Am Samstag, 12. September 2026, zeigen die Kantonspolizei und die Rettung Basel-Stadt am traditionellen Blaulichttag auf dem Barfüsserplatz, wie vielseitig die Arbeit der Blaulichtorganisationen ist.
Von 11 bis 16 Uhr erhalten die Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in deren Tätigkeiten, erleben Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe und können bei zahlreichen Angeboten selbst aktiv werden.
Am 4. September 2026 wurde auf der Alp Talalp im Klein Melchtal, Lungern, ein totes Rind gefunden.
Die Wildhut geht aufgrund der Spuren und des Rissbildes mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass das Rind von einem Wolf gerissen wurde.
Seit dem 24. Juli 2026 gilt in Frick ein allgemeines Feuerverbot (Gefahrenstufe 5).
Inzwischen kam es zu verschiedenen Regenfällen, welche die Trockenheit nicht beseitigten, die akute Brandgefahr jedoch reduzierten.
Die Jugendanwaltschaft des Kantons Schaffhausen hat im Verfahren gegen zwei heute 18-jährige beschuldigte Personen Anklage u.a. wegen mehrfacher Unterstützung einer terroristischen Organisation erhoben.
Die Jugendanwaltschaft des Kantons Schaffhausen hat nach umfangreichen und zeitintensiven Beweiserhebungen das Untersuchungsverfahren abgeschlossen und zwei heute 18-jährige beschuldigte Personen aus dem Kanton Schaffhausen u.a. wegen mehrfacher Unterstützung einer terroristischen Organisation bei der Jugendstrafkammer des Kantonsgerichtes Schaffhausen angeklagt.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Dienstag am Hafen Romanshorn einen Mann festgenommen und inhaftiert, der zuvor ein Segelboot durchsucht hatte.
Gegen 23.40 ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Mann ein Segelboot am Gemeindehafen in Romanshorn durchsuche.
Bis Anfang November 2026 werden im Rahmen der vierten Etappe der Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse zwischen Amsteg und St. Antoni die letzten Arbeiten ausgeführt.
Dazu sind zwei neue Verkehrsregime notwendig.
Am Sonntag, 13. September 2026 wird auf der Schanfiggerstrasse das 44. Rad-Bergrennen von Chur nach Arosa sowie die "Handbiker/Standing Schweizermeisterschaft Berg 2026" von St. Peter nach Arosa durchgeführt.
In diesem Zusammenhang kommt es zwischen 10.30 und 13.15 Uhr zu Verkehrsbehinderungen mit Wartezeiten.
Die neue Überführung über den Autobahnzubringer beim VEBO-Knoten in Oensingen ist in Betrieb.
Die Arbeiten rund um den Knoten sind jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen.
Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto ist eine Frau erheblich verletzt worden.
Ihr Fahrzeug wurde unter dem Lastwagen eingeklemmt.
Am Montagnachmittag ist es auf der Autobahn A4 zwischen der Verzweigung Rütihof und Cham zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen übersah ein 46-jähriger Lastwagenchauffeur beim Wechseln des Fahrstreifens eine 25-jährige Autolenkerin und kollidierte mit ihr.
Mehrere tausend Gäste, ein Polizeistützpunkt und viele Fragen: Gestern haben wir in Schmerikon unsere Türen für euch geöffnet.
Der wichtigste Teil des Tages waren die persönlichen Begegnungen zwischen euch und unseren Mitarbeitenden.
Am Montag, 7. September, gegen 16.10 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A16 kurz vor der Ausfahrt Glovelier in Fahrtrichtung Frankreich ein Verkehrsunfall mit zwei Motorrädern.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, kollidierte der Motorradfahrer, der mit einer Mitfahrerin in Richtung Glovelier unterwegs war, mit einem vor ihm fahrenden Motorrad, auf dem sich ebenfalls eine Mitfahrerin befand.
Am Samstag, 12. September 2026, findet auf dem Barfüsserplatz in Basel der Blaulichttag 2026 statt.
Von 11.00 bis 16.00 Uhr lädt die Kantonspolizei Basel-Stadt die Bevölkerung dazu ein, die Welt der Blaulichtorganisationen näher kennenzulernen.
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat einen Sonderkredit von 19,35 Millionen Franken für die Sanierung und den Ausbau der Seetalstrasse (Kantonsstrasse K 16) zwischen Baldegg und Gelfingen.
