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Fahrzeugkauf mit falschen 500-Euro-Scheinen – Kriminalpolizei warnt

Sachsen bei Ansbach. Am Mittwoch (31.01.2024) wollte ein 54-jähriger Mann im Landkreis Ansbach ein hochwertiges Auto kaufen.

Bei der Überprüfung des übergebenen Bargelds stellte eine Bank dutzende gefälschte Scheine fest.

Der 54-Jährige traf sich am Vormittag in Sachsen bei Ansbach mit dem Verkäufer eines Porsches. Die beiden Kaufparteien vereinbarten die Zahlung des Kaufpreises in Bar. Der 54-Jährige händigte daraufhin insgesamt 30.000 Euro vorwiegend in 500-Euro-Scheinen aus. Der Verkäufer bemerkte an einigen Scheinen Auffälligkeiten und bat deshalb um Überprüfung der Noten bei einer Bank. Hier stellte sich heraus, dass es sich bei insgesamt 35 500-Euro-Scheinen (17.500 €) um Fälschungen handelte. Beamte des zuständigen Fachkommissariats der Ansbacher Kriminalpolizei kamen vor Ort, stellten die Blüten sicher und nahmen den 54-Jährigen vorläufig fest.

Erste Überprüfungen haben zwischenzeitlich ergeben, dass der Mann mit dem Autokauf lediglich beauftragt worden war und mutmaßlich nichts von den Fälschungen wusste. Die Ermittlungen zur genauen Herkunft der falschen Banknoten dauern an.

Die Kriminalpolizei Ansbach warnt in diesem Zusammenhang vor im Umlauf befindlichen 500-Euro-Scheinen und rät solche Scheine immer auf Fälschungsmerkmale zu prüfen. Im vorliegenden Fall fehlten das Hologramm sowie der Kippeffekt bei der Euro-Zahl.

Informationen bezüglich des Erkennens von Falschgeld erhalten Sie unter anderem auf den Seiten der Kriminalberatung.www.kriminalberatung.de/falschgeld-erkennen

 

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken
Titelbild: Symbolbild © Cristina Jurca – shutterstock.com

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