Tun Sie etwas gegen den Blues nach den Ferien!

17.12.2014 |  Von  |  Gesellschaft
Tun Sie etwas gegen den Blues nach den Ferien!
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Vor den Ferien ist alles noch gut. Sie planen Ihren Urlaub, wälzen Kataloge, buchen im Internet den Flug, das Hotel oder die Ferienwohnung und freuen sich auf die schönsten Tage des Jahres. Dann ist es endlich soweit und wenn Sie Glück haben, ist es am Urlaubsort genau so schön, wie Sie es sich erträumt haben, oder auf der Rundreise in einer Gruppe lernen Sie freundliche Mitreisende und interessante Sehenswürdigkeiten kennen.

Aber auch diese schöne Zeit geht eines Tages vorbei, meist schneller als erwartet, und Sie sind wieder zurück in Ihrem Alltag, der nicht so sonnig ist, wie Sie es in den letzten Wochen gewohnt waren. Das verträgt nicht jeder, und so verfällt mancher dann in eine depressive Stimmung, von Fachleuten Post-Holiday-Syndrom genannt. Man kann aber etwas dagegen tun!

Urlaub macht glücklich und gesund – meistens jedenfalls

Das positive Gefühl fängt schon beim Planen einer Reise an, setzt sich bei der Anreise fort und ist auf dem Höhepunkt, wenn Sie sich dort, wo Sie hingefahren sind, rundherum wohlfühlen. Sie befreien sich von den Sorgen des Alltags, freuen sich nur über die schönen Dinge und tun Ihrem Körper und Ihrer Seele etwas Gutes. Der Stress fällt von Ihnen ab und wenn alles gut läuft – Sie morgens keine Kakerlaken in der Dusche finden, sich keine Lebensmittelvergiftung einfangen, wegen des bösen Sonnenbrands oder der lauten Klimaanlage nicht die ganze Nacht wach liegen oder nicht wegen eines Unfalls im Krankenhaus landen –, fühlen Sie sich frei und sind am Ende des Urlaubs richtig gut erholt.

Doch diese Urlaubsstimmung können die wenigsten Urlauber mehrere Tage in den Alltag hinüberretten. Bereits eine Woche nach der Rückkehr kommt es bei vielen Menschen sogar zu einer Umkehr der Stimmung mit Übellaunigkeit und Stressgefühl. Und das ist nicht unbedingt von der Länge des Urlaubs abhängig, sondern kann sowohl Reisenden passieren, die nur ein paar Tage in einer anderen Umgebung waren, als auch denjenigen, die einen langen Urlaub über mehreren Wochen hinter sich haben. Wenn der Urlaub auch nicht so toll und erholsam gewesen ist, ist das Risiko, schlecht gelaunt wieder zur Arbeit zu gehen, besonders gross.

Lassen Sie sich Zeit bei der Eingewöhnung!

Wenn Sie wieder mit der Arbeit anfangen, ist die Leistungsfähigkeit geringer als üblich. Deshalb sollten Sie sich Zeit zur Eingewöhnung lassen und vielleicht schon an einem Samstag zurückkommen, sodass Sie langsam in die Woche starten und wichtige Entscheidungen möglicherweise auf einen späteren Termin legen. Das nächste Wochenende ist dann auch nicht mehr fern.

Wenn Sie ihre Urlaubserlebnisse mit einer Kamera oder in einem Tagebuch festgehalten haben, können die schönen Erinnerungen an Ihre Reise nicht so schnell verschwinden oder immer mal wieder aufgefrischt werden. Gehen Sie Ihren Familienmitgliedern oder Freuden ruhig mit der Schilderung Ihrer Reise ein wenig auf die Nerven – nur übertreiben Sie es nicht! Denn wer will schon ständig von tollen Abenteuern hören und selbst noch lange auf seinen nächsten Urlaub warten müssen.

Vorfreude ist die schönste Freude

Gegen das Post-Holiday-Syndrom gehen Sie am besten an, wenn Sie sofort nach der Rückkehr wieder eine neue Reise planen. Ob eine lange Reise im Jahr oder mehrere kurze – beide Varianten haben ihre eigenen Vorzüge. Fachleute gehen allerdings davon aus, dass Reisen im Abstand von ungefähr zwei Monaten den grössten Effekt im Hinblick auf Erholung und gute Laune haben. Wenn Sie sich das finanziell leisten können und die Arbeit sowie Ihre sonstigen Verpflichtungen das zulassen, befinden Sie sich quasi in einem Dauerhoch von Vorfreude und Urlaubsglück. Und doch sollen manche Menschen ja der Meinung sein, dass es zu Hause sowieso am schönsten ist.

 

Oberstes Bild: © KieferPix – shutterstock.com


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