Aktuelle Corona-News

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Facebook: Geht es eigentlich noch ohne?

02.09.2014 |  Von  |  Neue Medien  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das soziale Netzwerk Facebook ist schon kein Trend mehr, es ist zum Alltagsbestandteil geworden. Manche Psychologen gehen sogar so weit, der Online-Plattform Suchtpotenzial zu bescheinigen. Sie empfehlen zum Selbstschutz eine vorübergehende Abstinenz auf Probe, auch, um einen Abstand zum eigenen Konsumverhalten zu gewinnen. Gleichzeitig gibt es aber auch eine Gruppe von Online-Aktivisten, die gleich eine radikale Profillöschung fordern – als Antwort auf die in ihren Augen verheerenden Datenschutzbedingungen und die sozialen und emotionalen Konsequenzen, die Facebook mit sich bringen kann.

Ob nun Pause oder Löschung: Was ändert sich wirklich im Alltagsleben, wenn Facebook nicht mehr präsent ist? Wir haben die fünf interessantesten Erfahrungswerte gesammelt, die sich Psychologen zufolge bei allen Verweigerern oder Auszeit-Nehmern einstellen.

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Ist die Züricher U-Haft unzumutbar für Insassen?

01.09.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Durchschnittlich fünf Personen begehen jedes Jahr in Schweizer Untersuchungsgefängnissen Suizid. Jetzt hat der Fall des Rega-Kaders, der die Krankenakte des Rennfahrers Michael Schumacher entwendet haben soll, eine neue Diskussion um die Zustände in den Haftanstalten ausgelöst.

Der Mann hatte in der Nacht nach seiner Verhaftung in seiner Zelle im Polizeigefängnis Zürich Selbstmord begangen. Offensichtlich hatte während der Nachtwache niemand nach dem Häftling geschaut, unter anderem, so die Züricher Kantonspolizei, weil es keine Hinweise auf erhöhte Suizidalität gegeben habe.

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Wie ist die Schweiz auf ein Eindringen des Ebola-Virus vorbereitet?

01.09.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

Das von eventuell in der Schweiz zu behandelnden Ebola-Erkrankten ein ernst zu nehmendes Ansteckungsrisiko ausgehen würde, ist unwahrscheinlich. Auch die immer wieder geäusserte Befürchtung, dass über Italien einreisende Flüchtlinge zu einer Ausbreitung der Krankheit in Europa führen könnten, ist eher unbegründet. Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt maximal 21 Tage; die Flüchtlinge sind aber meist bedeutend länger unterwegs. Da würden Krankheitssymptome sich bereits bei der Überfahrt zeigen.

Dies ist zwar auch genau der Zeitpunkt, zu dem eine Ansteckung möglich ist, führt aber gleichzeitig dazu, dass Träger erkannt und sofort isoliert werden könnten. Italien führt momentan bereits an Bord ankommender Schiffe und Boote medizinische Tests durch. Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin gibt an, dass bereits mehr als 33’000 Menschen diese Screenings auf See durchlaufen hätten.

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Bundesrat klar gegen Initiative zum bedingungslosen Grundeinkommen

01.09.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Nachdem die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen letztes Jahr mit 126’000 Unterschriften zusammengekommen war, hat sich der Bundesrat nun klar dagegen ausgesprochen.

Im Initiativtext wurde die Höhe des Grundeinkommens nicht benannt, sondern die Entscheidung darüber klar beim Gesetzgeber belassen, der nur dafür sorgen solle, dass “der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein” garantiert sei. Dennoch standen immer Vorschläge der Initianten im Raum, die der Bundesrat für nicht machbar hält – nämlich 2500 Franken je Erwachsenem und 625 Franken pro Kind. Die Kosten für diese Variante beliefen sich auf jährlich 200 Milliarden Franken, als ein Drittel des Schweizer BIP.

