Ein zunächst unbekannter Automobilist flüchtete in der Nacht vor der Polizei und konnte nach kurzer Flucht festgenommen werden. Der 19-jährige Franzose wird dringend verdächtigt, den Wagen zuvor beim Einbruch in einen Garagenbetrieb in Hendschiken entwendet zu haben.
In einem Schulzimmer in Zufikon brach ausserhalb des Unterrichts ein Brand aus. Eine Person zeigte Anzeichen einer Rauchvergiftung. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Am späten Montagabend nahm die Polizei in Würenlos nacheinander zwei mutmassliche Diebe fest, die sich zuvor an parkierten Autos zu schaffen gemacht hatten. Tatort war ein Wohnquartier in Würenlos am späten Montagabend, 4. Mai 2026.
Die Polizei hat einen Mann angehalten, der sich mutmasslich unberechtigt in einem Auto befand. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte mutmassliches Deliktsgut. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen.
Auf der A1 bei Hunzenschwil in Richtung Zürich kam es zu einer Auffahrkollision mit drei Autos. Zwei Personen wurden verletzt. Die Kantonspolizei nahm dem mutmasslichen Verursacher den Führerausweis ab.
Am Sonntagmorgen geriet ein PW-Lenker mit seinem Auto neben die Fahrbahn und kollidierte frontal mit einem Sichtschutzzaun. Er musste mit unbekannten Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Spital transportiert werden. Am Fahrzeug dürfte ein Totalschaden entstanden sein.
Weil sie versehentlich auf das Bremspedal trat, verursachte eine Automobilistin auf offener Strecke eine heftige Auffahrkollision durch ein Feuerwehrfahrzeug. Eine Ambulanz brachte die Seniorin ins Spital.
In einem privaten Schuppen in Döttingen griff die Polizei zudem einen verdächtigen Mann auf, der darin übernachtet hatte. In Döttingen wollte ein Hausbewohner kurz nach sechs Uhr Altpapier in seinen Schuppen bringen.
Die am 1. Mai in Mellingen als vermisst gemeldete Frau ist in der Nacht tot aufgefunden worden. Die 81-Jährige wurde am Freitagabend, 1. Mai 2026, in der Nähe von Mellingen tot aufgefunden.
Ein maskierter Mann überfiel am Freitagnachmittag einen Tankstellenshop in Moosleerau, musste aber ohne Beute flüchten. Dank eines Hinweises war der mutmassliche Täter keine Stunde später gefasst.
Heute, am 1. Mai 2026, geht die nationale Opferhilfenummer 142 in Betrieb. Unter dieser Kurznummer erhalten Gewaltbetroffene sowie Angehörige rund um die Uhr kostenlos und vertraulich eine erste Beratung, Unterstützung in Krisensituationen sowie eine gezielte Weitervermittlung an passende Hilfsangebote.
Bei den Ermittlungen zu einem Fall von häuslicher Gewalt sucht die Kantonspolizei bestimmte Augenzeugen, welche die Auseinandersetzung im Freien beobachtet haben könnten.
Mit Bezug zum 1. Mai brachten Unbekannte in der Nacht in Muhen an Fassaden und Objekten Botschaften an. Der Schaden ist erheblich. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Nächtliche Diebe, die parkierte Autos durchsuchen, sind wieder überaus aktiv. Vergangene Nacht nahm die Polizei in Holderbank und Möhlin drei Verdächtige fest, und auch in der Nacht zuvor gingen in Frick zwei mutmassliche Diebe ins Netz.
Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten auf der A4 im Abschnitt Rütihof-Küssnacht wird der Verkehr bei der Verzweigung Rütihof ab dem 8. Mai 2026 neu geführt. Die Instandsetzungsarbeiten auf dem Mittelstreifen auf der A14 in Fahrtrichtung Zürich und Luzern sind abgeschlossen.
