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Alkoholisierter Autofahrer (34) flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall

Mettmann. Am Samstagmorgen, 20. Januar 2024, flüchtete gegen 7:30 Uhr ein alkoholisierter Autofahrer vor der Polizei und verursachte dabei einen Verkehrsunfall.

Bei diesem wurde er leicht verletzt und beschädigte mehrere geparkte Autos. Der Führerschein des 34-jährigen Langenfelders wurde erst zwei Stunden zuvor beschlagnahmt.

Folgendes war nach aktuellem Ermittlungsstand geschehen:

Ein 34-jähriger Langenfelder löste bereits gegen 5:30 Uhr einen Polizeieinsatz aus, weil er alkoholisiert einer jungen Frau auf einem E-Scooter mit dem Auto hinterherfuhr und diese belästigte. Im Rahmen des Einsatzes wurde sein Führerschein beschlagnahmt.

Gegen 7:30 Uhr bemerkten die Beamten den Langenfelder dann erneut, als er die Düsseldorfer Straße befuhr. Sie gaben ihm deutliche Anhaltesignale, auf die er nicht reagierte. Stattdessen beschleunigte er und versuchte sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen.

Der 34-Jährige beschleunigte das Auto zwischenzeitlich auf eine Geschwindigkeit von circa 90 km/h in einer Tempo-30-Zone. Während seiner Flucht verlor er wegen der erhöhten Geschwindigkeit und dem wetterbedingten glatten Boden immer wieder die Kontrolle über sein Auto. Auf der Bachstraße kollidierte er in Höhe der Haunummer 93 im Kurvenbereich mit einem geparkten Fahrzeug. Durch den Zusammenstoß wurden vier weitere Autos ineinandergeschoben.

Der Beschuldigte wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Dort konnte er nach einer ambulanten Behandlung leicht verletzt entlassen werden. Sein Auto wurde beschlagnahmt und ihm wurde erneut das Führen von fahrerlaubnispflichten Kraftfahrzeugen untersagt. Ihm wurde eine weitere Blutprobe entnommen.

Die Bachstraße wurde im Rahmen der Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 55.000 Euro.



 

Quelle: Polizei Mettmann
Bildquelle: Polizei Mettmann

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