(Kanton Zug ZG). Zusammen mit der Feuerwehr Cham standen wir im Einsatz, weil beim Befüllen eines Treibstofftanks eine grosse Menge Diesel austrat und in einen Weiher gelangte.
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurden mehrere Ölsperren errichtet.
(Rotkreuz ZG). Sechs Teams, fünf Disziplinen, vier Pfoten...
Bei der Polizeihundeprüfung in Rotkreuz Ende Oktober haben fünf Teams der Zuger Polizei und ein Team der Luzerner Polizei gezeigt, was in ihnen steckt.
(Zürich ZH). Die Leitenden der kantonalen Jugendanwaltschaften und Jugendrichter haben am 4. November 2026 in Zürich die Schweizerische Jugendstrafrechtskonferenz (SJK) gegründet.
Die neue Konferenz soll die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen stärken, eine einheitliche Praxis im Jugendstrafrecht fördern und der Jugendstrafrechtspflege auf nationaler Ebene eine Stimme geben. Zum ersten Präsidenten wurde Roland Zurkirchen, Leitender Oberjugendanwalt des Kantons Zürich gewählt.
(Edlibach ZG). Die Zuger Polizei hat einen Autofahrer ermittelt, der mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der 23-Jährige überschritt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 55 km/h und muss sich wegen eines Raserdelikts vor der Staatsanwaltschaft verantworten.
(Schweiz). SBB und SBB Historic nehmen mit grosser Bestürzung und Trauer Kenntnis vom Tod von Toni Häne.
Der ehemalige Leiter Personenverkehr der SBB ist am Mittwoch, 4. November 2026 verstorben.
(Schweiz). Eine E-Mail im Namen des Eidgenössischen Amts für das Handelsregister (EHRA) fordert Unternehmen auf, angeblich fehlerhafte Registerdaten innert sechs Arbeitstagen zu aktualisieren.
Der enthaltene Link führt zu einer gefälschten Behördenwebsite, die Kontakt- und Personendaten sowie IBAN und Bankname abfragt.
(Schweiz). Unter Berücksichtigung des Ausmasses der tragischen Brandkatastrophe von Crans-Montana sowie der Unterstützung von Italien anlässlich dieser Katastrophe hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 4. November 2026 beschlossen, dass die Schweiz ausnahmsweise auf die Rückerstattung der Behandlungskosten der in Italien versicherten Opfer verzichtet.
Nach der Brandkatastrophe vom 1. Januar 2026 von Crans-Montana wurden zwölf in Italien versicherte Opfer in der Schweiz medizinisch behandelt, bevor sie in italienische Spitäler verlegt wurden.
(Schweiz CH). Im Herbst und Winter werden die Tage kürzer und die Lichtverhältnisse schlechter.
Dadurch sind Velofahrende, E-Trottinett-Fahrende und Fussgänger im Strassenverkehr weniger gut sichtbar. Letztes Jahr verunfallten im November 224 Fussgänger – mehr als in jedem anderen Monat des Jahres. Anlässlich des Tags des Lichts erinnert der Touring Club Schweiz (TCS) mit seiner Kampagne MADE VISIBLE daran, wie wichtig es ist, im Strassenverkehr gut sichtbar zu sein, und zeigt einfache Massnahmen auf, um die eigene Sicherheit zu verbessern.
(Bern BE). Der Bundesrat hat am 4. November 2026 die Verordnung über den Handel mit Foltergütern (Foltergüterverordnung, FGV) gutgeheissen.
Gleichzeitig hat er das Inkrafttreten des Foltergütergesetzes und der dazugehörigen Verordnung auf den 1. Januar 2027 festgelegt.
(Zug ZG). Als erstes Polizeikorps der Schweiz wurde die Zuger Polizei mit dem Label „Friendly Work Space“ von Gesundheitsförderung Schweiz ausgezeichnet.
Die offizielle Verleihung fand Ende Oktober 2026, statt. Das Label würdigt das Engagement der Zuger Polizei für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden.
