Regierungen von Obwalden und Nidwalden empfangen militärische Kommandanten

08.03.2017 |  Von  |  Gesellschaft, News, Politik
Regierungen von Obwalden und Nidwalden empfangen militärische Kommandanten
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Als Zeichen der Wertschätzung haben die Regierungen von Obwalden und Nidwalden am 7. März 2017 die militärischen Kommandanten mit besonderen Beziehungen zu den beiden Kantonen und Vertreter der Militärspitze empfangen.

Der Anlass fand traditionsgemäss im Rathaus in Stans statt, wo die abtretenden Kommandanten für ihre Verdienste geehrt und die neu Ernannten willkommen geheissen wurden.

Jedes Jahr findet abwechslungsweise in Obwalden oder Nidwalden ein gemeinsamer Empfang für die militärischen Kommandanten durch die Regierungen der beiden Kantone statt. An diesem Anlass werden die abtretenden Kommandanten, die mit den beiden Kantonen besondere Beziehungen pflegen, für ihre Verdienste geehrt und die neu Ernannten willkommen geheissen.

Der Empfang, an dem Delegationen beider Regierungsräte teilnahmen, fand nach der letztjährigen Durchführung in Sarnen dieses Jahr im Bannersaal im Stanser Rathaus statt.

Sinnhaftigkeit der Armee ins Zentrum stellen

Nach einer Begrüssung durch den Nidwaldner Landammann Ueli Amstad richtete sich Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser-Frutschi an die Anwesenden. In ihrer Rede dankte sie den Armeeangehörigen für ihr wichtiges Engagement und die Bereitschaft, die Verantwortung für die Landessicherheit zu übernehmen.

Im Hinblick auf die Bundesparlamentarierinnen und Bundesparlamentarier sei es notwendig, das Bewusstsein für die anspruchsvolle Arbeit zu schärfen, welche die Armee täglich unter schwierigen Umständen leiste.

„Die Sicherheit unseres Landes ist nicht verhandelbar“, so die Regierungsrätin Eine entsprechende Überzeugung für das Schweizer Armeemodell, welches die bewaffnete Neutralität und eine Schutz- und Verteidigungsarmee im Dienste des Friedens umfasst, sei sowohl in der Politik wie auch in der Bevölkerung einzufordern.

In ihrer Rede ging die Justiz- und Sicherheitsdirektorin zudem auf die Rekrutierungsprobleme bei der Armee ein. Wenn es gelingen solle, dass sich junge Männer und Frauen mit dem Militärdienst identifizieren, dann müsse es die Armee schaffen, diesen die Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit aufzuzeigen.

„Wir haben eine Jugend vor uns, welche die Aufgaben, die Vorgaben und die Herausforderungen zunehmend mehr hinterfragen und einen Sinn darin finden wollen. Sie wollen wissen, was sie warum und für wen tun, damit sie den Entscheid mittragen können.“

Entsprechend lautete ihre Botschaft an die anwesenden Vertreter der Armee: „Holt die jungen Menschen ab mit der Überzeugung und dem Enthusiasmus, den es braucht, um sich für etwas einzusetzen. Geben wir ihnen eine Antwort auf die Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit!“

Und mit Blick auf die Politik fügte die Justiz- und Sicherheitsdirektorin an: „Geben wir den Jungen wieder die Möglichkeit, die Geschichte unseres Landes kennenzulernen.“

Diese hätten beispielsweise den Kalten Krieg oder den Fall der Mauer nicht erlebt und entsprechend sei ihr Wissen betreffend Geschichte oft nicht mehr ausreichend vorhanden.

„Geben wir ihnen die Möglichkeit, sich einzubringen, lernen wir sie Grenzen zu setzen und geben wir ihnen Grenzen und Ziele!“

Abtretende und neue militärische Kommandanten

Im Anschluss an die Rede fand die Ehrung statt. Von den Obwaldner und Nidwaldner Regierungen verabschiedet und für ihre Verdienste geehrt wurden Korpskommandant André Blattmann, Chef der Armee bis Ende 2016; Oberstleutnant i Gst Beat Dalla-Vecchia, Kdt Aufklärungsbataillon 5 bis Ende 2016; Oberst i Gst Alfred Kugler, Chef KTVS NW bis Ende 2016 und Oberst Fritz Meister, Kdt Koordinationsstelle 2 bis Ende 2016.

Neu willkommen geheissen wurden der Chef der Armee, Divisionär Philipp Rebord; der Kommandant des Aufklärungsbataillons 5, Major Alexis de Courten; Oberst Zeno Odermatt als Kdt der Koordinationsstelle 2 sowie Oberst Leo Schallberger, Chef KTVS NW. Die genannten Personen übernahmen ihre neue Funktion jeweils per 1. Januar 2017.

Oberstes Bild (v.l.n.r): Frau Erika Walther, Kreiskommando Nidwalden; Oberst Zeno Odermatt, Kdt Koord Stel 2; Brigadier Thomas Süssli, Kdt Log Br 1; Oberst Leo Schallberger, C KTVS NW; Brigadier René Baumann, Kdt LVb FU 30; Divisionär Hans-Peter Walser, Kdt Ter Reg 2; Oberstlt i Gst Beat Dalla-Vecchia, Anw Fhr Geh Stab Gs Vb; Divisionär Bernhard Müller, C Ei LW; Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi, Justiz- und Sicherheitsdirektorin NW; Brigadier Alexander Kohli, Kdt Inf Br 5; Regierungsrat Christoph Amstad, Sicherheits- und Justizdirektor OW; Divisionär Thomas Kaiser, Chef LBA; Frau Olga Scodeller, Kreiskommando Nidwalden; Major Alexis de Courten, Kdt Aufkl Bat 5.

 

Quelle: Staatskanzlei Kanton Nidwalden
Artikelbild: Staatskanzlei Kanton Nidwalden

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