Am Sonntagnachmittag kam es in einem Pflegezentrum zu einem Einsatz von Rettungsdiensten und der Polizei. Eine 81-jährige Frau ist verstorben. Ein 82-jähriger Mann wurde schwer verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Gewaltverbrechen aus. Der Mann befindet sich unter Haftbedingungen in behördlicher Obhut.
Die Stadt Zofingen entwickelt ihre Altstadt konsequent weiter. Dabei richtet sie den Strassenraum schrittweise auf die Anforderungen einer modernen Begegnungszone aus. Mit dem Abschluss der Arbeiten in der Hinteren Hauptgasse wird ein weiterer wichtiger Schritt umgesetzt.
Der Stadtrat Zofingen hat Reto Tresch zum neuen Leiter der Regionalpolizei Zofingen ernannt. Er übernimmt die Funktion per 1. Oktober 2026 und tritt damit die Nachfolge von Stefan Wettstein an, der per Ende September 2026 vorzeitig pensioniert wird. Die Neubesetzung erfolgte in enger Absprache mit dem Führungsausschuss der Repol.
Am Mittwochabend prallte ein junger Automobilist ausserhalb von Brittnau gegen einen elektrischen Verteilkasten. Während er unverletzt blieb und am Auto Totalschaden entstand, fiel bei etlichen Häusern der Strom aus.
In der Nacht auf Freitag, 17. April 2026 konnten Täter eines Einschleichdiebstahls in Gümligen unter anderem mit Hilfe eines Diensthundes angehalten werden. Die Jugendlichen stehen teilweise in Verdacht, weitere Diebstähle begangen zu haben. Ermittlungen sind im Gange.
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In einem Wohnhaus in Rothrist brach am späten Dienstagabend ein Brand aus. Als Folge davon ist das Haus vorläufig nicht mehr bewohnbar. Ein Bewohner wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Der erste Schulweg am Morgen ist für viele Familien gut vorbereitet. Die Route wird gemeinsam geübt, Gefahrenstellen werden besprochen und Abläufe sind klar. Anders sieht es häufig beim Heimweg aus. Dieser erfolgt oft unter anderen Bedingungen und wird weniger bewusst geplant. Dabei ist gerade der Rückweg für Kinder oft anspruchsvoller. Müdigkeit, Ablenkung oder spontane Situationen verändern das Verhalten. Was am Morgen noch sicher funktioniert, kann am Nachmittag zur Herausforderung werden.
Das Jugendgericht Baden hat am 21. April 2026 in einem Indizienprozess das Urteil über einen heute rund zwanzigjährigen Schweizer gesprochen, dem die Jugendanwaltschaft vorgeworfen hatte, im September 2023 nachts in ein Einfamilienhaus in der Nachbarschaft eingedrungen zu sein, in der Absicht ein Mädchen zu vergewaltigen. Er soll dabei in Kauf genommen haben, das Opfer lebensgefährlich zu verletzen oder auch zu töten. Der Beschuldigte wurde gestört und flüchtete. Das Opfer erlitt Verletzungen und wurde traumatisiert.
Auf der A1 in Richtung Bern kam es vor der Ausfahrt Aarau Ost zu einer Auffahrkollision mit mehreren Fahrzeugen. Weil beide Fahrstreifen blockiert waren, kam es im Morgenverkehr zu grossen Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
Ein junger Motorradfahrer stiess am Montagnachmittag in Oftringen mit einer Fussgängerin zusammen. Diese wurde so schwer verletzt, dass sie später im Spital verstarb.
Weil er am Steuer einnickte, kam ein Automobilist in der Nacht von der Strasse ab und prallte gegen parkierte Autos sowie andere Objekte. Es blieb bei Sachschaden.
