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Umziehen ohne Ballast

19.01.2015 |  Von  |  Publi-Artikel

Die meisten Menschen in der Schweiz wollen oder müssen mehrmals in ihrem Leben umziehen. Beim ersten Umzug, dem Auszug aus dem Elternhaus, gibt es meist nur wenig Zügelgut. Im Laufe der Jahre und mit wachsender Familiengrösse werden Hausrat und somit auch Zügelaufwand immer grösser.

Rechtzeitige Planung vermeidet viel Stress. Hier kommen einige Tipps für die Zeit vor dem Umzug.
Von Unwichtigem trennen!

Ein Sprichwort sagt: „Dreimal umziehen ist wie einmal abgebrannt“. Das klingt zunächst böse, hat aber einen wahren Kern. Wenn Sie demnächst umziehen, überlegen Sie vorher genau, was Sie in Ihr neues Haus oder Ihre neue Wohnung mitnehmen möchten. Soll das Sofa, das Ihnen Ihr Exfreund hinterlassen hat, Sie auch weiterhin an ihn erinnern?

Auch CDs, Bücher, Kleidung und Ziergegenstände sollten vor einem Umzug mit kritischen Augen betrachtet werden. Alles, was Sie fortgeben, müssen Sie nicht verpacken, dann transportieren und anschliessend wieder einräumen. Zu gross gewordene Zimmerpflanzen, gut erhaltene Möbel oder Ihre Schlümpfe-Sammlung können Sie über lokale Werbeblätter oder das Internet anbieten. Der Vorteil: Sie bekommen einige Franken für die Umzugskasse und der neue Besitzer kümmert sich um den Transport. Sie müssen das sperrige Sofa also nicht die Treppen hinuntertragen. Grossmutters Kaffeeservice, das Sie nie benutzt haben, findet sicher im nächsten Brocki-Shop neue Besitzer.


Dreimal umziehen ist wie einmal abgebrannt. (Bild: © Diego Cervo - shutterstock.com)

Dreimal umziehen ist wie einmal abgebrannt. (Bild: © Diego Cervo – shutterstock.com)


Gutes tun!

Vielen Schweizern fällt es schwer, gut erhaltene Gegenstände einfach wegzuwerfen. Also wachsen die Reihen der Bücher im Regal, obwohl wir wissen, dass wir die meisten kein zweites Mal lesen werden. Zwanzig verschieden Gesellschaftsspiele stapeln sich im Schrank. Dabei haben Sie nur drei oder vier Favoriten, die beim Spielabend mit Freunden eingesetzt werden. Wenn Sie das spenden, was Sie nicht mehr benötigen, fällt Ihnen das Fortgeben der Sachen leichter. Über Spiele und Bücher freut man sich im Kinderheim des Nachbarortes. Die nächste Altkleidersammlung kommt bestimmt und auch ein Sammelcontainer steht in Ihrer Nähe.

Dinge verschenken!

Bevor das Packen beginnt, laden Sie Ihre Freunde ein. Beim Spaghetti-Essen oder beim Brunch geniessen Sie das entspannte Zusammensein. Erzählen Sie, dass Sie umziehen werden. Ihre Freunde bieten Ihnen sicher von selbst ihre Hilfe an. Der Höhepunkt des Treffens sind die „Verschenke“, die Sie als Gastgeber vorbereitet haben. Packen Sie die Dinge, die sie nicht mehr benötigen und Ihren Freunden schenken möchten, hübsch in Geschenkpapier ein. Die„Kuschelrock-CD-Sammlung“, die alte Schreibtischlampe, den Wok, den Sie nie benutzen.

Entweder verschenken Sie gezielt – Regula bekommt den Wok, Ruedi die CDs. Oder Sie erhöhen den Spass-Faktor und losen oder würfeln um die bunten Päckchen. Einzige Bedingung: Ihre Freunde müssen die „Verschenke“ am Ende auch wirklich mitnehmen. Egal, ob Sie Teile Ihres Besitzes verkaufen, verschenken, spenden oder am Ende in den Müll werfen: Trennen Sie sich mit einem Lächeln!



Je weniger Ballast Sie beim Umziehen bewegen müssen, umso besser.

 

Oberstes Bild: © MJTH – shutterstock.com

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