Eine kräftige Gewitterfront hat am Freitagmorgen, 28. August 2026, weite Teile der Schweiz getroffen.
Besonders betroffen waren Regionen entlang des Juras, im Mittelland sowie später in der Nordostschweiz.
Am Donnerstagmorgen wurde der Kantonspolizei Bern eine verstorbene Person im Staatswald bei Oberried am Brienzersee gemeldet.
Der Mann ist ersten Erkenntnissen zufolge auf einer Wanderung tödlich verunglückt. Der Unfallhergang wird untersucht.
In den vergangenen Wochen wurden der Kantonspolizei Wallis im Oberwallis mehrere Trickdiebstähle und entsprechende Versuche gemeldet.
Die Täterschaften gingen dabei mit unterschiedlichen Maschen vor. Die Kantonspolizei ruft die Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.
Für Unterhaltsarbeiten und Test an der elektrischen Ausrüstung der Nationalstrassentunnels kommt es in den nächsten Wochen zu diversen Nachtsperrungen.
Für die Reinigung des Löschwasserbeckens der Tunnels Visp und Eyholz muss der entsprechende Abschnitt auch tagsüber gesperrt werden.
Am Dienstag, 25. August 2026, gegen 8 Uhr, verliess der 43-jährige Martin P. sein Feriendomizil in Blatten bei Naters mit der Absicht, eine Wanderung in der Region Blatten b. Naters – Belalp vorzunehmen.
Seither gilt der Mann als vermisst.
Am Montag, 24. August 2026, gegen 02:20 Uhr, verliess die 39-jährige Maëlle D. ihr Zuhause in Saint-Maurice.
Zuletzt wurde sie zu Fuss auf der Grand-Rue gesehen.
Jedes Jahr verunfallen zahlreiche Menschen auf Bergwanderwegen, einige davon tödlich.
Eine neue Erhebung der BFU zeigt: Viele Wandernde erkennen kritische Situationen zwar, treffen dann aber nicht die sicherste Entscheidung.
Nicht immer gibt es Fussgängerstreifen auf dem Schulweg. Gerade in Wohnquartieren und Tempo-30-Zonen müssen Kinder die Fahrbahn teilweise an anderen Stellen überqueren. Für jüngere Kinder ist es dabei nicht immer leicht einzuschätzen, welche Stelle sich zum sicheren Überqueren eignet.
In diesem Artikel erfahren Sie, woran sich geeignete Querungsstellen erkennen lassen und wie Sie das richtige Verhalten mit Ihrem Kind üben.
Am Samstag, 22. August 2026, ist eine Wanderin im Gebiet Tsapé bei Chandolin auf dem Gemeindegebiet von Anniviers in die Tiefe gestürzt.
Sie zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Vermisstmeldung – Willy G. - Revokation.
Wir teilen Ihnen mit, dass Willy G., der seit dem 23. August 2026 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit aufgefunden wurde.
Wir teilen Ihnen mit, dass Patrick L., der seit dem 23. August 2026 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit aufgefunden wurde.
Aus Rücksicht auf die Person und ihre Familie möchten wir uns im Voraus dafür bedanken, dass Sie das zur Verfügung gestellte Foto aus Ihren Akten entfernen.
Update zu dieser Vermisstmeldung (24.08.2026)
Vermisstmeldung – Willy G. - Revokation: Wir teilen Ihnen mit, dass Willy G., der seit dem 23. August 2026 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit aufgefunden wurde.
Update zu dieser Vermisstmeldung (23.08.2026)
Wir teilen Ihnen mit, dass Patrick L., der seit dem 23. August 2026 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit aufgefunden wurde.
Am 19. August 2026 wurde ein seit dem 17. August vermisster Bergsteiger im Gebiet des Zinalrothorns leblos aufgefunden.
Zur Klärung der genauen Todesumstände wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Zwischen Sion und Sierre sind Nachtsperrungen nötig für Anpassungen an der Verkehrsführung.
Zwischen Saxon und Martigny sind für den Ersatz von Fahrbahnübergängen ebenfalls Nachtsperrungen nötig.
Am 13. August 2026 ereignete sich in Randa am Schalihorn ein tödlicher Sturz.
Zwei Bergsteiger wurden leblos aufgefunden. Sie konnten inzwischen identifiziert werden.
