(Kanton AG). Die Kantonspolizei Aargau warnt vor einer Betrugsmasche, bei der sich Anrufer als technische Support-Mitarbeiter ausgeben und mit scheinbar glaubwürdigen Informationen Vertrauen schaffen.
Besonders alarmierend ist es, wenn die Anrufer persönliche Daten kennen, verdächtige Kontobewegungen vorgaukeln und anschliessend Zugangsdaten fürs E-Banking verlangen.
(Kanton Graubünden GR). Ewig rot und dann gefühlt nur drei Sekunden freie Fahrt? Die Kantonspolizei Graubünden macht auf einen kleinen, aber wichtigen Punkt bei verkehrsabhängig gesteuerten Ampeln aufmerksam.
Wer zu früh die Spur wechselt oder zu weit vor der vorgesehenen Erfassungsposition stehen bleibt, kann von der Sensorik unter Umständen nicht mehr richtig erkannt werden.
(Schweiz). Ein Trend ist es nicht wert, sein Leben zu riskieren!
In den letzten Tagen haben wir mehrere Meldungen erhalten, dass aktuell eine sogenannte Würge-Challenge unter Jugendlichen die Runde macht.
Ein maskierter Mann überfällt eine Tankstelle mit einer Schusswaffe, im Tessin führen vier Diebstähle hochwertiger Fahrzeuge zu drei Festnahmen und ein 89-Jähriger wird in seinem eigenen Haus um Wertgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Franken gebracht: Der 24. September 2026 brachte mehrere aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein schwer verletzter Velofahrer sowie eine Kollision zwischen einem Bus und einem Lieferwagen mit fünf Verletzten beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Schweiz). Betrüger versenden gefälschte Reisebestätigungen und leiten die Empfänger auf eine betrügerische Website, auf der sie die angebliche Buchung stornieren und eine Rückerstattung veranlassen sollen.
Die Masche zielt darauf ab, Kreditkartendaten zu erbeuten und Zahlungen durch die Betroffenen selbst bestätigen zu lassen.
(Schweiz). In Bambussprossen-Konserven (Streifen) der Marke Royal Orient wurde ein zu hoher Gehalt an Bisphenol A gemessen.
Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.
(Schweiz). Seien Sie aufmerksam und lassen Sie sich im Strassenverkehr nicht ablenken - auch wenn Sie zu Fuss unterwegs sind.
Viele Fussgänger unterschätzen im Strassenverkehr die Risiken, die durch die Nutzung des Handys entstehen können und bringen sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.
(Zürich ZH). Eine gefälschte Migros-Umfrage verspricht als Belohnung eine kostenlose Lebensmittelbox.
Wer die Umfrage ausfüllt und das vermeintliche Geschenk anfordert, wird auf eine betrügerische Bestellseite weitergeleitet.
(Schweiz). Der TCS hat in Crashtests untersucht, wie stark der Kopf bei einem Sturz belastet wird und welchen Unterschied ein Velohelm macht.
Die Versuche zeigen: Bei 20 km/h können enorme Kräfte auf den Kopf wirken.
(Liestal BL). Zocken, scrollen, chatten und recherchieren: Das Internet gehört zum Alltag unserer Kinder und Jugendlichen.
Doch nicht alles, was online passiert, ist harmlos.
(Schweiz). Ob in der Kurve oder bei einer abrupten Bremsung: Deine Ladung muss immer gut gesichert sein.
Schlecht gesicherte Ladung kann zur Gefahr für dich und andere Verkehrsteilnehmende werden.
(Neuenburg NE). Am Samstag, 12. September 2026, gegen 20.40 Uhr, war ein 39-jähriger portugiesischer Staatsangehöriger mit seinem Auto auf der Autobahn A5 von Neuenburg in Richtung La Chaux-de-Fonds unterwegs.
Auf der Ausfahrt Champ-Coco geriet sein Fahrzeug nach rechts und streifte eine Mauer sowie die Leitplanke.
(La Chaux-de-Fonds NE). Die Ostumfahrung von La Chaux-de-Fonds ist ein wichtiges Projekt der Mobilitätsstrategie 2030.
