(Courgenay JU). Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, ereignete sich auf der Autobahn A16 auf Höhe des Anschlusses Courgenay ein Verkehrsunfall.
Ein Fahrzeug prallte in das Heck eines vorausfahrenden Autos. Eine Lenkerin wurde verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.
(Moutier JU). Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 16.20 Uhr, rückte die Kantonspolizei Jura an die Rue du Nord in Moutier aus, um eine Person unter Kontrolle zu bringen, deren Verhalten eine Gefahr für sie selbst und für andere darstellte.
Aufgrund der Situation wurden mehrere Polizeipatrouillen sowie eine Ambulanz dringend aufgeboten.
(Zürich ZH). Eine angebliche E-Mail von HM Treasury verspricht die Rückerstattung verlorener Gelder.
Eine gefälschte Bestätigung im Anhang und der Verweis auf eine offizielle britische Webseite sollen Vertrauen schaffen.
(Schweiz CH). In der Schweiz gibt es keine generelle Winterreifenpflicht. Trotzdem müssen Autofahrer ihr Fahrzeug auch bei Schnee, Eis und winterlichen Strassenverhältnissen jederzeit sicher beherrschen können.
Wer jetzt die Winterpneus kontrolliert und sein Auto auf die kalte Jahreszeit vorbereitet, kann das Unfallrisiko deutlich senken.
(Bern). Dem Schweizer Zivilschutz fehlen Tausende Einsatzkräfte. Statt der angestrebten 72'000 Angehörigen standen Anfang 2025 nur rund 57'000 Personen zur Verfügung.
Der Bundesrat hat deshalb neue Regeln beschlossen: Ab dem 1. Januar 2027 können Zivildienstpflichtige bei nicht ausgleichbaren Personalengpässen zu Einsätzen im Zivilschutz verpflichtet werden. Damit soll der Bevölkerungsschutz bei Katastrophen und Notlagen gestärkt werden.
(Glovelier JU). Am 20. Oktober 2026 ereignete sich gegen 16 Uhr auf der Autobahn A16 bei Glovelier eine Kollision zwischen zwei Autos.
Ein Autofahrer, der in Richtung Porrentruy unterwegs war, prallte gegen ein vorausfahrendes Fahrzeug, das wegen der Verkehrssituation abgebremst hatte.
(Schweiz). Am 25. Oktober werden die Uhren zurückgestellt.
Damit wird es auf Schweizer Strassen früher dunkel. Gleichzeitig erhöhen Nässe und Laub die Sturzgefahr. Die Suva zeigt, wie Velo- und E-Bike-Fahrende sicherer unterwegs sind.
(Mont-Terri-Tunnel JU). Heute gegen 14.30 Uhr wurde bei einem Lastwagenzug, der von Porrentruy in Richtung Bern unterwegs war, während der Durchfahrt durch den Mont-Terri-Tunnel die Befestigung der Plane seines Anhängers beschädigt.
Dadurch berührte die Plane die Tunneldecke und beschädigte verschiedene Einrichtungen des Autobahntunnels.
(Bern BE). Ab dem 2. November 2026 können Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wenn sie dies möchten, die neue biometrische Identitätskarte beantragen.
Diese wird bei den für die Ausstellung von Identitätskarten und Pässen zuständigen kantonalen Stellen sowie bei den Schweizer Vertretungen im Ausland erhältlich sein.
(Schweiz). Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Verkehrsbedingungen werden anspruchsvoller.
Nebel, Regen, Laub, tief stehende Sonne und vermehrter Wildwechsel stellen für alle Verkehrsteilnehmenden Risiken dar. Der TCS erinnert an die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen für eine sichere Fahrt im Herbst.
(Cornol JU). Am Dienstag, 13. Oktober 2026, gegen 6.10 Uhr ist zwischen Alle und Cornol ein Auto von der Strasse abgekommen und auf der Seite liegen geblieben.
Der Unfall ereignete sich kurz vor dem Dorfeingang von Cornol. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Verkehr war während rund einer Stunde beeinträchtigt.
