(Mund VS). Am 10. Oktober 2026 kam ein Mann bei Arbeiten in einem Waldstück nach einem Unfall in Mund ums Leben.
Der 67-jährige Schweizer wurde von Angehörigen unter einem Baumstamm eingeklemmt aufgefunden.
(Schweiz). Der H125 ist der Trainingshelikopter der Rega.
Damit trainieren Nachwuchspilotinnen und Nachwuchspiloten Gebirgs- und Unterlastflüge und bereiten sich auf spätere Rettungseinsätze vor.
(Visp/Brig VS). Für den Ersatz der Infotafel zu den Zuständen der Pässe an der A9 zwischen Visp und Brig kommt es zu Sperrungen.
An der A9 zwischen Visp und Brig befindet sich in Fahrtrichtung Brig eine Infotafel mit den aktuellen Zuständen der Pässe Simplon, Furka, Grimsel und Nufenen.
Ein Kind steht am Trottoirrand, der Blick geht auf die Fahrbahn. Ein Auto nähert sich, bremst ab und rollt langsam auf den Fussgängerstreifen zu. Die Person am Steuer lächelt, hebt die Hand und winkt das Kind herüber. Aus Sicht von Erwachsenen ist das eine zuvorkommende Geste. Für Schulanfängerinnen und Schulanfänger markiert dieser Moment jedoch den Beginn einer riskanten Situation, die Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren als "Wink-Falle“ bezeichnen.
Dieser Ratgeber erklärt, warum Handzeichen die kindliche Wahrnehmung überfordern, welche Gefahren durch verdeckte Verkehrsteilnehmende entstehen und wie Sie Ihr Kind darauf vorbereiten, am Fussgängerstreifen unabhängig von Handzeichen sicher zu entscheiden.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Montricher VD). Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, verlor ein Autofahrer auf der Route de la Renardière zwischen Montricher und L’Isle die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Polizei sucht Zeugen.
(Eischoll VS). Der 71-jährige Albert S. verliess am Mittwoch, 7. Oktober 2026, seinen Wohnort in Eischoll.
Er wurde am selben Tag kurz nach 17 Uhr letztmals bei der Talstation in Raron gesehen.
(Schweiz). Auf einer betrügerischen Website im Erscheinungsbild von Sunrise wird ausdrücklich vor Phishing und verdächtigen Links gewarnt.
Gleichzeitig verlangt die Seite persönliche Zugangsdaten.
(Grosser St. Bernhard VS). Im Wallis sind die Teams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit auch in höheren Lagen im Einsatz.
Am Grossen St. Bernhard führen sie unter anderem Kontrollen direkt auf der Strasse durch.
(Sion/Sierre VS). Die erste Bausaison der Sanierung der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est neigt sich dem Ende zu.
Vor der Winterpause sind noch einige Sperrungen nötig.
(Schweiz). Beim aktuellen Kindersitztest hat der TCS bei zwei Modellen gravierende Sicherheitsprobleme festgestellt.
Beim „Britax Römer Baby-Safe Pro + Vario Base 5Z“ öffnet sich beim Frontalaufpralltest das Gurtschloss, beim „Axkid Minikid Core“ entriegelt der Stützfuss und wird das Gurtschloss aus der Kunststoff-Sitzschale gerissen.
(Schweiz). Stürze betreffen nicht nur ältere Menschen.
Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz fast 50'000 Menschen im erwerbsfähigen Alter, weil sie daheim stürzen; davon 7'000 schwer.
(Fionnay VS). Am Sonntag, 4. Oktober 2026, ist ein Wanderer beim Abstieg vom Mont Pleureur auf dem Gemeindegebiet von Val de Bagnes in die Tiefe gestürzt.
Er kam dabei ums Leben.
(Schweiz). Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit.
Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist eine gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr von besonderer Bedeutung.
(Siders/Sitten VS). Am Mittwoch, 30. September 2026, kurz vor 9.20 Uhr wurde ein Automobilist mit einer Geschwindigkeit von 149 km/h statt der erlaubten 80 km/h registriert.
Die Geschwindigkeitskontrolle erfolgte im Baustellenbereich der Rhoneautobahn A9 zwischen den Anschlüssen Siders-West und Sitten-Ost.
(St-Maurice VS). Zwischen Ende Juli und Ende August 2026 wurden in St-Maurice und Gondo drei Fahrzeuge mit manipulierten Abgasreinigungssystemen angehalten.