Am 10. September 2026 erfolgte in Anwesenheit von Vertretern von Kanton und Stadt der erste Spatenstich für den künftigen Tunnel des Arêtes.
(Schweiz). Ein privates Bild verschickt und plötzlich folgt die Drohung: Zahlen oder das Bild wird weiterverbreitet.
Wirst du erpresst, geh nicht auf die Forderungen ein, brich den Kontakt ab, sichere Beweise und melde dich bei der Polizei.
Coop ruft Naturaplan Bio Crevetten Jumbo 120 Gramm und Naturaplan Bio Crevetten Cocktail 150 Gramm zurück. Die Produkte können Salmonellen aufweisen. Es besteht eine potenzielle Gesundheitsgefährdung und es wird empfohlen, die Produkte nicht zu konsumieren.
Vom Rückruf betroffen sind Produkte mit folgenden Verbrauchsdaten:
Eine WhatsApp-Nachricht bittet um eine Stimme bei einer vermeintlichen Tanzabstimmung.
Wer dem Link folgt und die verlangten Schritte ausführt, gewährt Betrügern unbemerkt Zugriff auf das eigene WhatsApp-Konto.
Am frühen Morgen herrscht auf den Strassen oftmals reger Betrieb. Geschäfte werden beliefert, Handwerksbetriebe fahren zu ihren Kunden und Paketdienste beginnen ihre Touren. Gleichzeitig machen sich Kinder auf den Weg zur Schule. Lieferwagen und Transporter können dabei gewohnte Verkehrssituationen innerhalb kurzer Zeit verändern.
In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es beim Lieferverkehr auf dem Schulweg ankommt und wie Sie Ihr Kind auf solche Situationen vorbereiten.
Betrüger missbrauchen den Namen und das Erscheinungsbild der METANET AG für eine Phishing-Kampagne.
Ziel ist es, an Kreditkartendaten und Sicherheitscodes zu gelangen.
Erkennen Sie die Unterschiede zwischen diesen beiden Fotos?
Der grösste ist nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen: 12 Jahre Arbeit im Dienst unseres Landes und seiner Grenzen.
Das Transformationsprogramm DaziT des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird per 31. Dezember 2026 planmässig abgeschlossen.
Mit DaziT werden die Prozesse der Zollabwicklung, Abgabenerhebung und Grenzsicherheit vereinfacht, optimiert und durchgehend digitalisiert.
Zigarettenstummel am Bahnhof, Getränkedosen im Park oder Verpackungen am Strassenrand: Littering ist auch in der Schweiz ein alltägliches Ärgernis. Was für den Einzelnen nach einer kleinen Nachlässigkeit aussieht, verursacht in der Summe beträchtlichen Aufwand und belastet öffentliche Räume und die Umwelt.
Littering bezeichnet das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum, obwohl Möglichkeiten zur korrekten Entsorgung vorhanden wären. Besonders sichtbar wird das Problem an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen, Plätzen, Parks, Gewässern, Aussichtspunkten oder entlang von Strassen.
Am Freitagmorgen kam es in der Gemeinde Les Breuleux zu einem versuchten Raubüberfall mit einer Stichwaffe.
Eine maskierte Person drang in die örtliche Poststelle ein, bedrohte die Angestellte und flüchtete anschliessend ohne Beute.
Eine kräftige Gewitterfront hat am Freitagmorgen, 28. August 2026, weite Teile der Schweiz getroffen.
Besonders betroffen waren Regionen entlang des Juras, im Mittelland sowie später in der Nordostschweiz.
Jedes Jahr verunfallen zahlreiche Menschen auf Bergwanderwegen, einige davon tödlich.
Eine neue Erhebung der BFU zeigt: Viele Wandernde erkennen kritische Situationen zwar, treffen dann aber nicht die sicherste Entscheidung.
Nicht immer gibt es Fussgängerstreifen auf dem Schulweg. Gerade in Wohnquartieren und Tempo-30-Zonen müssen Kinder die Fahrbahn teilweise an anderen Stellen überqueren. Für jüngere Kinder ist es dabei nicht immer leicht einzuschätzen, welche Stelle sich zum sicheren Überqueren eignet.
