Am Dienstagmittag (26.05.2026) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Mattstrasse zu einem Brand in einem Abstellraum gekommen. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Im Zeitraum zwischen dem 28. Mai und dem 26. Juni 2026 werden über 4’000 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St.Gallen die praktische Veloprüfung absolvieren. Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
Ab Mittwoch, 1. Juli 2026, starten auf der A5 zwischen Lengnau und Luterbach Arbeiten am Verkehrsleitsystem. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2026.
Am Montag (25. Mai 2026, 20:15 Uhr) kollidierte ein Auto, das aus einem Tankstellengelände im Ortsteil Obernau fahren wollte, mit einem Fahrzeug auf der Rengglochstrasse. Ein Fahrzeug kippte in der Folge auf die Seite.
Am Sonntag (24. Mai 2026, 15:15 Uhr) war ein Autofahrer auf der Autobahn A14 unterwegs in Richtung Luzern. Kurz vor dem Rathausen-Tunnel verursachte er mit dem Auto einen Selbstunfall.
Am Freitag (22. Mai 2026, 17:45 Uhr) verlor ein unbekannter weisser Lieferwagen mit Ladebrücke und angekoppeltem, offenen Sachentransportanhänger, auf der Autobahn A2 in Emmenbrücke in Fahrtrichtung Nord eine weisse Box. Nachfolgende Fahrzeuge mussten abbremsen, wobei es zu Kollisionen und mehreren beschädigten Fahrzeugen kam.
In der Nacht von Pfingstmontag auf Dienstag, 25. / 26. Mai 2026, kurz vor 02.00 Uhr, wurde in ein Mehrfamilienhaus am Langenhagweg in Reinach BL eingebrochen. Die Polizei Basel-Landschaft konnte eine verdächtige Person festnehmen.
Hauptmann Michelle Martin fand ihren Weg zur Schweizer Armee eher zufällig – über einen Flyer, einen Veterinärvorkurs und die Begegnung mit Militärpferden. Heute ist sie angehende Berufsoffizierin der Schweizer Armee und verbindet ihre militärische Laufbahn mit einem Masterstudium in Rechtswissenschaft.
Vom 26. bis 28. Mai 2026 trainiert die Schweizer Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Neuburg Air Base (Deutschland) gemeinsam mit der deutschen Luftwaffe. Ziel der Übung ist es, die eigenen Fähigkeiten im Luftkampf zu festigen und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern weiter zu stärken.
Der Kanton Neuenburg möchte die Bevölkerung an die Vorsichtsmassnahmen erinnern, die im Falle des Auftretens von Cyanobakterien auf der Wasseroberfläche zu treffen sind. Mit dem Einsetzen wärmerer Temperaturen treten Cyanobakterien wahrscheinlich wieder auf.
Am Montagabend (25. Mai 2026, nach 23:30 Uhr) hat die Luzerner Polizei in Hasle zwei mutmassliche Diebe festgenommen. Die beiden Männer überprüften parkierte Autos darauf, ob diese unverschlossen waren.
Zu einem weiteren Brand kam es am selben Morgen kurz nach 06.30 Uhr am Breitenrainweg in Seon. Eine Drittperson meldete der Kantonalen Notrufzentrale eine brennende Garage. Beim Eintreffen der Feuerwehr Seon-Egliswil drangen bereits Rauch und Flammen aus dem Dachbereich.
Am Dienstag, 26. Mai 2026, kurz nach 04.00 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, wonach am Rebweg in Frick ein Rebhaus in Vollbrand stehe. Die Feuerwehr Frick rückte umgehend aus und konnte die Flammen rasch löschen.
Am Pfingstmontagnachmittag, 25. Mai 2026, um 16.15 Uhr, entzog sich ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A22 in Sissach einer Verkehrskontrolle. Nach einer Nacheile, verursachte der Fluchtfahrer in Kaiseraugst (AG) einen Selbstunfall und konnte durch die Polizei Basel-Landschaft angehalten und festgenommen werden.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) geben die Festnahme eines 44-jährigen ukrainischen Staatsbürgers mit Wohnsitz in der Ukraine bekannt. Der Mann, der ein Fahrzeug mit polnischen Kennzeichen fuhr, wurde am 22. Mai 2026 von BAZG-Beamten am Grenzübergang Ponte Tresa bei der Ausreise aus der Schweiz angehalten.
