Author Archive

Wird die Schweiz zum Eldorado für Kiffer?

08.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft, Gesundheit  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dass der Drogenkonsum der Schweizer einmal genügend Stoff für mehrere Schlagzeilen liefern würde, war vor wenigen Jahren kaum vorstellbar. Die Zeiten haben sich offensichtlich geändert. In der Alpenrepublik wird quer durch alle Kantone über die hiesige Drogenproblematik, die von den renommierten Zeitungen seit Monaten thematisiert wird, diskutiert.

Während Zürich dabei quasi als Kokser-Hochburg entlarvt wurde, ist Cannabis in der ganzen Schweiz weitverbreitet. Dessen Konsum und auch eine mögliche Suchtkultur haben dabei einen riesigen Schwarzmarkt entstehen lassen. Nicht vergessen werden darf in diesem Zusammenhang aber auch die oftmals anhängende Beschaffungskriminalität. Die Stadt Bern plant jetzt, mit entsprechenden Cannabis-Klubs dem Schwarzmarkt ein Schnippchen zu schlagen. Zuvor soll in Genf das Konzept getestet werden.

Weiterlesen »

Schweizer Recht greift nicht: Ist Google der digitale Big Brother der Neuzeit?

08.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Neue Medien  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Big Brother is watching you. Was im 1949 veröffentlichten Roman “1984” von George Orwell noch reine Fiktion rund um einen totalitären Überwachungs- und Präventionsstaat war, ist inzwischen – zumindest in Auszügen – Realität geworden. Vor allem seit das Internet quasi flügge geworden und für viele Protagonisten ein Leben ohne Suchmaschinen kaum mehr vorstellbar ist, kann Privatsphäre zuweilen als Luxus betrachtet werden.

Diese Transparenz kann aber durchaus auch ihre guten Seiten haben. Gerade beim Versenden (E-Mail) von zum Beispiel kinderpornografischen Bildern ist die Daten-Überwachungsmaschinerie von Anbietern wie Google durchaus Gold wert. Auch rund 200 Schweizer werden pro Jahr vom amerikanischen Internetgiganten als Absender von Dateien mit kinderpornografischen Inhalten identifiziert. Das ins Bundesamt für Polizei integrierte Kommissariat für Pädokriminalität und Pornografie konnte jedes Mal dank der Informationen von Google zeitnah aktiv werden.

Weiterlesen »

Unfallstatistik 2014: Die Sturzgefahr ist höher als das Unfallrisiko im Strassenverkehr oder beim Sport

07.08.2014 |  Von  |  Gesellschaft  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Verkehrsunfälle sind zwar weitaus öfter als Stürze in den Schlagzeilen, aber in der Schweiz fordern Letztere weitaus mehr Todesopfer als Erstere. Betroffen hiervon sind insbesondere Senioren: Von rund 100’000 Schweizern, die über 90 Jahre alt sind, sterben pro Jahr fast 800 durch einen Sturz. Diese Zahlen wurden von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) innerhalb der Unfallstatistik “Status 2014” veröffentlicht.

Dabei sind nicht nur die betagten Senioren von der Sturzhäufigkeit betroffen: So starben laut der Statistik alleine 2011 exakt 1483 Personen nach Stürzen in den eigenen vier Wänden; weitere 15’820 Schweizer wurden durch einen Sturz invalid oder schwer verletzt. Im Vergleich zu diesen Opfer- bzw. Betroffenenzahlen ist die Zahl der Sport- und Verkehrsopfer nahezu verschwindend gering. So verlieren beim Sport bzw. bei Sportunfällen pro Jahr rund 140 Schweizer das Leben, während rund 300 Personen entsprechenden Unfällen auf der Strasse zum Opfer fallen. Im Jahr 2006 wies die Statistik diesbezüglich noch 1185 Opfer aus.

Weiterlesen »

Profitieren die Konsumenten tatsächlich von einer Reduzierung der Mehrwertsteuer?

06.08.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Der Wirteverband Gastrosuisse ist in die Offensive gegangen: Gastgewerbliche Leistungen sollen im Hinblick auf die Mehrwertsteuer endlich gleichgesetzt werden mit Leistungen wie zum Beispiel dem Verkauf von Take-away-Produkten oder Lebensmitteln. Diesbezüglich haben die Gastronomen nunmehr auch eine Initiative gegründet, um ihren Forderungen nach einer Senkung der Mehrwertsteuer Nachdruck zu verleihen.

