(Freiburg FR). Seit mehreren Monaten ermittelt die Kantonspolizei Freiburg wegen eines weitreichenden Phänomens von betrügerischen Online-Bestellungen, Hehlerei und Geldwäsche.
Bislang wurden 77 beteiligte Personen identifiziert, von denen fast die Hälfte minderjährig ist; 68 von ihnen wurden bereits bei den zuständigen Behörden angezeigt. Die Ermittlungen haben betrügerische Bestellungen mit einem geschätzten Schaden von CHF 100'000.- aufgedeckt. Die Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft und des Jugendstrafgerichts fortgesetzt.
(Schweiz). Seien Sie aufmerksam und lassen Sie sich im Strassenverkehr nicht ablenken - auch wenn Sie zu Fuss unterwegs sind.
Viele Fussgänger unterschätzen im Strassenverkehr die Risiken, die durch die Nutzung des Handys entstehen können und bringen sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.
(Zürich ZH). Eine gefälschte Migros-Umfrage verspricht als Belohnung eine kostenlose Lebensmittelbox.
Wer die Umfrage ausfüllt und das vermeintliche Geschenk anfordert, wird auf eine betrügerische Bestellseite weitergeleitet.
(Schweiz). Der TCS hat in Crashtests untersucht, wie stark der Kopf bei einem Sturz belastet wird und welchen Unterschied ein Velohelm macht.
Die Versuche zeigen: Bei 20 km/h können enorme Kräfte auf den Kopf wirken.
(Lully FR). Am späten Nachmittag geriet ein Lastwagen auf dem Parkplatz der Raststätte Rose de la Broye in Lully in Brand.
Das Feuer griff auf weitere in der Nähe abgestellte Fahrzeuge über. Ein Mann wurde verletzt und in ein Spital gebracht. Die Brandursache ist unbekannt.
(Freiburg). Blaulicht, Kontrollen, Einsätze – und manchmal einfach ein Ausblick, bei dem man kurz stehen bleiben möchte.
Die Kantonspolizei Freiburg startet mit einem besonders stimmungsvollen Foto in die neue Woche.
(Liestal BL). Zocken, scrollen, chatten und recherchieren: Das Internet gehört zum Alltag unserer Kinder und Jugendlichen.
Doch nicht alles, was online passiert, ist harmlos.
(Schweiz). Ob in der Kurve oder bei einer abrupten Bremsung: Deine Ladung muss immer gut gesichert sein.
Schlecht gesicherte Ladung kann zur Gefahr für dich und andere Verkehrsteilnehmende werden.
(Schweiz). Ein privates Bild verschickt und plötzlich folgt die Drohung: Zahlen oder das Bild wird weiterverbreitet.
Wirst du erpresst, geh nicht auf die Forderungen ein, brich den Kontakt ab, sichere Beweise und melde dich bei der Polizei.
Sie wünschen sich eine attraktive Karriere mit spannenden Herausforderungen?
Polizist/in ist ein spannender, anspruchsvoller und abwechslungsreicher Beruf im Dienste der Bevölkerung! Wir rekrutieren einmal pro Jahr Polizisten/innen. Erfahren Sie mehr über den Beruf, die Karrieremöglichkeiten, die Auswahlkriterien und den Rekrutierungsprozess.
Coop ruft Naturaplan Bio Crevetten Jumbo 120 Gramm und Naturaplan Bio Crevetten Cocktail 150 Gramm zurück. Die Produkte können Salmonellen aufweisen. Es besteht eine potenzielle Gesundheitsgefährdung und es wird empfohlen, die Produkte nicht zu konsumieren.
Vom Rückruf betroffen sind Produkte mit folgenden Verbrauchsdaten:
Eine WhatsApp-Nachricht bittet um eine Stimme bei einer vermeintlichen Tanzabstimmung.
Wer dem Link folgt und die verlangten Schritte ausführt, gewährt Betrügern unbemerkt Zugriff auf das eigene WhatsApp-Konto.