In allen drei Fällen ermöglichten die Veränderungen, die ordnungsgemässe Funktion der zur Reduzierung von Schadstoffemissionen vorgesehenen Systeme zu umgehen.
(St-Maurice VS). Am 21. September 2026 hielten auf den Schwerverkehr spezialisierte Einsatzkräfte der Kantonspolizei Wallis einen in Rumänien immatrikulierten Reisebus an.
Dessen Lenker beförderte im Rahmen einer unerlaubten Kabotage rund ein Dutzend Touristen.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
Hinter Mauern, Gittern und Sicherheitsschleusen befindet sich ein kaum sichtbarer Teil der Schweizer Justiz: In 92 Justizvollzugseinrichtungen werden Untersuchungshäftlinge, rechtskräftig Verurteilte, Personen im Massnahmenvollzug und Menschen in ausländerrechtlicher Administrativhaft untergebracht.
Die neuesten schweizweit vergleichbaren Jahreszahlen zeigen eine deutliche Entwicklung: 2025 waren die Schweizer Justizvollzugseinrichtungen durchschnittlich mit 6’983 Personen belegt. Bei 7’407 verfügbaren Plätzen erreichte die durchschnittliche Belegungsrate 94 Prozent – und damit den oberen Bereich dessen, was im Justizvollzug praktisch als tragbar gilt.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Schweiz). Ob früh am Morgen, tagsüber oder mitten in der Nacht: Die Teams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit BAZG sind in der ganzen Schweiz im Einsatz und sorgen für die Sicherheit des Landes und seiner Grenzen.
Der Zoll würdigt damit den täglichen Einsatz seiner Mitarbeitenden, die zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs sind.
(Mittelwallis VS). Innerhalb von drei Tagen hat die Kantonspolizei Wallis nach drei Einbrüchen in zwei Autogaragen und eine Karosseriewerkstatt im Mittelwallis neun Personen festgenommen.
Durch den schnellen und koordinierten Polizeieinsatz konnten die mutmasslichen Täter bei den Einbrüchen auf frischer Tat festgenommen werden.
(Schweiz). Mit Inkrafttreten des Transparenzgesetzes hat das schweizerische Transparenzregister am 1. Oktober 2026 seinen Betrieb aufgenommen.
Dies, nachdem eine mehrstufige Pilotphase mit rund 2'500 interessierten Unternehmen erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ab heute muss sich jede meldepflichtige Rechtseinheit einmalig im Register eintragen und alle Änderungen bei den wirtschaftlich berechtigten Personen melden. Die Daten- und Informationssicherheit des Transparenzregisters stehen dabei an oberster Stelle.
(Martinach VS). Vom 2. bis 11. Oktober 2026 bringt die Foire du Valais in Martinach erneut Tausende von Menschen zusammen.
Die 66. Ausgabe steht im Zeichen des Kinos und verspricht zehn Tage voller Begegnungen, Geselligkeit und Feststimmung.
(Schweiz). Gefälschte Ticketshops für bekannte Freizeitparks wie den Europa-Park locken mit vergünstigten Eintrittskarten.
Wer dort bestellt, steht am Ende ohne gültige Tickets da und sein Geld ist weg.
(Schweiz). Souvenir oder geschützte Art? Was wie ein harmloses Feriensouvenir aussieht, kann in Wirklichkeit eine geschützte Tier- oder Pflanzenart betreffen.
Bestimmte Arten sind durch CITES geschützt, das den internationalen Handel mit gefährdeten Tieren und Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten regelt.
(Naters VS). Wir teilen Ihnen mit, dass Martin P., der seit dem 25. August 2026 als vermisst gemeldet war, am Samstag, 26. September 2026, leblos aufgefunden wurde.
Am Samstag, 26. September 2026, entdeckte eine Drittperson am Grisighorn auf dem Gemeindegebiet von Naters auf rund 2'850 Metern Höhe eine leblose Person.
Darf man das Auto in der Schweiz noch auf dem eigenen Parkplatz waschen? Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind die örtlichen Regeln, der verwendete Reiniger und vor allem die Frage, wohin das Waschwasser abfliesst.