Laut der Argumentation des Verbandes würden bei einer entsprechenden Senkung der Mehrwertsteuer auch die Konsumenten eminent profitieren. In vielen anderen Ländern, die eine Angleichung der diesbezüglichen Mehrwertsteuerbelastung schon längst vorgenommen haben, ist dieser Fall allerdings nicht eingetreten. Ganz im Gegenteil. Unter dem Strich ist sogar eine Mehrbelastung für die Konsumenten möglich.

Weiterlesen »

Lebensmittelverpackungen beinhalten zahlreiche gesundheitsschädliche Substanzen

06.08.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Es ist paradox: Verpackungen von Lebensmitteln können auch dann verwendet werden, wenn sie gesundheitsgefährdende Chemikalien enthalten, die auf die verpackten Lebensmittel respektive Esswaren übergehen. Laut einer publizierten Studie der Züricher Stiftung Food Packaging Forum haben Forscher diesbezüglich insgesamt 175 verschiedene Substanzen, die als potenziell schädlich gelten, in den Verpackungen identifiziert.

Viele der in den Verpackungen gefundenen Stoffe werden dabei als schädlich für die Fortpflanzung oder zum Beispiel als äusserst krebserregend eingestuft; andere der von den Forschern gefundenen Substanzen beeinflussen demgegenüber das Hormonsystem negativ. In der Studie mit anhängigem Fachartikel verweisen die Autoren denn auch klar auf die Gefahr, die von Verpackungsmaterialien ausgeht. Sie werden als quasi brisante Brutstätte der Verunreinigung von Nahrungsmitteln angesehen. Insgesamt lassen sich bereits über 6000 derartige Substanzen auf nicht-offiziellen und auch offiziellen Chemikalien-Listen finden.

Weiterlesen »

Revision der Energieverordnung: Kritische Stimmen in der Schweiz werden lauter

25.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Sorgsam mit Energieressourcen umgehen, Energieeffizienz gewährleisten, prinzipiell den Energieverbrauch im Unternehmen oder auch im Haushalt drosseln – Energiesparmassnahmen haben in der Schweiz schon seit geraumer Zeit Hochkonjunktur. Schliesslich tragen die Schweizer so nicht nur zur ökologischen Optimierung an sich bei; entsprechende energieeffiziente Massnahmen und daraus resultierende Kosteneinsparungen sorgen oftmals für einen gefüllten Geldbeutel. Die Schweizer Bevölkerung hat diesbezüglich die Zeichen der Zeit erkannt. Umso verwunderlicher erscheint es, dass der Bundesrat mit der verabschiedeten Revision der Energieverordnung der Chance, eminente Einsparungen in Bezug auf den Stromverbrauch zu generieren, eine Abfuhr erteilt hat.

Einsparpotenzial von rund acht % wird nicht annähernd genutzt

Gerade eidgenössische Umweltverbände protestieren lautstark gegen diesen Umstand. Ihrer Meinung nach sind in der Schweiz die Richtlinien für die neuen Mindeststandards für Wärmepumpen, Computer, Geschirrspüler und anderweitige Geräte nicht streng genug eingegrenzt. Laut entsprechenden Berechnungen kann im Hinblick auf den Energieverbrauch in der Schweiz von einem im internationalen Vergleich hohem Einsparpotenzial, das bei rund acht % liegt, ausgegangen werden. Eine entsprechende Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) bestätigt diese Angaben.

Weiterlesen »

Auf Druck der Konsumentenschützer: Telekomanbieter verbessern die Rechte der Kunden

24.07.2014 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Letztendlich hat der Druck der eidgenössischen Konsumentenverbände also doch Früchte getragen: Millionen von Handybesitzern in der Schweiz profitieren jetzt von kundenfreundlicheren Verträgen. Nachdem eine Allianz rund um die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) und die Tessiner sowie Westschweizer Konsumentenschutzorganisationen ACSI bzw. FRC bereits Anfang des Jahres auf Konfrontationskurs gegenüber den drei Telekomanbietern Sunrise, Swisscom und Orange gegangen ist, beugten sich diese nun dem aufgebauten Druck. Mit ihrem Einlenken konnten die Gesellschaften eine entsprechende Klage der Konsumentenschützer verhindern.

