In der Nacht auf Freitag (10.07.2026) ist auf der Autobahn A3 ein Autofahrer in der falschen Fahrtrichtung unterwegs gewesen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte das Auto auf Höhe Heiligkreuz anhalten. Der 42-jährige Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstagabend (09.07.2026) ist es durch ausgelaufene Gülle zu einer lokalen Verschmutzung des Hengelenbächlis gekommen.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Gülle innert kurzer Zeit eindämmen.
Am Donnerstag (09.07.2026) haben sich in der Stadt St.Gallen zwei Selbstunfälle mit Velofahrenden ereignet.
Eine 28-jährige Velofahrerin und ein 44-jähriger E-Bike-Fahrer erlitten erhebliche Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am frühen Freitagmorgen (10.07.2026) ist ein Auto von der Strasse abgekommen und in einen Strommast geprallt. Der 63-jährige Fahrer wurde leicht verletzt, seine 67-jährige Beifahrerin jedoch eher schwer.
Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am frühen Mittwochabend (08.07.2026) ist es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Beide Autos kamen von der Strasse ab, überschlugen sich und blieben im Seitengraben auf dem Dach liegen. Ein 53-jähriger Mann wurde eher leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwochmorgen (08.07.2026) hat sich auf der Fischingerstrasse eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Eine 34-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar.
Am Mittwochabend (08.07.2026) hat ein Mann mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht und ist danach weitergefahren, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Er konnte später in fahrunfähigem Zustand angehalten werden.
Zwischen Dienstag, 30.06.2026, und Mittwoch, 08.07.2026, ist es in der Stadt St.Gallen zu mehreren Betrugsfällen mit einer Schadensumme von 185'000 Franken gekommen.
Die Täterschaft gibt jeweils vor, von einer Bank aus anzurufen und weist die Geschädigten an, hohe Bargeldsummen in einem Taxi zu deponieren. Die Kantonspolizei St.Gallen mahnt zu erhöhter Vorsicht.
Coop ruft vorsorglich Naturaplan Bio Mini Haselnussrollen in der 240-Gramm-Packung zurück. Die betroffenen Produkte können im Inneren Schimmel aufweisen. Da eine potenzielle Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, wird vom Verzehr abgeraten.
Vom Rückruf betroffen sind ausschliesslich Naturaplan Bio Mini Haselnussrollen mit den unten aufgeführten Mindesthaltbarkeitsdaten. Produkte mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen.
Eine gefälschte E-Mail im Namen des Hosting-Providers Webland behauptet, die hinterlegte Zahlungsmethode sei ungültig oder fehle.
Diese müsse umgehend über den enthaltenen Link aktualisiert werden.
Am Mittwochmorgen (08.07.2026) ist es an der Neuendorfstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 19-jähriger Mann stürzte von einer Leiter und zog sich dabei eher schwere Verletzungen zu.
Am frühen Mittwochmorgen (08.07.2026) ist in zwei Kellerabteile eingebrochen worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte noch während der Abklärungen vor Ort einen 25-jährigen Mann festnehmen.
Am Dienstagmorgen (07.07.2026) ist es auf der Autobahn A1 zu zwei Unfällen gekommen.
Zuerst kam es in Fahrtrichtung Zürich zu einer Auffahrkollision mit drei Autos, wobei der linke Fahrstreifen für rund eine Stunde gesperrt werden musste.
Am Montagabend (06.07.2026) ist es bei der Verzweigung Zürcher Strasse / Fürstenlandstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Die Fahrerin und der Fahrer der beteiligten Autos wurden verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (05.07.2026), um 0:45 Uhr, führte eine Polizeipatrouille auf der Altendorfstrasse eine Verkehrskontrolle durch.
Dabei wurde ein 38-jähriger Mann kontrolliert und als fahrunfähig eingestuft.
Zwischen Sonntagmorgen und Sonntagnacht (05.07.2026) ist es im Kanton St.Gallen zu drei Verkehrsunfällen infolge Fahrunfähigkeit gekommen.
In weiteren drei Fällen wurden Autofahrende an der Weiterfahrt gehindert, weil sie in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren. Die fehlbaren Personen werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Die zuständigen Administrativbehörden prüfen Massnahmen.
Am Samstagabend (04.07.2026) ist eine 52-jährige Frau mit einem E-Scooter auf der Hirschenstrasse verunfallt.
Sie wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Frau wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstagabend (04.07.2026) ist es an der Stampfstrasse zu einem Brand in einem Unterflurcontainer gekommen.
Als Brandursache steht das unsachgemässe Entsorgen von warmer Asche im Vordergrund.
Am Samstag (04.07.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende und deren Fahrzeuge in Buchs kontrolliert.
Sechs Fahrzeuglenkende werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen wegen unzulässiger Fahrzeugabänderungen an ihren Fahrzeugen oder wegen des Verursachens von vermeidbarem Lärm zur Anzeige gebracht. Ein Auto wurde zudem aus dem Verkehr genommen.
Seit Freitagabend (03.07.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Rapperswil-Jona mehrere Verstösse gegen das aktuell geltende Feuerverbot festgestellt.
Es wurden wiederholt unzulässige Feuer im Freien entfacht.
Diese exklusiven Bilder zeigen das Ausmass des Dachstockbrands vom Donnerstag (2. Juli 2026) in Azmoos.
Die Aufnahmen dokumentieren die aufwendigen Nachlöscharbeiten und den erheblichen Schaden am Wohnhaus.
Am Samstagmorgen (04.07.2026) ist ein 20-jähriger Mann während der Fahrt mit seinem Auto gemäss eigenen Angaben kurz eingenickt.