Der Mont-Chemin-Tunnel auf der A21 wird nachts gesperrt, um jährliche Tests durchzuführen.
Zudem werden vier Stützmauern teilweise saniert, was zu Verkehrseinschränkungen führt.
Kriminelle kopieren den Internetauftritt der SBB bis ins kleinste Detail und simulieren einen glaubwürdigen Billetkauf.
Wer seine Daten preisgibt, riskiert, in die Falle zu tappen.
Für viele Kinder ist das Velo das erste Fahrzeug, mit dem sie selbstständig im Strassenverkehr unterwegs sind.
Umso wichtiger sind ein kindgerechtes Gewicht und eine ergonomische Bauweise. Der TCS hat zehn Kindervelos mit 20-Zoll-Rädern getestet. Die Qualität der Modelle ist insgesamt hoch, dennoch zeigen sich Unterschiede bei Ergonomie, Handhabung und Ausstattung.
Am 26. Juli 2026 entdeckte ein Wanderer auf dem Triftgletscher Überreste von menschlichen Körpern, die durch das Abschmelzen des Gletschers freigelegt worden waren.
DNA-Analysen haben nun ergeben, dass es sich um zwei Bergsteiger handelt, die seit 1992 vermisst wurden.
Unterwegs und plötzlich mitten im Geschehen – bei einem Polizeieinsatz, einem Unfall, einem Brand oder einem anderen aussergewöhnlichen Ereignis? Dann können aktuelle Videos, Bilder und Hinweise direkt an die Redaktion von Polizei.news übermittelt werden.
Mit der grössten Polizei-Community der Schweiz möchten wir unsere Leserinnen und Leser noch stärker einbeziehen. Oft sind Menschen direkt vor Ort die Ersten, die ein Ereignis beobachten, Videos oder Bilder aufnehmen und wertvolle Hinweise liefern können.
Immer mehr Autos sind mit Child Presence Detection-Systemen ausgerüstet, die warnen, wenn ein Kind im Auto verbleibt.
Eine Untersuchung verschiedener Systeme zeigt auf, wie zuverlässig diese reagieren – gerade bei Neugeborenen zeigen sich noch Schwächen.
Zwischen dem Bahnhof Gampel-Steg und der Brücke über die Rhone führt das ASTRA Zustandsuntersuchungen an Bauwerken durch.
Dafür wird der Verkehr jeweils tagsüber unter der Woche einspurig geführt.
Eine aussergewöhnlich anspruchsvolle Rettungsaktion hat die Crew der Air Zermatt am Freitagabend in der Jolischlucht bei Niedergesteln VS durchgeführt.
Drei Personen waren in der tief eingeschnittenen Schlucht blockiert. Um sie zu retten, musste ein Rettungsspezialist an einer 50 Meter langen Longline bis zum Grund der Schlucht abgesenkt werden. Für Pilot und Retter bedeutete der Einsatz höchste Präzision und uneingeschränktes gegenseitiges Vertrauen.
Ein Zeugenaufruf, der die richtige Person erreicht. Eine Vermisstmeldung, die innert kurzer Zeit tausendfach gesehen wird. Die Warnung vor einer neuen Betrugsmasche, bevor das nächste Opfer darauf hereinfällt. Polizeinachrichten berichten nicht nur darüber, was geschehen ist. Im richtigen Moment können sie einen ganz konkreten Nutzen haben.
Genau deshalb braucht es Orte, an denen solche Informationen zusammenlaufen – sichtbar, verständlich und für alle zugänglich.
Das Telefon klingelt und am anderen Ende meldet sich angeblich die Polizei. Es gehe um verdächtige Bankbewegungen, eine Straftat oder um Vermögen, das dringend geschützt werden müsse. Was zunächst offiziell und glaubwürdig klingt, kann der Beginn eines professionell inszenierten Betrugs sein. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck – und gehen teilweise bis an deren Haustür.
Telefonbetrug im Namen von Behörden ist in der Schweiz weiterhin ein wichtiges Thema. Besonders perfide: Die Täter geben sich nicht nur als Bankmitarbeitende oder Supportstellen aus, sondern treten auch als vermeintliche Polizistinnen und Polizisten oder Mitarbeitende anderer Behörden auf.
Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) berichtete 2026, dass Anrufe im Namen angeblicher Behörden seit Monaten zu den häufig gemeldeten Fällen gehören. Die Vorgehensweisen entwickeln sich dabei laufend weiter.
Schnell in die Bäckerei, kurz etwas abholen oder nur wenige Minuten einkaufen: Viele Autofahrer lassen dabei Handy, Tasche oder Laptop im Fahrzeug zurück. Doch genau solche kurzen Momente können Dieben reichen.
Ein sichtbar zurückgelassener Rucksack, eine Handtasche auf dem Beifahrersitz oder ein Laptop im Fahrzeug kann Aufmerksamkeit erregen. Deshalb gilt eine einfache Regel: Wertgegenstände gehören beim Verlassen des Autos nicht ins Fahrzeug.
Ein gekipptes Fenster, ein überfüllter Briefkasten oder eine dunkle Wohnung am Abend: Oft sind es unscheinbare Details, die Einbrechern verraten, dass niemand zu Hause ist. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Ein Einbruch beginnt nicht erst an der Haustür. Täter achten häufig bereits vorher darauf, welche Häuser und Wohnungen leicht zugänglich wirken und wo möglicherweise längere Zeit niemand zu Hause ist.
Sommerferien vorbei – Schulstart voraus!
In einigen Kantonen gehören die Sommerferien bereits der Vergangenheit an, während in anderen die Schulglocke erst nächste Woche wieder läutet.
Am 13. August 2026 sind zwei Alpinisten im Gebiet des Schalihorns mit tödlichen Verletzungen aufgefunden worden.
Da die Angehörigen seit dem 12. August keine Neuigkeiten von den beiden Alpinisten hatten, informierten diese am Folgetag die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO).
Beim Tunnel Eyholz an der A9 bei Visp kommt es für Reparaturarbeiten zu einer Sperrung, bei Brig sowie am Simplon werden Brücken saniert.
Dafür kommt es zu verschiedenen Verkehrseinschränkungen. Zudem ist Anfang September der Transitverkehr über den Simplonpass während einer Nacht unterbrochen.
Am heutigen 12. August 2026 findet eine totale Sonnenfinsternis statt. Die Zone der Totalität verläuft unter anderem über Grönland, Island und Spanien. In der Schweiz ist die Sonnenfinsternis partiell zu sehen und spielt sich am Abend bei tief stehender Sonne ab.
Für Beobachterinnen und Beobachter in der Schweiz gilt deshalb während der gesamten Finsternis eine zentrale Sicherheitsregel: Niemals ohne geeigneten Augenschutz direkt in die Sonne schauen.
Noch immer sind die Temperaturen hoch.
Deshalb gilt weiterhin: Bitte Kinder und Tiere niemals im Auto zurücklassen - auch nicht für kurze Zeit, während des Einkaufens oder wenn ihr das Fahrzeug nur kurz verlasst.
In vielen Schweizer Kantonen hat das neue Schuljahr bereits begonnen oder der Schulstart steht unmittelbar bevor. Für zahlreiche Kinder verändert sich damit auch der tägliche Weg. Erstklässler gehen erstmals zur Schule, andere wechseln das Schulhaus oder müssen nach einem Umzug eine neue Strecke kennenlernen. In den ersten Tagen fehlt noch die gewohnte Routine.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie mit Ihrem Kind einen neuen Schulweg einüben und worauf es in den ersten Wochen besonders ankommt.
Zum Schulbeginn werden im ganzen Kanton wieder Tausende von Kindern ihren Schulweg antreten.
Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, führt die Kantonspolizei Wallis mit Unterstützung der kommunalen Polizeien Präventionsaktionen und Kontrollen im Bereich der Schulhäuser durch.
Seit dem 1. August 2026 gelten schweizweit neue Regeln gegen Littering.
Das Wegwerfen von Müll kann neu direkt vor Ort mit einer Busse geahndet werden.
Coop ruft Naturaplan Bio Spinat gehackt, ungewürzt, 500 Gramm, tiefgekühlt, zurück.
Es wurde festgestellt, dass fälschlicherweise Rahmspinat in einzelne Packungen gelangte.
Am Mittwoch, dem 5. August 2026, kurz vor 10:00 Uhr ereignete sich in Crans-Montana/Cry d’Er ein Arbeitsunfall mit einem Baustellenfahrzeug. Eine Person kam dabei ums Leben.
