(Kanton Aargau AG). Die Kantonspolizei Aargau warnt vor Trickdieben, die mit einem vermeintlichen Geschenk wertvollen Schmuck stehlen.
Die Unbekannten fragen ihre Opfer freundlich nach dem Weg und legen ihnen zum Dank ein falsches Goldketteli um. Dabei entwenden sie unbemerkt den echten Schmuck.
(Kleindöttingen AG). Am 20. Oktober 2026 geriet der Balkon einer Wohnung am Breiteweg in Brand.
Als die Feuerwehr eintraf, stand der Balkon bereits in Flammen. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Gasgrill Feuer gefangen.
(Aarau AG). In einer Wohnung an der Oberen Vorstadt kam es am 20. Oktober 2026 zu starker Rauchentwicklung, nachdem eine Mutter mit ihren beiden kleinen Kindern versehentlich eingeschlossen worden war.
Die Stadtpolizei Aarau musste Türen aufbrechen, um die drei Bewohner aus der Wohnung zu retten. Alle wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
(Schweiz). Am 25. Oktober werden die Uhren zurückgestellt.
Damit wird es auf Schweizer Strassen früher dunkel. Gleichzeitig erhöhen Nässe und Laub die Sturzgefahr. Die Suva zeigt, wie Velo- und E-Bike-Fahrende sicherer unterwegs sind.
(Bergdietikon AG). Zwei Unbekannte schlichen in der Nacht in die Sammelgarage eines Mehrfamilienhauses und entwendeten einen E-Scooter.
Auf der Fahndung nahm die Polizei ganz in der Nähe zwei Jugendliche unter dringendem Tatverdacht fest.
(Döttingen/Klingnau AG). Mutmasslich stark betrunken verursachte ein Automobilist in der Nacht in Döttingen und Klingnau mehrere Kollisionen.
Die Polizei konnte den 53-Jährigen stoppen, der sich in der Folge ausgesprochen renitent verhielt.
(Lenzburg AG). Ein Traktor samt Anhänger kam innerorts von der Fahrbahn ab und prallte heftig gegen parkierte Fahrzeuge.
Der 78-jährige Lenker befindet sich im Spital.
(Bern BE). Ab dem 2. November 2026 können Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wenn sie dies möchten, die neue biometrische Identitätskarte beantragen.
Diese wird bei den für die Ausstellung von Identitätskarten und Pässen zuständigen kantonalen Stellen sowie bei den Schweizer Vertretungen im Ausland erhältlich sein.
(Magden AG). Gemeinde Magden: Schlussübung Feuerwehr Magden-Olsberg
Am Samstag, 24. Oktober 2026, um 15.00 Uhr findet die Schlussübung der Feuerwehr Magden-Olsberg statt.
(Magden AG). Gemeinde Magden: Die Regionalpolizei Unteres Fricktal führte im 3. Quartal 2026 Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h durch.
In der Zeitspanne vom 13. bis 20. Juli sowie am 2. September überschritten 171 Fahrzeuge die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.
(Aargau AG). Es ist im ganzen Kanton weiterhin verhältnismässig trocken.
Die Regenfälle der vergangenen Tage haben allerdings zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Es gilt neu die Gefahrenstufe 2 von 5 („mässige Waldbrandgefahr“).
(Zofingen AG). Vom Montag, 26. Oktober bis Freitag, 30. Oktober 2026 wird im Kreuzungsbereich Mühlethalstrasse / Ackerstrasse in Zofingen ein Kanalisationsschacht umgebaut, um den Abwasserabfluss zu optimieren.
Während der Bauarbeiten wird der Verkehr im betroffenen Bereich einspurig geführt und durch eine Lichtsignalanlage geregelt.
(Schweiz). Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Verkehrsbedingungen werden anspruchsvoller.
Nebel, Regen, Laub, tief stehende Sonne und vermehrter Wildwechsel stellen für alle Verkehrsteilnehmenden Risiken dar. Der TCS erinnert an die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen für eine sichere Fahrt im Herbst.
(Zofingen AG). Ab sofort stehen im Bahnhof-Parking Zofingen im ersten Untergeschoss elf neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung.
Die Ladeleistung beträgt maximal 11 Kilowatt. Der Strom kostet aktuell 44 Rappen pro Kilowattstunde. Die neuen Ladeplätze sind ausschliesslich für Elektrofahrzeuge vorgesehen.
(Oftringen AG). Am Samstagabend kollidierte eine Automobilistin mit einem vortrittsberechtigten VW.
Eine Person wurde leicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden.
(Dintikon AG). Ein Auto erfasste am Freitagmorgen in Dintikon einen 13-jährigen Velofahrer.
Der Junge stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Das beteiligte Fahrzeug fuhr weiter. Die Polizei sucht Augenzeugen.
(Dottikon AG). Eine 22-jährige Automobilistin verlor am Freitagabend in Dottikon die Kontrolle über ihren VW Tiguan und geriet auf die Gegenfahrbahn.
