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Fahrzeugpanne – und wer zahlt den Pannendienst?

07.01.2015 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Der Motor stottert plötzlich oder die Scheibenwischer funktionieren nicht mehr – wen hat eine Autopanne nicht schon ereilt? Dann ist guter Rat teuer und ohne professionelle Pannenhilfe kommt man meistens nicht weiter. Um neben dem ganzen Stress nicht auch noch grossen finanziellen Schaden zu erleiden, ist es wichtig, durch einen preisgünstigen Schutz vorzusorgen.

Es gibt verschiedene Angebote schneller und kostengünstiger Pannenhilfe. Manche vertrauen auf den klassischen Schutzbrief bei einer Autoversicherung, andere sind Mitglied bei einem Automobilclub. Sowohl die gebotenen Leistungen als auch die jährlichen Kosten der jeweiligen Anbieter differieren sehr stark. Jeder sollte für sich genau analysieren, welchen Schutz er benötigt, und dann das Verhältnis von Preis und Leistung der einzelnen Anbieter prüfen, bevor Entscheidungen getroffen werden. Denn wer will schon bei einer Autopanne zusätzlich bezahlen?

Der Pannendienst – ein praktischer Helfer in der Not für jedermann

Zum Leidwesen aller Auto- und Motorradbesitzer tritt eine Fahrzeugpanne mitten im Urlaub oder auf einer Geschäftsreise plötzlich auf und kann meistens auch nicht ohne fremde Hilfe beseitigt werden. Wenn beispielsweise der Wagen fern des Heimatortes auf einer Nationalstrasse liegenbleibt oder wenn durch eine Panne wichtige Termine verschoben werden müssen, dann erleichtert eine schnelle Abwicklung der Modalitäten vieles. Grundsätzlich kann sich jeder Verkehrsteilnehmer in der Schweiz über die Hotline oder eine der Sprechsäulen an den Landes- oder Nationalstrassen an einen professionellen Pannendienst wenden. Doch Vorsicht ist geboten, denn die Leistungen vom Pannenservice können sehr kostenintensiv sein. Schnell steht ein drei- oder sogar vierstelliger Betrag zu Buche. Auch wenn im Notfall solche Kosten eher sekundär sind, kann doch rechtzeitig vorgebeugt werden, um nicht von hohen finanziellen Forderungen überrollt zu werden.[/vc_column_text][vc_separator color=”grey”][vc_column_text]

Der Pannendienst – ein praktischer Helfer in der Not für jedermann. (Bild: Baloncici / Shutterstock.com)

Der Pannendienst – ein praktischer Helfer in der Not für jedermann. (Bild: Baloncici / Shutterstock.com)

[/vc_column_text][vc_separator color=”grey”][vc_column_text]Fahrzeugpannen haben Auswirkungen auf andere Verkehrsteilnehmer

Obgleich in vielen Fällen von einer Fahrzeugpanne nur ein einzelner betroffen ist, können andere Verkehrsteilnehmer dadurch behindert werden. So sind Staus im Stadtverkehr oder auf Nationalstrassen oft die Folgeerscheinungen. Auch schrecken manche Verkehrsteilnehmer vor rechtlichen Schritten nicht zurück, wenn sie nämlich selbst geschäftlich unterwegs sind und für sie durch die Verkehrsbehinderung ein Vermögensschaden entsteht. Auch solche Situationen, die keine aktive Schädigung in Form eines Unfalls darstellen, müssen einkalkuliert werden, wenn die Versicherungswahl ansteht. Über gute Versicherungsangebote informiert zu sein, hilft Geld sparen, wobei die meisten Versicherungen den Schutzbrief mit anbieten.

