Schweiz

Mann (29) soll versucht haben, Fußgänger zu überfahren

(Yverdon-les-Bains, Waadt). In Yverdon-les-Bains ist ein Mann nach einem gefährlichen Verhalten im Strassenverkehr festgenommen worden. Am Donnerstag, 1. Oktober, gegen 5 Uhr morgens beging der Lenker eines Fahrzeugs mehrere Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz und versuchte, in der Nähe des Bahnhofplatzes in Yverdon-les-Bains mehrere Personen anzufahren.

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73. Winzerfest startet – Polizei ist vor Ort mit Fusspatrouillen, mobilem Posten und Sanität

(Döttingen AG). In wenigen Stunden wird in Döttingen das 73. Winzerfest eröffnet. Wer während des Festes Hilfe benötigt, erreicht die Polizei jederzeit über den Notruf 117 oder kann sich direkt an die Fusspatrouillen und den Sicherheitsdienst wenden.

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Einbrecher knacken Tresor in Gewerbebetrieb: Mehrere tausend Franken Bargeld gestohlen

(Appenzell AI). Aus einem Tresor wurden mehrere tausend Franken gestohlen. Während der Nacht auf Freitag (2.10.2026) drang eine bislang unbekannte Täterschaft gewaltsam in einen Gewerbebetrieb in Appenzell ein.

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Auto kracht auf A2 in Sattelschlepper: 73-jähriger Beifahrer schwebt in Lebensgefahr

(Coldrerio TI). Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz vor 15.30 Uhr in Coldrerio zu einem Verkehrsunfall gekommen ist. Eine 68-jährige Schweizer Autofahrerin mit Wohnsitz im Kanton Zürich war auf der Autobahn A2 in Richtung Süden unterwegs.

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Start in den Polizeiberuf: Sechs Aspiranten beginnen zweijährige Ausbildung

(St.Gallen SG). Am Freitagnachmittag (02.10.2026) haben sechs Aspirantinnen und Aspiranten der Kantonspolizei St.Gallen im Pfalzkeller St.Gallen in einer feierlichen Zeremonie ihre Dienstwaffe überreicht bekommen. Dies war der Start für die zweijährige Ausbildung zur Polizistin und zum Polizisten an der Polizeischule Ostschweiz. Im Jahr 2028 sollen sie mit dem nötigen theoretischen und praktischen Rüstzeug ins Korps der Kantonspolizei St.Gallen eintreten.

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Radar-Woche im Tessin: Polizei kündigt mobile Tempokontrollen an zahlreichen Standorten an

(Kanton TI). Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle ist, die teilweise schwere oder sogar tödliche Folgen haben. Die Fahrzeuglenkenden werden deshalb erneut aufgefordert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Schutz der eigenen Sicherheit und jener der anderen Verkehrsteilnehmenden einzuhalten.

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Drei Luxusautos aus Garage gestohlen – Polizei fasst drei Männer und stellt Fahrzeuge sicher

(Noranco TI). Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass heute kurz nach 2.30 Uhr ein Einbruchdiebstahl in eine Garage in Noranco gemeldet wurde. Nach ersten Erkenntnissen entwendete die Täterschaft zunächst die Schlüssel von drei hochwertigen Fahrzeugen, bevor sie sich der Autos bemächtigte und flüchtete.

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Paketzustellerin meldet Diebstahl: Gestohlener Lieferwagen in Verkehrsunfall verwickelt

(Heiden/Wolfhalden AR). Am Freitag, 2. Oktober 2026, hat ein 56-jähriger Mann in Heiden einen Lieferwagen entwendet. Der Mann konnte kurz darauf von der Polizei angehalten werden. Während seiner Flucht verursachte er in Wolfhalden einen Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.

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Betrüger fälschen Polizeinummern: Über 50 Fälle, gezielte Angriffe auf ältere Menschen

(Kanton JU). Das Phänomen der „falschen Polizisten“ lässt nicht nach – im Gegenteil, die Betrugsmasche entwickelt sich weiter. Seit Jahresbeginn hat die Kantonspolizei Jura mehr als 50 bestätigte Betrugsfälle registriert, die von falschen Polizisten begangen wurden.