Das Projekt verbreitert die Strasse, verbessert die Verkehrssicherheit und schafft eine durchgehende Verbindung für den Fuss- und Veloverkehr.
Am Montagabend (07.09.2026) wurde die Feuerwehr Rüti um 18.54 Uhr an einen Gebäudebrand alarmiert.
In einem Gewerbegebäude an der Walderstrasse brannte es bereits lichterloh.
Am Freitagabend (28. August 2026, ca. 21:45 Uhr) fuhr ein 16-jähriger Jugendlicher mit einem E-Scooter von Luzern über das Freigleis in Richtung Kriens.
Beim Bahnhof Mattenhof prallte er in das Heck eines vorausfahrenden Taxis.
Der Hochdruckeinfluss über der Schweiz lässt allmählich nach, das Hoch hat sich nach Osteuropa verlagert. Auf der Vorderseite eines Tiefs mit Zentrum über Schottland fliesst aus Südwesten zunächst noch warme und recht trockene Luft zum Alpenraum.
Heute Abend nähert sich von Frankreich her eine markante Kaltfront der Schweiz, welche uns am Mittwoch von West nach Ost überquert. Dahinter dreht die Strömung auf Nordwest und die feuchte Luft staut sich am Alpennordhang. Am Donnerstag gelangt mit einer Bisenströmung wieder trockenere Luft ins nördliche Flachland, in den Alpen und auf der Alpensüdseite bleibt dagegen noch viel Restfeuchtigkeit zurück.
Am frühen Montagmorgen, 7. September 2026, ist am Lamperdingerweg ein Auto in Vollbrand geraten. Das Feuer griff auf ein danebenstehendes Gartenhaus über. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 02.45 Uhr meldeten Anwohner der Luzerner Polizei den Fahrzeugbrand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Auto bereits in Vollbrand.
Am vergangenen Samstag machte die Rega-Tour Halt in Wil. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Rega und ihre Einsatzpartner aus nächster Nähe kennenzulernen.
Vor Ort präsentierten sich verschiedene Rettungs- und Sicherheitsorganisationen und gaben Einblicke in ihre tägliche Arbeit.
Am Sonntagabend, 6. September 2026, ist ein 46-jähriger Mann an der Rauracherstrasse von drei unbekannten jungen Männern angegriffen und schwer verletzt worden. Die Täter schlugen und traten auf den Mann ein und flüchteten anschliessend.
Der Angriff ereignete sich gegen 22.50 Uhr. Gemäss den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt griffen die drei unbekannten jungen Männer den 46-Jährigen aus noch zu klärenden Gründen an.
Am Montagnachmittag, 7. September 2026, ist ein Velofahrer im Kreis 3 bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden. Der 61-Jährige stürzte im Bereich der Tramgeleise und musste in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 13.30 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich zu einem Unfall an der Üetlibergstrasse gerufen. Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr der 61-jährige Velofahrer vom Üetlihof herkommend in Richtung Saalsporthalle.
In der Nacht auf Montag, 7. September 2026, hat die Kantonspolizei Uri auf der Autobahn A2 einen Autofahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Bei Amsteg war das Fahrzeug mit netto 141 km/h unterwegs – erlaubt waren 80 km/h.
Der Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern fuhr kurz nach 02.00 Uhr auf der A2 in Fahrtrichtung Süden.
Die Chilbi Lachen hat am Wochenende zahlreiche Besucherinnen und Besucher zusammengebracht. Auch die Polizei war vor Ort und sorgte mit sichtbarer Präsenz für Sicherheit und Ordnung.
Die Einsatzkräfte zeigten während der Chilbi Präsenz, standen der Bevölkerung als Ansprechpartner zur Verfügung und konnten bei Bedarf rasch Unterstützung leisten.
Am Sonntagabend hat sich in Bern ein Motorradlenker einer Polizeikontrolle entzogen.
Er flüchtete bis in die Region Worb, wo die Nachfahrt abgebrochen werden musste. Bei der Nachfahrt wurden massiv überhöhte Geschwindigkeiten und mehrere Verkehrsdelikte festgestellt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am vergangenen Wochenende kam es an einem sehr gut besuchten Festanlass zu einem möglichen Vorfall mit sogenannten K.O.-Tropfen.
Während der Nacht auf Sonntag (6. September 2026) kam es im Bereich eines sehr gut besuchten Festes in Schwende zu einem möglichen Vorfall mit sogenannten K.O.-Tropfen.
