Sexualisierte und psychische Gewalt unter Jugendlichen sind auch im Kanton Uri eine Realität.
Mit der Präventionskampagne „Love Limits“ setzen die Fachstelle Kindesschutz und der Schulpsychologische Dienst deshalb erneut auf Sensibilisierung und Aufklärung.
Fällt im Seelisbergtunnel die Stromversorgung aus, sind zahlreiche technische Anlagen betroffen. Beleuchtung, Signalisation, Überwachung und weitere Systeme benötigen elektrische Energie. Wie wichtig eine zuverlässige Versorgung ist, zeigte sich im August 2026. Nach einem schweren Unfall beim Südportal kam es zu einem Stromausfall, worauf der Tunnel zunächst vollständig gesperrt werden musste.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Technik im Seelisbergtunnel auf Strom angewiesen ist, wie wichtige Systeme bei einem Ausfall weiter versorgt werden und warum trotz Notstrom eine Sperrung notwendig sein kann.
Der Schulweg ist mehr als die Strecke zwischen Zuhause und Schule.
Zu Fuss unterwegs zu sein, bedeutet für Kinder Bewegung, Begegnung und wichtige Erfahrungen auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit.
Am frühen Morgen herrscht auf den Strassen oftmals reger Betrieb. Geschäfte werden beliefert, Handwerksbetriebe fahren zu ihren Kunden und Paketdienste beginnen ihre Touren. Gleichzeitig machen sich Kinder auf den Weg zur Schule. Lieferwagen und Transporter können dabei gewohnte Verkehrssituationen innerhalb kurzer Zeit verändern.
In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es beim Lieferverkehr auf dem Schulweg ankommt und wie Sie Ihr Kind auf solche Situationen vorbereiten.
Betrüger verschicken E-Mails im Namen der HORNBACH Baumarkt (Schweiz) AG und werben mit einem angeblich exklusiven Angebot für eine „Breezi Pro“-Klimaanlage.
Der Link führt über eine angebliche Kundenumfrage zu einem gefälschten Onlineshop, der persönliche Angaben und Kreditkartendaten verlangt. Ähnliche Fälle mit gefälschten Umfragen und vermeintlichen Belohnungen sind bereits im Namen anderer Schweizer Unternehmen aufgetreten.
Am Sonntag, 13. September 2026, findet am Klausenpass der Veloanlass «Klausen Monument» statt. Die Klausenstrasse zwischen Linthal und Unterschächen wird deshalb von 09.00 bis 16.00 Uhr für den Individualverkehr in beide Richtungen gesperrt.
Am Samstagabend, 29. August 2026, machten zwei Reisende aus Frankreich auf dem Weg in den Süden an der Gotthardraststätte in Uri eine kurze Pause.
Während sich die beiden Personen am geöffneten Kofferraum ihres Personenwagens aufhielten und sich verpflegten, entwendeten drei Personen unbemerkt einen Rucksack aus dem unverschlossenen Fahrzeuginnern.
Betrüger missbrauchen den Namen und das Erscheinungsbild der METANET AG für eine Phishing-Kampagne.
Ziel ist es, an Kreditkartendaten und Sicherheitscodes zu gelangen.
Gestern Dienstag, 1. September 2026, gegen 17.30 Uhr, fuhr der Lenker eines landwirtschaftlichen Motorkarrens mit Urner Kontrollschildern auf der Riedstrasse und beabsichtigte in die Umfahrungsstrasse einzubiegen.
Gleichzeitig fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Umfahrungsstrasse in Richtung Kreisel Rynächt.
Erkennen Sie die Unterschiede zwischen diesen beiden Fotos?
Der grösste ist nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen: 12 Jahre Arbeit im Dienst unseres Landes und seiner Grenzen.
Das Transformationsprogramm DaziT des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird per 31. Dezember 2026 planmässig abgeschlossen.
Mit DaziT werden die Prozesse der Zollabwicklung, Abgabenerhebung und Grenzsicherheit vereinfacht, optimiert und durchgehend digitalisiert.
Im Rahmen der Unterhaltsarbeiten wird der Gotthardstrassentunnel zwischen Göschenen und Airolo jeweils von 20.00 bis 05.00 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt.