In diesem Artikel erfahren Sie, woran sich geeignete Querungsstellen erkennen lassen und wie Sie das richtige Verhalten mit Ihrem Kind üben.
Kriminelle kopieren den Internetauftritt der SBB bis ins kleinste Detail und simulieren einen glaubwürdigen Billetkauf.
Wer seine Daten preisgibt, riskiert, in die Falle zu tappen.
Für viele Kinder ist das Velo das erste Fahrzeug, mit dem sie selbstständig im Strassenverkehr unterwegs sind.
Umso wichtiger sind ein kindgerechtes Gewicht und eine ergonomische Bauweise. Der TCS hat zehn Kindervelos mit 20-Zoll-Rädern getestet. Die Qualität der Modelle ist insgesamt hoch, dennoch zeigen sich Unterschiede bei Ergonomie, Handhabung und Ausstattung.
Unterwegs und plötzlich mitten im Geschehen – bei einem Polizeieinsatz, einem Unfall, einem Brand oder einem anderen aussergewöhnlichen Ereignis? Dann können aktuelle Videos, Bilder und Hinweise direkt an die Redaktion von Polizei.news übermittelt werden.
Mit der grössten Polizei-Community der Schweiz möchten wir unsere Leserinnen und Leser noch stärker einbeziehen. Oft sind Menschen direkt vor Ort die Ersten, die ein Ereignis beobachten, Videos oder Bilder aufnehmen und wertvolle Hinweise liefern können.
Immer mehr Autos sind mit Child Presence Detection-Systemen ausgerüstet, die warnen, wenn ein Kind im Auto verbleibt.
Eine Untersuchung verschiedener Systeme zeigt auf, wie zuverlässig diese reagieren – gerade bei Neugeborenen zeigen sich noch Schwächen.
Ein Zeugenaufruf, der die richtige Person erreicht. Eine Vermisstmeldung, die innert kurzer Zeit tausendfach gesehen wird. Die Warnung vor einer neuen Betrugsmasche, bevor das nächste Opfer darauf hereinfällt. Polizeinachrichten berichten nicht nur darüber, was geschehen ist. Im richtigen Moment können sie einen ganz konkreten Nutzen haben.
Genau deshalb braucht es Orte, an denen solche Informationen zusammenlaufen – sichtbar, verständlich und für alle zugänglich.
Das Telefon klingelt und am anderen Ende meldet sich angeblich die Polizei. Es gehe um verdächtige Bankbewegungen, eine Straftat oder um Vermögen, das dringend geschützt werden müsse. Was zunächst offiziell und glaubwürdig klingt, kann der Beginn eines professionell inszenierten Betrugs sein. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck – und gehen teilweise bis an deren Haustür.
Telefonbetrug im Namen von Behörden ist in der Schweiz weiterhin ein wichtiges Thema. Besonders perfide: Die Täter geben sich nicht nur als Bankmitarbeitende oder Supportstellen aus, sondern treten auch als vermeintliche Polizistinnen und Polizisten oder Mitarbeitende anderer Behörden auf.
Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) berichtete 2026, dass Anrufe im Namen angeblicher Behörden seit Monaten zu den häufig gemeldeten Fällen gehören. Die Vorgehensweisen entwickeln sich dabei laufend weiter.
Schnell in die Bäckerei, kurz etwas abholen oder nur wenige Minuten einkaufen: Viele Autofahrer lassen dabei Handy, Tasche oder Laptop im Fahrzeug zurück. Doch genau solche kurzen Momente können Dieben reichen.
Ein sichtbar zurückgelassener Rucksack, eine Handtasche auf dem Beifahrersitz oder ein Laptop im Fahrzeug kann Aufmerksamkeit erregen. Deshalb gilt eine einfache Regel: Wertgegenstände gehören beim Verlassen des Autos nicht ins Fahrzeug.