Um die Sicherheit der Strasseninfrastruktur zu gewährleisten, wird im Bereich Schlierenegg (zwischen der Passhöhe und dem Urnerboden gelegen) die talseitige Stützmauer saniert. Um die Bauarbeiten vor Ort effizient ausführen und die Behinderungen während der Bauzeit minimieren zu können, ist die Installation eines Krans vorgesehen.
In der Nacht von Freitag, 22. Mai 2026, auf Samstag, 23. Mai 2026, führte die Kantonspolizei Schwyz zusammen mit der Kantonspolizei Zürich eine kriminalpolizeiliche Kontrollaktion durch. Dabei lag das Augenmerk auf neuralgischen Örtlichkeiten wie Bahnhöfen, Seeanlagen und der Autobahn A3. Im Rahmen der Aktion wurden zwei Personen festgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich stellte in einem aufwändigen Ermittlungsverfahren und in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich Krypto-Vermögenswerte krimineller Herkunft sicher. Einem Opfer von Romance Scam konnte der finanzielle Schaden erstattet werden.
Am Samstagnachmittag (23. Mai 2026, kurz nach 14:00 Uhr) brannte im Gebiet Lohren in Ballwil eine Schweinescheune. Die Feuerwehren Oberseetal und Emmen standen im Einsatz.
Am frühen Sonntagmorgen (24. Mai 2026, kurz nach Mitternacht) geriet an der Dorfstrasse in Wikon der Dachstock eines Hauses in Brand. Sämtliche Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Von Freitag, 29. Mai, 22 Uhr, bis Montag, 1. Juni 2026, 6 Uhr, ist die Zufahrt zum Sihlquai stadtauswärts aus Richtung Bahnhofquai gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Walchebrücke, Neumühlequai, Wasserwerkstrasse und Kornhausbrücke.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Münchwilen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Um kurz vor 20.45 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Wilerstrasse einen Autofahrer.
Für den Ersatz des Belags wird die Einfahrt des Anschlusses Bern-Brünnen der A1 in Fahrtrichtung Lausanne während einer Nacht gesperrt. Der Belag auf der Einfahrt Richtung Lausanne beim Anschluss Bern-Brünnen auf der A1 hat das Ende seiner Lebensdauer erreicht und wird deshalb ersetzt.
Am Montagabend (25.05.2026) ist es auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Montag (25.05.2026) ist es im Uznabergtunnel zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Im Anschluss kam es zu einem Folgeunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Vier Personen wurden eher leicht verletzt. Die Autobahn musste auf dem entsprechenden Abschnitt für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Montagnachmittag (25.05.2026) ist es auf der Rheinaustrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der Motorradfahrer wurde dadurch eher schwer verletzt.
Am Montagmittag (25.05.2026) sind auf dem Dorfplatz ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen. Eine 58-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Westportal des Leimerntunnels an der A8 zwischen Spiez und Faulensee wird eine neue Lärmschutzwand erstellt. Für das Einrichten der Verkehrsführung kommt es zu zwei Nachtsperrungen.
Auf der Göblistrasse in der Stadt Zug ist am Montagabend, kurz vor 20:30 Uhr, ein Autofahrer von der Strasse abgekommen und frontal in einen Baum geprallt. Der 42-jährige Lenker blieb unverletzt.
Am Montagabend, kurz nach 17:15 Uhr, ist es auf der Sihlbruggstrasse in der Gemeinde Neuheim zu einem weiteren Selbstunfall gekommen. Ein Motorradfahrer hat in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, ist von der Strasse abgekommen und ins angrenzende Wiesland gefahren.
Im Gebiet Unterschwand in der Gemeinde Menzingen ist am Pfingstmontag (25. Mai 2026), kurz vor 11:30 Uhr, eine E-Bikefahrerin selbständig gestürzt. Dabei verletzte sich die 53-jährige Frau erheblich.
Am Montagmorgen (25. Mai 2026), kurz vor 09:45 Uhr, hat eine 39-jährige Autofahrerin, bei der Edlibachkreuzung den Vortritt missachtet und ist, ohne anzuhalten in die Kreuzung gefahren. In der Folge ist es zu einer Kollision mit einem korrekt auf der Hauptstrasse fahrenden Motorradlenker gekommen, der in Richtung Zug unterwegs war.