Durch einen Schutzbrief der Versicherer Fahrzeugpannen ruhiger angehen

Ein Schutzbrief, der mit nur wenigen Schweizer Franken die Haushaltskasse belastet, ist im Vergleich zu den jährlich anfallenden Kosten der KFZ-Versicherung nicht teuer. Wer allerdings für diese Zusatzleistung einen nur geringen Jahresbeitrag zahlen möchte, spart an der falschen Stelle. Bei einer Panne muss er gegebenenfalls mit weiteren Kosten rechnen. Zum Beispiel gelten bestimmte Schutzbriefe ausschliesslich auf Strassen der Schweiz oder den angrenzenden Staaten Europas. Manche Tarife decken nur den Pannenschutz selbst ab und übernehmen nur die Leistungen, die in direktem Zusammenhang mit der Fahrzeugpanne stehen. Kosten für Bergungen und Transportfahrten oder notwendige Hotelkosten werden dann dem Leistungsumfang entsprechend nicht oder nicht vollständig abgedeckt. Deshalb ist es wichtig, sich vorher genau zu informieren, um das individuell passende Schutzpaket zu kaufen.

Schutzbrief ist in manchen Verträgen bereits enthalten

Da für die Versicherungen als Anbieter des Schutzbriefes die Kosten für diesen vergleichsweise gering sind, ist der Schutzbrief oft schon im Vertrag integriert und wird nicht als Zusatzoption angeboten. Innerhalb der Versicherungsbranche wird der Wettbewerb sowohl über den Preis als auch über das Leistungsangebot geführt. Für die Versicherungsnehmer ergibt ein Vertrag, der bereits den Schutzbrief enthält, nur dann Sinn, wenn die gebotenen Leistungen den eigenen Vorstellungen entsprechen. Auch sollte jeder Versicherungsnehmer genau überlegen, ob er nicht schon einen entsprechenden Schutz zum Beispiel in einem Automobilclub hat, um nicht doppelt Beiträge für einen Pannenschutz zu zahlen.

Durch Clubs von Zusatzangeboten neben der Pannenhilfe profitieren

Mitglieder eines schweizerischen oder europäischen Automobilclubs können auf Schutzbriefe oder eine Versicherung, die Schutzbriefe beinhaltet, verzichten. Wer Mitglied in einem Automobilclub ist, kann von den vielfältigen Vorteilen profitieren. So erhalten Mitglieder Versorgungsleistungen am Pannenort oder Leistungen bei der Reparatur ihres Fahrzeugs, die den normalen Service einer Assekuranz übertreffen. Ausserdem bieten Automobilclubs ihren Mitgliedern unter anderem umfangreichen Service bei der Vorbereitung von Reisen bis zu günstigeren Konditionen bei Bestellungen rund um die Welt der Automobile. So viel Leistung hat natürlich ihren Preis, denn die Kosten einer Mitgliedschaft sind höher als die für einen Schutzbrief.[/vc_column_text][vc_separator color=”grey”][vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=cAPVqEupXzc”][vc_separator color=”grey”][vc_column_text]Für ausreichenden Pannenschutz individuelle Situation genau analysieren

Wie bei Vertragsabschlüssen üblich sollte auch bei einem Vertrag zum Pannenschutz jeder seine individuelle Situation genau unter die Lupe nehmen. Wird überhaupt ein Schutzbrief oder eine Clubmitgliedschaft benötigt? Für Vielfahrer mit regelmässigen Langstreckenfahrten im In- und Ausland stellt sich diese Frage natürlich nicht, ist doch das Risiko eine Panne zu haben relativ hoch. Doch sogenannte Sonntagsfahrer oder Fahrer, die nur im regionalen Umkreis unterwegs sind, können möglicherweise auf die Absicherung der Pannenhilfe verzichten. Fazit: Die Überprüfung der individuellen Situation schafft Klarheit, welche Versicherungsleistungen wirklich notwendig sind, damit bei einer auftretenden Fahrzeugpanne nicht zusätzlich Stress und Hektik entstehen.

 

Oberstes Bild: Bei einer Fahrzeugpanne ist heute meist ohne professionelle Pannenhilfe kein Weiterkommen. (© CandyBox Images / Shutterstock.com)[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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