Heute Morgen ereigneten sich auf der A12 in Granges-Paccot kurz nacheinander zwei Verkehrsunfälle.
Die Witterungsverhältnisse könnten zu beiden Unfällen beigetragen haben. Verletzt wurde niemand.
Heute Vormittag ereignete sich auf der Route d’Oron in Gillarens ein Verkehrsunfall.
Eine Autofahrerin wurde verletzt und mit einem Helikopter in ein Spital geflogen.
Am Mittwoch wurde ein Automobilist auf der A12 bei Bösingen mit einer Nettogeschwindigkeit von 251 km/h gemessen.
Das Fahrzeug wurde von der Kantonspolizei angehalten und beschlagnahmt.
Am frühen Morgen herrscht auf den Strassen oftmals reger Betrieb. Geschäfte werden beliefert, Handwerksbetriebe fahren zu ihren Kunden und Paketdienste beginnen ihre Touren. Gleichzeitig machen sich Kinder auf den Weg zur Schule. Lieferwagen und Transporter können dabei gewohnte Verkehrssituationen innerhalb kurzer Zeit verändern.
In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es beim Lieferverkehr auf dem Schulweg ankommt und wie Sie Ihr Kind auf solche Situationen vorbereiten.
Betrüger verschicken E-Mails im Namen der HORNBACH Baumarkt (Schweiz) AG und werben mit einem angeblich exklusiven Angebot für eine „Breezi Pro“-Klimaanlage.
Der Link führt über eine angebliche Kundenumfrage zu einem gefälschten Onlineshop, der persönliche Angaben und Kreditkartendaten verlangt. Ähnliche Fälle mit gefälschten Umfragen und vermeintlichen Belohnungen sind bereits im Namen anderer Schweizer Unternehmen aufgetreten.
In der vergangenen Nacht wurden die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen eines Brandes in einem Entsorgungszentrum in Murten alarmiert.
Der Brand verursacht eine starke Rauchentwicklung. Die Hauptstrasse musste mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt werden. Es wurde niemand verletzt. Die Ursachen des Brandes sind bislang unbekannt und sind Gegenstand einer Ermittlung.
Betrüger missbrauchen den Namen und das Erscheinungsbild der METANET AG für eine Phishing-Kampagne.
Ziel ist es, an Kreditkartendaten und Sicherheitscodes zu gelangen.
Erkennen Sie die Unterschiede zwischen diesen beiden Fotos?
Der grösste ist nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen: 12 Jahre Arbeit im Dienst unseres Landes und seiner Grenzen.
Das Transformationsprogramm DaziT des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird per 31. Dezember 2026 planmässig abgeschlossen.
Mit DaziT werden die Prozesse der Zollabwicklung, Abgabenerhebung und Grenzsicherheit vereinfacht, optimiert und durchgehend digitalisiert.
Zigarettenstummel am Bahnhof, Getränkedosen im Park oder Verpackungen am Strassenrand: Littering ist auch in der Schweiz ein alltägliches Ärgernis. Was für den Einzelnen nach einer kleinen Nachlässigkeit aussieht, verursacht in der Summe beträchtlichen Aufwand und belastet öffentliche Räume und die Umwelt.
Littering bezeichnet das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum, obwohl Möglichkeiten zur korrekten Entsorgung vorhanden wären. Besonders sichtbar wird das Problem an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen, Plätzen, Parks, Gewässern, Aussichtspunkten oder entlang von Strassen.
Heute Morgen kam in Pensier ein Autofahrer von der Strasse ab.
Er wurde verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Der Bahnverkehr war leicht beeinträchtigt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Der Unfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr auf der Höhe von Châtel-St-Denis.
Der Einsatz erfolgte in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Waadt. Mehrere Fahrzeuge waren am Unfall beteiligt.
Am Freitag, 28. August 2026, kurz vor 11.00 Uhr, rückte die Kantonspolizei Freiburg wegen eines ersten Verkehrsunfalls auf der A12 bei Düdingen aus.