Am Mittwochmorgen, kurz vor 10:00 Uhr, ereignete sich auf einer Baustelle am Gipfel der Seilbahnanlagen von Cry d’Er in über 2200 Metern Höhe ein Arbeitsunfall.
Am 04. August ereignete sich auf der Grimselstrasse, im Bereich der sogenannten "Steinerkehre", ein Verkehrsunfall mit einem Motorrad.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei veröffentlichen einen Zeugenaufruf.
Eine E-Mail imitiert eine WhatsApp-Benachrichtigung und nutzt den bekannten „Hallo Mama“-Betrug, um Personen in einen WhatsApp-Chat mit den Betrügern zu locken, in dem eine Notsituation fingiert wird.
Die Betrüger versuchen, mit einer täuschend echten E-Mail Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer zu einer Geldüberweisung zu bewegen.
Unter der Devise „Ehre und Treue“ nimmt die Kantonspolizei Wallis ihre Aufgaben zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit wahr. Die Mitarbeitenden handeln im Dienst der Kantonsbevölkerung.
Der Kanton teilt sich in drei Teile auf: das Oberwallis, das Mittelwallis und das Unterwallis. Aufgrund der unterschiedlichen topographischen Gegebenheiten gibt es verschiedene Anforderungen an die Korpsangehörigen: Sie arbeiten nicht nur in Stadtzentren, sondern auch auf Gletschern oder der Rhone und dem Genfersee.
Unter der Führung des Kommandanten gibt es verschiedene Dienste:
Kommunikation & Prävention
Leitung & Controlling
Gendarmerie
Kriminalpolizei
Logistik
Verwaltung & Rechtsangelegenheiten
Planung
Die Kapo Wallis ist rund um die Uhr im Dienst der Kantonsbevölkerung. (Bildquelle: Kapo Wallis)
Die Gendarmerie der Kantonspolizei Wallis
Die Mitarbeitenden der Gendarmerie sind rund um die Uhr im Einsatz und greifen in Notfällen oder bei Gefahr direkt ein. Die Kantonspolizei Wallis hat insgesamt 23 Territorial–Basen über den gesamten Kanton verteilt, sodass sie von überall sehr gut zu erreichen sind. Die Polizisten übernehmen zudem weitere Aufgaben wie die Verkehrserziehung, die Prävention und die Verkehrskontrolle.
Ebenfalls zur Gendarmerie gehören verschiedene Spezialabteilungen: die Interventionsgruppe und die Hundeführer. Auch Spezialisten, die am Sittener Flughafen tätig sind, arbeiten in diesem Bereich.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Wallis
Innerhalb der Kriminalabteilung gibt es verschiedene spezialisierte Bereiche. Alle Bediensteten arbeiten mit dem Ziel, Verbrechen aufzuklären und die Täterschaft dingfest zu machen. Bei der Arbeit setzen die Mitarbeitenden auf den Einsatz neuer Techniken und Technologien.
Die Kapo Wallis kämpft engagiert gegen Kriminalität im Kanton. (Bildquelle: Kapo Wallis)
Die Planungsabteilung der Kantonspolizei Wallis
Zu diesem Dienstbereich zählt die Einsatzzentrale, hier gehen Notrufe ein, sodass die Mitarbeitenden unverzüglich die Einsatzpartner kontaktieren können. Der Bereich kooperiert mit der Polizeiakademie in Savatan, wo die angehenden Polizeibeamten ausgebildet werden. Kommt es im Kanton zu einem Grossereignis, ist die Planung für die Einrichtung eines Krisenstands zuständig.
Die Logistik der Kantonspolizei Wallis
Für die Polizeiarbeit ist eine funktionierende Logistik unerlässlich. Der Logistikbereich unterstützt die Kantonspolizei Wallis unter anderem mit der Unterhaltung des Fuhrparks und der Verwaltung der Immobilien. Auch die Betreuung der Kommunikationsmittel liegt in Händen dieses Bereichs. Wichtig ist, dass die gesamte Ausrüstung der Polizei stets einsatzbereit ist, denn nur so kann eine gute Arbeit gewährleistet werden.