Auf der Autobahn A14, zwischen Gisikon und der Verzweigung Rütihof, hat am Sonntagabend (24. Mai 2026), kurz vor 23:00 Uhr, ein 47-jähriger Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Daraufhin ist das Auto ins Schlingern geraten, auf der linken Seite in die Mittelleitplanke und anschliessend auf dem Normalstreifen in ein Auto geprallt.
Am Sonntagabend (24. Mai 2026), kurz vor 21:00 Uhr, beabsichtigte eine 41-jährige Autofahrerin auf der Knonauerstrasse in Cham nach links abzubiegen und verlangsamte ihr Tempo. Ein nachfolgender Motorradlenker fuhr in diesem Moment links am Auto vorbei, worauf es beim Abbiegemanöver zu einer Kollision gekommen ist.
Am Samstagmittag (23. Mai 2026), kurz vor 12:00 Uhr, hat eine Motorradlenkerin auf der Autobahn A4, zwischen Hünenberg und der Verzweigung Rütihof zu spät realisiert, dass die Fahrzeuge vor ihr das Tempo verlangsamten. Dadurch prallte sie in das Heck des vor ihren fahrenden Autos und stürzte.
Die Kantonspolizei nahm in der Nacht in Frick einen Mann fest. Mutmasslich auf nächtlicher Diebstour im Wohnquartier unterwegs, hatte er versucht, ein Fahrrad zu entwenden.
Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat ihre Untersuchung im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Obermumpf abgeschlossen und beim Bezirksgericht Rheinfelden Anklage gegen einen heute 61-jährigen Schweizer erhoben. Dem Beschuldigten werden vorsätzliche Tötung, Drohung, Beschimpfung, Tätlichkeiten sowie mehrfaches unbefugtes Aufnehmen von Gesprächen vorgeworfen.
Die Frau, die am Sonntagmittag in Brienz mit dem Velo verunfallt und in kritischem Zustand ins Spital gebracht wurde, erlag im Verlaufe des Montags ihren Verletzungen. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.
Ab dem 21. Mai 2026 tragen die Gendarmen der Polizei Neuenburg die neue Schweizer KEP-Uniform (Einheitliches Polizeiuniformkonzept). Diese Einführung ist ein wichtiger Schritt bei der Erneuerung der Uniformen der französischsprachigen Schweizer Polizeikräfte und Teil einer nationalen Initiative zur Harmonisierung der Polizeiausrüstung.
Die Kantonspolizei führte über das Pfingstwochenende Geschwindigkeitskontrollen an den Passübergängen Staffelegg und Benken durch. Dabei wurden neun Fahrzeuglenkende angehalten, welche deutlich zu schnell unterwegs waren. Drei von ihnen durften nicht mehr weiterfahren.
Am Samstag, 20. Juni 2026, wird die Churer Altstadt zur grossen Konzertbühne. Die Polizeimusik Graubünden empfängt zum 20. Schweizerischen Polizeimusiktreffen Korps aus allen Landesteilen sowie aus dem Vatikan.
Bei geeignetem Wetter werden am Wochenende vom 6. / 7. Juni 2026 an der Hauptstrasse in Känerkinden umfangreiche Belagsarbeiten inklusive Einbau des Deckbelags durchgeführt. Ab der Dorfeinfahrt von Diegten herkommend bis zur Ueligasse bleibt die Strasse von Samstag bis Montagmorgen gesperrt.
In der Nacht auf Montag, 25. Mai 2026, ging um 00:45 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung über einen Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Rigistrasse in Brunnen ein. Die aufgebotene Feuerwehr Ingenbohl konnte das Feuer rasch löschen.
Am Sonntag, 24. Mai 2026, gegen 0.25 Uhr meldete ein Passant der Stadtpolizei Winterthur, dass soeben auf der Seuzacherstrasse eine Person mit dem Fahrrad gestürzt sei und sich mutmasslich verletzt habe. Die ausgerückte Patrouille der Stadtpolizei traf vor Ort auf den Meldeerstatter sowie auf den verletzten 47-jährigen Fahrradlenker.
Auf der Kantonsstrasse in Studen werden zwischen der Abzweigung Burgerweg und der Abzweigung Kirchweg der Belag und die Bushaltestelle erneuert. Die Arbeiten dauern vom 1. Juni bis voraussichtlich 31. August 2026.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.