Vor Ort konnte festgestellt werden, dass ein 82-jähriger Automobilist auf der Überholspur der A12 von Freiburg in Richtung Bern unterwegs war.
Eine kräftige Gewitterfront hat am Freitagmorgen, 28. August 2026, weite Teile der Schweiz getroffen.
Besonders betroffen waren Regionen entlang des Juras, im Mittelland sowie später in der Nordostschweiz.
Gestern Nachmittag wurde ein Kind bei einem Unfall in Massonnens verletzt.
Es wurde mit einem Helikopter in ein Spital geflogen. Die Ermittlungen zur Klärung der Unfallumstände sind im Gange.
Am Freitag, 7. August 2026, wurde in Farvagny eine Bank überfallen.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei führten zur Anhaltung des Tatverdächtigen, der von der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen wurde.
Jedes Jahr verunfallen zahlreiche Menschen auf Bergwanderwegen, einige davon tödlich.
Eine neue Erhebung der BFU zeigt: Viele Wandernde erkennen kritische Situationen zwar, treffen dann aber nicht die sicherste Entscheidung.
Nicht immer gibt es Fussgängerstreifen auf dem Schulweg. Gerade in Wohnquartieren und Tempo-30-Zonen müssen Kinder die Fahrbahn teilweise an anderen Stellen überqueren. Für jüngere Kinder ist es dabei nicht immer leicht einzuschätzen, welche Stelle sich zum sicheren Überqueren eignet.
In diesem Artikel erfahren Sie, woran sich geeignete Querungsstellen erkennen lassen und wie Sie das richtige Verhalten mit Ihrem Kind üben.
Am frühen Freitagnachmittag kam es in einer Garage eines Wohnhauses in Kerzers zu einer Explosion.
Ein 59-jähriger Mann wurde schwer verletzt und in ein Spital geflogen. Rund 30 Personen aus der Nachbarschaft wurden vorsorglich evakuiert. Eine Untersuchung zur Ermittlung der Ursache ist im Gange.
Die Kantonspolizei Freiburg richtet zum Wochenende einen kurzen Gruss an die Bevölkerung.
Mit dem Satz „Wir sind immer für Sie da“ erinnert sie daran, dass die Polizei auch ausserhalb der üblichen Bürozeiten rund um die Uhr im Einsatz steht.
Kriminelle kopieren den Internetauftritt der SBB bis ins kleinste Detail und simulieren einen glaubwürdigen Billetkauf.
Wer seine Daten preisgibt, riskiert, in die Falle zu tappen.
Gestern Nachmittag prallte ein Lkw frontal gegen eine Leuchtsignalisation, die auf dem Greyerz-Viadukt der A12 in Avry-devant-Pont angebracht ist.
Es gab keine Verletzten. Eine Fahrspur wurde für den Verkehr gesperrt.
Für viele Kinder ist das Velo das erste Fahrzeug, mit dem sie selbstständig im Strassenverkehr unterwegs sind.
Umso wichtiger sind ein kindgerechtes Gewicht und eine ergonomische Bauweise. Der TCS hat zehn Kindervelos mit 20-Zoll-Rädern getestet. Die Qualität der Modelle ist insgesamt hoch, dennoch zeigen sich Unterschiede bei Ergonomie, Handhabung und Ausstattung.
Unterwegs und plötzlich mitten im Geschehen – bei einem Polizeieinsatz, einem Unfall, einem Brand oder einem anderen aussergewöhnlichen Ereignis? Dann können aktuelle Videos, Bilder und Hinweise direkt an die Redaktion von Polizei.news übermittelt werden.
Mit der grössten Polizei-Community der Schweiz möchten wir unsere Leserinnen und Leser noch stärker einbeziehen. Oft sind Menschen direkt vor Ort die Ersten, die ein Ereignis beobachten, Videos oder Bilder aufnehmen und wertvolle Hinweise liefern können.
Immer mehr Autos sind mit Child Presence Detection-Systemen ausgerüstet, die warnen, wenn ein Kind im Auto verbleibt.