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Schweizer Radarfallen: Keine unbekannte Grösse mehr

29.08.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Bis vor Kurzem war die Anzahl der Verkehrs-Kontrollmechanismen wie Radarfallen und Blitzkästen eines der grossen ungelösten Rätsel auf Schweizer Strassen. Nun hat sich das geändert: Zum ersten Mal liegt eine Übersicht aller Schweizerischen Verkehrsmessgeräte und ihrer Verteilung auf einzelne Ortschaften vor.

Dabei stellt sich Interessantes heraus. So ist etwa das Verhältnis von Blitzer zu Einwohner von Einsatzort zu Einsatzort extrem verschieden. Während beispielsweise in Schaffhausen die höchste Dichte an Radarfallen zu vermessen ist, nämlich ein Gerät auf 4400 Bewohner, scheint es im Jura wesentlich entspannter zuzugehen. Dort kommt auf 36’000 Einwohner gegenwärtig nur ein einziger Apparat. Insgesamt sind in der Schweiz momentan 900 Radarfallen im Einsatz. Dabei kommen verschiedenste Technologien zum Einsatz; fest stehende Blitzkästen ebenso wie Nachfahr-Messgeräte und Laserpistolen.

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Sind Sie E-Mail-süchtig?

28.08.2014 |  Von  |  Neue Medien  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es gehört inzwischen zum Allgemeinwissen, dass Internet-Nutzung und Online-Games süchtig machen können. Allerdings beziehen die wenigsten Menschen dieses Phänomen auf sich selbst; eher schon steht ihnen ein blasser Teenager vor Augen, der seine Tage und Nächte vor dem Bildschirm verbringt. Tatsache ist jedoch, dass die Verknüpfung von Sucht und dem Konsum digitaler Medien auch in Form von E-Mails, sozialen Netzwerken und Content Providern unmittelbarer ist als meist gedacht. Dies liegt an der neuronalen Architektur des menschlichen Gehirns, die überraschend schnell zu einer zunächst milden Form von Abhängigkeit von Google, Facebook & Co. führen kann.

Im Zentrum dieses Phänomens liegt der 1958 entdeckte Stoff Dopamin. Er wird an verschiedenen Stellen im Gehirn gebildet und ist für eine Vielzahl an Vitalfunktionen zuständig. Dazu zählen auch Motivation und Antrieb – das menschliche Belohnungssystem wird gewissermassen von Dopamin gesteuert. Wurde es aber bisher hauptsächlich als Glückshormon betrachtet, ergeben neuere Forschungen ein anderes Bild. Der Botenstoff scheint nämlich nicht wie bisher angenommen für die Empfindungen von Genuss und Befriedigung zuständig zu sein, sondern vielmehr für unsere Suche nach diesen Belohnungen, also für die Bedürfnisbildung.

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Bezahlter Vaterschaftsurlaub – ein Zwischenstand

27.08.2014 |  Von  |  Gesellschaft  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]In der Schweiz dürfen Mütter seit 2005 nach der Geburt vierzehn Wochen lang zu Hause beim Nachwuchs bleiben. Im Gegensatz zu den meisten europäischen Nachbarländern kennt die Schweiz jedoch bislang keinen gesetzlich vorgeschriebenen Vaterschaftsurlaub. Üblich ist tatsächlich immer noch ein Tag “Kulanzauszeit”, um den Familienzuwachs zu begrüssen, bevor der Arbeitsalltag wieder ganz normal weitergeht.

Allerdings bieten eine ganze Reihe von Unternehmen Mitarbeitern einen längeren Urlaub bei vollem Gehalt. Auffällig ist dabei, dass Unternehmen mit insgesamt ausgeprägterem sozialen Engagement, christlichem Hintergrund oder einer generellen Ausrichtung auf eine gesunde Work-Life-Balance auch grosszügiger hinsichtlich der Länge der Abwesenheit sind. Novartis, SBB und Raiffeisen gestatten beispielsweise eine Woche, während die Alternative Bank Olten oder die Katholische Kirche im Kanton Zürich einen ganzen Monat bezahlte Auszeit anbieten. Auch alle Väter, die direkt beim Bund arbeiten, haben nun immerhin seit Sommer 2013 Anspruch auf einen zweiwöchigen Elternurlaub.