Dabei kam er mit dem Auto von der Strasse ab und streifte eine Hausfassade. Der Mann blieb unverletzt.
Am Samstagmorgen (04.07.2026) ist es auf dem Bahnhofsgelände zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Dabei wurden zwei Männer im Alter von 26 und 35 Jahren unbestimmt verletzt. Zwei mutmasslich beteiligte Männer sind bislang unbekannt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstagmorgen (04.07.2026) ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb an der Heberrietstrasse Heu in Brand geraten.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich das Heu selbst entzündet hat. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Freitagabend (03.07.2026) ist es in einer Garagenbox an der Rosenstrasse zu einem Brand gekommen.
Weshalb das Feuer ausbrach, ist derzeit unbekannt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 15'000 Franken.
Am Freitagabend (03.07.2026) ist eine 16-jährige Motorradfahrerin auf der Rickenstrasse verunfallt.
Sie wurde dabei eher schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitagmorgen (03.07.2026) ist es auf der Autobahn A13 zwischen Murg und Walenstadt zu einer Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Eine 20-jährige Frau wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Aufgrund des Unfalls kam es zu einem Rückstau.
Am Freitagmorgen (03.07.2026) ist ein 72-jähriger Mann auf einem Landwirtschaftsbetrieb im Bereich Jungholz-Lutenwil von einem Heuballen eingeklemmt worden.
Dabei wurde er eher schwer verletzt.
Am Freitagmorgen (03.07.2026) ist eine 63-jährige Frau mit ihrem E-Mountainbike auf dem Aabachtobelweg verunfallt.
Sie wurde dabei eher schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (03.07.2026) stürzte ein Mann durch eine abgehängte Unterdecke rund drei Meter in die Tiefe.
Der 19-Jährige verletzte sich mittelschwer und wurde durch die Rettung ins Spital gebracht.
Am Freitag (03.07.2026) kam es auf der Verzweigung Heiligkreuz zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Am Freitagmorgen (03.07.2026) hat ein unbekannter, maskierter Mann an der Oberstrasse einen Tankstellenshop überfallen.
Dabei erbeutete der Räuber einen noch unbekannten Bargeldbetrag. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstagmittag (02.07.2026) ist der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Notfall im Seebad gemeldet worden.
Ein 81-jähriger Mann ist beim Gang ins Wasser zusammengebrochen. Trotz schneller Hilfe mussten die Rettungskräfte die Reanimation abbrechen. Der Mann verstarb noch vor Ort.
Am Donnerstagmittag (02.07.2026) ist ein 23-jähriger Motorradfahrer auf der Murgstrasse Richtung Mühlrüti verunfallt.
Der Fahrer stürzte in den angrenzenden Murgbach. Dort konnte er selbständig den Notruf verständigen. Er wurde von der Rega mit unbestimmten Verletzungen ins Spital geflogen.
Polizeiarbeit beginnt nicht erst dann, wenn etwas passiert, sondern besteht zu einem grossen Teil auch aus Prävention.
Nebst präventiven Massnahmen wie Verkehrskontrollen oder Fusspatrouillen ist die Kantonspolizei St.Gallen auch in Schulen und Institutionen unterwegs.
Am Mittwochmorgen (01.07.2026) ist es auf der Rorschachstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 45-jähriger Mann wurde eher schwer verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Eine E-Mail im Namen der Zürcher Kantonalbank fordert zur Bestätigung der Telefonnummer auf.
Dort werden persönliche Angaben und ein Aktivierungsdokument abgefragt, wodurch die Täterschaft Zugriff auf das eBanking erhalten können.
Am Dienstagabend (30.06.2026) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einer Streifkollision zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Postauto gekommen.
Der 59-jährige E-Bike-Fahrer wurde verletzt.
Am Dienstagmorgen (30.06.2026) sind von einem landwirtschaftlichen Betrieb rund 200 Liter Milch in den Kähbach gelangt.
Die Schächte und die Meteorwasserkanalisation wurden gereinigt, der Schaden kann noch nicht abgeschätzt werden.
Polizei.news gehört heute zu den reichweitenstärksten Plattformen für aktuelle Polizeimeldungen, Feuerwehrmeldungen, Rettungseinsätze und sicherheitsrelevante Informationen im deutschsprachigen Raum.
Gemeinsam mit polizeinews.ch, der ältesten Online-Polizeiseite der Schweiz, bildet das Portal das grösste Polizeinews-Netzwerk der Schweiz und Europas.
Am Montagnachmittag (29.06.2026) ist im Freibad Lerchenfeld ein Mann regungslos im Wasser aufgefunden worden.
Er musste reanimiert werden und wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Die Hintergründe sind noch unklar.
Sommerzeit ist Reisezeit. Damit die bevorstehenden Sommerferien für Mensch und Tier nicht zum Albtraum werden, ruft die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) zu verantwortungsvollem Handeln auf.
Ob Ferien mit dem eigenen Hund oder die Begegnung mit vermeintlich hilfsbedürftigen Tieren im Ausland: Gute Vorbereitung und die richtigen Informationen schützen Tierleben und verhindern unnötiges Leid.
Am Montagmittag (29.06.2026) ist es auf der Autobahn A1 in Richtung St.Gallen zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 45-jährige Mann wurde von der Rettung ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt den Unfallhergang ab.
Am Montagmorgen (29.06.2026) ist es auf der Bahnhofstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Der Rettungswagen brachte den eher schwer verletzten 21-jährigen Mofafahrer ins Spital.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.