In der Nacht von Samstag auf Sonntag (05.07.2026), um 0:45 Uhr, führte eine Polizeipatrouille auf der Altendorfstrasse eine Verkehrskontrolle durch.
Dabei wurde ein 38-jähriger Mann kontrolliert und als fahrunfähig eingestuft.
Zwischen Sonntagmorgen und Sonntagnacht (05.07.2026) ist es im Kanton St.Gallen zu drei Verkehrsunfällen infolge Fahrunfähigkeit gekommen.
In weiteren drei Fällen wurden Autofahrende an der Weiterfahrt gehindert, weil sie in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren. Die fehlbaren Personen werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Die zuständigen Administrativbehörden prüfen Massnahmen.
Am Sonntagabend, 5. Juli 2026, ist kurz nach 20 Uhr, im Gebiet Sprädenegg in Willerzell ein Flächenbrand ausgebrochen.
Die aufgebotene Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Dank des schnellen Eingreifens gelang es, eine Ausbreitung des Feuers auf den angrenzenden Wald zu verhindern.
Die Kantonspolizei Zürich stellte im zweiten Quartal 2026 am Flughafen Zürich in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) mehr als 900 Kilogramm Betäubungsmittel sicher und verhaftete 32 Personen.
Die Einsatzkräfte beschlagnahmten grosse Mengen verschiedener Betäubungsmittel und nahmen zahlreiche Drogenkuriere fest.
Am Sonntag (5. Juli 2026, ca. 11:00 Uhr) kam es auf der Ringstrasse in Sursee im Kreisel Bifang zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Die Motorradfahrerin verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Samstagnachmittag (4. Juli 2026, kurz vor 15:15 Uhr) fuhr ein Mann mit einem E-Scooter auf der Stutzstrasse in Richtung Luzern.
Aus noch ungeklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Am Freitag (3. Juli 2026, kurz vor 19:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer in Ruswil auf der Hellbühlerstrasse in Richtung Wolhusen.
Auf der Höhe der Liegenschaft Hauptplatz 4 kam es zu einer Kollision mit einem Kind, das die Fahrbahn betrat.
Am Freitag (3. Juli 2026, kurz vor 12:45 Uhr) fuhr eine Frau mit ihrem E-Bike auf dem Xylophonweg in Richtung Luzern.
Aus noch ungeklärten Gründen kam sie auf der Höhe des Coop Pronto Shops zu Fall und verletzte sich beim Sturz.
Am Freitag (3. Juli 2026, kurz vor 17:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Wolhuserstrasse von Ruswil in Richtung Wolhusen.
Bei der Verzweigung Rebstockstrasse hielt er sein Fahrzeug an, um einen Radfahrer die Strasse queren zu lassen.
Am Sonntag (5. Juli 2026, ca. 01:00 Uhr) prallte ein Autofahrer auf der Kantonsstrasse in Weggis aus noch ungeklärten Gründen gegen ein Geländer.
Der 32-jährige Mann verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Samstagnachmittag (04.07.2026) hat sich in Hemishofen bei der Auffahrt zur H332 in Richtung Rheinbrücke einen Verkehrsunfall ereignet.
Es wurde niemand verletzt, an beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Bern hat am Samstag und Sonntag in der Region Bern gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Der Fokus lag dabei auf Fahrzeugen, die unnötigen Lärm verursachten. Insgesamt wurden 16 Fahrzeuglenkende angezeigt und zwei Fahrzeuge sichergestellt.
Heute, gegen 10.40 Uhr, fuhr ein Automobilist von der Place de la Foire in Richtung Rue du Marché-aux-Chevaux.
Aus noch ungeklärten Gründen bemerkte der Lenker nach dem Linksabbiegen einen Fussgänger nicht, der den Fussgängerstreifen von links nach rechts, bezogen auf die Fahrtrichtung des Fahrzeugs, überquerte.
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in Kirchberg zu einem schweren Selbstunfall.
Eine Person verstarb noch vor Ort. Der betroffene Strassenabschnitt wurde während sechs Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Gestern Sonntag, 5. Juli 2026, kurz nach 23.00 Uhr, kam es auf der Umfahrungsstrasse in Schattdorf zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Fahrrades fuhr vom Bahnhof Altdorf in Richtung Schattdorf.
Herzliche Gratulation an alle Kinder, die die Veloprüfung in diesem Jahr erfolgreich bestanden haben!
Im Kanton Solothurn haben 2'743 Schülerinnen und Schüler diesen wichtigen Meilenstein erreicht. Darauf dürft ihr stolz sein!
Gestern Sonntag, 5. Juli 2026, kurz nach 16.45 Uhr, ereignete sich in Spiringen ein Verkehrsunfall.
Demnach fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern von Spiringen in Richtung Klausenpass.
Ein 42-jähriger Motorradlenker ist bei einer Kollision mit einem Auto lebensbedrohlich verletzt worden. Eine weitere Person wurde leicht verletzt.
Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn A4.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) treffen bei Kontrollen immer wieder auf Personen, die vermeintlich wertvollen Goldschmuck zu auffallend günstigen Preisen verkaufen wollen.
Tatsächlich handelt es sich dabei häufig um wertlosen Mode- oder Fantasieschmuck. Ein aktueller Fall ereignete sich Ende Juni in Basel.
Beim Tunnel Schweizerhalle werden Wartungsarbeiten an den Mittelstreifenüberleitsystemen durchgeführt. Zusammen mit weiteren Bau- und Unterhaltsarbeiten auf dem Abschnitt sind dafür insgesamt vier nächtliche Totalsperrungen der A2 zwischen der Verzweigung Hagnau und dem Anschluss Pratteln notwendig.
