckensvision – sondern heute längst Realität. Auf Schritt und Tritt werden wir bespitzelt – egal ob via Internet, Telefon, RFID-Chips oder Videokameras.

Zeit, dass sich der Bürger gegen dieses Übel wehrt, denn mit der Totalüberwachung legt der Staat die Axt an Demokratie und Rechtsstaat.

Dass wir rund um die Uhr überwacht werden, kann seit den Enthüllungen durch Edward Snowden auch der Gutgläubigste nicht mehr leugnen. Dank dem Ex-CIA-Mitarbeiter wissen wir, dass die National Security Agency (NSA) als grösste Datenkrake der Welt agiert, die weltweit sämtliche Kommunikationsdaten aufsaugt: USA gleich Vereinigte Stasi von Amerika!

Eine besondere Note dieses Skandals liegt darin, dass die USA als grösster Überwachungsstaat wiederum andere souveräne Staaten zum Angriffsziel von Überwachung machen – und dabei in den überwachten Staaten auch noch willige Komplizen an den Schaltstellen der Macht finden!

Der Verrat der überwachten und überwachenden Staaten an den Bürgern ist somit ein doppelter: Nicht nur treten sie die Freiheitsrechte der Bürger mit Füssen, sondern liefern deren Persönlichstes und Privatestes auch noch an eine ausländische Macht aus!

Beruhigungspillen für die Überwachten

Mit dummen Argumenten versuchen Politiker, die totale Überwachung zu rechtfertigen und den bespitzelten Bürger einzulullen. Es gehe doch nur um die Sicherheit – schliesslich könne man mit all den gesammelten Daten z.B. ganz toll Anschläge verhindern. Doch was für eine ‚Sicherheit’ soll das sein, der die Freiheit und das Recht auf Schutz der Privatsphäre geopfert werden? Es ist die vermeintliche Sicherheit einer Diktatur, wohl kaum aber einer Demokratie.

Eine weitere Phrase: „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nicht zu befürchten.“ Von wegen! Dass prinzipiell jeder sehr wohl etwas durch die Totalüberwachung zu befürchten hat, liegt schon darin begründet, dass grundsätzlich die Daten aller Bürger gesammelt werden. Damit wird jeder Bürger unter Generalverdacht gestellt. Es reicht aus, zufällig in einen bestimmten Filter zu gelangen, den Sicherheitsbehörden über die Daten legen, um als völlig Unschuldiger ins Visier der Überwacher zu geraten.

Schon ein harmloser Scherz auf Twitter kann böse Folgen haben, wie der Brite Leigh van Bryan erfahren musste, der wegen eines Spasstweets von der US-Einreisebehörde mit seiner Begleiterin ins Gefängnis und danach zurück nach Grossbritannien geschickt wurde. Nur ein trauriges Beispiel von vielen.

Ja nicht auffallen… die Folgen der Überwachung

Einschüchterung, die Schere im Kopf und der Zwang zur Anpassung sind die fatalen Konsequenzen der totalen Überwachung. Eine innere Stimme mahnt den überwachten Bürger zur permanenten Vorsicht. „Sei auf der Hut“ – denn auch du könnest zu unrecht auf einer Verdächtigenliste landen. Besser also bestimmte Suchwörter bei Google nicht eingeben, bei Facebook nur Belangloses posten und im privaten Blog keine kontroversen Meinungen vertreten – um bei den Behörden ja keine schlafende Hunde zu wecken, die sich einem an die Fersen heften könnten. Das entspricht dem Lebensgefühl, das Menschen in Spitzelstaaten wie der UDSSR oder DDR hatten.

Statt sich beruhigen und einlullen zu lassen, lautet die Devise: Geh einfach davon aus, dass du der Nächste bist, der zu unrecht ins Visier der Behörden gerät! So bekommt man die richtige Einstellung zum Skandal der Dauerüberwachung. Wer nicht so lange warten will, bis es soweit ist, sollte jetzt anfangen, die Demokratiefeinde mit ihren Überwachungsambitionen an der Spitze der Gesellschaft zu bekämpfen.

Überwachtungsstaat – Was ist das?



 

Oberstes Bild: © Brian A Jackson – Shutterstock

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1 Kommentar


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