(Schweiz). Der H125 ist der Trainingshelikopter der Rega.
Damit trainieren Nachwuchspilotinnen und Nachwuchspiloten Gebirgs- und Unterlastflüge und bereiten sich auf spätere Rettungseinsätze vor.
(Mellingen AG). Eine Seniorin stürzte in Mellingen mit dem Velo und wurde verletzt.
Weil der Unfallhergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
(Glashütten AG). Im Boowald verlor ein junger Automobilist die Kontrolle über seinen leistungsstarken Wagen und geriet schleudernd auf die Gegenfahrbahn.
Dort stiess er mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Verletzt wurde niemand.
(Hunzenschwil AG). Ein Jugendlicher entwendete das Auto seiner Eltern und fuhr mit einem Kollegen in der Gegend herum.
Die Strolchenfahrt endete mit einem Unfall, bei dem immerhin niemand verletzt wurde.
Ein Kind steht am Trottoirrand, der Blick geht auf die Fahrbahn. Ein Auto nähert sich, bremst ab und rollt langsam auf den Fussgängerstreifen zu. Die Person am Steuer lächelt, hebt die Hand und winkt das Kind herüber. Aus Sicht von Erwachsenen ist das eine zuvorkommende Geste. Für Schulanfängerinnen und Schulanfänger markiert dieser Moment jedoch den Beginn einer riskanten Situation, die Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren als "Wink-Falle“ bezeichnen.
Dieser Ratgeber erklärt, warum Handzeichen die kindliche Wahrnehmung überfordern, welche Gefahren durch verdeckte Verkehrsteilnehmende entstehen und wie Sie Ihr Kind darauf vorbereiten, am Fussgängerstreifen unabhängig von Handzeichen sicher zu entscheiden.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Hunzenschwil AG). In der Nacht verlor ein Neulenker in der A1-Ausfahrt Aarau-Ost die Kontrolle über den Wagen.
Dieser landete beschädigt im Gebüsch. Verletzt wurde niemand.
(Zufikon AG). Auf der Sädelstrasse oberhalb von Zufikon verlor der Lenker eines Kleinstwagens die Kontrolle und prallte gegen ein entgegenkommendes Auto.
Während niemand verletzt wurde, entstand beträchtlicher Schaden.
(Aargau AG). Die Kantonspolizei Aargau erinnert daran: Abfall gehört weder in den Wald noch auf Strassen oder Trottoirs.
Wer Abfall achtlos wegwirft oder liegen lässt, riskiert eine Busse und belastet gleichzeitig die Natur.
(Muhen/Brugg AG). Diebe trieben sich in der Nacht in Muhen herum und durchsuchten parkierte Autos.
Die Kantonspolizei nahm zwei Marokkaner unter dringendem Tatverdacht fest. In Brugg schlug ein Rumäne in Diebstahlsabsicht die Scheibe eines Take-Away ein.
(Brugg AG). Am Dienstagabend wurde der Polizei gemeldet, dass es zu einer Schussabgabe gekommen sei.
Die erstausrückende Patrouille konnte vor Ort einen leblosen Mann feststellen. Im Laufe der Fahndungsmassnahmen konnte ein 38-Jähriger unter dringendem Tatverdacht festgenommen werden.
(Rothrist AG). Auf dem Balkon eines Wohn- und Geschäftshauses an der Rubernstrasse in Rothrist brach am Mittwochmittag ein Brand aus.
Eine 60-jährige Frau konnte die Flammen selbständig löschen, zog sich dabei aber Verbrennungen am Arm zu. Nach ersten Erkenntnissen dürfte unsachgemäss entsorgte Raucherware den Brand ausgelöst haben.
(Eiken AG). Am Mittwochabend geriet ein Autofahrer mit seinem Renault auf die Gegenfahrbahn.
Dabei kollidierte er zunächst mit dem Heck eines entgegenkommenden Autos und schliesslich frontal mit einem Motorradfahrer. Der Motorradfahrer verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
(Neuenhof AG). Auf der A1 bei Neuenhof verunfallte in der Nacht ein alkoholisierter Automobilist.
Sein Wagen prallte heftig gegen die Tunnelwand, was zu Sachschaden führte.
(Schweiz). Auf einer betrügerischen Website im Erscheinungsbild von Sunrise wird ausdrücklich vor Phishing und verdächtigen Links gewarnt.
Gleichzeitig verlangt die Seite persönliche Zugangsdaten.
(Waltenschwil AG). Ende August ereignete sich in Waltenschwil auf der Haldenstrasse eine Kollision zwischen einer Schülerin und einem älteren Herrn.
Es kam in der Folge zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Verkehrsteilnehmenden. Gesucht wird nun der Senior, der mit seinem E-Bike in den Unfall involviert war.
(Schweiz). Beim aktuellen Kindersitztest hat der TCS bei zwei Modellen gravierende Sicherheitsprobleme festgestellt.