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Videos mit Gewaltdrohungen sorgen für Polizeieinsatz – zwei Schülerinnen ermittelt

(Arbon TG). Die Kantonspolizei Thurgau hat zwei Tatverdächtige ermittelt, die Mitte September in Arbon Videos mit Gewaltdrohungen veröffentlicht hatten. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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63 Fahrzeuge kontrolliert: Zoll und Polizei decken zahlreiche Verstösse auf

(Region Bulle FR). In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) führte die Kantonspolizei Freiburg am Mittwoch im Süden des Kantons eine Kontrolle durch, die sich vor allem auf die Einhaltung der Zollvorschriften für im Ausland zugelassene Fahrzeuge konzentrierte. Insgesamt wurden 63 Fahrzeuge kontrolliert und 11 Zollverstösse festgestellt.

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Zwei Algerier durchsuchen Auto: Schlafende Person wacht auf und vertreibt Täter

(Rupperswil AG). In Rupperswil hat die Kantonspolizei zwei mutmassliche Diebe festgenommen. Die beiden algerischen Staatsangehörigen stehen im Verdacht, in ein unverschlossenes Auto eingestiegen zu sein, um Wertgegenstände zu entwenden, beziehungsweise dies zumindest versucht zu haben.

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Anwohner sieht Einbrecher auf Kamera – Polizei nimmt Minuten später zwei Albaner fest

(Fricktal AG). Dank der Meldung eines Anwohners hielt die Polizei oberes Fricktal zwei mutmassliche Einbrecher an. Bei den beiden Männern handelt es sich um zwei Albaner im Alter von 39 und 40 Jahren, ohne festen Wohnsitz in der Schweiz.

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Medizinischer Notfall am Steuer: 72-Jähriger nach Frontalkollision lebensbedrohlich verletzt

(St.Gallen SG). Am Donnerstagabend (01.10.2026) ist es auf Höhe der Rorschacher Strasse 267 infolge eines mutmasslichen medizinischen Ereignisses zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Ein 72-jähriger Mann befindet sich aufgrund des medizinischen Ereignisses in lebensbedrohlichem Zustand. Die Stadtpolizei sucht Zeugen.

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Drogen in Lollipops und Lebensmitteln versteckt: 27 Kuriere am Flughafen verhaftet

(Flughafen Zürich ZH). Die Kantonspolizei Zürich stellte im dritten Quartal 2026 am Flughafen Zürich in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) mehr als 1’300 Kilogramm Betäubungsmittel sicher und verhaftete 27 Personen. Im dritten Quartal stellten die Einsatzkräfte rund 963 Kilogramm Marihuana, gegen 11 Kilogramm Kokain, zirka 14 Kilogramm Haschisch, 319 Kilogramm Khat, knapp 500 Gramm Pilze sowie 75 Gramm Methamphetamin sicher und verhafteten 27 Drogenkuriere.

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Bauarbeiten dauern länger als geplant – Kantonsstrasse bleibt bis 10. Oktober gesperrt

(Wängi/Lommis TG). Seit Montag, 21. September 2026, ist die Strasse zwischen Wängi und Lommis wegen Belagsarbeiten gesperrt. Infolge unvorhergesehener, zusätzlicher Aufwendungen dauern die Bauarbeiten länger als ursprünglich vorgesehen.

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20-Jähriger flüchtet vor Angreifern – am Boden schlagen und treten mehrere Täter auf ihn ein

(Weinfelden TG). In der Nacht auf Sonntag wurde ein Mann in Weinfelden von mehreren unbekannten Personen angegriffen. Er musste mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

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Kühe auf den Hauptachsen: Grossviehschau führt zu Verkehrsbehinderungen

(Appenzell AI). Am Dienstag, 06. Oktober 2026 findet die alljährliche Grossviehschau in Appenzell statt. Während dem Viehauftrieb kommt es am Morgen ab 08.00 Uhr bis ca. 09.30 Uhr in Richtung Appenzell zu Verkehrsbehinderungen.

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Erdbeben-Vorsorge wird ausgebaut: Zwei Rettungszüge sollen Verschüttete retten

(Kanton ZH). Der Kanton Zürich rüstet sich für die Trümmerrettung nach Erdbeben: In der kantonalen Zivilschutzorganisation werden zwei Rettungszüge aufgebaut. Für die Beschaffung von Einsatzmaterial hat der Regierungsrat 3 Mio. Franken bewilligt.

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Motorradfahrerin stirbt nach Frontalkollision

(Saint-Saphorin VD). Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, gegen 12.50 Uhr, ereignete sich in Saint-Saphorin (Lavaux) ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem Auto und einem Motorrad. Die Motorradfahrerin verstarb noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.