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Depression: So beugen Sie der Volkskrankheit vor

23.08.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Häufig bedarf es eines prominenten Falls, wie etwa des kürzlichen Suizids von Schauspieler Robin Williams, um das Thema “Depression” in jenen Mittelpunkt zu stellen, den es kontinuierlich verdienen würde. Denn nicht nur handelt es sich bei diesem vielschichtigen Symptom um eine ernst zu nehmende Krankheit, die bei Erkennen behandelt werden kann. Auch die Kosten, welche Depressionen für die Schweiz verursachen, sind schwindelerregend. Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich schätzt die Summe auf zehn Milliarden Franken jährlich.

Dabei hat die Schweiz unter einem anthropologisch faszinierenden Paradox zu leiden, dessen Wurzeln immer noch nicht ganz aufgeklärt sind: Je höher das Pro-Kopf-Einkommen eines Landes, desto mehr Einwohner leiden an Depressionen. Das hat eine Studie mit fast 90’000 Teilnehmern aus 18 Ländern ergeben. Für die reiche Schweiz würde dies rechnerisch bedeuten, dass jeder fünfte Einwohner mindestens einmal im Leben eine depressive Episode haben könnte. Längst nicht alle davon werden vom Erkrankten selbst ausreichend wahrgenommen oder gemeldet und können deshalb auch behandelt werden – die Dunkelziffer ist bei diesem psychischen Krankheitsbild erschreckend hoch.

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Asylsuchende sollen saisonale Hilfskräfte ersetzen

22.08.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Bis zu 30’000 Hilfskräfte beschäftigt die Schweizer Landwirtschaft. Die meisten davon waren bisher Arbeiter aus Süd- und Osteuropa, die jeweils saisonbedingt ins Land kamen. Ein bislang reibungslos funktionierendes Beschäftigungsverhältnis mit Vorteilen für beide Seiten. Die Saisonnières profitierten von den guten Löhnen, die in ihren Heimatländern eine erhebliche Kaufkraft bedeuten. Die Landwirtschaft wiederum konnte sich auf zupackende Arbeitskräfte verlassen, die die Betriebe entlasteten, ohne das Risiko eines langfristigen Arbeitsvertrages tragen zu müssen.

Nun steht die Masseneinwanderungsinitiative im Raum und der Schweizerische Bauernverband (SBV) muss um den Fortbestand dieser Konstellation fürchten. Nicht umsonst war er einer der schärfsten Gegner der SVP-Initiative, doch ohne Erfolg. Ohne den verhältnismässig günstigen zusätzlichen Arbeitseinsatz können die Bauern schwerlich kalkulieren; ihr Jahresgewinn wird unberechenbar. Aus der Perspektive des SBV war es daher nur logisch, sich nach Alternativen umzusehen. Nun hat der Verband einen Vorschlag gemacht: Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene könnten während ihrer laufenden Verfahren bereits im Ackerbau tätig werden.

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Ehrverletzungen im Internet nehmen zu: So können Sie sich wehren

16.07.2014 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft, Neue Medien  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Verleumdungen und Ehrverletzungen im Internet nehmen ständig zu und können unter bestimmten Umständen durchaus zur Computer-Kriminalität gezählt werden. Dabei machen diese rufschädigenden Praktiken nicht halt bei Privaten, die gegen andere Privatpersonen oder Firmen hetzen. Auch Selbstständige, Unternehmer und Firmen unterstellen anderen Firmen online und öffentlich das Schlimmste.

Die Straftaten-Statistik des Bundes zeigt eine deutliche Zunahme von Verurteilungen wegen Ehrverletzung und Verleumdung in den letzten Jahren. Über 2500-mal wurde dieses Vergehen vor Gericht abgeurteilt, auch wenn hierbei nicht ausgewiesen ist, wie viele der Fälle tatsächlich im Internet stattfanden. Onlineexperten können sich eine derart drastische Zunahme allerdings nur durch Online-Fälle erklären.

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