(Saignelégier JU). Am Mittwoch gegen 17.15 Uhr ist eine Autofahrerin auf der Kantonsstrasse am Dorfeingang von Saignelégier gegen einen Kandelaber geprallt.
Der Unfall ereignete sich an der Rue des Rangiers. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Wegen der Bergungs- und Sicherungsarbeiten kam es während rund eineinhalb Stunden zu Verkehrsbehinderungen.
(Schweiz). Nach einem Cyberangriff auf einen Softwaredienstleister einer Pensionskasse könnten Kriminelle abgeflossene Personen- und Finanzdaten nutzen, um Betroffene telefonisch zu kontaktieren und sie zu betrügerischen Investitionen ihres Pensionskassenguthabens zu verleiten.
Die Warnung betrifft Betrug, Online Anlagebetrug und Phishing.
(Bern BE / Schweiz). Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2026 über den dritten nationalen Bericht über die Risiken der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung informiert.
Die Risikoexposition der Schweiz bleibt in diesem Bereich stabil. Die grösste Bedrohung geht von der organisierten Kriminalität, Korruption sowie Vermögens- und Steuerkriminalität aus.
(Schweiz). Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht.
Was für viele Menschen bedeutet, eine Stunde länger schlafen zu können, bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in ihre Routine. Dadurch leidet auch die Sicherheit im Strassenverkehr, und die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.
(La Malcôte JU). Am Montag, 12. Oktober 2026, gegen 15.50 Uhr geriet kurz vor La Malcôte ein Lastwagen in Brand, der Heu zu einem Landwirtschaftsbetrieb in der Region transportierte.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte das Feuer durch die Überhitzung eines Reifens entstanden sein, der sich durch die Hitze entzündete, bevor die Flammen auf das gesamte Fahrzeug übergriffen.
(Kanton Zürich ZH). Cyberkriminelle nutzen fremde WhatsApp-Konten, um betrügerische Links an deren Kontakte zu versenden oder Geld zu verlangen.
Die Geldanfragen erfolgen in direkten Nachrichten oder im WhatsApp-Status.
(Schweiz). Der H125 ist der Trainingshelikopter der Rega.
Damit trainieren Nachwuchspilotinnen und Nachwuchspiloten Gebirgs- und Unterlastflüge und bereiten sich auf spätere Rettungseinsätze vor.
Ein Kind steht am Trottoirrand, der Blick geht auf die Fahrbahn. Ein Auto nähert sich, bremst ab und rollt langsam auf den Fussgängerstreifen zu. Die Person am Steuer lächelt, hebt die Hand und winkt das Kind herüber. Aus Sicht von Erwachsenen ist das eine zuvorkommende Geste. Für Schulanfängerinnen und Schulanfänger markiert dieser Moment jedoch den Beginn einer riskanten Situation, die Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren als "Wink-Falle“ bezeichnen.
Dieser Ratgeber erklärt, warum Handzeichen die kindliche Wahrnehmung überfordern, welche Gefahren durch verdeckte Verkehrsteilnehmende entstehen und wie Sie Ihr Kind darauf vorbereiten, am Fussgängerstreifen unabhängig von Handzeichen sicher zu entscheiden.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Schweiz). Auf einer betrügerischen Website im Erscheinungsbild von Sunrise wird ausdrücklich vor Phishing und verdächtigen Links gewarnt.
Gleichzeitig verlangt die Seite persönliche Zugangsdaten.
(Schweiz). Beim aktuellen Kindersitztest hat der TCS bei zwei Modellen gravierende Sicherheitsprobleme festgestellt.
Beim „Britax Römer Baby-Safe Pro + Vario Base 5Z“ öffnet sich beim Frontalaufpralltest das Gurtschloss, beim „Axkid Minikid Core“ entriegelt der Stützfuss und wird das Gurtschloss aus der Kunststoff-Sitzschale gerissen.
(Schweiz). Stürze betreffen nicht nur ältere Menschen.
Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz fast 50'000 Menschen im erwerbsfähigen Alter, weil sie daheim stürzen; davon 7'000 schwer.