Die Daten sind: Montag, 7. bis Freitag, 11. September 2026 (4 Nächte), Montag, 14. bis Freitag, 18. September 2026 (4 Nächte), Montag, 21. bis Freitag, 25. September 2026 (4 Nächte), Montag, 28. September bis Freitag, 2. Oktober 2026 (4 Nächte) sowie Montag, 5. bis Mittwoch, 7. Oktober 2026 (2 Nächte).
Zigarettenstummel am Bahnhof, Getränkedosen im Park oder Verpackungen am Strassenrand: Littering ist auch in der Schweiz ein alltägliches Ärgernis. Was für den Einzelnen nach einer kleinen Nachlässigkeit aussieht, verursacht in der Summe beträchtlichen Aufwand und belastet öffentliche Räume und die Umwelt.
Littering bezeichnet das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum, obwohl Möglichkeiten zur korrekten Entsorgung vorhanden wären. Besonders sichtbar wird das Problem an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen, Plätzen, Parks, Gewässern, Aussichtspunkten oder entlang von Strassen.
Gegen 16:20 Uhr fuhr ein 52-jähriger Lenker eines Motorrads mit Nidwaldner Kontrollschildern auf der Furkastrasse vom Furkapass herkommend in Richtung Realp.
Im Bereich "Vor der Rufi" verlor der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam zu Fall.
Kurz vor Mittag war ein 56-jähriger Rennradlenker auf der Gotthardpassstrasse vom Gotthardpass herkommend in Richtung Hospental unterwegs.
Zeitgleich fuhr ein 41-jähriger Lenker eines Sportwagens mit Zuger Kontrollschildern in entgegengesetzter Fahrtrichtung in Richtung Gotthardpass.
Eine kräftige Gewitterfront hat am Freitagmorgen, 28. August 2026, weite Teile der Schweiz getroffen.
Besonders betroffen waren Regionen entlang des Juras, im Mittelland sowie später in der Nordostschweiz.
Der Lochbergbach wird im Bereich des Dorfeinganges von Realp renaturiert.
Damit werden wertvolle Gewässer- und Uferstrukturen geschaffen sowie die bestehende Wegverbindung optimiert. Baubeginn ist am 31. August 2026.
Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe der Kantonspolizei Uri verlegt ihren Standort per sofort vom Werkhof in Flüelen nach Altdorf.
Mit dem Umzug werden die Dienstleistungen der Fachstelle künftig am neuen Standort in Altdorf angeboten.
Mit einer Länge von 20 Kilometern stauten sich die Fahrzeuge am Gotthard so weit wie zuletzt im Jahr 2022.
Über die ganze Ferien-Saison gesehen, waren die Staus allerdings etwas kürzer als im Vorjahr. Im Herbst müssen Reisende verschiedene Nachtsperrungen beachten.
Die Waldbrandgefahr im Kanton Uri hat sich in den vergangenen Tagen aufgrund der flächendeckenden Niederschläge und gesunkenen Temperaturen leicht entspannt.
Es besteht jedoch nach wie vor eine erhöhte Gefahr für Wald- und Flurbrände.
Jedes Jahr verunfallen zahlreiche Menschen auf Bergwanderwegen, einige davon tödlich.
Eine neue Erhebung der BFU zeigt: Viele Wandernde erkennen kritische Situationen zwar, treffen dann aber nicht die sicherste Entscheidung.
Kurt Müller, Sachbearbeiter Infodienst im Amt für Kantonspolizei, und Toni Regli, Gruppenchef im Amt für Kantonspolizei, sind am 1. September 1986 in die Kantonsverwaltung eingetreten und erfüllen somit am 31. August 2026 das 40. Dienstjahr.
Bruno Herger, polizeilicher Sachbearbeiter im Amt für Kantonspolizei, Roger Furrer-Moser, Schichtchef im Amt für Kantonspolizei, und Erich Betschart, Facharbeiter Werkstatt/Stv. Leiter Werkstatt im Amt für Tiefbau, sind am 1. September 2001 in die Kantonsverwaltung eingetreten und erfüllen somit am 31. August 2026 das 25. Dienstjahr.
Oberhalb der Reussmündung in den Urnersee verbindet der Reusssteg, eine Brücke von 38 Metern Länge auf dem Weg der Schweiz, die Gemeinden Flüelen und Seedorf.
Zwei markante Bögen aus Brettschichtholz bilden das Tragwerk der Brücke.