Eine Untersuchung verschiedener Systeme zeigt auf, wie zuverlässig diese reagieren – gerade bei Neugeborenen zeigen sich noch Schwächen.
Ein Zeugenaufruf, der die richtige Person erreicht. Eine Vermisstmeldung, die innert kurzer Zeit tausendfach gesehen wird. Die Warnung vor einer neuen Betrugsmasche, bevor das nächste Opfer darauf hereinfällt. Polizeinachrichten berichten nicht nur darüber, was geschehen ist. Im richtigen Moment können sie einen ganz konkreten Nutzen haben.
Genau deshalb braucht es Orte, an denen solche Informationen zusammenlaufen – sichtbar, verständlich und für alle zugänglich.
Das Telefon klingelt und am anderen Ende meldet sich angeblich die Polizei. Es gehe um verdächtige Bankbewegungen, eine Straftat oder um Vermögen, das dringend geschützt werden müsse. Was zunächst offiziell und glaubwürdig klingt, kann der Beginn eines professionell inszenierten Betrugs sein. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck – und gehen teilweise bis an deren Haustür.
Telefonbetrug im Namen von Behörden ist in der Schweiz weiterhin ein wichtiges Thema. Besonders perfide: Die Täter geben sich nicht nur als Bankmitarbeitende oder Supportstellen aus, sondern treten auch als vermeintliche Polizistinnen und Polizisten oder Mitarbeitende anderer Behörden auf.
Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) berichtete 2026, dass Anrufe im Namen angeblicher Behörden seit Monaten zu den häufig gemeldeten Fällen gehören. Die Vorgehensweisen entwickeln sich dabei laufend weiter.
Schnell in die Bäckerei, kurz etwas abholen oder nur wenige Minuten einkaufen: Viele Autofahrer lassen dabei Handy, Tasche oder Laptop im Fahrzeug zurück. Doch genau solche kurzen Momente können Dieben reichen.
Ein sichtbar zurückgelassener Rucksack, eine Handtasche auf dem Beifahrersitz oder ein Laptop im Fahrzeug kann Aufmerksamkeit erregen. Deshalb gilt eine einfache Regel: Wertgegenstände gehören beim Verlassen des Autos nicht ins Fahrzeug.
Ein kurzer Scan mit dem Smartphone – und schon öffnet sich die gewünschte Seite. QR-Codes gehören längst zum Alltag. Doch genau diese Bequemlichkeit nutzen auch Betrüger aus. Manipulierte Codes können auf gefälschte Webseiten führen und sensible Daten in falsche Hände bringen.
Ob an Parkautomaten, auf Rechnungen, in Briefen oder auf anderen Dokumenten: QR-Codes wirken auf viele Menschen zunächst vertrauenswürdig. Doch hinter dem schwarz-weissen Quadrat kann sich grundsätzlich auch eine manipulierte Internetadresse verbergen.
Ein gekipptes Fenster, ein überfüllter Briefkasten oder eine dunkle Wohnung am Abend: Oft sind es unscheinbare Details, die Einbrechern verraten, dass niemand zu Hause ist. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Ein Einbruch beginnt nicht erst an der Haustür. Täter achten häufig bereits vorher darauf, welche Häuser und Wohnungen leicht zugänglich wirken und wo möglicherweise längere Zeit niemand zu Hause ist.
Die Kantonspolizei Freiburg kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung. Polizeiposten gibt es an verschiedenen Standorten im Kanton. Die Mitarbeitenden sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Einsatz. Notfalleinsätze, die Aufklärung von Straftaten und Kriminalitätsprävention sind nur einige der Aufgaben, die die Kolleginnen und Kollegen übernehmen. Auch für den Strassenverkehr ist die Polizei in Freiburg zuständig.