Ein kurzer Scan mit dem Smartphone – und schon öffnet sich die gewünschte Seite. QR-Codes gehören längst zum Alltag. Doch genau diese Bequemlichkeit nutzen auch Betrüger aus. Manipulierte Codes können auf gefälschte Webseiten führen und sensible Daten in falsche Hände bringen.
Ob an Parkautomaten, auf Rechnungen, in Briefen oder auf anderen Dokumenten: QR-Codes wirken auf viele Menschen zunächst vertrauenswürdig. Doch hinter dem schwarz-weissen Quadrat kann sich grundsätzlich auch eine manipulierte Internetadresse verbergen.
Ein gekipptes Fenster, ein überfüllter Briefkasten oder eine dunkle Wohnung am Abend: Oft sind es unscheinbare Details, die Einbrechern verraten, dass niemand zu Hause ist. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Ein Einbruch beginnt nicht erst an der Haustür. Täter achten häufig bereits vorher darauf, welche Häuser und Wohnungen leicht zugänglich wirken und wo möglicherweise längere Zeit niemand zu Hause ist.
Sommerferien vorbei – Schulstart voraus!
In einigen Kantonen gehören die Sommerferien bereits der Vergangenheit an, während in anderen die Schulglocke erst nächste Woche wieder läutet.
Am heutigen 12. August 2026 findet eine totale Sonnenfinsternis statt. Die Zone der Totalität verläuft unter anderem über Grönland, Island und Spanien. In der Schweiz ist die Sonnenfinsternis partiell zu sehen und spielt sich am Abend bei tief stehender Sonne ab.
Für Beobachterinnen und Beobachter in der Schweiz gilt deshalb während der gesamten Finsternis eine zentrale Sicherheitsregel: Niemals ohne geeigneten Augenschutz direkt in die Sonne schauen.
Noch immer sind die Temperaturen hoch.
Deshalb gilt weiterhin: Bitte Kinder und Tiere niemals im Auto zurücklassen - auch nicht für kurze Zeit, während des Einkaufens oder wenn ihr das Fahrzeug nur kurz verlasst.
In vielen Schweizer Kantonen hat das neue Schuljahr bereits begonnen oder der Schulstart steht unmittelbar bevor. Für zahlreiche Kinder verändert sich damit auch der tägliche Weg. Erstklässler gehen erstmals zur Schule, andere wechseln das Schulhaus oder müssen nach einem Umzug eine neue Strecke kennenlernen. In den ersten Tagen fehlt noch die gewohnte Routine.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie mit Ihrem Kind einen neuen Schulweg einüben und worauf es in den ersten Wochen besonders ankommt.
Seit dem 1. August 2026 gelten schweizweit neue Regeln gegen Littering.
Das Wegwerfen von Müll kann neu direkt vor Ort mit einer Busse geahndet werden.
Coop ruft Naturaplan Bio Spinat gehackt, ungewürzt, 500 Gramm, tiefgekühlt, zurück.
Es wurde festgestellt, dass fälschlicherweise Rahmspinat in einzelne Packungen gelangte.
Eine E-Mail imitiert eine WhatsApp-Benachrichtigung und nutzt den bekannten „Hallo Mama“-Betrug, um Personen in einen WhatsApp-Chat mit den Betrügern zu locken, in dem eine Notsituation fingiert wird.
Die Betrüger versuchen, mit einer täuschend echten E-Mail Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer zu einer Geldüberweisung zu bewegen.
Seit dem 1. August 2026 gelten schweizweit neue Regeln gegen Littering.
Das Wegwerfen von Müll kann neu direkt vor Ort mit einer Busse geahndet werden.
Bereits zum zweiten Mal in Folge führt der TCS die Präventionskampagne unter dem Merkspruch "Luege | Brämse | Halte" durch.
Auch der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG und der Berufsverband Les Routiers Suisses tragen diese Botschaft für mehr Sicherheit direkt auf die Strasse.
Die Polizei im Kanton Neuenburg setzt sich 24 Stunden am Tag für die Sicherheit der Bevölkerung ein. Die Polizeipatrouillen sind rund um die Uhr unterwegs, um bei dringenden Ereignissen sofort einzugreifen.