Beim „Britax Römer Baby-Safe Pro + Vario Base 5Z“ öffnet sich beim Frontalaufpralltest das Gurtschloss, beim „Axkid Minikid Core“ entriegelt der Stützfuss und wird das Gurtschloss aus der Kunststoff-Sitzschale gerissen.
(Spreitenbach AG). Wenn es brennt, zählt richtiges Handeln: Ruhe bewahren, 118 alarmieren, retten, löschen.
An der Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen vom 24. Oktober können diese wichtigen Grundsätze nochmals in Erinnerung gerufen werden.
(Schweiz). Stürze betreffen nicht nur ältere Menschen.
Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz fast 50'000 Menschen im erwerbsfähigen Alter, weil sie daheim stürzen; davon 7'000 schwer.
(Windisch AG). Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte am frühen Montagmorgen verdächtige Geräusche und Taschenlampenlicht in einem leerstehenden Haus am Haselweg in Windisch und alarmierte die Polizei.
Diensthund Panter spürte im Gebäude einen 18-jährigen Syrer und eine 17-jährige Tunesierin auf. Die Polizei nahm beide unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest.
(Schweiz). Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit.
Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist eine gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr von besonderer Bedeutung.
(Villmergen AG). Am Sonntagabend überfiel ein Unbekannter eine Pizzeria in Villmergen.
Er drohte den Angestellten mit einem Messer und forderte Bargeld. Ein anwesender Mann nahm ihm das Messer aus der Hand, woraufhin der Täter flüchtete. Kurze Zeit später konnte er von einem Polizisten, der privat unterwegs war, angehalten werden. Der mutmassliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
(Glashütten AG). Am Sonntagnachmittag kam es in Glashütten zu einer schweren Kollision zwischen zwei Motorradfahrern.
Der 17- und der 20-Jährige mussten mit einem Rettungswagen und einem Rettungshelikopter in Spitäler gebracht werden. Die Zofingerstrasse war für mehrere Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
(Kaisten AG). Die Verbindungsstrasse zwischen Kaisten und Ittenthal ist saniert, es fehlt aber noch der abschliessende Deckbelag.
Der Deckbelag wird von Freitagabend, 9. Oktober 2026, 19 Uhr, bis Sonntagabend, 11. Oktober 2026, 20 Uhr, eingebaut. Aufgrund der langen Belagsetappen, der Vollsperrungen und der Umleitung kommt es für die Verkehrsteilnehmenden zu Behinderungen. Zudem wird die Postautolinie Ittenthal-Laufenburg (144) am Samstag, 10. Oktober 2026, nicht verkehren.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Bellikon AG). Zwischen dem 29.09 und dem 30.09 kollidierte ein Auto - mutmasslich ein Jaguar - auf dem Höhenweg mit mehreren Sträuchern und Bäumen.
Das Auto dürfte dabei einen grossen Schaden erlitten haben. Der Unfall wurde bis heute nicht der Polizei gemeldet. Daher sucht die Polizei Augenzeugen.
(Aarburg AG). Am frühen Samstagmorgen versuchten drei Personen, in ein Haus einzudringen.
Anlässlich der Fahndung konnten drei Algerier von einer Patrouille der Regionalpolizei Zofingen angehalten werden. Die drei Männer wurden unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen.
(Baden AG). Am Samstagabend wurden der Notrufzentrale Rauch und Flammen aus Richtung Baregg gemeldet.
Ein grosser Holzstapel mit Baumstämmen war in Brand geraten. Die Stützpunktfeuerwehr Baden war bis in die Morgenstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Hinter Mauern, Gittern und Sicherheitsschleusen befindet sich ein kaum sichtbarer Teil der Schweizer Justiz: In 92 Justizvollzugseinrichtungen werden Untersuchungshäftlinge, rechtskräftig Verurteilte, Personen im Massnahmenvollzug und Menschen in ausländerrechtlicher Administrativhaft untergebracht.
Die neuesten schweizweit vergleichbaren Jahreszahlen zeigen eine deutliche Entwicklung: 2025 waren die Schweizer Justizvollzugseinrichtungen durchschnittlich mit 6’983 Personen belegt. Bei 7’407 verfügbaren Plätzen erreichte die durchschnittliche Belegungsrate 94 Prozent – und damit den oberen Bereich dessen, was im Justizvollzug praktisch als tragbar gilt.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Buchs AG). In den frühen Morgenstunden des Freitags brach ein Unbekannter in eine Autogarage in Buchs ein.
Dank eines aufmerksamen Anwohners wurde die Polizei umgehend verständigt. Wenige Minuten später flüchtete der Unbekannte zu Fuss. Gut eine Stunde später konnte ein Tatverdächtiger angehalten und verhaftet werden.
(Döttingen AG). Wegen des Winzerfests ist die Ortsdurchfahrt Döttingen bis Montag, 5. Oktober 2026, um 16 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr in beide Richtungen gesperrt.