Nicht immer gibt es Fussgängerstreifen auf dem Schulweg. Gerade in Wohnquartieren und Tempo-30-Zonen müssen Kinder die Fahrbahn teilweise an anderen Stellen überqueren. Für jüngere Kinder ist es dabei nicht immer leicht einzuschätzen, welche Stelle sich zum sicheren Überqueren eignet.
In diesem Artikel erfahren Sie, woran sich geeignete Querungsstellen erkennen lassen und wie Sie das richtige Verhalten mit Ihrem Kind üben.
Seit 2014 müssen Motorfahrzeuge in der Schweiz auch tagsüber mit Licht fahren. Viele moderne Fahrzeuge nutzen dafür automatisch das Tagfahrlicht. Für eine Tunnelfahrt reicht diese Beleuchtung jedoch nicht aus. Im Seelisbergtunnel ist Abblendlicht vorgeschrieben.
Der folgende Beitrag erklärt, warum im Tunnel andere Anforderungen an die Fahrzeugbeleuchtung gelten, worin sich Tagfahrlicht und Abblendlicht unterscheiden und was bei automatischen Lichtsystemen zu beachten ist.
Am 21. August 2026 haben Lukas Häseli, Lukas Regli, Marcelo Sanchez und Thomas van der Leije die Vorprüfung zum eidgenössischen Fachausweis Polizist an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) erfolgreich abgeschlossen.
Damit haben sie einen wichtigen Meilenstein ihrer Polizeiausbildung erreicht und sind bereit für den nächsten Schritt: das zweite, praxisorientierte Ausbildungsjahr bei der Kantonspolizei Uri.
Kriminelle kopieren den Internetauftritt der SBB bis ins kleinste Detail und simulieren einen glaubwürdigen Billetkauf.
Wer seine Daten preisgibt, riskiert, in die Falle zu tappen.
Für viele Kinder ist das Velo das erste Fahrzeug, mit dem sie selbstständig im Strassenverkehr unterwegs sind.
Umso wichtiger sind ein kindgerechtes Gewicht und eine ergonomische Bauweise. Der TCS hat zehn Kindervelos mit 20-Zoll-Rädern getestet. Die Qualität der Modelle ist insgesamt hoch, dennoch zeigen sich Unterschiede bei Ergonomie, Handhabung und Ausstattung.
Unterwegs und plötzlich mitten im Geschehen – bei einem Polizeieinsatz, einem Unfall, einem Brand oder einem anderen aussergewöhnlichen Ereignis? Dann können aktuelle Videos, Bilder und Hinweise direkt an die Redaktion von Polizei.news übermittelt werden.
Mit der grössten Polizei-Community der Schweiz möchten wir unsere Leserinnen und Leser noch stärker einbeziehen. Oft sind Menschen direkt vor Ort die Ersten, die ein Ereignis beobachten, Videos oder Bilder aufnehmen und wertvolle Hinweise liefern können.
Der Regierungsrat begrüsst die vom Bund geplanten Massnahmen, die eine Rückverlagerung des Güterverkehrs auf die Strasse bremsen und den Schienengüterverkehr in einer schwierigen Phase stärken sollen.
Gleichzeitig sieht er weiterhin erheblichen Handlungsbedarf, damit die vom Volk beschlossenen Verlagerungsziele langfristig erreicht werden.
Immer mehr Autos sind mit Child Presence Detection-Systemen ausgerüstet, die warnen, wenn ein Kind im Auto verbleibt.
Eine Untersuchung verschiedener Systeme zeigt auf, wie zuverlässig diese reagieren – gerade bei Neugeborenen zeigen sich noch Schwächen.
Die Baudirektion Uri investiert in die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden auf dem Urner Strassennetz.
Dazu gehört auch der Austausch nicht mehr normgerechter Strassenbeleuchtungen.
Ein Zeugenaufruf, der die richtige Person erreicht. Eine Vermisstmeldung, die innert kurzer Zeit tausendfach gesehen wird. Die Warnung vor einer neuen Betrugsmasche, bevor das nächste Opfer darauf hereinfällt. Polizeinachrichten berichten nicht nur darüber, was geschehen ist. Im richtigen Moment können sie einen ganz konkreten Nutzen haben.
Genau deshalb braucht es Orte, an denen solche Informationen zusammenlaufen – sichtbar, verständlich und für alle zugänglich.