(Schweiz). In verschiedenen Weichkäsen der Eberle Spezialitäten AG und der Strähl Käse AG wurden Listerien nachgewiesen.
Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren.
(Bern BE). Ab sofort gibt es die neue biometrische ID.
Wie der biometrische Pass hat sie einen Chip, der ein Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke enthält. Damit ist die ID zusätzlich vor Fälschung und Identitätsdiebstahl geschützt. Sie stellt sicher, dass Sie auch künftig unkompliziert in der EU reisen können.
(Schweiz). Die Digitalisierung hinterlässt deutliche Spuren: Seit dem historischen Höchststand 2007 sank der Wert der Buchimporte um 44 %.
Im Jahr 2025 importierte die Schweiz Bücher im Wert von 443 Mio. Franken gegenüber 796 Mio. Franken 18 Jahre zuvor.
(Zug ZG). 9 Tage, 117 Zahlen, x-tausend Mal gelacht und schon ist die Zuger Messe wieder Geschichte.
Die Zuger Polizei blickt auf neun Messetage mit zahlreichen Begegnungen, Gesprächen und unterhaltsamen Aktionen zurück. Besonders beliebt waren die Möglichkeit, ein Blitzerfoto ohne Bussenfolge zu erhalten, und die Hangman-Challenge.
(Cham ZG). Beim Bahnhof Cham ist am Sonntagmorgen ein 59-jähriger Mann durch einen Stromschlag ums Leben gekommen.
Für die Personenbergung musste die Stromversorgung des Bahnhofs für rund 50 Minuten unterbrochen werden.
(Schweiz). Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) blickt auf den Oktober 2026 zurück und gibt Einblick in die vielfältigen Aufgaben seiner Mitarbeiter in der ganzen Schweiz.
Tag für Tag leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung, zum Schutz der Wirtschaft und zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.
(Schweiz). Immer häufiger erhalten Privatpersonen und Unternehmen Nachrichten, die angeblich vom Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) stammen.
Das Bundesamt warnt vor diesen Nachrichten und empfiehlt, sie zu ignorieren und zu löschen.
(Schweiz). Eine angebliche Datenpanne bei Trust Wallet soll dazu verleiten, die eigene Krypto-Wallet auf einer gefälschten Website zu „sichern“.
Dort versuchen die Betrüger, an die Recovery Phrase oder den Private Key zu gelangen.
(Schweiz). Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 die Ergebnisse der Vernehmlassung zu Anpassungen der Regelung beim berufsmässigen Personentransport mit Personenwagen zur Kenntnis genommen.
Die Verordnungsänderungen wurden in der Vernehmlassung aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitnehmerschutzes im Taxigewerbe mehrheitlich abgelehnt. Der Bundesrat will deshalb auf die vorgeschlagenen Änderungen verzichten.
(Baar ZG). Eine 30-jährige Autofahrerin hat bei der Autobahneinfahrt Baar einen Selbstunfall verursacht. Dabei kollidierte sie mit einer Leitplanke und einer Verkehrstafel. Trotz des Unfalls setzte sie ihre Fahrt fort. Die Frau musste ihren Führerausweis abgeben.
Am Mittwoch (28. Oktober 2026), kurz nach Mitternacht, touchierte eine 30-jährige Autofahrerin bei der Autobahneinfahrt Baar in Fahrtrichtung Zug zunächst die linksseitige Leitplanke. Anschliessend geriet sie von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Leitpfeil und fuhr über die Wiesenfläche zwischen der Autobahneinfahrt und der Autobahn. Danach gelangte sie auf die Autobahn und setzte ihre Fahrt fort. Erst rund zwei Kilometer später hielt sie auf dem Pannenstreifen an.
(Schweiz). Linke Spur = Überholspur, nicht Dauerspur. Auf Schweizer Autobahnen gilt das Rechtsfahrgebot: Fahrzeuglenker müssen grundsätzlich so weit rechts fahren, wie es die Verkehrsverhältnisse erlauben.