Die Polizei Freiburg ist der Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons Freiburg angegliedert. Die SJD ist für den Schutz der Bevölkerung und die Sicherheit im Kanton zuständig. Bei Notsituationen und Katastrophen übernimmt die SJD. Im gesamten Kantonsgebiet gibt es seit 2010 die bürgernahe Polizei, die einen intensiven Kontakt zur Bevölkerung und lokalen Partnern pflegt.
Die Organisation der Polizei in Freiburg
Die Organisation der Polizei Freiburg setzt sich aus der Gendarmerie und der Kriminalpolizei sowie den Kommandodiensten, dem Personalbereich und den Stabsabteilungen zusammen.
Folgende Bereiche zählen zu den Kommandodiensten:
Kommunikation und Prävention
Plattform CH Hooliganismus
Nachrichtendienst
Buchhaltung
Rechtsdienst
Die Stabsdienste gliedern sich in folgende Bereiche:
Info Center
Informatik und Telekommunikation
Gebäudeverwaltung
Garage
Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung
Die Gendarmerie der Polizei im Kanton Freiburg
Die Gendarmerie der Polizei in Freiburg besteht aus drei Regionen: der Region Nord, der Region Zentrum und der Region Süd. Es gibt drei Interventionszentren, die sich in Domdidier, in Granges-Paccot und in Valuruz befinden. Alle Gendarmerien verfügen über eine bürgernahe Polizei und eine mobile Polizei. In der Region Zentrum gibt es einen zusätzlichen Bereich für Veranstaltungen und Transporte. In den Gendarmerien arbeiteten Ende 2017 insgesamt 388 Beamte sowie 22 Hilfspolizisten und -polizistinnen und 28 Zivilbedienstete.
Die Verkehrs- und Schiffahrtspolizei, die Interventionsgruppe und die Einsatz- und Alarmzentrale EAZ sind Teil der Gendarmerien. Die Schifffahrtspolizei hat ihren Standort in Granges-Paccot.
Die Gendarmerien in den Regionen sind für den Ordnungsdienst und die uniformierte Polizei zuständig. Jeder Bedienstete kann in jedem Bereich eingesetzt werden, da es hier keine spezifische Aufgabenteilung gibt.
Die bürgernahe Polizei als Teil der Gendarmerie
Die bürgernahe Polizei sorgt für die Sicherheit der Einwohner. Die Bediensteten stehen im engen Kontakt mit der Bevölkerung. Ziel der Arbeit ist die Minderung der Unsicherheit sowie das Verhindern von Kriminalität und haltlosem Verhalten. Die Mitarbeitenden fördern und bewahren das Vertrauen zwischen der Bevölkerung und der Polizei Freiburg. Insgesamt sorgt die bürgernahe Polizei für eine Verbesserung der Lebensqualität. Durch eine gut sichtbare Präsenz vor allem in Problemzonen bietet die bürgernahe Polizei der Bevölkerung Schutz und stärkt das Sicherheitsgefühl. In einigen Fällen übernehmen die mitarbeitenden Aufgaben zur Unterstützung der mobilen Polizei und führen administrative Tätigkeiten durch.
Die bürgernahe Polizei nimmt Strafanträge entgegen und ist auch für die Verlustmeldung eines offiziellen Dokuments zuständig. Auch wenn es um Fragen zum Verkehr oder der allgemeinen Sicherheit und Ordnung geht, ist die bürgernahe Polizei der Polizei in Freiburg die richtige Anlaufstelle. Geht es beispielsweise um Lärmbelastungen übernehmen die Bediensteten. Die Mitarbeitenden vermitteln auch bei Nachbarschaftsstreitigkeiten oder beraten, wenn es um die Planung einer Veranstaltung geht. Geht es um einen akuten Notfall, sollten Betroffene nicht die bürgernahe Polizei, sondern die Alarmzentrale kontaktieren.