Das Telefon klingelt und am anderen Ende meldet sich angeblich die Polizei. Es gehe um verdächtige Bankbewegungen, eine Straftat oder um Vermögen, das dringend geschützt werden müsse. Was zunächst offiziell und glaubwürdig klingt, kann der Beginn eines professionell inszenierten Betrugs sein. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck – und gehen teilweise bis an deren Haustür.
Telefonbetrug im Namen von Behörden ist in der Schweiz weiterhin ein wichtiges Thema. Besonders perfide: Die Täter geben sich nicht nur als Bankmitarbeitende oder Supportstellen aus, sondern treten auch als vermeintliche Polizistinnen und Polizisten oder Mitarbeitende anderer Behörden auf.
Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) berichtete 2026, dass Anrufe im Namen angeblicher Behörden seit Monaten zu den häufig gemeldeten Fällen gehören. Die Vorgehensweisen entwickeln sich dabei laufend weiter.
Schnell in die Bäckerei, kurz etwas abholen oder nur wenige Minuten einkaufen: Viele Autofahrer lassen dabei Handy, Tasche oder Laptop im Fahrzeug zurück. Doch genau solche kurzen Momente können Dieben reichen.
Ein sichtbar zurückgelassener Rucksack, eine Handtasche auf dem Beifahrersitz oder ein Laptop im Fahrzeug kann Aufmerksamkeit erregen. Deshalb gilt eine einfache Regel: Wertgegenstände gehören beim Verlassen des Autos nicht ins Fahrzeug.
Ein kurzer Scan mit dem Smartphone – und schon öffnet sich die gewünschte Seite. QR-Codes gehören längst zum Alltag. Doch genau diese Bequemlichkeit nutzen auch Betrüger aus. Manipulierte Codes können auf gefälschte Webseiten führen und sensible Daten in falsche Hände bringen.
Ob an Parkautomaten, auf Rechnungen, in Briefen oder auf anderen Dokumenten: QR-Codes wirken auf viele Menschen zunächst vertrauenswürdig. Doch hinter dem schwarz-weissen Quadrat kann sich grundsätzlich auch eine manipulierte Internetadresse verbergen.
Ein gekipptes Fenster, ein überfüllter Briefkasten oder eine dunkle Wohnung am Abend: Oft sind es unscheinbare Details, die Einbrechern verraten, dass niemand zu Hause ist. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Ein Einbruch beginnt nicht erst an der Haustür. Täter achten häufig bereits vorher darauf, welche Häuser und Wohnungen leicht zugänglich wirken und wo möglicherweise längere Zeit niemand zu Hause ist.
Sommerferien vorbei – Schulstart voraus!
In einigen Kantonen gehören die Sommerferien bereits der Vergangenheit an, während in anderen die Schulglocke erst nächste Woche wieder läutet.
Wegen eines schweren Unfalls mit Todesfolge in der vergangenen Nacht musste der Seelisbergtunnel in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Im Verlauf des Tages konnte die Infrastruktur soweit instandgesetzt und Schäden überbrückt werden, dass die Röhre Nord zweispurig und die Röhre Süd einspurig ab 16:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden konnten.
Die Kantonspolizei Uri hat am Donnerstag, 13. August 2026, im Schwerverkehrszentrum Erstfeld eine umfassende Kontrolle von Gesellschaftswagen durchgeführt.
Während rund sechseinhalb Stunden wurden insgesamt 13 Gesellschaftswagen kontrolliert. Davon stammten 12 Fahrzeuge aus EU-Staaten und ein Fahrzeug aus einem Drittstaat. Die Gesellschaftswagen waren auf der Autobahn A2 in beiden Fahrtrichtungen unterwegs.
Heute Freitag, 14. August 2026, kurz nach 04.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ein Auffahrunfall.
Aufgrund des Ereignisses beim Seelisbergtunnel staute sich der Verkehr bis zum Stillstand.
Heute Freitag, 14. August 2026, ca. 03.00 Uhr, fuhr eine Person mit einem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Unmittelbar vor der Einfahrt in den Seelisbergtunnel geriet das Fahrzeug aus derzeit unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit der Infrastruktur des Tunnelsüdportals. Anschliessend geriet das Fahrzeug in einen Technikraum, wo es Feuer fing und in Vollbrand geriet.
In den Wochen 34 und 35 finden auf der Strecke Küssnacht bis Brunnen Unterhalts- und Reinigungsarbeiten statt.