Schweizer profitieren von vereinfachten Kündigungs- und Wechselmöglichkeiten

Diesbezüglich hatte die Vereinigung aus verschiedenen Konsumentenschutzorganisationen bereits Anfang des Jahres ihren strengen Blick auf die Telekomfirmen und ihre nicht immer klar verständlichen Vertragsklauseln gerichtet. Dabei stellte die Allianz den entsprechenden Anbietern in der Schweiz quasi ein Ultimatum und kündigte rechtliche Schritte an, falls bestimmte Klauseln nicht aus den jeweiligen Handyverträgen entfernt werden sollten. Die entsprechende rechtliche Grundlage für diese Vorgehensweise bildet das überarbeitete Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Weiterlesen »

Schweiz: Hürden für ausländische Investoren und nachhaltige Geldanlagen im Fokus

24.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Obwohl die Anforderungen im Finanzwesen eminent gestiegen sind und auch die Schweizer Banken diesem Umstand quasi Tribut zollen müssen, gilt die Schweiz für Anleger immer noch als eine Art Finanzparadies. Allerdings haben sich im Zuge der Finanzkrise die Vorzeichen und die Bedingungen verändert. Nunmehr sind vor allem entsprechende Anlage-Alternativen zum Bankkonto sowie nachhaltige Geldanlagen in den Fokus gerückt. Zudem müssen sich Anleger, die keinen Wohnsitz in der Schweiz nachweisen können, mit massgeblichen Restriktionen auseinandersetzen.

Schweizer Finanzinstitute machen es ausländischen Anlegern schwerer als in früheren Zeiten

So bieten in der Schweiz zahlreiche Finanzinstitute respektive Finanzdienstleister, wie zum Beispiel die Postfinance, Anlegern ohne Schweizer Wohnsitz nunmehr lediglich einfache Spar- und Zahlungsverkehrskonten an; Wertpapierdepots werden in diesem Zusammenhang für diese Zielgruppe nicht mehr angeboten. Diese “neue” Strategie beweist, dass die Angst der Schweizer Bank- bzw. Finanzinstitute mittlerweile ungemein gross ist, von Anlegern unversteuerte Vermögens- respektive Geldwerte gleichsam untergejubelt zu bekommen. Diesbezüglich leidvolle Erfahrungen mussten in der Vergangenheit schliesslich einige Institute in der Schweiz machen. Daher bleibt im Grunde nun nur noch das kostenlose Deposito-Konto, das allerdings als einfaches Sparkonto kaum mehr als 0,5 % Rendite im Jahr abwirft.

Weiterlesen »

Neue Berechnung der Betriebsgrösse: Zahlreiche Bauernhöfe vor ungewisser Zukunft

23.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Rund 1.000 landwirtschaftlichen Kleinbetrieben in der Schweiz droht ein finanzielles Fiasko. Seit der Bundesrat angekündigt hat, den Anspruch auf Direktzahlungen den jeweiligen Faktoren, mittels derer die Grösse eines Bauernhofs bestimmt wird, anzupassen, geht die Angst in der Schweizer Landwirtschaft um. Wer jetzt im Zuge der anstehenden Grössenberechnungen den Status als ein Hof mit minimaler Grösse verliert, muss zukünftig ohne die finanziellen Leistungen seitens des Bundes auskommen.

Bundesrat will SAK-Werte anpassen: 1.000 Bauernhöfe vor dem finanziellen Kollaps

Nach Berechnungen des “Tages-Anzeigers” könnte dies für rund 1.000 Betriebe in der Schweiz bittere Realität werden. Ausschliesslich an Höfe mit einer minimalen Grösse werden die Direktzahlungen ausgerichtet, wobei sich die jeweilige Grösse nach der so bezeichneten Standardarbeitskraft (SAK) bemisst. Diese Standardarbeitskraft ist wiederum in zahlreiche und exakt definierte Einzelfaktoren untergliedert. Bislang werden Direktzahlungen an Höfe geleistet, die einen SAK-Wert von 0,25 Punkten erreichen.

Weiterlesen »

Deutschland als Vorbild: Konsumentenschutz in der Schweiz weist noch reichlich Nachholbedarf auf

22.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Bereits seit 50 Jahren kämpft in der Schweiz die Stiftung für Konsumentenschutz für die Belange der Verbraucher. Mit dem Aufkommen des Internets sahen bereits viele Experten den Konsumentenschutz vor dem Aus. Schliesslich wird den Konsumenten eben durch das Internet ermöglicht, Angebote und Preise explizit miteinander zu vergleichen. Weit gefehlt, heben andere Protagonisten warnend den Zeigefinger: Gerade aufgrund des Internets sei der Konsumentenschutz wichtiger denn je, argumentieren sie.

Und überhaupt: Es gäbe auch fernab des Internets noch viele Herausforderungen für den Konsumentenschutz. Die Schweiz sei nämlich im internationalen Vergleich klar im Rückstand, was einen effizienten Konsumentenschutz angeht.

Weiterlesen »