Der Bereich Verwaltung & Rechtsangelegenheiten der Walliser Polizei
Diese Abteilung ist für die allgemeine Verwaltung der Kantonspolizei verantwortlich. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Buchhaltung und sind in allen rechtlichen Angelegenheiten zuständig. Bei ihrer Arbeit stützen die Korpsangehörigen sich auf die aktuellen Richtlinien und die gesetzlichen Bestimmungen.
Die Leitung und das Controlling der Kantonspolizei Wallis
Hier arbeitet der Polizeichef, der den Kommandanten bei der Planung strategischer Ziele unterstützt. Zudem ist das Personalwesen in diesem Bereich angesiedelt. Die Mitarbeitenden kümmern sich um das Rekrutierungsverfahren und sind für Beförderungen zuständig.
Die Kommunikation & Prävention der Kantonspolizei Wallis
Dieser Bereich übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit und die Information der Bevölkerung über verschiedene Medien. Mit ihrer Arbeit stärken die Bediensteten das Vertrauen in die Polizeiarbeit und heben das positive Image der Kantonspolizei hervor.
Polizist oder Polizistin bei der Kantonspolizei Wallis werden
Die Arbeit bei der Walliser Polizei ist abwechslungsreich und vielfältig. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Dabei absolvieren die Aspiranten das erste Jahr an der Polizeiakademie in Savatan. Das Jahr endet mit einer Prüfung der Fachkompetenzen und der Verleihung eines Zertifikats über das Bestehen. Nun folgt ein Praktikum beim Polizeikorps. Nach dieser Zeit erhalten die Anwärterinnen und Anwärter einen „eidgenössischen Fähigkeitsausweis als Polizistin und Polizist“.
Bei der Ausbildung legt die Akademie besonders viel Wert auf Praxis und arbeitet darum mit Übungen und Rollenspielen, in denen realistische Situationen nachgestellt werden.
Die Zeitschrift der Kantonspolizei Wallis
Die Walliser Polizei gibt in digitaler Form eine eigene Zeitschrift heraus, in der über die Polizeiarbeit informiert wird. Interessierte Lesende erhalten einen Einblick in die tägliche Arbeit. Zudem gibt es auch für Korpsangehörige betriebsspezifische Themen. Bis zum Jahr 2018 erschien die Zeitschrift in gedruckter Form, inzwischen gibt es jedoch die Möglichkeit, sich über einen Newsletter mit den aktuellen Ausgaben versorgen zu lassen.
Die Musiker der Kantonspolizei Wallis
Seit dem Jahr 1981 gibt es unter der Bezeichnung „Musikerpolizei“ ein eigenes Polizeiorchester. Einmal jährlich bieten die Musikerinnen und Musiker der Bevölkerung ein sehens- und hörenswertes Konzert. Auch bei der Vereidigung neuer Polizisten gestaltet das Orchester das Rahmenprogramm.
Die Bilanz der Polizeiarbeit im Wallis für das Jahr 2020
In einem Medienbericht ziehen die Verantwortlichen der Kantonspolizei Wallis eine positive Bilanz für das Jahr 2020, das vor allem durch den Kampf gegen die Corona-Pandemie geprägt. Im Bereich der klassischen Kriminalität verzeichnete die Polizei rückläufige Zahlen, eine deutliche Zunahme gab es jedoch bei Internetdelikten. In dem Bericht geht die Polizei Wallis auch auf die Strategie zur Verbrechensbekämpfung im Kanton ein. Der Schwerpunkt liegt auf der Verhinderung und Aufklärung schwerer Straftaten. Zudem will die Kantonspolizei auch im Bereich der Betäubungsmittel sehr aktiv bleiben. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Prävention und die Information der Bevölkerung, hier soll das Engagement verstärkt werden.
Die Aufklärungsquoten bei Straftaten gegen Leib und Leben und Straftaten nach dem Strafgesetzbuch sind im Wallis mit 94,3 Prozent höher als im schweizweiten Vergleich. Deutlich geringer zeigt sich die Aufklärungsquote bei Vermögensdelikten, die im Jahr bei 24,6 Prozent lag. Insgesamt ist anzumerken, dass die Einbruchdiebstähle nach Angaben der Polizei Wallis in den letzten Jahren um mehr als 45 Prozent zurückgegangen sind.