Ein Schacht auf dem Vorplatz führt nicht zwingend in eine Kläranlage. Je nach Entwässerung kann Wasser von dort in einen Bach gelangen oder im Boden versickern. Wer zu Hause zum Schwamm greift, sollte deshalb zuerst den Ablauf klären – besonders, wenn Autoshampoo oder andere Reinigungsmittel zum Einsatz kommen.
An einer Ecke versperren parkierte Autos regelmässig die Sicht. Vor dem Schulhaus müssen Kinder auf die Fahrbahn ausweichen, weil das Trottoir blockiert ist. Oder an einer Einmündung biegen Fahrzeuge genau dann ab, wenn viele Kinder die Strasse überqueren. Solche Beobachtungen werfen eine Frage auf: Ist die Stelle nur vorübergehend unübersichtlich oder stellt sie auf dem Schulweg immer wieder ein Risiko dar?
Ein genauer Blick hilft, die Situation einzuschätzen. Danach lassen sich Absprachen für das Kind treffen und die Beobachtungen weitergeben. Der folgende Beitrag zeigt, worauf es dabei ankommt.
(Épalinges VD). Am 1. September 2026 hat die Waadtländer Kantonspolizei ihren neuen Gendarmerieposten in Épalinges an der Route de la Croix-Blanche 42 eröffnet.
Von Anfang an als Ort der Bürgernähe, Zusammenarbeit und Wissensvermittlung konzipiert, ist er Teil eines modernen Sicherheitskonzepts, das auf der Zusammenarbeit der vor Ort tätigen Akteure und auf der Nähe zur Bevölkerung in einer stark wachsenden Region beruht.
(Schweiz). Junge Menschen werden offenbar über soziale Medien für Einbruchdiebstähle und den Diebstahl hochwertiger Fahrzeuge angeworben. Zwei aktuelle Fälle aus dem Berner Oberland zeigen eine bemerkenswerte Entwicklung: Die mutmasslichen Täter sollen für die Tatausführung über Social Media rekrutiert beziehungsweise telefonisch angeleitet worden sein.
Die Fälle werfen ein Schlaglicht auf eine Form der Kriminalität, bei der nicht nur Autos im Luxussegment im Fokus stehen – sondern auch junge Menschen, die über digitale Kanäle für Straftaten eingespannt werden können.
(Simplon VS). Die A9 Simplon ist mit unzähligen Tunnels und Galerien ausgestattet.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden bei den Portalen sowie den Ausstellbuchten Anpralldämpfer und Fahrzeugrückhaltesysteme montiert.
(Leukerbad VS). Am Dienstag, 15. September 2026, stürzte ein Kleinflugzeug in der Region Fluhalp bei Leukerbad ab.
Dabei kamen drei Personen ums Leben. Sie wurden in der Zwischenzeit identifiziert.
Nebel am Morgen, nasse Strassen, tief stehende Sonne, rutschiges Laub und deutlich frühere Dunkelheit: Der Herbst verändert nicht nur das Wetter in der Schweiz, sondern bringt im Alltag auch neue Gefahren mit sich. Besonders im Strassenverkehr, beim Wandern und bei Aktivitäten im Freien können sich die Bedingungen innerhalb kurzer Zeit verändern.
sicherheit.ch und wetter24.ch zeigen, worauf es im Schweizer Herbst besonders ankommt – und welche einfachen Vorsichtsmassnahmen helfen, auch bei Nebel, Regen, Wind und sinkenden Temperaturen sicher unterwegs zu sein.
(Kanton AG). Die Kantonspolizei Aargau warnt vor einer Betrugsmasche, bei der sich Anrufer als technische Support-Mitarbeiter ausgeben und mit scheinbar glaubwürdigen Informationen Vertrauen schaffen.
Besonders alarmierend ist es, wenn die Anrufer persönliche Daten kennen, verdächtige Kontobewegungen vorgaukeln und anschliessend Zugangsdaten fürs E-Banking verlangen.
(Kanton Graubünden GR). Ewig rot und dann gefühlt nur drei Sekunden freie Fahrt? Die Kantonspolizei Graubünden macht auf einen kleinen, aber wichtigen Punkt bei verkehrsabhängig gesteuerten Ampeln aufmerksam.
Wer zu früh die Spur wechselt oder zu weit vor der vorgesehenen Erfassungsposition stehen bleibt, kann von der Sensorik unter Umständen nicht mehr richtig erkannt werden.
(Schweiz). Ein Trend ist es nicht wert, sein Leben zu riskieren!