Um die Arbeiten sicher und speditiv zu erledigen, werden einzelne Abschnitte nachts zwischen 22.00 und 05.00 Uhr gesperrt.
Klare Sicht gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine sichere Fahrt. Trotzdem kann die Frontscheibe innerhalb kurzer Zeit beschlagen, wenn sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug verändern. Im Seelisbergtunnel wird eine eingeschränkte Sicht besonders schnell zum Problem. Fahrbahnbegrenzungen, andere Fahrzeuge und Verkehrszeichen müssen jederzeit gut erkennbar bleiben.
Der folgende Beitrag erklärt, warum Autoscheiben beschlagen, wie Sie während der Fahrt richtig reagieren und was sich vorbeugend dagegen tun lässt.
Am Dienstag, 11. August 2026, um 19.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri eine Meldung ein, wonach in der Gemeinde Göschenen im Gebiet Sustenhorn zwei Berggänger vermisst werden.
Die ausgerückten Rettungskräfte leiteten umgehend eine umfangreiche Suchaktion ein, wobei anlässlich eines Suchfluges im Bereich des Sustenhorn Ostgrats zwei leblose Personen gesichtet werden konnten.
Die Bevölkerung wünscht sich eine Polizei, die freundlich, empathisch und kompetent auftritt. Genau so handeln die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Uri.
Die Polizeiarbeit steht unter dem Leitbild: „Miär sind d’Ürner Kantonspolizyy. // MIÄR SCHAFFET SICHERHÄIT IM KANTON // Miär lüäget drfir, dass d Gsetzi befolgt wärdet und dass d Mänschä i yyserem Kanton vor nyt miänt.“
Die Bediensteten lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, egal ob es sich um ein vermisstes Haustier, einen Zeugenaufruf, einen Einbruch oder einen anderen Vorfall handelt. Die Kantonspolizei Uri ist immer zur Stelle, wenn es um Sicherheit und Ordnung in den 19 Urner Gemeinden geht.
Das Amt der Kantonspolizei bearbeitet die Aufgaben für das Alarmierungssystem MoKoS und Gesuche um die Ermächtigung oder Demission von Kontrollorganen land- und forstwirtschaftlicher Erschliessungsstrassen genauso wie Jahresberichte, Leitbilder, SVZ Leistungen, SVZ Standort und SVZ Vision und Strategie.
Eigenen Angaben zufolge bewältigte die Einsatzzentrale Uri im Jahr 2020 knapp 7‘200 Notrufe. Die Alarmzentrale ist die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung, wenn es um die Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse geht. Eine spezielle Einsatzgruppe gibt es für Vorfälle in den Bergen. Die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei Uri kümmerte sich im Jahr 2020 um 12 Vorkommnisse in topographisch schwierigem Gelände. Um die Sicherheit auf den Gewässern kümmert sich die Seepolizei, die zu Kontrollfahrten und Piketteinsätzen ausrückt. Nach Angaben der Kantonspolizei Uri nahmen die Einsätze im Jahr 2020 coronabedingt im Vergleich zu den Vorjahren deutlich ab.
Die Polizei sorgt sich aber nicht nur um den Schutz von Mensch und Tier, sie fühlt sich auch verantwortlich, wenn es um die Umwelt geht. Dabei bekämpfen die Mitarbeitenden nicht nur alle Formen von Kriminalität sehr erfolgreich, sondern setzen auch hohe Massstäbe an, wenn es um die Verbesserung der Strassensicherheit und die Bewältigung aussergewöhnlicher Gefahren geht.
Kapo Uri – Tag und Nacht im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Führung der Kantonspolizei Uri
Die Hierarchie ist klar geregelt – dem Polizeikommandanten untersteht der Stabschef und die Abteilungen der Kommandodienste, Kriminalpolizei, Bereitschafts- und Verkehrspolizei und das Schwerverkehrszentrum. Die einzelnen Abteilungen sind wiederum für die verschiedensten Dienstleistungen verantwortlich.
Der Stabschef, verantwortlich für Führungsunterstützung, Rechtsdienst, Übersetzungen und den Finanzdienst, fungiert gleichzeitig als Stellvertreter des Kommandanten.