(Freiburg FR). Die Kantonspolizei hat einen jungen Wiederholungstäter von Einbrüchen identifiziert und angehalten, der im Verdacht steht, an acht Einbrüchen und Fahrzeugdiebstählen beteiligt gewesen zu sein, die sich in diesem Jahr in der Westschweiz ereignet haben.
Er hat die ihm zur Last gelegten Tatbestände zugegeben und wurde von der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.
(Schweiz). Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit.
Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist eine gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr von besonderer Bedeutung.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Soubey JU). Am 4. Oktober 2026 gegen 11 Uhr kam es auf der Kantonsstrasse zwischen Soubey und Esserfallon auf Höhe der Örtlichkeit Les Rochelets zu einem Verkehrsunfall mit einem Auto.
Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam rund 40 Meter tiefer bei Bäumen zum Stillstand.
(Courrendlin JU). Am Sonntagmorgen ist in einer Wohnung an der Route de Delémont in Courrendlin ein Feuer ausgebrochen.
Eine anwesende Person konnte den Brand eindämmen, wurde jedoch durch den Rauch beeinträchtigt und vom Rettungsdienst betreut.
Hinter Mauern, Gittern und Sicherheitsschleusen befindet sich ein kaum sichtbarer Teil der Schweizer Justiz: In 92 Justizvollzugseinrichtungen werden Untersuchungshäftlinge, rechtskräftig Verurteilte, Personen im Massnahmenvollzug und Menschen in ausländerrechtlicher Administrativhaft untergebracht.
Die neuesten schweizweit vergleichbaren Jahreszahlen zeigen eine deutliche Entwicklung: 2025 waren die Schweizer Justizvollzugseinrichtungen durchschnittlich mit 6’983 Personen belegt. Bei 7’407 verfügbaren Plätzen erreichte die durchschnittliche Belegungsrate 94 Prozent – und damit den oberen Bereich dessen, was im Justizvollzug praktisch als tragbar gilt.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Schweiz). Ob früh am Morgen, tagsüber oder mitten in der Nacht: Die Teams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit BAZG sind in der ganzen Schweiz im Einsatz und sorgen für die Sicherheit des Landes und seiner Grenzen.
Der Zoll würdigt damit den täglichen Einsatz seiner Mitarbeitenden, die zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs sind.
(Kanton JU). Das Phänomen der „falschen Polizisten“ lässt nicht nach – im Gegenteil, die Betrugsmasche entwickelt sich weiter.
Seit Jahresbeginn hat die Kantonspolizei Jura mehr als 50 bestätigte Betrugsfälle registriert, die von falschen Polizisten begangen wurden.
(Schweiz). Mit Inkrafttreten des Transparenzgesetzes hat das schweizerische Transparenzregister am 1. Oktober 2026 seinen Betrieb aufgenommen.
Dies, nachdem eine mehrstufige Pilotphase mit rund 2'500 interessierten Unternehmen erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ab heute muss sich jede meldepflichtige Rechtseinheit einmalig im Register eintragen und alle Änderungen bei den wirtschaftlich berechtigten Personen melden. Die Daten- und Informationssicherheit des Transparenzregisters stehen dabei an oberster Stelle.
(Schweiz). Gefälschte Ticketshops für bekannte Freizeitparks wie den Europa-Park locken mit vergünstigten Eintrittskarten.
Wer dort bestellt, steht am Ende ohne gültige Tickets da und sein Geld ist weg.
(Schweiz). Souvenir oder geschützte Art? Was wie ein harmloses Feriensouvenir aussieht, kann in Wirklichkeit eine geschützte Tier- oder Pflanzenart betreffen.
Bestimmte Arten sind durch CITES geschützt, das den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten regelt.
(Vermes JU). Am Dienstagmorgen ist in einem Einfamilienhaus in Vermes ein Brand ausgebrochen.
Der Alarm ging um 10.15 Uhr ein. Ein grosses Aufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurde rasch vor Ort eingesetzt.
(Beurnevésin JU). Beim Zoll sind die Teams in der ganzen Schweiz rund um die Uhr im Einsatz – sieben Tage pro Woche, 365 Tage im Jahr.