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86-Jähriger wird nach Unfall bewusstlos im Auto gefunden

(Bern BE). Am Donnerstagabend ist es auf der Ausfahrt Bern-Neufeld der A1 in Bern zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Mann wurde von Drittpersonen bewusstlos in einem Auto aufgefunden und verstarb kurze Zeit später im Spital. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

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Pannen auf A2 führen zu Sperrungen: Rund 100 Lenker missachten rote Kreuze

(Emmenbrücke LU). Am 21. sowie am 28. September 2026 blieben auf der Autobahn A2 ein Lastwagen und ein Sattelmotorfahrzeug aufgrund von Pannen stehen und konnten ihre Fahrt nicht fortsetzen. In der Folge mussten die betroffenen Fahrstreifen gesperrt werden. Rund 100 Fahrzeuglenkende missachteten die signalisierten Fahrstreifensperrungen. Sie werden entsprechend gebüsst.

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Camper kracht in Böschung und kippt auf die Seite

(Gänsbrunnen SO). Auf der Hauptstrasse in Gänsbrunnen hat sich in der Nacht auf Freitag, 2. Oktober 2026, ein Selbstunfall mit einem Camper ereignet. Dabei kollidierte das Fahrzeug aus noch zu klärenden Gründen mit der Strassenböschung und kippte auf die Seite. Der mutmassliche Lenker wurde erheblich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht.

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Auto kracht in Poller und landet in Hecke – zwei Personen flüchten vor Eintreffen der Polizei

(Uzwil SG). Am Mittwochabend (30.09.2026) ist ein Auto bei der Coop-Tankstelle an der Wattstrasse von der Strasse abgekommen und im Wiesland gelandet. Die Personen flüchteten vom Unfallort. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Türen beschädigt und Solarspeicher gestohlen – Polizei ermittelt nach mehreren Einbrüchen

(Trübbach / St.Gallen SG). Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmittag (01.10.2026) ist es in Trübbach zu mehreren Einbrüchen in einer Schrebergartenanlage sowie in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (02.10.2026) in St.Gallen zu einem versuchten Einbruch in eine Wohnung gekommen. In Trübbach waren insgesamt sechs Schrebergartenhäuschen betroffen.

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Jugendliche flüchten mit E-Scootern vor Polizei – vier 15-Jährige später zu Hause angetroffen

(Kanton SG). Am Mittwoch (30.09.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen in der Region Werdenberg-Sarganserland verschiedene Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden sieben Verstösse von Jugendlichen gegen das Strassenverkehrsrecht festgestellt.

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Dringende Sanierung der Hauptstrasse – Vollsperrung übers Wochenende geplant

(Hüttwilen TG). Ab Freitag, 23. Oktober 2026, bis Sonntag, 25. Oktober 2026, wird die Hauptstrasse in Hüttwilen zwischen der Nüssli AG und dem Abzweiger in Richtung Herdern wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet.

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Strasse wird bis 2028 saniert – Verkehr rollt während der Bauzeit nur noch einspurig

(Bischofszell TG). Ab Montag, 12. Oktober 2026, bis circa Frühling 2028 finden auf der Fabrikstrasse ab der alten Thurbrücke bis zur Laagerstrasse Sanierungsarbeiten statt. Der bestehende Strassenabschnitt präsentiert sich heute in einem schlechten Zustand und muss erneuert werden.

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Banküberfall endet rasch: Mutmasslicher Täter wird direkt vor dem Gebäude gestoppt

(Huttwil BE). Am Donnerstagnachmittag kam es in Huttwil zu einem Banküberfall. Der mutmassliche Täter konnte im Anschluss angehalten werden. Es wurde niemand verletzt.

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Lawinen: Wenn die weisse Idylle zur tödlichen Gefahr wird

Ein unberührter Hang, frischer Schnee und die Aussicht auf eine traumhafte Abfahrt: Was nach Winterglück aussieht, kann innerhalb weniger Augenblicke zur lebensgefährlichen Falle werden. Lawinen gehören zu den eindrücklichsten Naturgefahren der Alpen. Ihre Gefahr beginnt oft unter einer Oberfläche, die völlig harmlos wirkt. Wer versteht, wie Schnee ins Rutschen gerät, Warnzeichen ernst nimmt und rechtzeitig auf eine Tour verzichtet, kann das eigene Risiko deutlich senken.