Die Abteilung der Kommandodienste der Kantonspolizei Uri
Hier schlägt das Herz der Kantonspolizei Uri – allgemeine Stabsdienste für das Polizeikommando werden hier genauso verrichtet wie Sekretariatsdienste, die Geschwindigkeitsüberwachung, das Führen des Ordnungsbussenbüros und der Rechnungs- und Materialdienst. Zudem wird hier auch das Personal-, Organisations- und Informationswesen bearbeitet, und auch die intensive Ausbildung der Polizeischüler fällt in die Kompetenz der Kommandodienste.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Uri
Die Verhütung und Verfolgung von Straftaten und die Spezialdienste stehen hier ganz oben auf der Agenda. Beweise sichern und auswerten, Personenermittlung und Befragung und die Personen- und Sachfahndung sowie das Rapportieren verstehen sich als Grundpfeiler. Bei dieser Abteilung geht es aber auch um Präventionsarbeit, Sicherheitsberatung und die Überwachung der polizeilichen Kriminalstatistik. Last but not least ist hier auch die zentrale Stelle hinsichtlich der Meldung für die Löschung von DNA-Profilen eingebunden.
Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Uri
Prävention, dieses Thema liegt dem Team der Verkehrs- und Sicherheitsinstruktion besonders am Herzen. Verkehrsunterricht in den Schulen steht deshalb besonders im Fokus. Jeder Schulbeginn birgt Gefahren in sich, und es ist wichtig, dass schon die Kleinsten – die Kindergartenkinder – für dieses Thema sensibilisiert werden. Schulungen zum richtigen Verhalten im Strassenverkehr – die Risiken und Gefahren erkennen und richtig handeln – sollen schon früh, Ängste nehmen und Barrieren abbauen.
Primär geht es um ein rücksichtsvolles Verhalten, egal, ob von Verkehrsteilnehmern gegenüber Kindern oder ganz pauschal. Sicherheitsbotschaften können auf vielfältige Art übermittelt werden und beinhalten sowohl Präventiv-Kurse als auch eine thematisierte „Poser-Problematik“. In diese Thematik sind die Beratungsstelle für Unfallverhütung, die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz und das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr Uri fest eingebunden. Die verschiedensten Themenkomplexe, wie Medikamente, Alkohol, E-Bike und Sichtbarkeit, finden Berücksichtigung.
Nicht nur die Jüngsten und Heranwachsende müssen lernen, wie Sie sich im Alltag im Strassenverkehr verhalten sollten. So gibt die Kantonspolizei Uri auch anderen Verkehrsteilnehmenden wichtige Tipps. Unter anderem zählt beispielsweise das Bilden einer Rettungsgasse bei einem Unfall oder anderen Grossereignissen zu den wesentlichen Punkten. Damit Einsatzkräfte nicht behindert werden, sollte jeder Autolenker die genauen Regelungen berücksichtigen, denn umsichtiges Verhalten kann Leben retten!
Es geht auch darum, Primar- und Oberstufenschüler sowie Gymnasiasten stufen- und themengerecht zu unterrichten. Dabei ist es auch wichtig, den Jugendlichen mit dem Erreichen der Strafmündigkeit ihre Verantwortlichkeiten und ethisch/rechtlichen Grenzen aufzuzeigen. In diesem Kontext greift besonders die Sensibilisierung und Aufklärung in den Bereichen des Cybermobbings. Aber auch der Umgang bzw. der Verzicht auf Seiten mit pornografischem Inhalt oder das Recht am Bild rückt in den Mittelpunkt. Hier informiert die Kantonspolizei Uri unter dem Motto „Bliib suuber“ über die Gefahren auf Computer und Handy.
Insbesondere bei Jugendlichen stellen die Mitarbeitenden eine deutliche Zunahme von Gewalt- und Pornographiedarstellungen auf elektronischen Geräten fest. Oftmals werden wahllos andere Jugendliche verprügelt, nur um die Tat zu filmen und dann ins Netz zu stellen. Die Mitarbeitenden der Polizei setzten daher auf gezielte Präventionsarbeit, die nicht nur die Jugendlichen selbst erreichen soll, sondern auch Eltern und die Lehrerschaft in die Pflicht nehmen.
Um ein einheitliches Vorgehen bei derartigen Vorkommnissen zu gewährleisten, haben Polizei und Untersuchungsbehörden gemeinsame Regeln festgelegt, wie zu reagieren ist. Die Kantonspolizei Uri geht Hinweisen auf die Verbreitung und den Besitz von Gewalt und Pornographie konsequent nach.