Manchmal bietet der Arbeitsalltag dabei auch besonders schöne Kulissen.
Darf man das Auto in der Schweiz noch auf dem eigenen Parkplatz waschen? Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind die örtlichen Regeln, der verwendete Reiniger und vor allem die Frage, wohin das Waschwasser abfliesst.
Ein Schacht auf dem Vorplatz führt nicht zwingend in eine Kläranlage. Je nach Entwässerung kann Wasser von dort in einen Bach gelangen oder im Boden versickern. Wer zu Hause zum Schwamm greift, sollte deshalb zuerst den Ablauf klären – besonders, wenn Autoshampoo oder andere Reinigungsmittel zum Einsatz kommen.
An einer Ecke versperren parkierte Autos regelmässig die Sicht. Vor dem Schulhaus müssen Kinder auf die Fahrbahn ausweichen, weil das Trottoir blockiert ist. Oder an einer Einmündung biegen Fahrzeuge genau dann ab, wenn viele Kinder die Strasse überqueren. Solche Beobachtungen werfen eine Frage auf: Ist die Stelle nur vorübergehend unübersichtlich oder stellt sie auf dem Schulweg immer wieder ein Risiko dar?
Ein genauer Blick hilft, die Situation einzuschätzen. Danach lassen sich Absprachen für das Kind treffen und die Beobachtungen weitergeben. Der folgende Beitrag zeigt, worauf es dabei ankommt.
(Schweiz). Junge Menschen werden offenbar über soziale Medien für Einbruchdiebstähle und den Diebstahl hochwertiger Fahrzeuge angeworben. Zwei aktuelle Fälle aus dem Berner Oberland zeigen eine bemerkenswerte Entwicklung: Die mutmasslichen Täter sollen für die Tatausführung über Social Media rekrutiert beziehungsweise telefonisch angeleitet worden sein.
Die Fälle werfen ein Schlaglicht auf eine Form der Kriminalität, bei der nicht nur Autos im Luxussegment im Fokus stehen – sondern auch junge Menschen, die über digitale Kanäle für Straftaten eingespannt werden können.
Nebel am Morgen, nasse Strassen, tief stehende Sonne, rutschiges Laub und deutlich frühere Dunkelheit: Der Herbst verändert nicht nur das Wetter in der Schweiz, sondern bringt im Alltag auch neue Gefahren mit sich. Besonders im Strassenverkehr, beim Wandern und bei Aktivitäten im Freien können sich die Bedingungen innerhalb kurzer Zeit verändern.
sicherheit.ch und wetter24.ch zeigen, worauf es im Schweizer Herbst besonders ankommt – und welche einfachen Vorsichtsmassnahmen helfen, auch bei Nebel, Regen, Wind und sinkenden Temperaturen sicher unterwegs zu sein.
(Delémont JU). Am Freitag, 25. September 2026, wurde zu Beginn des Abends ein Motorradfahrer auf der RDU-Brücke in der Stadt Delémont mit 122 km/h gemessen.
Erlaubt sind auf dem betroffenen Abschnitt 50 km/h.
(Neuchâtel NE / Jura JU). Französische und schweizerische Behörden haben im Rahmen der grenzüberschreitenden Plattform POT 25/90 eine gemeinsame Grosskontrolle durchgeführt.
Die Operation fand auf verschiedenen Strassen in den französischen Départements Doubs und Territoire de Belfort sowie in den Kantonen Neuchâtel und Jura statt.
(Kanton AG). Die Kantonspolizei Aargau warnt vor einer Betrugsmasche, bei der sich Anrufer als technische Support-Mitarbeiter ausgeben und mit scheinbar glaubwürdigen Informationen Vertrauen schaffen.
Besonders alarmierend ist es, wenn die Anrufer persönliche Daten kennen, verdächtige Kontobewegungen vorgaukeln und anschliessend Zugangsdaten fürs E-Banking verlangen.