Dabei kam es zu zwei Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen, woraufhin sich der VW Tiguan überschlug und auf dem Dach landete. Fünf Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Totalschaden.
(Oeschgen AG). Am Samstag, 17. Oktober 2026 findet die Endprobe der Stützpunktfeuerwehr Frick statt.
Dazu sind die Einwohnerinnen und Einwohner von Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen herzlich eingeladen. Die Endprobe beginnt um 14’30 Uhr im Bereich Hinterdorfstrasse / Pumpwerk Neumatt in Oeschgen.
(Aargau AG). Am Donnerstagnachmittag kollidierte ein Autofahrer auf der N1R mit einem stehenden Pannenlastwagen.
Durch den heftigen Aufprall wurde das Auto stark beschädigt. Der 28-jährige Fahrer verletzte sich dabei mittelschwer. Ihm wurde der Führerausweis entzogen.
(Luzern LU). Die Luzerner Polizei hat heute in der Stadt Luzern eine grossangelegte Übung mit über hundert verschiedenen Einsatzkräften durchgeführt.
Die Übung rund um ein Geiselnahme-Szenario konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden wichtige Erkenntnisse daraus gezogen, welche nun vertieft analysiert werden.
(Oberrohrdorf AG). Die Verkehrssituation auf der Bergstrasse im Bereich der Einmündung Zürichstrasse hat sich in den vergangenen Monaten zunehmend verschärft.
Parkierte Fahrzeuge engen die Fahrbahn teilweise stark ein und erschweren insbesondere das Passieren mit Lastwagen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Zudem entstehen durch notwendige Ausweichmanöver unübersichtliche Verkehrssituationen.
(Schweiz). Eine gefälschte Nachricht, die so aussieht, als stamme sie von PostFinance, warnt vor einem unerwarteten Anmeldeversuch beim Bankkonto und fordert dazu auf, einen Link anzuklicken.
Hinter der vermeintlichen Sicherheitswarnung steckt ein Phishing-Versuch. Betrüger wollen persönliche Daten abgreifen, um diese möglicherweise für weitere Betrugsdelikte oder täuschend echte Telefonanrufe zu verwenden.
(Brugg AG). In der Nacht auf Mittwoch beobachtete ein aufmerksamer Lokführer zwei Männer, die am Bahnhof Brugg mit noch abgeschlossenen E-Bikes aus dem Zug stiegen, und verständigte umgehend die Polizei.
Dank seiner Meldung klickten wenig später die Handschellen: Die Polizei nahm zwei Algerier unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest.
(Schweiz). Nach einem Cyberangriff auf einen Softwaredienstleister einer Pensionskasse könnten Kriminelle abgeflossene Personen- und Finanzdaten nutzen, um Betroffene telefonisch zu kontaktieren und sie zu betrügerischen Investitionen ihres Pensionskassenguthabens zu verleiten.
Die Warnung betrifft Betrug, Online Anlagebetrug und Phishing.
(Gipf-Oberfrick AG). Die Polizei Oberes Fricktal hat seit dem 1. Oktober 2026 Verstärkung erhalten: Wachtmeister Andreas Schönmann gehört neu zum Team und ist für die Gemeinde Gipf-Oberfrick zuständig.
Er wechselt von der Kantonspolizei Basel-Stadt zur Polizei Oberes Fricktal und wird im polizeilichen Aussendienst tätig sein.
(Bern BE / Schweiz). Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2026 über den dritten nationalen Bericht über die Risiken der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung informiert.
Die Risikoexposition der Schweiz bleibt in diesem Bereich stabil. Die grösste Bedrohung geht von der organisierten Kriminalität, Korruption sowie Vermögens- und Steuerkriminalität aus.
(Wohlen AG). Offenbar beim Geldbezug beobachtet, wurde eine Frau in Wohlen Opfer von unbekannten Trickdieben.
Diese entwendeten ihr die Handtasche samt Geld und Smartphone. Die Kantonspolizei mahnt zu Wachsamkeit.
(Dübendorf ZH). Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat Ende September 2026 beim Bezirksgericht Uster Anklage gegen einen Mann wegen Raubes und zahlreicher weiterer Delikte erhoben.
Dem Beschuldigten wird unter anderem vorgeworfen, gemeinsam mit zwei weiteren Personen im Kanton Solothurn einen Lieferwagen entwendet und später einer Frau in Dübendorf gewaltsam ihr Auto weggenommen zu haben.
(Lenzburg AG). Am späten Montagnachmittag ereignete sich auf der Autobahn A1, Fahrbahn Bern, auf Höhe des Rastplatzes Lenzburg eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos und einem Lastwagen.
Ein 34-jähriger Skoda-Lenker kollidierte heftig mit dem Heck eines vorausfahrenden Opels und schob diesen in einen Lastwagen. Der 49-jährige Opel-Lenker wurde dabei leicht verletzt. Während der Lastwagen nur leicht beschädigt wurde, entstand an beiden Autos massiver Sachschaden.