Egal ob es um die Mediation, den Kampf gegen die lokale Kriminalität oder andere Vorfälle geht – die Bediensteten sind jederzeit im Einsatz und schnell erreichbar. Unter der Rufnummer 117 ist die Polizei jederzeit zu kontaktieren. Sitz der Polizei Neuenburg ist in Neuchâtel.
Die Kantonspolizei Neuchâtel im Überblick
Die Gemeindepolizei in Neuenburg ist in einzelne Sektoren aufgeteilt. Wer Unterstützung benötigt, wird vom Einsatzzentrum an die nächstgelegene Polizeistation weitergeleitet. Polizisten sind mit einem neuen Polizeiausweis ausgestattet, um sich zu legitimieren. In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Jura wurde das neue Ausweisdokument entwickelt, das verschiedene Sicherheitselemente enthält, und so vor Fälschungen schützt. Neben dem kantonalen Wappen zeigen die Ausweise ein Foto sowie den Namen, das Geburtsdatum und die Registriernummer des Bediensteten. Der Ausweis soll nach Angaben der Polizei Neuenburg die Corporate Identity innerhalb des Korps stärken.
Geht es um Ereignisse im Strassenverkehr, übernimmt die Verkehrspolizei Neuenburg. Die Mitarbeitenden sind für die Überwachung des Verkehrs zuständig, übernehmen neben dem Verkehrsmanagement aber auch Präventionsaufgaben. Dabei werden Schülerinnen und Schüler für die Risiken im Strassenverkehr sensibilisiert. Zudem übernimmt die Verkehrspolizei die Analyse von Unfallursachen und entwickelt massgeschneiderte Lösungen. Verschiedene Kampagnen wie Messungen während des Winters und das Fahren bei Schnee und Glätte oder das korrekte Verhalten von Fussgängern sorgen für Aufklärung der Bevölkerung.
Die Kriminalpolizei ermittelt bei mittleren und schweren Straftaten. Auch bei Körperverletzungen, Sexualdelikten oder in der Bekämpfung des Drogenhandels sind die Bediensteten dieser Abteilung ebenso aktiv wie bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und der organisierten Kriminalität. Unterstützung liefern dabei Bereiche wie die Forensik, die unter anderem die Spurensicherung und die Untersuchung von Beweisen übernimmt.
Innerhalb der Polizei Neuenburg gibt es eine operative Gruppe, die sich um die Planung, Durchführung und Überwachung von Grossveranstaltungen kümmert. Direkt unter der Leitung des Kommandanten arbeiten die einzelnen Stabsabteilungen, die für einen reibungslosen Ablauf innerhalb des Korps zuständig sind.
Das kantonale Bedrohungsmanagement arbeitet abteilungsübergreifend, um Risiken frühzeitig zu erkennen und schnell zu reagieren. Die Bediensteten dieser Gruppe werden zu Themen wie Risikobewertung, Deeskalation von Gewalt und Verhalten bei Bedrohungen und Eskalationen speziell geschult. Zudem befasst sich ein Teil der Abteilung mit Fällen schwerwiegender Bedrohung durch Gewalt im häuslichen Bereich, Morddrohungen oder Stalking und Radikalisierung. Die Mitarbeitenden entwickeln geeignete Möglichkeiten zur Prävention.
Die Präventionsarbeit der Polizei Neuenburg
Eine wichtige Aufgabe der Polizei Neuenburg ist nicht nur die Aufklärung von Straftaten, sondern auch die Prävention. Die Bediensteten ergreifen geeignete Massnahmen, um Kriminalität zu verhindern. Um Straftaten zu verhüten, müssen die Mitarbeitenden die Entwicklung und die geographische Verteilung der Kriminalität im Kanton kennen. Wichtige Erkenntnisse dazu liefert die Kriminalstatistik, die genau zeigt, an welchen Orten der Einsatz der Polizei besonders gefragt ist.
Ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit ist die Aufklärung der Bevölkerung. Idealerweise arbeiten Einwohner und Polizei so effektiv zusammen, dass bestimmte Straftaten erst gar nicht verübt werden dazu ist die Wachsamkeit jedes einzelnen gefragt.