Die linke Spur dient dem Überholen. Wer dort dauerhaft fährt, obwohl die rechte Spur frei ist, behindert den Verkehrsfluss und kann gegen die Verkehrsregeln verstossen.
(Schweiz). In den Minibrie Marroni, Knoblauch, Steinpilz und Chili von Eberle Spezialitäten AG, verkauft bei Coop und Migros Ostschweiz, wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren. Eberle Spezialitäten AG hat die Produkte umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Betroffen sind vier Minibrie-Sorten mit bestimmten Verbrauchsdaten und Chargennummern. Die Produkte wurden bei Coop beziehungsweise Migros Ostschweiz verkauft.
Grauer Himmel, nasser Asphalt und dichter Berufsverkehr prägen den Schulweg in den Herbst- und Wintermonaten. Eltern achten bei nasskaltem Wetter verständlicherweise vor allem darauf, dass der Nachwuchs trocken und warm im Klassenzimmer ankommt. Die dicke Regenjacke wird bis zum Anschlag zugezogen, die Kapuze tief ins Gesicht geschoben, und oft spannt das Kind zusätzlich einen grossen Schirm auf. Nässe, dicke Textilien und dunkle Farben verändern jedoch massgeblich, wie Kinder ihre Umgebung wahrnehmen und wie gut Autofahrende sie erkennen können.
Der folgende Artikel zeigt, welche Risiken nasses Wetter auf dem Schulweg birgt und wie Sie Ihr Kind mit der passenden Ausrüstung sicher durch Regen und Dämmerung begleiten.
(Schweiz). Immer mehr Personen auf dem Velo oder E-Bike machen sich im Dunkeln sichtbar. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der BFU. Trotzdem unterschätzen viele, dass Licht allein nicht immer genügt, um rechtzeitig gesehen zu werden. Seit 20 Jahren erinnern die BFU und die Polizei am Tag des Lichts am 5. November daran: Sichtbarkeit kann Leben retten.
Die BFU veröffentlicht neue Ergebnisse zur Sichtbarkeit von Velo- und E-Bike-Fahrenden.
(Zentralschweiz CH). Wenn es früher dunkel wird, steigt das Risiko von Einbrüchen.
Die Dämmerungszeit bietet Einbrechern Schutz. Umso wichtiger sind eine aufmerksame Nachbarschaft und wirksame Schutzmassnahmen.
(Schweiz CH). In geräucherten Forellenfilets Natur der Marke Nautica, verkauft bei Lidl Schweiz, wurden Listerien nachgewiesen.
Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Lidl Schweiz hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
(Cham ZG). In der Nacht von Freitag auf Samstag (23./24.10.2026) haben die Kantonspolizeien Zug und Zürich gemeinsam Verkehrskontrollen im Grenzgebiet der beiden Kantone durchgeführt.
Dabei stellten die Polizistinnen und Polizisten verschiedene Verstösse fest. Ein Fahrzeuglenker versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.
(Zug ZG). Mit Sirenen, persönlichen Begegnungen und spannenden Einblicken in die Zahlenwelt lädt die Zuger Polizei zum Besuch der Zuger Messe 2026 ein.
Unter dem Motto „117 Zahlen“ können Besucherinnen und Besucher den Polizeialltag entdecken, Fragen stellen und besondere Erinnerungsfotos mit nach Hause nehmen.
(Walchwil ZG). Eine 47-jährige Autofahrerin ist in einer Tempo-20-Zone mit zwei parkierten Autos kollidiert.
Dabei wurde ein zehnjähriger Junge leicht verletzt. Er wurde zur Kontrolle in ein ausserkantonales Spital gebracht.
(Zürich ZH). Eine angebliche E-Mail von HM Treasury verspricht die Rückerstattung verlorener Gelder.
Eine gefälschte Bestätigung im Anhang und der Verweis auf eine offizielle britische Webseite sollen Vertrauen schaffen.