In den letzten Tagen haben wir mehrere Meldungen erhalten, dass aktuell eine sogenannte Würge-Challenge unter Jugendlichen die Runde macht.
Ein maskierter Mann überfällt eine Tankstelle mit einer Schusswaffe, im Tessin führen vier Diebstähle hochwertiger Fahrzeuge zu drei Festnahmen und ein 89-Jähriger wird in seinem eigenen Haus um Wertgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Franken gebracht: Der 24. September 2026 brachte mehrere aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein schwer verletzter Velofahrer sowie eine Kollision zwischen einem Bus und einem Lieferwagen mit fünf Verletzten beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Schweiz). Betrüger versenden gefälschte Reisebestätigungen und leiten die Empfänger auf eine betrügerische Website, auf der sie die angebliche Buchung stornieren und eine Rückerstattung veranlassen sollen.
Die Masche zielt darauf ab, Kreditkartendaten zu erbeuten und Zahlungen durch die Betroffenen selbst bestätigen zu lassen.
(Schweiz). In Bambussprossen-Konserven (Streifen) der Marke Royal Orient wurde ein zu hoher Gehalt an Bisphenol A gemessen.
Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.
Unter der Devise „Ehre und Treue“ nimmt die Kantonspolizei Wallis ihre Aufgaben zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit wahr. Die Mitarbeitenden handeln im Dienst der Kantonsbevölkerung.
Der Kanton teilt sich in drei Teile auf: das Oberwallis, das Mittelwallis und das Unterwallis. Aufgrund der unterschiedlichen topographischen Gegebenheiten gibt es verschiedene Anforderungen an die Korpsangehörigen: Sie arbeiten nicht nur in Stadtzentren, sondern auch auf Gletschern oder der Rhone und dem Genfersee.
Unter der Führung des Kommandanten gibt es verschiedene Dienste:
Kommunikation & Prävention
Leitung & Controlling
Gendarmerie
Kriminalpolizei
Logistik
Verwaltung & Rechtsangelegenheiten
Planung
Die Kapo Wallis ist rund um die Uhr im Dienst der Kantonsbevölkerung. (Bildquelle: Kapo Wallis)
Die Gendarmerie der Kantonspolizei Wallis
Die Mitarbeitenden der Gendarmerie sind rund um die Uhr im Einsatz und greifen in Notfällen oder bei Gefahr direkt ein. Die Kantonspolizei Wallis hat insgesamt 23 Territorial–Basen über den gesamten Kanton verteilt, sodass sie von überall sehr gut zu erreichen sind. Die Polizisten übernehmen zudem weitere Aufgaben wie die Verkehrserziehung, die Prävention und die Verkehrskontrolle.
Ebenfalls zur Gendarmerie gehören verschiedene Spezialabteilungen: die Interventionsgruppe und die Hundeführer. Auch Spezialisten, die am Sittener Flughafen tätig sind, arbeiten in diesem Bereich.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Wallis
Innerhalb der Kriminalabteilung gibt es verschiedene spezialisierte Bereiche. Alle Bediensteten arbeiten mit dem Ziel, Verbrechen aufzuklären und die Täterschaft dingfest zu machen. Bei der Arbeit setzen die Mitarbeitenden auf den Einsatz neuer Techniken und Technologien.
Die Kapo Wallis kämpft engagiert gegen Kriminalität im Kanton. (Bildquelle: Kapo Wallis)
Die Planungsabteilung der Kantonspolizei Wallis
Zu diesem Dienstbereich zählt die Einsatzzentrale, hier gehen Notrufe ein, sodass die Mitarbeitenden unverzüglich die Einsatzpartner kontaktieren können. Der Bereich kooperiert mit der Polizeiakademie in Savatan, wo die angehenden Polizeibeamten ausgebildet werden. Kommt es im Kanton zu einem Grossereignis, ist die Planung für die Einrichtung eines Krisenstands zuständig.
Die Logistik der Kantonspolizei Wallis
Für die Polizeiarbeit ist eine funktionierende Logistik unerlässlich. Der Logistikbereich unterstützt die Kantonspolizei Wallis unter anderem mit der Unterhaltung des Fuhrparks und der Verwaltung der Immobilien. Auch die Betreuung der Kommunikationsmittel liegt in Händen dieses Bereichs. Wichtig ist, dass die gesamte Ausrüstung der Polizei stets einsatzbereit ist, denn nur so kann eine gute Arbeit gewährleistet werden.
