Welche risikobehafteten Inhaltsstoffe in Kosmetika stecken

20.10.2014 |  Von  |  Gesundheit
Welche risikobehafteten Inhaltsstoffe in Kosmetika stecken
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Viele Hersteller verzichten bereits auf chemische Inhalts- und Wirkstoffe in Kosmetikprodukten und verwenden natürliche Alternativen. Doch noch nicht jeder scheint erkannt zu haben, dass der Trend deutlich in Richtung ökologischer Produkte geht.

In Kosmetikprodukten werden häufig chemische Substanzen verwendet, da es entweder keine pflanzlichen Alternativen gibt oder dies einfach die günstigste Lösung für den Hersteller ist. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Inhaltsstoffe in Kosmetika nicht unbedenklich sind.

Aluminiumsalze stehen in Verdacht, Brustkrebs und Alzheimer zu fördern

In Antitranspiranten und Antiseptika werden Aluminiumsalze verwendet. Bei Antitranspiranten dienen sie zur Hemmung der Schweissbildung und sollen eine antibakterielle Wirkung erzielen. Hierfür lagern sich die Aluminiumsalze an der obersten Hautschicht an, wo sie die Hautporen verschliessen. Seit geraumer Zeit vermuten Wissenschaftler, dass die Verwendung von Antitranspiranten oder Antiseptika das Risiko erhöht, an Alzheimer und Brustkrebs zu erkranken. Bislang gibt es jedoch noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die diesen Verdacht zweifelsfrei bestätigen.

Formaldehydabspalter – Konservierungsmittel, die Hautirritationen und Krebsbildung fördern

Diazolidinyl- und Imidazolidinyl-Urea – einfacher als Formaldehydabspalter zu bezeichnen – sind Konservierungsmittel, die unter anderem in vielen Mascaras Verwendung finden. Diese Formaldehydabspalter sind jedoch umstritten und stehen im Verdacht, nicht nur unschöne Hautirritationen, sondern auch Krebserkrankungen zu fördern.

Propylenglycol kann Leber und Nieren schädigen sowie allergische Reaktionen auslösen

Das aus Mineralöl hergestellte Propylenglycol ist ein Feuchthaltemittel und Weichmacher, das gleichzeitig die Aufgabe eines Konservierungsmittels erfüllt. Es findet sich in zahlreichen Kosmetikprodukten wie etwa Deodorants und Hautcremes. Es kann nicht nur allergische Reaktionen auslösen, sondern auch Schäden an Nieren und Leber, falls der Wirkstoff über die Haut in den Organismus gelangt.

Auch Parabene stehen als krebserregende Stoffe im Verdacht

Im kosmetischen Bereich werden Parabene häufig verwendet. Sie werden zum Konservieren von Produkten eingesetzt, da sie eine mikrobakterielle und fungizide Wirkung erzielen. Dabei stehen sie jedoch im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein, weil sie die Aktivität bestimmter Enzyme einschränken können. Deshalb sollten Sie, um das Risiko einer Krebserkrankung zu reduzieren, auf Kosmetikprodukte verzichten, die Parabene enthalten.

Mineralöle blockieren natürliche Regulierungsmechanismen der Haut

In manchen Kosmetikprodukten werden Mineralöle verwendet, die in der Wirkstoffliste als Paraffinum liquidum, Petrolatum und Vaseline zu finden sind. Diese Inhaltsstoffe blockieren die natürlichen Regulierungsmechanismen der Haut, weil sie einen Film auf der Hautoberfläche bilden, wodurch die Haut nicht mehr richtig „atmen“ kann. Mineralöle werden häufig bei Pflegetüchern und Lotionen verwendet.

 

Oberstes Bild: © Zerbor – Shutterstock.com


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