(Kanton Graubünden GR). Ewig rot und dann gefühlt nur drei Sekunden freie Fahrt? Die Kantonspolizei Graubünden macht auf einen kleinen, aber wichtigen Punkt bei verkehrsabhängig gesteuerten Ampeln aufmerksam.
Wer zu früh die Spur wechselt oder zu weit vor der vorgesehenen Erfassungsposition stehen bleibt, kann von der Sensorik unter Umständen nicht mehr richtig erkannt werden.
Die Polizei im Kanton Jura kümmert sich um die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung. Die Bediensteten sorgen für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung und die Durchsetzung von Gesetzen. Auch die Aufklärung und Verhütung von Straftaten zählen zu den Aufgaben der Kantonspolizei.
Die Organisation der Kantonspolizei Jura
Der Kommandant steht an der Spitze der Polizeiführung. Ihm zur Seite arbeiten der Stellvertreter, die Leiter der Gendarmerie und der Justizpolizei sowie der Leiter für Bevölkerungsschutz.
Die Gendarmerie im Kanton Jura
Die Beschäftigten der Gendarmerie sind als erste zur Stelle, wenn es um die Intervention nach einem Unfall, einer Straftat oder einem anderen Ereignis geht. Die Bediensteten reagieren auf Notrufe und sind rund um die Uhr jeden Tag für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz. Die Gemeindepolizei wird in drei Abschnitte unterteilt:
Abschnitt I: Spezialeinheiten, Strassenverkehr, Weiterbildung und Telekommunikation
Abschnitt II: Gemeindepolizei und Notallpolizei in der Region Delémont
Abschnitt III: Gemeindepolizei und Notfallpolizei in den Regionen Ajoie und Franches-Montagnes
Die Gemeindepolizei ist in dringenden Notfällen umgehend zur Stelle. Geht es um die körperliche Unversehrtheit, die Sicherheit oder die öffentliche Ordnung übernehmen die Mitarbeitenden der Polizei im Jura. Die Bediensteten kümmern sich um die Verhinderung und Aufklärung von Straftaten.
Wichtig bei der Arbeit ist der ständige Kontakt zur Bevölkerung. Lokale Justizprobleme und Fälle geringfügiger oder mittlerer Kriminalität fallen in den Kompetenzbereich der Gendarmerie. Eine täglich 24 Stunde besetzte Hotline sorgt für eine ständige Erreichbarkeit und die Möglichkeit zum sofortigen Eingreifen.
Die Justizpolizei im Kanton Jura
Die Justizpolizei übernimmt Ermittlungen bei Straftaten. Die Mitarbeitenden führen auf Anhörungen, Verhaftungen, Durchsuchungen oder Überwachungen durch. In der Regel kommen die Bediensteten von der Gendarmerie, einige verfügen auch über einen Universitätsabschluss. De forensische Abteilung übernimmt die Sicherung und Auswertung von Spuren. Unter anderem werten die Forensiker Fingerabdrücke oder DNA-Spuren aus.
Die Abteilung für Zivilschutz und Sicherheit koordiniert die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Die Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, der öffentlichen Gesundheit und den technischen Diensten sowie dem Katastrophenschutz obliegt dieser Abteilung. Auch in Krisensituationen übernimmt der Zivilschutz das Management.
Die Kriminalstatistik der Polizei Jura
Aus der Kriminalstatistik der Kantonspolizei Jura geht hervor, dass die Straftaten im Jahr 2019 im Vorjahresvergleich leicht gesunken sind. Insgesamt liegt die Rate der Straftaten im Vergleich mit anderen Schweizer Kantonen unter dem Durchschnitt. Nach Angaben der Polizei im Jura werden unter 40 Straftaten pro 1’000 Einwohner verzeichnet. Die Aufklärungsrate liegt mit 44,8 Prozent über dem landesweiten Durchschnitt von 39,2 Prozent. Steigend sind vor allem die Vorfälle im Bereich der Cyberkriminalität.