Aufklärung der Bevölkerung – Wachsamkeit bei Einbrüchen
In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Zentrum für Kriminalprävention gibt es zahlreiche Broschüren, die für eine Aufklärung der Bevölkerung sorgen. Auch die Polizei in Neuenburg händigt die Unterlagen auf Wunsch gern aus. Einbrüche kommen leider immer wieder vor, es handelt sich schweizweit um eines der häufigsten Delikte. Das Kanton Neuenburg ist besonders betroffen, im Vergleich mit anderen Kantonen gelangte Neuchâtel im Jahr 2015 auf den dritten Rang. Besonders betroffen waren Wohnungen und Villen, bei denen die Sicherheitsmassnahmen der Eigentümer nur unzureichend waren. In diesem Zusammenhang hat die Polizei Neuenburg ein Netzwerk aus Gebäudemanagern, Eigentümern und Versicherungen sowie Architekten gebildet. Gemeinsam soll mit dieser Kampagne gegen die Häufung der Delikte vorgegangen werden.
Gerade in diesem Bereich kann auch die Bevölkerung sich aktiv an der Prävention beteiligen. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte nicht zögern, die Polizei in Neuenburg zu kontaktieren. Macht sich jemand an den Fenstern, der Eingangstür oder anderweitig auf dem Nachbargrundstück zu schaffen, ist Aufmerksamkeit gefragt! Wer Zeuge einer Straftat wird, sollte möglichst umgehend die Polizei informieren, genau beobachten und falls möglich auch filmen oder fotografieren. Wichtig ist, sich selbst keiner Gefahr auszusetzen.
Nach Angaben der Schweizer Polizei bevorzugen Einbrecher die Uhrzeiten, zu denen die meisten Menschen arbeiten oder unterwegs sind. Handelt es sich hingegen um Diebstähle aus gewerblichen Lagern oder ähnlichem, schlagen die Langfinger gern nachts zu, wenn niemand vor Ort ist.
Nach einem Einbruch übernimmt die Polizei Neuenburg die Arbeit. Die mitarbeitenden sichern Spuren, befragen Zeugen und nehmen unter Umständen die Fahndung auf. Nach Angaben der Schweizer Polizei ist die Aufklärungsquote bei diesen Delikten jedoch gering, so dass der Fokus klar auf der Verhinderung der Prävention liegen sollte. Die Polizei rät, beim Verlassen der Wohnung die Türen stets abzuschliessen, das gilt auch für eine nur kurze Abwesenheit. Diebe nutzen gern die Gelegenheit, durch ein offenes Fenster einzusteigen. Vorm Verlassen des Heims sollten daher die Fenster und Balkon- oder Terrassentüren geschlossen werden. Übrigens hält auch ein gekipptes Fenster einen Kriminellen nicht vom Einbruch ab. Gern stehen die Experten der Polizei in Neuenburg für eine Beratung zur Verfügung und zeigen, wie Diebstähle am wirkungsvollsten verhindert werden können. Die Beratung durch die Fachleute ist kostenlos!
Prävention im Internet
Ein weiteres wichtiges Thema, von denen ein grosser Teil der Bevölkerung betroffen ist, ist der Internetbetrug. Auch in diesem Bereich geht die Polizei Neuenburg gegen die zunehmende Kriminalität vor. Die Experten geben verschiedene Ratschläge, Betrugsfälle zu vermeiden. Wer etwas online einkauft, sollte stets den Preis im Blick haben, verlockend günstige Angebote sollten Misstrauen wecken. Wachsamkeit ist gefragt, wenn es sich um ein Unternehmen handelt, das nicht in der Schweiz ansässig ist und auch Zahlungen ins Ausland verlangt. Betrügerische Unternehmen verlangen oftmals Zahlungen durch Transferunternehmen. Auch bei Geschäften, bei denen eine Geldsumme im Voraus zu zahlen ist, ist Wachsamkeit gefragt. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei diesen Fällen um einen sogenannten Vorschussbetrug. Nachdem der Betroffene bezahlt hat, hört er nichts mehr von den Tätern. Das Geld zurückzubekommen ist äusserst unwahrscheinlich.