Die Kantonspolizei Uri informiert zudem über die Gefährlichkeit von Drogen und Alkohol im Strassenverkehr. Wie gefährlich diese Substanzen sind, zeigt ein Bericht der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu. Demnach steigt das Risiko, einen Verkehrsunfall zu verursachen mit zunehmender Alkoholisierung deutlich an. Bereits bei 06 Promille steigt das Unfallrisiko auf das Doppelte, bei 1 Promille liegt das Risiko sogar beim siebenfachen im Vergleich zu einem nüchternen Autolenker.
Kapo Uri im Einsatz für die Verkehrssicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Abteilung der Bereitschafts- und Verkehrspolizei
Diese Abteilung sorgt für die Gewährleistung der polizeilichen Erstintervention genauso wie für die Wahrnehmung der sicherheitspolitischen Aufgaben. Hier wird auch Hand in Hand mit der Kriminalpolizei gearbeitet, wenn die Wahrnehmung kriminalpolizeilicher Aufgaben im Fokus steht. Natürlich widmet man sich hier auch intensiv den Aufgaben, die mit der Regelung, Überwachung und der Kontrolle des Strassen- und Schiffsverkehrs in Zusammenhang stehen.
Aber auch für Fragen rund um die Verkehrserziehung und die Bearbeitung von Verkehrsunfällen ist man hier empfänglich. Des Weiteren zeichnet diese Abteilung auch für die Bewilligung von Veranstaltungen, das Fundbüro, Pyrotechnik, Sprengwesen, die Verkehrsunfall-Statistik und Waffen verantwortlich.
Die Abteilung Schwerverkehrszentrum
Mit Sekretariat und Schichtchefs ausgestattet, werden hier die Verantwortlichkeiten für technische und polizeiliche Kontrollen, Ausnahmetransporte und SVZ Führungen klar geregelt, denn ca. eine Million Gütertransporte überqueren pro Jahr die Alpen, die perspektivisch reduziert werden sollen.
Es geht darum, Verkehrsströme effizient und klug, auf Strasse und Schiene, zu lenken – und das Schwerverkehrszentrum in Erstfeld steht an vorderster Front, wenn es um die Ordnung & Sicherheit auf der Gotthardachse geht.
Aber auch die Berufsausbildung, und der Datenschutz – mit dem Schengen Information System und Visa Information System besonders wichtig – wird hier nicht vernachlässigt.
Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Uri
Einer Polizistenkarriere steht fast nichts im Wege, wenn der Eignungstest erst einmal bestanden ist. Der Eignungstest der Kantonspolizei Uri, übrigens als Vorläufer einer möglichen Polizeiausbildung deklariert, beginnt mit einem kleinen Einstellungstest, dem bei Bestehen ein Zertifikat folgt. Der eigentliche Eignungstest besteht dann aus den unterschiedlichsten Prüfungen, wobei sich Theorie und Praxis die Waage halten. Die Aufgaben im theoretischen Teil beinhalten sowohl einen Psychologischen Eignungstest wie einen Test der Sprachkompetenz und zum Tastatur-Schreiben.
Zudem wird der Fokus auf persönliche Sichtweisen und Meinungen gelegt – also, Vorbereitung ist alles, um im Einstellungstest zu überzeugen!
Vertrauen, Respekt und Teamarbeit sind die Grundpfeiler der Arbeit der Kantonspolizei Uri. Von den Korpsangehörigen wir ein hoher Einsatz verlangt. Wer im Dienst der Bevölkerung steht, sollte ein hohes Mass an Verantwortung, Ausgeglichenheit und Charakterstärke mitbringen. Darüber hinaus sind Durchsetzungsvermögen und ein ausgezeichneter Gerechtigkeitssinn wichtig für die Polizeiarbeit.
Kapo Uri – rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung da (Bildquelle: Kapo Uri)
Wissenswertes zum Kanton Uri
Der Kanton Uri liegt in der Zentralschweiz. Insgesamt leben hier knapp 37‘000 Einwohner, wobei die meisten Menschen um Hauptort Altdorf wohnen. Weitere grössere Orte sind Schattdorf, Bürglen und Erstfeld. Eine Einteilung in Bezirke gibt es in Uri nicht.