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Mann (Äthiopier, 50) schlägt Verkäuferin (54) ins Gesicht

Wuppertal. Ein Mann (50) schlug am Sonntagmorgen (21. Januar) um 8.30 Uhr einer Mitarbeiterin (54) eines Supermarktes im Wuppertaler Hauptbahnhof unvermittelt ins Gesicht.

Als Beamte der Bundespolizei den Mann zur Wache führen wollten, versuchte er auch diese zu schlagen. Der 50-Jährige wurde aufgrund seiner Aggressivität in eine psychiatrische Einrichtung übergeben.

Der 50-jährige Äthiopier hatte wegen seines aggressiven Verhaltens bereits ein Hausverbot im Supermarkt im Hauptbahnhof. Diesem widersetzte er sich und betrat den Verkaufsbereich. Er ging unvermittelt auf die Verkäuferin zu und schlug ihr mit der Hand ins Gesicht. Dabei traf er ihr Ohr. Die 54-jährige Deutsche informierte die Polizei. Als der renitente Mann gerade flüchten wollte, eilten die Beamten der Bundespolizei schon herbei und nahmen den Flüchtenden vorläufig fest.

Auf dem Weg zur Wache wehrte sich der Festgenommene vehement, riss sich los und versuchte die Beamten mit Schlägen zu attackieren. Die Bundespolizisten brachten ihn zu Boden, fesselten und transportierten ihn zur Wache. Da sich der 50-Jährige nicht beruhigte, entschieden ein Arzt und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes ihn in eine psychiatrische Einrichtung zu übergeben.

Gegen den Mann wird nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruchs und der Körperverletzung gegen die Verkäuferin ermittelt.

 

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Titelbild: Symbolbild © nitpicker – shutterstock.com

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