ARM bringt Chips für ultra-günstige Smartphones

09.05.2014 |  Von  |  Neue Medien
ARM bringt Chips für ultra-günstige Smartphones
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[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Smartphones sind meist teure Begleiter für Freizeit und Beruf? Nicht unbedingt, sagt Chiphersteller ARM. Das britische Unternehmen sieht die Zukunft der Mobiltelefone nämlich vor allem im niedrigen Preissegment und stellt dafür aus heutiger Sicht utopische Zahlen in den Raum.

Ein Smartphone für jedermann

Zahlreiche Hersteller stimmen ARM im Prinzip zu: Die Zukunft liegt im Einsteigersegment. Aus diesem Grund möchte das Unternehmen, das für einen Grossteil der Prozessoren in heutigen Smartphones und Tablets verantwortlich ist, auch genau dieses Segment mit besseren (und damit vor allem günstigeren) Produkten bedienen. Das Ziel ist es, in Zukunft extrem preiswerte Smartphones zu ermöglichen. Verkauft werden sollen diese dann auf der ganzen Welt, vorrangig jedoch sollen Entwicklungsländer davon profitieren.

Jetzt, Mitte des Jahres 2014, erscheinen die folgenden Werte noch kaum umsetzbar: ARM will dafür sorgen, dass Handys mit einem ansprechenden Funktionsumfang bereits zu einem Stückpreis von 20 US-Dollar produziert werden können. Da sich die Produktionskosten für die Geräte ohnehin permanent reduzieren, sollten die Verkaufszahlen gerade bei den Einsteigergeräten schnell explodieren, meint ARM. Auch hier möchte das Unternehmen bereits genaue Zahlen kennen: 2,8 Milliarden Smartphones sollen in Schwellen- und Entwicklungsländern bis 2018 abgesetzt werden – pro Jahr.

Keine Zukunftsmusik

Wenn es nach ARM geht, kann das Ziel der günstigen Smartphones bereits in wenigen Monaten erreicht werden. Die Technologie dafür wäre bereits fertig. In Europa dürfen wir aber wahrscheinlich lange auf diese ultra-günstigen Mobiltelefone warten, denn zunächst wird der Markt in den oben genannten Ländern (darunter zahlreiche Nationen in Asien und Südamerika) bedient. Schlecht ist das aber vielleicht nicht: Die Einschnitte hinsichtlich der Leistung und der Funktionen dürften auch mit neuen Prozessoren erheblich ausfallen. Die Verkaufschancen hierzulande wären also gegen die etablierte Mittelschicht aus Smartphones eher gering.

ARM selbst sieht seine eigene Zukunft und auch diejenige der meisten anderen Hersteller von Handy-Chips jeglicher Art übrigens vor allem in zwei Segmenten: dem erwähnten Einsteigerbereich und dem High-End-Bereich. Dort könnten zwar keine hohen Stückzahlen abgesetzt werden, aber das Prestige dieser Geräte dürfte man nicht unterschätzen, denn diese würden ein positives Licht auch auf die allergünstigsten Smartphones werfen – und damit indirekt auch deren Verkäufe ankurbeln.

 

Oberstes Bild: © Köf3 – wikimedia.org[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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