(Fricktal AG). Der Veterinärdienst des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) hat am 7. Oktober 2026 auf einem Hof im Fricktal 13 Pferde der Rasse Appaloosa sowie 40 Hunde der Rassen Australian Shepherd und Border Collie beschlagnahmt.
Wegen wiederholten Verstössen gegen die Tierschutz- und Tierseuchengesetzgebung hatte der Veterinärdienst am 24. Februar 2026 ein vollumfängliches Tierhalteverbot für die Tierhalterin verfügt.
(Baden AG). Ein Motorradfahrer streifte am Montagabend zunächst ein Auto und kollidierte schlussendlich mit einem Buswartehäuschen.
Dabei verletzte er sich leicht. Ihm wurde der Lernfahrausweis abgenommen.
(Schweiz). Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht.
Was für viele Menschen bedeutet, eine Stunde länger schlafen zu können, bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in ihre Routine. Dadurch leidet auch die Sicherheit im Strassenverkehr, und die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.
(Kanton Zürich ZH). Cyberkriminelle nutzen fremde WhatsApp-Konten, um betrügerische Links an deren Kontakte zu versenden oder Geld zu verlangen.
Die Geldanfragen erfolgen in direkten Nachrichten oder im WhatsApp-Status.
(Kanton Aargau AG). Trickdiebe bestahlen am Sonntag in Sins und Baden Senioren.
Auf der Fahndung konnte die Kantonspolizei zwei Verdächtige festnehmen. Die Kantonspolizei warnt vor dieser alten Masche, die wieder vermehrt aktuell ist.
(Döttingen AG). Ein junger Automobilist verlor am frühen Sonntagmorgen in Döttingen die Kontrolle über seinen Kleinwagen.
Dieser prallte frontal gegen den Mast einer Lichtsignalanlage. Der Verunfallte blieb unverletzt.
(Zufikon AG). In Zufikon verlor eine Automobilistin in einer Kurve die Kontrolle über ihren Wagen.
Dieser prallte gegen die Stützmauer und kippte auf die Seite. Die Verunfallte kam mit leichten Verletzungen davon.
(Neuenhof AG). Ein junger Mann verlor auf der A1 die Kontrolle über seinen Sportwagen.
Dieser prallte gegen die Leitplanke wurde stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.
(Schweiz). Der H125 ist der Trainingshelikopter der Rega.
Damit trainieren Nachwuchspilotinnen und Nachwuchspiloten Gebirgs- und Unterlastflüge und bereiten sich auf spätere Rettungseinsätze vor.
(Mellingen AG). Eine Seniorin stürzte in Mellingen mit dem Velo und wurde verletzt.
Weil der Unfallhergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
(Glashütten AG). Im Boowald verlor ein junger Automobilist die Kontrolle über seinen leistungsstarken Wagen und geriet schleudernd auf die Gegenfahrbahn.
Dort stiess er mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Verletzt wurde niemand.
(Hunzenschwil AG). Ein Jugendlicher entwendete das Auto seiner Eltern und fuhr mit einem Kollegen in der Gegend herum.
Die Strolchenfahrt endete mit einem Unfall, bei dem immerhin niemand verletzt wurde.
Ein Kind steht am Trottoirrand, der Blick geht auf die Fahrbahn. Ein Auto nähert sich, bremst ab und rollt langsam auf den Fussgängerstreifen zu. Die Person am Steuer lächelt, hebt die Hand und winkt das Kind herüber. Aus Sicht von Erwachsenen ist das eine zuvorkommende Geste. Für Schulanfängerinnen und Schulanfänger markiert dieser Moment jedoch den Beginn einer riskanten Situation, die Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren als "Wink-Falle“ bezeichnen.
Dieser Ratgeber erklärt, warum Handzeichen die kindliche Wahrnehmung überfordern, welche Gefahren durch verdeckte Verkehrsteilnehmende entstehen und wie Sie Ihr Kind darauf vorbereiten, am Fussgängerstreifen unabhängig von Handzeichen sicher zu entscheiden.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Hunzenschwil AG). In der Nacht verlor ein Neulenker in der A1-Ausfahrt Aarau-Ost die Kontrolle über den Wagen.
Dieser landete beschädigt im Gebüsch. Verletzt wurde niemand.
(Zufikon AG). Auf der Sädelstrasse oberhalb von Zufikon verlor der Lenker eines Kleinstwagens die Kontrolle und prallte gegen ein entgegenkommendes Auto.
Während niemand verletzt wurde, entstand beträchtlicher Schaden.
(Aargau AG). Die Kantonspolizei Aargau erinnert daran: Abfall gehört weder in den Wald noch auf Strassen oder Trottoirs.
Wer Abfall achtlos wegwirft oder liegen lässt, riskiert eine Busse und belastet gleichzeitig die Natur.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.