Die Jugendbrigade der Polizei in Freiburg
Seit 2015 gibt es bei der Freiburger Polizei eine Jugendbrigade für Straftäter unter 18 Jahren. Die Inspektorinnen und Inspektoren legen den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf Jugendkriminalität, werden aber auch bei Entweichungen oder Kindesentführungen tätig. Die Mitarbeitenden intervenieren in Schulen und arbeiten auch im präventiven Bereich. Verschiedene Partner unterstützen die Tätigkeiten der Präventionsbeauftragten, die im gesamten Kantonsgebet in Schulen eingesetzt werden.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Freiburg
Innerhalb der Kriminalpolizei der Kantonspolizei Freiburg gibt es insgesamt vier Abteilungen:
das Kommissariat Operationen mit der Betäubungsmittelbrigade, der Brigade mit speziellen Aufträgen, der Observationsbrigade und der Kriminalanalysestelle
das Kommissariat Spezialermittlungen
das Kriminalkommissariat
das kriminaltechnische Kommissariat
Die Kriminalpolizei verfügte Ende des Jahres 2017 über 114 Polizistinnen und Polizisten sowie 18 Zivilbedienstete. Nach Angaben der Polizei Freiburg arbeiten die Inspektoren und Inspektorinnen in Zivil und sind bewaffnet. Zur Unterstützung der Kriminalpolizei gibt es das Kriminaltechnische Kommissariat, in dem Spezialisten die Spurensicherung am Tatort und Ermittlungen im Informatik- und Internetbereich vornehmen.
Die Kriminalpolizei im Kanton Freiburg verfügt über sehr gut ausgebildete Ermittler und Ermittlerinnen, die ihre Aufgaben motiviert und engagiert übernehmen. Die Mitarbeitenden sind auch in der Opferhilfe tätig, führen Befragungen durch, unter Umständen unterstützt dabei ein psychologischer Dienst.
Die Stabsabteilungen der Polizei Freiburg
Die Stabsdienste der Polizei in Freiburg übernehmen verschiedene Aufgaben und unterstützen unter anderem mit der Logistik, der Datenverarbeitung oder der Finanzplanung. In den Abteilungen des Stabs sind zivile Angestellte und Polizistinnen und Polizisten tätig.
Die Abteilung Informatik und Telekommunikation
Die Informatik und Telekommunikation setzt sich aus den Gruppen Telekommunikation und dem Informatik-Kompetenzzentrum zusammen. Innerhalb des Kompetenzzentrums gibt es mit der Systemverwaltung, der Hardware, die Datebanken- und Programmverwaltung, der Projektleitung und dem Helpdesk fünf verschiedene Bereiche.
Die Wartung und Erneuerung der Geräte für den Funkverkehr obliegen der Informatik und der Telekommunikation. Die Mitarbeitenden sind für das kantonale Antennennetz, die Funkgeräte und die Kommunikationseinrichtungen der Einsatzzentrale zuständige. Zudem übernehmen die Bediensteten die Überwachung der EDV in der Einsatz- und Alarmzentrale. Dazu zählen auch die IT-Sicherheit und die Zugangsberechtigungen der elektronischen Post. Fehlerbehebung in der Hardware, die Verwaltung von Datenbanken und die Realisierung von Informatikprojekten gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Betreuung des Helpdesks.
Die Abteilung Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung BAB
Die Stabsdienste zeichnen für die Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung der Polizei in Freiburg verantwortlich. Im Jahr 2006 wurden die Mitarbeitenden der Gendarmerie mit neuen Uniformen ausgerüstet. Alle Polizistinnen und Polizisten der Westschweiz tragen die gleiche Uniform, ein Logo weist auf die jeweilige Kantonszugehörigkeit hin.
Umfangreiche Aufgaben rund um die Bewaffnung wie die Verwaltung der Waffen und der Munition sowie die Betreuung der Schiessstände gehören zu den Aufgaben der Stabsdienste. Nach Angaben der Polizei in Freiburg werden jährlich rund einhundert Kilogramm Patronenhülsen eingesammelt, die auf den Schiessständen während des Trainings verschossen wurden.