Der Bereich Verwaltung & Rechtsangelegenheiten der Walliser Polizei
Diese Abteilung ist für die allgemeine Verwaltung der Kantonspolizei verantwortlich. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Buchhaltung und sind in allen rechtlichen Angelegenheiten zuständig. Bei ihrer Arbeit stützen die Korpsangehörigen sich auf die aktuellen Richtlinien und die gesetzlichen Bestimmungen.
Die Leitung und das Controlling der Kantonspolizei Wallis
Hier arbeitet der Polizeichef, der den Kommandanten bei der Planung strategischer Ziele unterstützt. Zudem ist das Personalwesen in diesem Bereich angesiedelt. Die Mitarbeitenden kümmern sich um das Rekrutierungsverfahren und sind für Beförderungen zuständig.
Die Kommunikation & Prävention der Kantonspolizei Wallis
Dieser Bereich übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit und die Information der Bevölkerung über verschiedene Medien. Mit ihrer Arbeit stärken die Bediensteten das Vertrauen in die Polizeiarbeit und heben das positive Image der Kantonspolizei hervor.
Polizist oder Polizistin bei der Kantonspolizei Wallis werden
Die Arbeit bei der Walliser Polizei ist abwechslungsreich und vielfältig. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Dabei absolvieren die Aspiranten das erste Jahr an der Polizeiakademie in Savatan. Das Jahr endet mit einer Prüfung der Fachkompetenzen und der Verleihung eines Zertifikats über das Bestehen. Nun folgt ein Praktikum beim Polizeikorps. Nach dieser Zeit erhalten die Anwärterinnen und Anwärter einen „eidgenössischen Fähigkeitsausweis als Polizistin und Polizist“.
Bei der Ausbildung legt die Akademie besonders viel Wert auf Praxis und arbeitet darum mit Übungen und Rollenspielen, in denen realistische Situationen nachgestellt werden.
Die Zeitschrift der Kantonspolizei Wallis
Die Walliser Polizei gibt in digitaler Form eine eigene Zeitschrift heraus, in der über die Polizeiarbeit informiert wird. Interessierte Lesende erhalten einen Einblick in die tägliche Arbeit. Zudem gibt es auch für Korpsangehörige betriebsspezifische Themen. Bis zum Jahr 2018 erschien die Zeitschrift in gedruckter Form, inzwischen gibt es jedoch die Möglichkeit, sich über einen Newsletter mit den aktuellen Ausgaben versorgen zu lassen.
Die Musiker der Kantonspolizei Wallis
Seit dem Jahr 1981 gibt es unter der Bezeichnung „Musikerpolizei“ ein eigenes Polizeiorchester. Einmal jährlich bieten die Musikerinnen und Musiker der Bevölkerung ein sehens- und hörenswertes Konzert. Auch bei der Vereidigung neuer Polizisten gestaltet das Orchester das Rahmenprogramm.
Die Bilanz der Polizeiarbeit im Wallis für das Jahr 2020
In einem Medienbericht ziehen die Verantwortlichen der Kantonspolizei Wallis eine positive Bilanz für das Jahr 2020, das vor allem durch den Kampf gegen die Corona-Pandemie geprägt. Im Bereich der klassischen Kriminalität verzeichnete die Polizei rückläufige Zahlen, eine deutliche Zunahme gab es jedoch bei Internetdelikten. In dem Bericht geht die Polizei Wallis auch auf die Strategie zur Verbrechensbekämpfung im Kanton ein. Der Schwerpunkt liegt auf der Verhinderung und Aufklärung schwerer Straftaten. Zudem will die Kantonspolizei auch im Bereich der Betäubungsmittel sehr aktiv bleiben. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Prävention und die Information der Bevölkerung, hier soll das Engagement verstärkt werden.
Die Aufklärungsquoten bei Straftaten gegen Leib und Leben und Straftaten nach dem Strafgesetzbuch sind im Wallis mit 94,3 Prozent höher als im schweizweiten Vergleich. Deutlich geringer zeigt sich die Aufklärungsquote bei Vermögensdelikten, die im Jahr bei 24,6 Prozent lag. Insgesamt ist anzumerken, dass die Einbruchdiebstähle nach Angaben der Polizei Wallis in den letzten Jahren um mehr als 45 Prozent zurückgegangen sind.