Nach dem Grosseinsatz in der Nacht von Freitag auf Samstag (05.09.2026) gibt es neue Erkenntnisse.
Der Kantonspolizei St.Gallen ist es gelungen, einen Jugendlichen zu ermitteln, der am Schulfest ein Messer bei sich hatte.
Aufgrund des Anlasses Klausen Monument am Sonntag, 13. September 2026, ist jeweils auf der Hauptachse Glarus – Linthal – Urnerboden – Klausenpass – Altdorf mit erheblichen Verkehrsbehinderungen, Strassensperrungen und längeren Wartezeiten zu rechnen.
Am Sonntag, 13. September 2026, von 09.00 bis 16.00 Uhr, ist die Klausenpassstrasse, Strecke Linthal – Urnerboden – Klausenpass – Unterschächen für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind vom Fahrverbot ausgenommen.
Am Montag, 7. September 2026, überfiel eine unbekannte Täterschaft in Rehetobel ein Geschäft.
Sie entwendete Bargeld und flüchtete. Ein Tatverdächtiger konnte im Zuge der Fahndung angehalten werden. Verletzt wurde niemand.
Im Rahmen eines laufenden Strafverfahrens zur Zündung von Handlichtfackeln und Knallpetarden im Fussballstadion Wankdorf in Bern vom Juni 2025, hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Öffentlichkeitsfahndung verfügt.
Sollten innert Wochenfrist keine Hinweise zur Identität der vier Täter eingehen, wird in einem ersten Schritt deren verdecktes Foto publiziert.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch (2.9.2026) in Winterthur drei Männer verhaftet, die im Verdacht stehen, mehrere Diebstähle begangen zu haben.
Im Rahmen einer Fahndung fiel der Kantonspolizei Zürich in Winterthur ein Personenwagen mit ausserkantonalen Kontrollschildern auf, der sich auffällig im Stadtgebiet bewegte.
Bei einem Überholvorgang auf der Fehrenstrasse in Breitenbach hat ein Motorradlenker am Sonntag, 6. September 2026, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, ist neben der Strasse ins Wiesland geraten und schliesslich frontal in ein entgegenkommendes Auto geprallt.
Dabei hat sich der Verunfallte erhebliche Verletzungen zugezogen. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst erstbetreut und anschliessend mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen.
Ein Sattelzug verlor in einem Kreisverkehr seine aus Bierflaschen bestehende Ladung.
Mitsamt der Bierkisten wurden unzählige zerschlagen auf der Fahrbahn verstreut. Verletzt wurde niemand.
Bei einem Selbstunfall mit einem E-Trottinett ist am Sonntagnachmittag (06.09.2026) in Wettswil ein Knabe schwer sowie einer leicht verletzt worden.
Kurz nach 13 Uhr fuhren zwei Knaben im Alter von 12 und 14 Jahren auf einem E-Trottinett auf der abschüssigen Stationsstrasse Richtung Bonstetten.
Am Freitag (4. September 2026, ca. 17:00 Uhr) ereignete sich auf der Luzernstrasse ein Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen.
Beteiligt waren zwei Autos und ein Lieferwagen.
Am frühen Samstagmorgen (5. September 2026, kurz vor 05:00 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden ein Verkehrsunfall.
Aus bisher ungeklärten Gründen prallte eine 32-jährige Lenkerin mit ihrem Auto zunächst gegen eine Randleitplanke und anschliessend gegen einen Randstein.
Am Sonntag, 13. September 2026, findet der Klimatag der Stadt Winterthur statt.
Aus diesem Grund wird die Technikumstrasse von 9 bis 18 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Ein alkoholisierter Autofahrer hat in der Nacht auf Sonntag in Zug den Vortritt eines Taxis missachtet und eine Kollision verursacht.
Alle Beteiligten blieben unverletzt.
Das ASTRA wird auf einem Abschnitt westlich von Sembrancher zwischen dem Gebiet Les Trappistes und dem ersten Kreisel Velostreifen einrichten.
Damit wird die Verkehrssicherheit weiter erhöht.
Am Montagmorgen, 7. September 2026, kurz vor 8.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass eine Fassade an einem Gebäude an der Ilgenstrasse in Lachen Rauch verursache.
Vor Ort anwesende Arbeiter konnten den Brand selbstständig löschen.
Am Wochenende vom 12. und 13. September 2026 findet am Berninapass die elfte Austragung des Bernina Gran Turismo statt.
Dieser Anlass führt zu Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.