Während in den Regionen Delémont und Porrentury die Anzahl der Straftaten rückläufig war, verzeichnet die Statistik in Franches-Montagnes einen Anstieg im Jahr 2019. Nach Angaben der Polizei im Jura ist das vor allem auf eine Anzahl von Einbrüchen in der Region zurückzuführen. Die Täter wurden inzwischen verhaftet.
Bei der Cyberkriminalität verzeichnete die Kantonspolizei im Jura im Jahr 2019 einen Anstieg. Vor allem Phishing-Attacken, Cyberbetrug oder die Verbreitung von Malware nahmen im Vergleich zum Vorjahr zu. Eine eigens eingerichtete Online-Plattform namens PICSEL in der Region Romand bietet die Möglichkeit eines schnellen Austauschs digitaler Daten.
Die Polizei im Kanton Jura hält die Bevölkerung mit regelmässigen Pressemitteilungen und Veröffentlichungen auf dem Laufenden und gibt Einblick in die laufende Polizeiarbeit.
Tipps der Polizei Jura zur Prävention
Die Kantonspolizei Jura gibt verschiedene Tipps zur Verhinderung von Straftaten. Insbesondere im Internet gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Betrug. Unter anderem warnt die Polizei vor einer modernen Form des Heiratsschwindels, dem Romance Scam. Dabei erstellen Kriminelle gefälschte Social-Media-Profile und Profile auf Partnerbörsen. Unter dem Vorwand, verliebt zu sein, versuchen Sie, vom Opfer finanzielle Zuwendungen zu erhalten. Über Wochen und Monate beteuern die Betrüger ihre Liebe und schmieden Zukunftspläne mit dem Opfer. Irgendwann gibt der Cyberkriminelle vor, in einen Unfall verwickelt worden zu sein oder überfallen worden zu sein. Der Betroffene wird gebeten, die Kosten zu übernehmen und Geld auf ein ausländisches Konto anzuweisen. Immer wieder gibt es Situationen, in denen das Opfer um Geld gebeten wird, ein Treffen zwischen den Beteiligten kommt jedoch niemals zustande.
Die Polizei im Jura rät, die Fälle, ohne falsche Scham, bei der Polizei anzuzeigen. Wichtig ist, alle Informationen wie Mailadressen und Kontodaten sowie Telefonnummern der Betrüger zur Verfügung zu stellen. Der Kontakt mit dem Kriminellen sollte sofort beendet werden, idealerweise suchen Betroffene sich Unterstützung bei einer Vertrauensperson.
Um sich vor entsprechenden Situationen zu schützen, empfiehlt die Polizei im Jura, in sozialen Netzwerken keine Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen anzunehmen. Misstrauen ist bei attraktiven Menschen aus anderen Ländern, die plötzlich eine Beziehung eingehen wollen, angeraten. Spätestens wenn die Personen Geld, Gutscheine oder andere Güter wie Mobiltelefone fordern, sollte der Kontakt abgebrochen werden. Auch das eigene Konto sollte niemals für fremde Transaktionen zur Verfügung gestellt werden.
Tipps gegen Cybermobbing
Nicht nur Romance Scam, auch Cybermobbing ist ein zunehmendes Problem, mit dem vor allem Kinder und Jugendliche konfrontiert werden. Eltern und Lehrer sollten sich daher unbedingt um Aufklärung bemühen und Kindern und Jugendlichen die Gefahren des Mobbings deutlich machen. Die Polizei im Jura übernimmt, wenn das Cybermobbing mit Erpressung oder Nötigung einhergeht. Es handelt sich dabei um sogenannte Offizialdelikte, die unabhängig vom Willen des Opfers verfolgt werden. Leichtere Fälle des Cybermobbings hingegen verfolgen die Behörden nur nach einem entsprechenden Strafantrag des Opfers.