Am Montagmorgen kollidierte ein Automobilist frontal-seitlich mit einer Motorradfahrerin. Dabei wurde die Motorradfahrerin erheblich verletzt. Sie musste mit einem Rettungswagen in ein Spital gebracht werden. Dem Automobilisten wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Montagnachmittag fuhr ein Lenker eines Mähdreschers zu weit nach hinten und geriet dadurch in einen Hang. In der Folge fuhr er mit dem Gefährt den Hang hinunter, wobei es den Mähdrescher überschlug. Der Lenker begab sich selbständig in ein Spital. Er erlitt leichte Verletzungen.
Die Kantonspolizei hat am Sonntag gegen Abend in Schafisheim einen Automobilisten angehalten, der massiv zu schnell unterwegs war. Der Lenker musste seinen Führerausweis abgeben. Sein Fahrzeug wurde sichergestellt.
In Aarau Rohr und Brugg hat die Kantonspolizei in der Nacht auf Montag fünf Männer festgenommen. Zuvor hatten Drittpersonen verdächtige Beobachtungen bei Fahrzeugen gemeldet. Die Kantonspolizei klärt ab, ob die Männer Gegenstände aus unverschlossenen Autos stehlen wollten.
Mit der neuen Kampagne „Young Cops“ gibt die Kantonspolizei Aargau Einblicke in Ausbildung, Berufsalltag und Karrierewege. Die Video-Serie richtet sich an potenzielle Bewerbende und vermittelt ein authentisches Bild der Polizeiarbeit. Die Videos sind auf der neuen Website youngcops.ch zu sehen. Ergänzend informiert ein WhatsApp-Kanal über das Auswahlverfahren, die Ausbildung und den Polizeialltag.
Zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit am 28. April zeigt die Suva: Das Risiko, bei der Arbeit tödlich zu verunfallen, ist seit den 1980er-Jahren um fast 80 Prozent gesunken. Ein Erfolg – der aber kein Selbstläufer ist.
Das sonnige Wetter und die frühlingshaften Temperaturen lockten am vergangenen Wochenende viele Menschen nach draussen. Entsprechend häufig waren die Rega-Helikopter im Einsatz: Insgesamt koordinierte die nationale Luftrettungszentrale der Rega am Samstag und Sonntag schweizweit rund 100 Einsätze zugunsten von Menschen in Not.
Am Samstag, den 25. April 2026, übte der Aargauer Bevölkerungsschutz in Aarau/Buchs den Ernstfall. Bei der Einsatzübung U TRAKTION bewältigten rund 450 Einsatzkräfte gemeinsam eine Kollision zwischen Zug, Bus und Personenwagen sowie einen Massenanfall von Verletzten.
Am Sonntagmorgen prallte ein 18-jähriger Lernfahrer auf der Industriestrasse in Aarau gegen einen Zaun und verletzte sich leicht. Er stand unter Alkoholeinfluss und war ohne die erforderliche Begleitperson unterwegs. Die Kantonspolizei nahm ihm den Lernfahrausweis vorläufig ab.
Ein 20-jähriger Automobilist kam am Sonntagmorgen in Endingen von der Fahrbahn ab und geriet mit seinem Wagen in die Surb. Der Lenker und die drei Mitfahrer blieben unverletzt. Als Unfallursache steht Übermüdung im Vordergrund.
In der Nacht auf Sonntag versuchten Unbekannte in Stein, parkierte Fahrzeuge zu öffnen. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und hielt kurz darauf drei mutmassliche Täter an. Die Kantonspolizei nahm die Männer – zwei Marokkaner und einen Tunesier – für weitere Ermittlungen vorläufig fest.
Am frühen Samstagmorgen öffnete ein Mann ein parkiertes Auto und durchsuchte es. Anlässlich der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der mutmassliche Dieb angehalten werden. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am späten Donnerstagnachmittag geriet ein Traktorlenker auf der Sarmenstorferstrasse wegen eines plötzlichen Reifendefekts auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit einem korrekt entgegenkommenden PW.
Eine Automobilistin verlor in Baden mutmasslich wegen Sekundenschlafs die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Das Auto prallte gegen ein Buswartehaus und anschliessend gegen ein Werbeschild.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.