Zudem sollten Internetnutzer niemals Ihre Passwörter Dritten zugänglich machen, das Anklicken von Links in unbekannten Mails sollte ebenfalls unterbleiben, denn auf diese Weise könnten Kriminelle sich Zugang zu persönlichen Daten verschaffen. Einige Kriminelle versuchen, telefonisch Daten der Opfer abzufragen, auch hier ist Vorsicht geboten! Wichtig ist zudem, den PC, das Smartphone und Tablet auf dem aktuellen Stand zu halten und Update zu installieren.
Wer von einem Internetbetrug betroffen ist, sollte auf jeden Fall die Polizei einschalten, falsche Scham ist in diesem Fall fehl am Platz. Auch wenn wenig Aussicht besteht, das Geld zurückzubekommen, kann die Polizei unter Umständen die Täter ermitteln und dingfest machen. Jeder Betrugsversuch sollte daher unbedingt den Behörden gemeldet werden!
Die Polizei Neuenburg klärt Straftaten auf, ist aber auch für die Opfer der Delikte ein wichtiger Ansprechpartner. Das Beratungszentrum für Opfer von Straftaten steht dafür zur Verfügung. Opfer sexueller Übergriffe, Vergewaltigungen, schwerer Körperverletzungen oder Verkehrsunfällen erhalten hier ebenso wie Angehörige wichtige Unterstützung. Die Beratungsstelle gibt Informationen zum Strafverfahren und hilft beim rechtlichen Verfahren. Auch eine Notunterkunft zum Schutz wird ebenso wie materielle Unterstützung bei Bedarf bereitgestellt. Um die Betroffenen bestmöglich zu begleiten, arbeitet die Neuenburger Polizei mit dem SAVI-Beratungszentrum zusammen.
Die Ausbildung bei der Polizei in Neuenburg
Jährlich bildet die Neuenburger Polizei 20 Anwärterinnen und Anwärter aus. Die Ausbildung dauert insgesamt zwei Jahre und findet im Trainingscenter in Colombier statt. Am Ende der Ausbildung werden die Kandidaten als Gendarme oder Inspektoren eingestellt. Eigenen Angaben zufolge stellt die Polizei Neuenburg mehrmals jährlich Mitarbeitende ein. Über die Bedingungen, die für eine Einstellung zu erfüllen sind, informiert die Polizei auf ihrer Internetpräsenz.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei in Neuenburg interessiert, muss die Schweizer Staatsangehörigkeit besitzen oder über eine Siedlungserlaubnis C verfügen. Zudem sind ein einwandfreier Leumund und ein sauberes Strafregister wichtige Voraussetzungen. Darüber hinaus müssen die Anwärter über eine einwandfreie körperliche und geistige Gesundheit verfügen. Es gilt eine Mindestgrösse von 160 cm, zudem ist der Führerschein B eine Voraussetzung für die Laufbahn.
Polizist im Kanton Neuenburg werden
Wer bereits eine Polizeiausbildung absolviert hat, kann sich ebenfalls bei der Polizei Neuchâtel bewerben. Die Beamte werden in verschiedenen Einheiten Eingesetz und haben sehr gute Karrierechancen durch ein modernes Personalmanagement. Über die Webseite der Polizei Neuenburg ist eine Online-Bewerbung möglich, Unterlagen wie Zeugnisse und Lebenslauf oder Diplome können direkt hochgeladen werden.
Wissenswertes zum Kanton Neuenburg
Im französischsprachigen Kanton Neuenburg, auch Neuchâtel, leben knapp 177‘000 Einwohner. Neuchâtel ist der Hauptort des Kantons, hier wohnen rund 45’000 Menschen. Zweitgrösster Ort Neuenburgs ist La Chaux-de-Fonds, danach folgen Val-de-Ruz und La Locie. Der Kanton gliedert sich in vier geografische Regionen: Littoral mit den Ortschaften Neuenburg und Boudry, Val-de-Ruz, Val-de-Travers und Montagnes.