Vorsicht bei der Preisgabe persönlicher Daten
Bei der Eingabe persönlicher Daten im Internet ist stets Vorsicht gefragt. Cyberkriminelle versuchen sich mit Phishing-Attacken Zugriff auf Passwörter zu verschaffen. Zu diesem Zweck erhalten Opfer manipulierte Mails, in denen sie aufgefordert werden, nach einem Klick auf einen Link die persönlichen Daten einzugeben. Oftmals geben die Kriminellen vor, dass persönliche Daten erneuert werden müssen oder täuschen beispielsweise die Rückzahlung einer Geldsumme vor. Die Kantonspolizei Jura warnt dringend davor, unbekannte Links zu öffnen. Die Experten weisen darauf hin, dass seriöse Dienstleister niemals mit einer E-Mail zur Eingabe persönlicher Daten auffordern. Wer eine solche Mail erhält, sollte diese also konsequent löschen ohne auf einen Link zu klicken. Wer bereits Opfer einer solchen Attacke wurde, sollte umgehend seine Passwörter ändern und die Polizei über den Angriff informieren. Die Schweizer Polizei bietet mit der Plattform MELANI die Möglichkeit, die Angriffen über ein Formular direkt zu melden.
Internetkriminalität bei der Kantonspolizei Jura
Dringen Cyberkriminelle in fremde Computersysteme ein, handelt es sich im Hacking. Die Betrüger installieren Malware auf dem fremden PC, um sich Zugriff auf die fremden Daten zu verschaffen. Dazu versenden Sie entweder manipulierte Mails oder platzieren die Malware auf Webseiten. Dabei versuchen die Cyberkriminellen wertvolle Daten wie Zahlungs- oder Kreditkarteninformationen zu stehlen, um diese Daten weiter zu verkaufen. Wichtig ist, sich vor diesen Angriffen zu schützen. Dazu sollte der eigene PC oder das Smartphone niemals unbeaufsichtigt sein. Wer nicht am Bildschirm arbeitet, sollte das Gerät mit einem Passwort schützen. Zudem rät die Polizei im Jura, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu verwenden und nicht überall das gleiche Passwort zu nutzen. Besser sind Passwörter mit mindestens zehn Zeichen, die aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen. Darüber hinaus sollte das Betriebssystem jederzeit auf dem neuesten Stand sein. Experten raten, Updates automatisch durchzuführen und auch ein Virenschutzprogramm zu installieren.
Schutz vor Diebstählen
Neben der Internetkriminalität gilt es natürlich auch, sich im Alltag vor Kriminellen zu schütze. In Innenstädten und an belebten Orten sind gern Taschendiebe unterwegs. Oftmals greifen Langfinger spontan zu, etwa wenn Wertsachen unbeaufsichtigt sind. Im Gedränge entwenden die Diebe aber auch geschickt Geldbeutel und Smartphones, die sich in Taschen oder Rucksäcken befinden. Oftmals greifen Kriminelle zu, indem Sie zu zweit auftreten und das Opfer in ein Gespräch verwickeln. Ist der Betroffene abgelenkt, greift der Mittäter zu. Häufig kommt es nach Angaben der Kantonspolizei Jura zu Autodiebstählen. Die Experten empfehlen, stets nur auf gut beleuchteten und übersichtlichen Flächen zu parken. Zudem sollte der Autoschlüssel jederzeit an einem sicheren Ort verwahrt werden. Auch Motorräder und Velos sind bei Dieben beliebt. Die Fahrzeuge sollten daher gut gesichert werden, denn je schneller ein Diebstahl durchzuführen ist, desto eher greifen die Diebe zu. Ratsam ist es, das Velo an einem im Boden verankerten Gegenstand wie einem Pfosten oder ähnlichem anzuschliessen, so dass es nicht schnell entfernt werden kann.
Der Kanton Jura grenzt an das Nachbarland Frankreich. Hauptstadt des Kantons ist Delémont, weitere grössere Orte sind Pruntrut und Saignelégier. Im Jahr 2018 lebten rund 73’400 Einwohner im Jura, im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen ist der Jura sehr gering besiedelt und liegt nur bei 88 Einwohnern pro Quadratkilometer. Innerhalb der Schweiz beträgt die Einwohnerdichte im Durchschnitt 2017 Einwohner pro Quadratkilometer. Amtssprache des Kantons ist Französisch, mit Ederswiler gibt es lediglich eine deutschsprachige Gemeinde im Kanton.