Nützliche Tipps für einen guten WLAN-Empfang

16.09.2014 |  Von  |  Neue Medien
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Speziell in dicht besiedelten Gebieten ist das Surfen über WLAN nicht immer so flüssig, wie man sich das wünscht. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Qualität des Netzes zu verbessern.

WLAN steht für Wireless Local Area Network, also ein drahtloses lokales Netzwerk. Da es sich um eine Funkverbindung handelt, stellen Decken und Wände eine Störquelle dar. Befinden sich ausserdem andere Netzwerke in unmittelbarer Umgebung, sind häufige Verbindungsabbrüche und eingeschränkte Nutzbarkeit die ungeliebte Folge.

Grundvoraussetzung für eine höhere Reichweite ist ein günstiger Standort des Routers. Optimal wäre eine höher gelegene Position, wobei er nicht in der Nähe anderer Mikrowell-Geräte, wie zum Beispiel einer Funksteckdose oder eines Schnurlostelefons, platziert sein sollte.

WLAN-Routern stehen lediglich 13 Sendekanäle zur Verfügung; nur bei 3 davon, nämlich bei den Kanälen 1, 6 und 11, überschneiden sich die Frequenzbereiche nicht – kein Wunder also, wenn es zu Störungen kommt. Die Router suchen sich standardmässig den besten Kanal. In der Folge führen sie nurmehr dann einen Kanalwechsel durch, wenn sie aus- und wieder eingeschaltet werden. Daher kann es sinnvoll sein, den Kanal manuell einzustellen.

Bei einem Windows-Rechner müssen Sie zunächst das kostenlose Tool „inSSIDer Home“ herunterladen (etwa bei chip.de). Nach der Installation (den Haken bei „User Experience Improvement Program“ wegklicken) starten Sie die Anwendung. Im Programmfenster klicken Sie auf „Networks“ – alle WLAN-Netze in der Umgebung werden nun aufgelistet.

Benutzen Sie einen Mac, dann klicken Sie mit gedrückter „Alt“-Taste auf das WLAN-Symbol. Sie sehen nun die Daten zum WLAN-Netz, mit dem der Computer verbunden ist. Gehen Sie mit dem Mauszeiger nach unten, scheint ein kleines Fenster bei jedem weiteren Netz auf. In jedem Fall können Sie die Signalstärke (RSSI) sowie den Kanal ablesen. Je näher die Signalstärke bei 0 liegt, umso besser ist sie. Im Bereich von –50 bis –30 können Sie ziemlich zufrieden sein, bei –70 bis –60 ist sie ausreichend, überschreitet sie –80, werden Sie Probleme haben.

Grundsätzlich wird empfohlen, einen der Kanäle 1, 6 oder 11 zu wählen. Sind diese schon belegt, versuchen Sie es mit einem, der von WLANs mit geringer Signalstärke verwendet wird und dabei von den oben genannten Kanälen mindestens zwei Kanäle entfernt ist. Konkret handelt es sich also um 3, 4, 8, 9 und 13. Probieren Sie nicht nur mehrere aus, sondern führen Sie auch einen Netztest durch, der Auskunft über Down- und Uploadgeschwindigkeiten gibt.

 

Oberstes Bild: © Jane Kelly – Shutterstock.com

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