Die Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Teil der Polizeiarbeit. Im Jahr 2020 gab es laut Kantonspolizei Wallis mit 10 Verstorbenen eine historisch tiefe Anzahl Verkehrstoter. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auch weiterhin auf Präventivmassnahmen liegen. Zudem plant die Walliser Polizei gezielte Aktionen gegen schwere Übertretungen und will die Präsenz an besonderen Risikoschwerpunkten verstärken.
Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Wallis
Spezielle Tipps gibt die kantonale Polizei unter anderem zur Verhinderung von Einbruchdiebstählen. So betonen die Experten, dass die Tatorte vor allem entlang von Autobahnen und Hauptverkehrsstrassen liegen. Oftmals sind daher sogenannte „Kriminaltouristen“ unterwegs, die gezielt bestimmte Wohnquartiere für ihre Straftaten auswählen. Laut Polizei hat die Jahreszeit nur einen geringen Einfluss auf die Delikte. Oftmals entscheidet die Täterschaft sich spontan für ein bestimmtes Haus. In der Regel sind die Einbrecher zu zweit oder zu dritt unterwegs und suchen die Gegenden gezielt ab. Um einzubrechen, wählen sie den einfachsten Weg wie ein gekipptes Fenster oder eine unverschlossene Tür. Wichtig ist daher, stets darauf zu achten, Türen und Fenster beim Verlassen des Hauses gut zu verschliessen.
Auch die Nachbarschaft ist bei der Verhinderung von Einbrüchen ein wichtiger Faktor. Wer länger abwesend ist, sollte die Nachbarn Infomieren und um Aufmerksamkeit bitten. Halten sich Fremde in der Gegend auf, die sich verdächtig verhalten, sollte diese nach dem Grund für ihre Anwesenheit gefragt werden. Zudem können Eigentümer oder Mieter bereits mit einfachen baulichen Massnahmen wie zusätzlichen Riegeln oder Schlössern die Sicherheit erhöhen.
Wer einen Einbruch entdeckt, sollte den Tatort möglichst nicht betreten. Es sollte nichts verändert werden und keine Gegenstände berührt werden, um eventuell wichtige Spuren nicht zu verwischen. Zudem sollten Betroffene sofort den Notruf wählen.
Auf Wunsch bietet die Kantonspolizei Wallis eine persönliche Beratung zum Thema Einbruchschutz. Die Profis untersuchen die Immobilie auf Schwachstellen und zeigen geeignete Lösungen zum Schutz auf.
Nicht nur vor Einbruchdiebstählen, sondern auch vor Trickdiebstählen warnt die Walliser Polizei. So empfehlen die Experten, möglichst wenig Bargeld und Wertsachen mit sich zu tragen. Taschen oder Gepäckstücke sollten niemals ohne Aufsicht bleiben. Wer im dichten Gedränge unterwegs ist, sollte seine Tasche idealerweise verschlossen auf der Körpervorderseite tragen. Zudem rät die Polizei, grössere Beträge im besten Fall mit der Karte zu bezahlen und auf keinen Fall die Karte mit dem PIN-Code gemeinsam aufzubewahren. Misstrauen ist geboten, wenn Fremde versuchen, ein Ablenkungsmanöver zu starten, um einen Diebstahl zu begehen.
Auch wenn es um Anlagebetrug geht, gibt die Polizei wichtige Tipps: Keinesfalls sollte Dritten, die nur über das Internet bekannt sind, Geld überwiesen werden. Auch persönliche Daten, amtliche Dokumente oder Passwörter dürfen keinesfalls Dritten zugänglich gemacht werden. Wer meint, Opfer eines Internetbetrugs geworden zu sein, sollte sich direkt an die Kantonspolizei Wallis wenden.
Kapo Wallis – zu Land und zu Wasser im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Wallis)
Wissenswertes zum Kanton Wallis
Der Kanton Wallis liegt im Südwesten der Schweiz. Die Bevölkerung ist deutsch- und französischsprachig. Hauptort des Wallis ist Sitten. Das gesamte Gebiet des Kantons befindet sich in den Alpen, auch das Matterhorn gehört zum Wallis. Insgesamt leben hier rund 348’000 Einwohner, wobei Sitten mit knapp 35’000 Einwohner die bevölkerungsreichste Stadt ist. Danach folgen Martigny und Monthey sowie Siders.