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Schweiz

Luzern LU: Unbekannte zerstören digitale Anzeigetafel – Zeugenaufruf

Unbekannte haben in der Stadt Luzern eine digitale Anzeigetafel der Schifffahrt Vierwaldstättersee (SGV) beschädigt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.

Die unbekannten Täter haben bei der Schiffsstation „Lido“ eine digitale Anzeigetafel eingeschlagen. Der Sachschaden beläuft sich auf 20’000 Franken. Die Sachbeschädigung hat in der Zeit von Freitagabend (21. Januar 2022) bis Samstagmorgen (23. Januar 2022) stattgefunden.

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Bubendorf BL: Fahrzeugbrand erfordert Feuerwehreinsatz – Polizei sucht Zeugen

Am Dienstag, 25. Januar 2022, kurz nach 01.05 Uhr, geriet ein parkierter Personenwagen an der Hauptstrasse, Abzweigung Sonneckstrasse, in Bubendorf BL in Brand. Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Die Polizei sucht Zeugen.

Die entsprechende Meldung, wonach ein Personenwagen, welcher auf einem Parkplatz bei der Verzweigung Hauptstrasse/Sonneckstrasse parkiert war, in Brand geraten sei, ging um 01.17 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort befand sich das Fahrzeug bereits in Vollbrand.

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Basel BS: Polizeieinsatz – Mann (Schweizer, 46) festgenommen – Zeugenaufruf

25.01.2022 |  Von  |  Basel-Stadt, Polizeinews, Schweiz  | 

Am Dienstag, 25. Januar 2022, kurz vor 07.00 Uhr, hat die Meldung über einen mutmasslich bewaffneten Mann in den Räumlichkeiten eines Warenhauses an der Greifengasse einen grossen Polizeieinsatz ausgelöst. Verletzt wurde niemand.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den mutmasslichen Täter – einen 46-jährigen Schweizer – später anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.

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Unterschätztes Schlitteln: Hohe Geschwindigkeiten, tiefe Helmtragquote

25.01.2022 |  Von  |  Schweiz  | 

Schlitteln ist ein beliebter und rasanter Sport. Auch Ungeübte erreichen schon auf einfachen Schlittelwegen Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h, wie eine neue Studie der BFU zeigt. Die eigene Geschwindigkeit wird jedoch oft unterschätzt. Die BFU empfiehlt, einen Ski- oder Snowboardhelm zu tragen, um sich vor Kopfverletzungen zu schützen. Auch ein Velohelm eignet sich zum Schlitteln.

Auf einfachen Schlittelwegen können auch Ungeübte Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erreichen. Die durchschnittlichen Geschwindigkeiten sind zwar mit 20 km/h tiefer, werden jedoch von der Person auf dem Schlitten meist unterschätzt. Das haben Versuche im Rahmen einer neuen BFU-Studie zum Schlitteln gezeigt. Bei Bodenwellen kann der Schlitten zudem vom Boden abheben und lässt sich vom Fahrer, der Fahrerin kaum mehr kontrollieren. Folglich steigt das Sturzrisiko.

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Zürich ZH: Fleischköder in den Kreisen 10 und 6 sichergestellt – Zeugenaufruf

Am Montag, 24. Januar 2022, gingen unabhängig voneinander zwei ähnliche Meldungen über mögliche Giftköder bei der Stadtpolizei Zürich ein. Die Stadtpolizei Zürich warnt die Hundehaltenden und bittet um Vorsicht.

Kurz vor 9 Uhr meldete sich eine Hundehalterin bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich und gab an, dass sie einen möglichen Giftköder gefunden habe. Die Melderin hatte beim Spazieren mit ihrer Hündin mehrere Fleischstücke am Wegrand der Kappenbühlstrasse im Kreis 10 entdeckt. Eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich sicherte vor Ort eine Probe und brachte diese zur Analyse dem Forensischen Institut Zürich.

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Stadtpolizei Zürich warnt vor möglichen Giftködern

Am Montag, 24. Januar 2022, gingen unabhängig voneinander zwei ähnliche Meldungen über mögliche Giftköder bei uns ein. Wir warnen die Hundehaltenden und bitten um Vorsicht.

Kurz vor 9 Uhr meldete sich eine Hundehalterin unserer Einsatzzentrale und gab an, dass sie einen möglichen Giftköder gefunden habe. Die Melderin hatte beim Spazieren mit ihrer Hündin mehrere Fleischstücke am Wegrand der Kappenbühlstrasse im Kreis 10 entdeckt. Eine Patrouille sicherte vor Ort eine Probe und brachte diese zur Analyse dem Forensischen Institut Zürich.

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Bruggerberg AG: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Mordes

25.01.2022 |  Von  |  Aargau, Polizeinews, Schweiz  | 

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat im Zusammenhang mit dem Leichenfund am Bruggerberg vom April 2020 gegen einen heute 22-jährigen Schweizer Anklage unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes erhoben. Die Anklage ist am Bezirksgericht Brugg hängig.

Konkret wirft die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten vor, einen jungen Mann aus dem Kanton Zürich, mit welchem er freundschaftlich verbunden war, am 7. April 2019 unter dem Vorwand einer Mutprobe in einer Höhle am Bruggerberg eingesperrt und den Höhleneingang verschüttet zu haben. In der Folge verstarb das hilflose Opfer an Unterkühlung und wurde erst knapp ein Jahr später zufällig von Passanten gefunden.

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Würenlos AG: Tötungsdelikt – Anklage wegen Mordes an Zufallsopfer

25.01.2022 |  Von  |  Aargau, Polizeinews, Schweiz  | 

Die Staatsanwaltschaft Baden hat gegen einen 32-jährigen Schweizer Anklage wegen Mordes erhoben. Sie wirft ihm vor, im Januar 2021 am Limmatufer bei Würenlos einen ihm unbekannten Passanten getötet zu haben. Die Anklage ist am Bezirksgericht Baden hängig.

Am 26. Januar 2021 informierte der Beschuldigte die Kantonale Notrufzentrale, dass er soeben eine ältere Person am Fussweg an der Limmat erwürgt habe. Nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte machte er durch Zurufen auf sich aufmerksam, liess sich widerstandslos festnehmen und zeigte den Liegeort des Leichnams an.

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Wappen der Schweiz

Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner) In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH) Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.