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91-Jährige fährt mit Auto in Gartenwirtschaft – vier Restaurantgäste müssen ins Spital

(Einsiedeln SZ). Am Donnerstagnachmittag, 1. Oktober 2026, ereignete sich in Einsiedeln an der Hauptstrasse um 14.15 Uhr ein Verkehrsunfall. Eine 91-jährige Autofahrerin fuhr aus einem Parkfeld hinaus, wobei sie mutmasslich das Gas- und Bremspedal verwechselte, beschleunigte und das Fahrzeug unbeabsichtigt auf der gegenüberliegenden Strassenseite in die Gartenwirtschaft eines Restaurants fuhr.

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Nötige Belagsarbeiten an der Artherstrasse – Einspurbetrieb voraussichtlich bis 9. Oktober

(Zug ZG). Auf der Artherstrasse müssen zwischen Salesianum und Stolzengraben schadhafte Stellen im Asphaltbelag repariert werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 9. Oktober 2026; der Verkehr wird währenddessen einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.

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Brennender Fiat, Lehrer angeklagt und neun Festnahmen – fünf Polizeimeldungen des Tages

Vier junge Menschen werden aus einem brennenden Autowrack gerettet, ein früherer Lehrer wird wegen schwerer Sexualdelikte an Minderjährigen angeklagt und im Wallis nimmt die Polizei neun mutmassliche Einbrecher fest: Der 1. Oktober 2026 brachte mehrere besonders aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz. Auch die dringende Suche nach einem geistig beeinträchtigten 21-Jährigen sowie ein Raubüberfall auf eine 83-jährige Frau beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.

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Offizielle Messstellen aktualisiert – neuer semistationärer Radarstandort veröffentlicht

(Kanton Basel-Landschaft). Die Polizei Basel-Landschaft hat ihre offizielle Übersicht der automatischen Geschwindigkeitskontrollanlagen aktualisiert. Neu wird eine semistationäre Messanlage auf der Autobahn A3 in Augst ausgewiesen. Die neue amtliche Standortliste trägt in der Dateibezeichnung den Stand vom 30. September 2026. Insgesamt veröffentlicht die Polizei Basel-Landschaft derzeit vier semistationäre und zwei stationäre Kontrollstandorte.

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Seniorin (83) von hinten attackiert: Räuber verletzt sie am Kopf und flüchtet

(Basel, Basel-Stadt). Am Dienstag, 29. September 2026, um circa 18.00 Uhr, ist es an der Bruderholzallee, im Bereich der Verzweigung Gundeldingerrain, zu einem Raub gekommen. Dabei wurde eine 83-jährige Frau von einer unbekannten Täterschaft angegriffen und am Kopf verletzt. Die Täterschaft flüchtete in unbekannte Richtung.

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Motorrad rutscht in Gegenverkehr – nach Crash brennen Bike und Lieferwagen vollständig aus

(Neunkirch SH). Am Donnerstagnachmittag (01.10.2026) hat sich auf der H13 in Neunkirch eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Lieferwagen ereignet. Durch den Aufprall der Fahrzeuge fing das Motorrad Feuer, welches sich auf den Lieferwagen ausbreitete.

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21-Jähriger seit Donnerstag vermisst – Polizei bittet dringend um Hinweise zum Aufenthaltsort

(Gontenschwil AG). Vermisst wird seit Donnerstag, 1. Oktober, in Gontenschwil der 21-jährige Iannis Hänni. Die Polizei bittet Personen, die Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, um sofortige Kontaktaufnahme über den Polizeinotruf 117.

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Einbrüche in Autogaragen – Polizei nimmt neun mutmassliche Täter innert drei Tagen fest

(Mittelwallis VS). Innerhalb von drei Tagen hat die Kantonspolizei Wallis nach drei Einbrüchen in zwei Autogaragen und eine Karosseriewerkstatt im Mittelwallis neun Personen festgenommen. Durch den schnellen und koordinierten Polizeieinsatz konnten die mutmasslichen Täter bei den Einbrüchen auf frischer Tat festgenommen werden.

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Wildunfälle in der Dämmerung: Polizei warnt eindringlich vor riskanten Ausweichmanövern

(Zentralschweiz). Wildtiere auf der Fahrbahn stellen Verkehrsteilnehmende regelmässig vor gefährliche Situationen. Besonders in den Dämmerungsstunden und in Gebieten mit Wildwechsel steigt das Risiko einer Kollision. Die Zentralschweizer Polizeikorps erinnern an die wichtigsten Verhaltensregeln, damit Wildunfälle möglichst verhindert und deren Folgen minimiert werden können.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.