Mehr Abwechslung in der Küche – mit Reis

07.01.2015 |  Von  |  Allgemein
Mehr Abwechslung in der Küche – mit Reis
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[vc_row][vc_column][vc_column_text]Er ist eines der ältesten Grundnahrungsmittel der Welt: Reis. Als Ergänzung zu Fisch- oder Fleischgerichten steht das Getreide in vielen Haushalten neben Nudeln und Kartoffeln häufig als Sättigungsbeilage auf dem Tisch. Das ist eine abwechslungsreiche Sache, denn es gibt viele verschiedene Sorten Reise – von Natur- bis hin zu Wildreis.

Die Zubereitungsmöglichkeiten sind vielfältig: Als sättigendes Hauptgericht oder als köstliche Nachspeise verleiht das Korn Energie, ist sättigend und ballaststoffreich. Ausserdem sind viele Mineralstoffe und Vitamine enthalten.

Des Weiteren enthält das Getreide Fol- und Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe, es wirkt anregend auf den Stoffwechsel und hat eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Gerade in den kalten Wintermonaten sorgt Reis für die Stärkung des Immunsystems.

Bei all den positiven Effekten wird der Magen nicht allzu sehr belastet. Das macht Reis zum idealen Nahrungsmittel bei Diäten oder Kuren. Die ihm innewohnende entwässernde Wirkung schwemmt Giftstoffe aus dem Körper. In der Regel bekommt man kein unangenehmes Völlegefühl – egal wie viel Reis man zu sich genommen hat.

Darüber, dass die Anzahl an Reissorten riesig ist, ist man sich einig, nicht so über deren Anzahl, denn sie schwankt zwischen 8000 und 120‘000. Auf klassischen Reisterrassen im asiatischen Raum werden die meisten davon angebaut, aber auch in den USA und Europa gibt es Gebiete, in denen man den Anbau pflegt. Grundsätzlich unterscheidet man drei Typen: Lang-, Mittel- und Rundkornreis.

Im Handel bekommt man hauptsächlich weissen Reis, der getrocknet wird, nachdem er geerntet wurde. Mit maschineller Hilfe wird anschliessend das umgebende Silberhäutchen entfernt. Damit der Reis die charakteristische weisse Farbe bekommt, poliert man ihn mit Talkum und Glucose glatt.

In seiner ursprünglichen Form ist Reis jedoch viel wertvoller, denn das Polieren entfernt diverse Vitamine und Proteine, die im Silberhäutchen stecken. Das Silberhäutchen wird beim Naturreis erhalten – und damit die meisten wertvollen Inhaltsstoffe. Lediglich die Schale wird entfernt. Daher hat Naturreis besonders viele Ballaststoffe und macht lange satt. Ausserdem zeichnet sich durch seinen intensiven Geschmack aus.

Basmati-, Natur- und Jasminreis zählen zu den Langkornreisen. Zwischen sechs und acht Millimetern lang sind die Körner, ihre Form ist eher schmal. Verwendet man eine polierte Sorte, wirkt das Korn vor dem Kochen fast schon durchsichtig. Zur Herstellung von Risottos sind diese Sorten ideal. Dafür kann man allerdings auch speziellen Risottoreis kaufen, der das Gericht leicht klebrig werden lässt und ihm so das gewisse Etwas zukommen lässt.

Eher klein und rundlich ist der Rundkornreis, der vor allem für Sushi, Paella oder Milchreis verwendet wird. Milchreis stellt man aus einem polierten Rundkornreis her, der seinen typischen Geschmack durch das Kochen in der Milch bekommt. Der Hessische Rundfunk erklärt jedoch, dass auch dieser Sorte durch das Polieren zahlreiche Nährstoffe verloren gehen.

Während man Rundkornreis kocht, setzt man viel Stärke frei, wodurch der Reis nach dem Kochen immer eine leicht klebrige Konsistenz aufweist. Deshalb eignet er sich hervorragend für die Zubereitung von Sushi. Als Kompromiss zwischen Lang- und Rundkornreis fungiert der Mittelkornreis.[/vc_column_text][vc_separator color=“grey“][vc_column_text]

Der Rundkornreis kommt klein und in rundlicher Form daher. Sushi-, Milch- oder Paellareis sind Rundkornreissorten. (Bild: HLPhoto / Shutterstock.com)

Der Rundkornreis kommt klein und in rundlicher Form daher. Sushi-, Milch- oder Paellareis sind Rundkornreissorten. (Bild: HLPhoto / Shutterstock.com)

[/vc_column_text][vc_separator color=“grey“][vc_column_text]Parboiledreis wird lediglich geschält, aber nicht poliert, was ihm mehr an Vitaminen lässt als der polierten Variante. Das Parboiled-Verfahren presst die Inhaltsstoffe des Silberhäutchens und der äusseren Reisschale in das Reiskorn. So werden circa 80 Prozent der wichtigen Inhaltsstoffe erhalten, aber der Reis ist trotzdem geschält.

Wer es praktisch mag, greift zu Reis in Kochbeuteln. Diese Zubereitungsart erhält leider nicht viele Nährstoffe, denn diese werden an das Kochwasser abgegeben. Effektiver ist die Zubereitung von losem Reis, da das Getreide im Wasser aufquillt und nicht lediglich darin kocht. Die Nährstoffe werden also zunächst abgegeben, um dann wieder aufgenommen zu werden. Von weissem, ungekochtem Reis raten Ernährungswissenschaftler ab, da nach den Vorgängen des Polierens und Vorkochens fast keine Nährstoffe mehr enthalten sind.

Für die Zubereitung des Getreides sollte man sich die Faustregel merken, dass auf einen Teil Reis drei Teile Wasser kommen. Nachdem man das Gemisch kurz aufgekocht hat, reicht es eigentlich aus, den Reis bis zum Ende der Garzeit lediglich quellen zu lassen. Salz wird nach Geschmack beigegeben. Wer oft und gerne Reis zubereitet, sollte über die Anschaffung eines Reiskochers nachdenken, in den nur Reis und Wasser eingefüllt werden müssen. In puncto Haltbarkeit gilt, dass polierter Reis rund zwei Jahre lang aufbewahrt werden kann, bei Naturreis beträgt die Dauer der Haltbarkeit lediglich ein Jahr.

Wildreis und Naturreis sollten nicht verwechselt werden. Während Naturreis angebaut wird, wächst Wildreis auf natürliche Weise – vor allem in kanadischen Seen und in Ostasien ist er zu finden. Von der botanischen Seite betrachtet, handelt es sich auch nicht um Reis, sondern um eine Wasserpflanze, gehört aber doch auf den Speiseplan, denn die dunklen Körner sind sehr gesund, enthalten Eiweisse, Vitamine und Nährstoffe. Sein intensives, nussiges Aroma und das aussergewöhnliche Aussehen sind charakteristisch. Im Handel findet man Wildreis vermischt mit anderen Reissorten.

Wer jetzt Lust auf Reis bekommen hat, sollte sich sofort auf zum Herd machen und ein leckeres italienisches Risotto oder fernöstliche Reisgerichte zubereiten. Das Internet liefert viele tolle Rezeptideen. Guten Appetit!

 

Oberstes Bild: © Sea Wave – Shutterstock.com[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]


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