An den beiden Mittelstreifenüberleitsystemen vor dem Ost- und Westportal des Tunnels Schweizerhalle sind Wartungsarbeiten erforderlich. Zusätzlich werden im Tunnelbereich Deckbelags- und Markierungsarbeiten, Durchbohrungen der Tunnelmittelwand sowie Arbeiten an den Entwässerungs- und Schlammsammleranlagen ausgeführt.
Wegen des Fahrstreifenwechsels eines anderen Autos musste eine Automobilistin auf der A1 ausweichen und streifte die Leitplanke.
Der Lenker des anderen Wagens fuhr unbekümmert davon und wird gesucht.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist in Zollikofen ein Autolenker mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker wurde in der Folge angehalten und muss sich vor der Justiz verantworten.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Samstagabend (04.07.2026) in Neunkirch auf der H13 erwischte die Schaffhauser Polizei einen Autofahrer, der viel zu schnell unterwegs war.
Der 29-Jährige überschritt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nach Abzug der Messtoleranz um 79 km/h.
Am Sonntagmittag hat die Kantonspolizei Graubünden in La Rösa einen Raser mit dem Motorrad gestoppt.
Er überschritt die geltende Höchstgeschwindigkeit um 51 km/h.
In einem Mehrfamilienhaus in Möhlin brach am Sonntagnachmittag ein Brand aus, der mehrere Wohnungen verwüstete und grossen Schaden anrichtete.
Vier Personen zeigten Anzeichen einer Rauchvergiftung und mussten ins Spital gebracht werden.
Bei mehreren Verkehrsunfällen haben sich am Wochenende (4./5.7.2026) neun Velofahrerinnen und Velofahrer teils schwere Verletzungen zugezogen.
Ein 81-jähriger Velofahrer verletzte sich in Meilen so schwer, dass er mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden musste.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Sonntagabend (5.7.2026) in Hombrechtikon ein Velofahrer mittelschwer verletzt worden.
Ein beteiligtes Auto entfernte sich von der Unfallstelle, ohne anzuhalten.
Am Sonntag, 5. Juli 2026, gegen 18.15 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Jura die Meldung über den Brand eines Gartenhauses ein.
Die Einsatzkräfte rückten umgehend aus.
Am Freitagabend ist in der Region Riedergrat ein Mann auf einer Wanderung verunglückt. Er wurde am Samstagmorgen leblos aufgefunden. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen sind im Gang.
Am Freitag, 3. Juli 2026, gegen 21.25 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach in der Region Riedergrat (Gemeinde Oberried am Brienzersee) ein Wanderer vermisst werde.
Der Alpenraum liegt in den nächsten Tagen an der Ostflanke eines Hochs über dem nahen Atlantik. Mässige nordwestliche Höhenwinde führen im Allgemeinen warme und trockene Luft zur Schweiz.
Einzig zwischen Sonntagnachmittag und Montagvormittag gelangt vorübergehend etwas feuchtere und instabilere Luft zu den östlichen Landesteilen.
Die Frau, die am Freitagabend in Kirchberg mit einem Motorfahrrad verunfallte und schwer verletzt ins Spital gebracht worden war, erlag am Sonntagmorgen ihren Verletzungen.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurden in Rickenbach bei Wil ein Velofahrer und eine Velofahrerin verletzt.
Gegen 9.30 Uhr waren ein Velofahrer und eine Velofahrerin auf der Sonnmattstrasse in Richtung Sonnmattkreisel unterwegs.
Die Täter erbeuteten Deliktsgut im Wert von mehreren 1000 Franken.
In der Nacht vom Samstag auf Sonntag, 04. / 05. Juli 2026, hat sich eine unbekannte Täterschaft Zutritt zu einem unverschlossenen Einfamilienhaus am Galgenhang verschafft, während die Bewohner sich im Garten aufhielten.
Am frühen Sonntagmorgen (5.7.2026) hat in Ottikon (Gemeindegebiet Gossau) ein Motorradfahrer bei einem Selbstunfall schwere Verletzungen erlitten.
Kurz vor 4 Uhr fuhr ein 38-jähriger Mann mit dem Motorrad auf der Grüningerstrasse Richtung Ottikon.
Am Samstagabend (04.07.2026) ist eine 52-jährige Frau mit einem E-Scooter auf der Hirschenstrasse verunfallt.
Sie wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Frau wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstagabend (04.07.2026) ist es an der Stampfstrasse zu einem Brand in einem Unterflurcontainer gekommen.
Als Brandursache steht das unsachgemässe Entsorgen von warmer Asche im Vordergrund.
Am Samstag (04.07.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende und deren Fahrzeuge in Buchs kontrolliert.
Sechs Fahrzeuglenkende werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen wegen unzulässiger Fahrzeugabänderungen an ihren Fahrzeugen oder wegen des Verursachens von vermeidbarem Lärm zur Anzeige gebracht. Ein Auto wurde zudem aus dem Verkehr genommen.
Seit Freitagabend (03.07.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Rapperswil-Jona mehrere Verstösse gegen das aktuell geltende Feuerverbot festgestellt.
Es wurden wiederholt unzulässige Feuer im Freien entfacht.
Am Sonntagmorgen, 5. Juli 2026, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Mindestens zwei Männer wurden dabei verletzt, einer davon schwer.
Ein Brand an einem Gasgrill hat am Samstagabend (4.7.2026) zu einem grossen Sachschaden an Fassade und Dach des Gebäudes geführt.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 4. Juli 2026, um 14.00 Uhr, ereignete sich in Linthal ein Verkehrsunfall.
Ein 19-jähriger Fahrzeuglenker fuhr auf der Klausenstrasse in Richtung Urnerboden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.