Die Aufgaben der Gebäudeverwaltung
Die Gebäudeverwaltung gehört zu den Aufgaben der Stabsabteilung. Alle Gebäude der Polizei in Freiburg werden von den zuständigen Bediensteten verwaltet. Dabei arbeiten sie mit dem Hochbauamt und dem Amt für Drucksachen und Material zusammen. Insgesamt liegen 43 Objekte in der Verantwortung dieses Bereichs. Die Objekte sind über das gesamte Kantonsgebiet verteilt. Wechselt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeitern der Polizei Freiburg den Arbeitsplatz innerhalb der Behörde übernehmen die Bediensteten der Gebäudeverwaltung den Umzug.
Die Garage der Polizei in Freiburg
Bei einem Einsatz sind die Polizistinnen und Polizisten der Polizei in Freiburg auf die Einsatzfahrzeuge angewiesen. Der Bereich Garage betreut den Fuhrpark der Kantonspolizei, der insgesamt 260 Fahrzeuge umfasst. Dazu zählen nicht nur Pkws, sondern auch Motorräder, Elektrovelos und Anhänger. Laufende Reparaturen und die Wartung stellen die Mitarbeitenden dieses Bereichs sicher.
Die Arbeit des Info-Centers der Polizei Freiburg
Das Info-Center der Polizei in Freiburg verwaltet das zentrale Informations- und Datenspeichersystem Zephyr, das die Grundlage für die gesamte Polizeiarbeit bietet. Personen werden zur Verhaftung und Fahndung ausgeschrieben, gestohlene Fahrzeuge und Gegenstände werden gemeldet. Im Info-Center arbeiten spezialisierte Fachkräfte, die in verschiedenen Bereichen tätig sind.
Der Personalbereich der Kantonspolizei Freiburg
Der Personalbereich unterstützt die einzelnen Einheiten mit der Personalverwaltung und einem Ausbildungszentrum. Darüber hinaus gibt es mit dem Bereich „zwischenmenschliche Beziehungen“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als vertrauliche Ansprechpartner dienen. Gerade wenn es während der Berufsausübung zu emotional belastenden Situationen kommt, sind diese Kontakte besonders wichtig.
Das Ausbildungszentrum übernimmt die Grundausbildung in der Polizeiaspirantenschule des Kantons. Auch Weiterbildungen laufen über das Ausbildungszentrum, ebenso wie die Ausbildung externer Partner und die Koordination sportlicher Aktivitäten.
Eine Ausbildung bei der Polizei im Kanton Freiburg
Wer sich für eine Ausbildung bei der Polizei Freiburg interessiert, sollte zunächst prüfen, ob er die Anstellungsbedingungen erfüllt. Neben einer guten psychischen und physischen Widerstandsfähigkeit sind sicheres Auftreten, gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift und weitere Bedingungen gefragt. Es gilt eine Mindestgrösse von 160 cm für Frauen und 170 cm für Männer. Zudem ist ein einwandfreier Leumund vonnöten, Einträge im Strafregister darf der Bewerber oder die Bewerberin nicht haben.
Eine medizinische Untersuchung sowie weitere Prüfungen sind für eine Annahme obligatorisch, ebenso sollten Bewerber und Bewerberinnen einen Führerausweis der Kategorie B vorweisen können. Zum Zeitpunkt der Bewerbung reicht auch ein Lernfahrausweis.
Die genauen Bedingungen für die Aufnahme sowie den Aufnahmeantrag finden Interessenten auf den Webseiten der Polizei Freiburg. Sind zwei Bewerbungen erfolglos, ist eine dritte und letzte Bewerbung erst nach Ablauf von fünf Jahren möglich.
Wissenswertes zum Kanton Freiburg
Der Kanton Freiburg liegt im Westen der Schweiz. Insgesamt leben hier rund 319’000 Einwohner, die zu zwei Drittel französischsprachig, zu einem Drittel deutschsprachig sind. Hauptort des Kantons ist die gleichnamige Stadt Freiburg. Weitere Orte und Gemeinden sind Bulle, Villars-sur-Glâne und Estavayer.