Die Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Teil der Polizeiarbeit. Im Jahr 2020 gab es laut Kantonspolizei Wallis mit 10 Verstorbenen eine historisch tiefe Anzahl Verkehrstoter. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auch weiterhin auf Präventivmassnahmen liegen. Zudem plant die Walliser Polizei gezielte Aktionen gegen schwere Übertretungen und will die Präsenz an besonderen Risikoschwerpunkten verstärken.
Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Wallis
Spezielle Tipps gibt die kantonale Polizei unter anderem zur Verhinderung von Einbruchdiebstählen. So betonen die Experten, dass die Tatorte vor allem entlang von Autobahnen und Hauptverkehrsstrassen liegen. Oftmals sind daher sogenannte „Kriminaltouristen“ unterwegs, die gezielt bestimmte Wohnquartiere für ihre Straftaten auswählen. Laut Polizei hat die Jahreszeit nur einen geringen Einfluss auf die Delikte. Oftmals entscheidet die Täterschaft sich spontan für ein bestimmtes Haus. In der Regel sind die Einbrecher zu zweit oder zu dritt unterwegs und suchen die Gegenden gezielt ab. Um einzubrechen, wählen sie den einfachsten Weg wie ein gekipptes Fenster oder eine unverschlossene Tür. Wichtig ist daher, stets darauf zu achten, Türen und Fenster beim Verlassen des Hauses gut zu verschliessen.
Auch die Nachbarschaft ist bei der Verhinderung von Einbrüchen ein wichtiger Faktor. Wer länger abwesend ist, sollte die Nachbarn Infomieren und um Aufmerksamkeit bitten. Halten sich Fremde in der Gegend auf, die sich verdächtig verhalten, sollte diese nach dem Grund für ihre Anwesenheit gefragt werden. Zudem können Eigentümer oder Mieter bereits mit einfachen baulichen Massnahmen wie zusätzlichen Riegeln oder Schlössern die Sicherheit erhöhen.
Wer einen Einbruch entdeckt, sollte den Tatort möglichst nicht betreten. Es sollte nichts verändert werden und keine Gegenstände berührt werden, um eventuell wichtige Spuren nicht zu verwischen. Zudem sollten Betroffene sofort den Notruf wählen.
Auf Wunsch bietet die Kantonspolizei Wallis eine persönliche Beratung zum Thema Einbruchschutz. Die Profis untersuchen die Immobilie auf Schwachstellen und zeigen geeignete Lösungen zum Schutz auf.
Nicht nur vor Einbruchdiebstählen, sondern auch vor Trickdiebstählen warnt die Walliser Polizei. So empfehlen die Experten, möglichst wenig Bargeld und Wertsachen mit sich zu tragen. Taschen oder Gepäckstücke sollten niemals ohne Aufsicht bleiben. Wer im dichten Gedränge unterwegs ist, sollte seine Tasche idealerweise verschlossen auf der Körpervorderseite tragen. Zudem rät die Polizei, grössere Beträge im besten Fall mit der Karte zu bezahlen und auf keinen Fall die Karte mit dem PIN-Code gemeinsam aufzubewahren. Misstrauen ist geboten, wenn Fremde versuchen, ein Ablenkungsmanöver zu starten, um einen Diebstahl zu begehen.
Auch wenn es um Anlagebetrug geht, gibt die Polizei wichtige Tipps: Keinesfalls sollte Dritten, die nur über das Internet bekannt sind, Geld überwiesen werden. Auch persönliche Daten, amtliche Dokumente oder Passwörter dürfen keinesfalls Dritten zugänglich gemacht werden. Wer meint, Opfer eines Internetbetrugs geworden zu sein, sollte sich direkt an die Kantonspolizei Wallis wenden.
Kapo Wallis – zu Land und zu Wasser im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Wallis)
Wissenswertes zum Kanton Wallis
Der Kanton Wallis liegt im Südwesten der Schweiz. Die Bevölkerung ist deutsch- und französischsprachig. Hauptort des Wallis ist Sitten. Das gesamte Gebiet des Kantons befindet sich in den Alpen, auch das Matterhorn gehört zum Wallis. Insgesamt leben hier rund 348’000 Einwohner, wobei Sitten mit knapp 35’000 Einwohner die bevölkerungsreichste Stadt ist. Danach folgen Martigny und Monthey sowie Siders.