Betroffen ist die Achse Gemeindehaus und Blechbrücke – Ochsenkreisel – Hauptstrasse – Montikreisel. Eine lokale Umleitung ist signalisiert.
(Möhlin AG). Am Freitagabend kollidierten auf der Landstrasse zwei Autos frontal-seitlich miteinander.
Bei der Unfallverursacherin verlief der Atemalkoholtest positiv. Sie musste ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
(Aarau AG). Letzte Woche waren Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit am MAG, dem Markt Aarauer Gewerbetreibender in Aarau, vor Ort.
Für die Besucher bot sich dabei die Gelegenheit, direkt mit den Teams ins Gespräch zu kommen und mehr über Ausbildung und Berufsalltag beim Zoll zu erfahren.
(Schweiz). Ob früh am Morgen, tagsüber oder mitten in der Nacht: Die Teams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit BAZG sind in der ganzen Schweiz im Einsatz und sorgen für die Sicherheit des Landes und seiner Grenzen.
Der Zoll würdigt damit den täglichen Einsatz seiner Mitarbeitenden, die zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs sind.
(Döttingen AG). In wenigen Stunden wird in Döttingen das 73. Winzerfest eröffnet.
Wer während des Festes Hilfe benötigt, erreicht die Polizei jederzeit über den Notruf 117 oder kann sich direkt an die Fusspatrouillen und den Sicherheitsdienst wenden.
(Rupperswil AG). In Rupperswil hat die Kantonspolizei zwei mutmassliche Diebe festgenommen.
Die beiden algerischen Staatsangehörigen stehen im Verdacht, in ein unverschlossenes Auto eingestiegen zu sein, um Wertgegenstände zu entwenden, beziehungsweise dies zumindest versucht zu haben.
(Fricktal AG). Dank der Meldung eines Anwohners hielt die Polizei oberes Fricktal zwei mutmassliche Einbrecher an.
Bei den beiden Männern handelt es sich um zwei Albaner im Alter von 39 und 40 Jahren, ohne festen Wohnsitz in der Schweiz.
(Gontenschwil AG). Vermisst wird seit Donnerstag, 1. Oktober, in Gontenschwil der 21-jährige Iannis Hänni.
Die Polizei bittet Personen, die Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, um sofortige Kontaktaufnahme über den Polizeinotruf 117.
(Wohlen AG). Am Mittwochabend kam ein Personenwagen von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.
Das Auto fing sofort Feuer und brannte vollständig aus. Ersthelfer konnten die vier Insassen aus dem Auto befreien. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
(Wohlen AG). Am Mittwochabend, 30. September 2026, ist auf der Alten Bremgarterstrasse in Wohlen ein mit vier jungen Personen (17 - 21 Jahre) besetzter Fiat Punto von der Strasse abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt.
Das Auto geriet nach dem Unfall in Brand. Mehrere Ersthelfer eilten zum Fahrzeug und retteten alle vier Insassen aus dem brennenden Wrack.
(Schweiz). Mit Inkrafttreten des Transparenzgesetzes hat das schweizerische Transparenzregister am 1. Oktober 2026 seinen Betrieb aufgenommen.
Dies, nachdem eine mehrstufige Pilotphase mit rund 2'500 interessierten Unternehmen erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ab heute muss sich jede meldepflichtige Rechtseinheit einmalig im Register eintragen und alle Änderungen bei den wirtschaftlich berechtigten Personen melden. Die Daten- und Informationssicherheit des Transparenzregisters stehen dabei an oberster Stelle.
(Schweiz). Gefälschte Ticketshops für bekannte Freizeitparks wie den Europa-Park locken mit vergünstigten Eintrittskarten.
Wer dort bestellt, steht am Ende ohne gültige Tickets da und sein Geld ist weg.
(Schwaderloch AG). Ende September 2026 führte die Polizei Oberes Fricktal in Schwaderloch, im Innerortsbereich, während mehrerer Tage eine Geschwindigkeitskontrolle mit der semistationären Radaranlage durch.
Insgesamt fuhren 50 Fahrzeuglenker zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 86 km/h – bei erlaubten 60 km/h.
(Schweiz). Souvenir oder geschützte Art? Was wie ein harmloses Feriensouvenir aussieht, kann in Wirklichkeit eine geschützte Tier- oder Pflanzenart betreffen.
Bestimmte Arten sind durch CITES geschützt, das den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten regelt.
(Lenzburg AG). In einer Kurve geriet ein Lieferwagenfahrer am frühen Mittwochmorgen mit seinem Fahrzeug auf eine Randleitplanke.
Er rutschte anschliessend mehrere Meter auf der Leitplanke, bis das Fahrzeug zum Stillstand kam. Dabei wurde die Ölwanne des Lieferwagens aufgerissen. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.