(Schweiz CH). In der Schweiz gibt es keine generelle Winterreifenpflicht. Trotzdem müssen Autofahrer ihr Fahrzeug auch bei Schnee, Eis und winterlichen Strassenverhältnissen jederzeit sicher beherrschen können.
Wer jetzt die Winterpneus kontrolliert und sein Auto auf die kalte Jahreszeit vorbereitet, kann das Unfallrisiko deutlich senken.
(Zug ZG). An der diesjährigen Zuger Messe gewährt die Zuger Polizei unter dem Motto „117 Zahlen“ Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Spannende Kennzahlen, persönliche Begegnungen und interaktive Erlebnisse zeigen, wie vielfältig die Polizeiarbeit ist.
(Bern). Dem Schweizer Zivilschutz fehlen Tausende Einsatzkräfte. Statt der angestrebten 72'000 Angehörigen standen Anfang 2025 nur rund 57'000 Personen zur Verfügung.
Der Bundesrat hat deshalb neue Regeln beschlossen: Ab dem 1. Januar 2027 können Zivildienstpflichtige bei nicht ausgleichbaren Personalengpässen zu Einsätzen im Zivilschutz verpflichtet werden. Damit soll der Bevölkerungsschutz bei Katastrophen und Notlagen gestärkt werden.
(Schweiz). Am 25. Oktober werden die Uhren zurückgestellt.
Damit wird es auf Schweizer Strassen früher dunkel. Gleichzeitig erhöhen Nässe und Laub die Sturzgefahr. Die Suva zeigt, wie Velo- und E-Bike-Fahrende sicherer unterwegs sind.
(Bern BE). Ab dem 2. November 2026 können Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wenn sie dies möchten, die neue biometrische Identitätskarte beantragen.
Diese wird bei den für die Ausstellung von Identitätskarten und Pässen zuständigen kantonalen Stellen sowie bei den Schweizer Vertretungen im Ausland erhältlich sein.
(Zug ZG). Der Schulweg ist ein wichtiger Lern- und Erfahrungsraum, der die Entwicklung von Kindern auf vielen Ebenen fördert.
Mit ihrer Sensibilisierungskampagne „Z’Fuess fahrsch besser!“ will die Stadt Zug dazu anregen, vom Elterntaxi in die Selbstständigkeit umzusteigen. Damit soll die Entwicklung der Kinder gefördert und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Die Kampagne und die Strassenbemalung starten als Pilotprojekt in den Schulhäusern Herti und Kirchmatt.
(Schweiz). Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Verkehrsbedingungen werden anspruchsvoller.
Nebel, Regen, Laub, tief stehende Sonne und vermehrter Wildwechsel stellen für alle Verkehrsteilnehmenden Risiken dar. Der TCS erinnert an die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen für eine sichere Fahrt im Herbst.
(Zug ZG). Die Zuger Polizei warnt Eltern vor illegalen und manipulierten E-Trottis, nachdem es im Kanton Zug in letzter Zeit zu mehreren Vorfällen mit Jugendlichen gekommen ist.
Im Fokus stehen getunte Fahrzeuge, Fahrten ohne die erforderliche Fahrberechtigung und die verbotene Mitnahme einer zweiten Person. Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass auch Eltern rechtliche und finanzielle Konsequenzen drohen können.
(Zug ZG). Die Zuger Polizei bietet der Bevölkerung kostenlose Sicherheitsberatungen zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl an.
Ortspolizistinnen und Ortspolizisten kommen direkt zu den Interessierten nach Hause, untersuchen mögliche Schwachstellen und zeigen, wie sich Wohnungen und Häuser wirksam schützen lassen.
(Schweiz). Nach einem Cyberangriff auf einen Softwaredienstleister einer Pensionskasse könnten Kriminelle abgeflossene Personen- und Finanzdaten nutzen, um Betroffene telefonisch zu kontaktieren und sie zu betrügerischen Investitionen ihres Pensionskassenguthabens zu verleiten.
Die Warnung betrifft Betrug, Online Anlagebetrug und Phishing.
(Bern BE / Schweiz). Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2026 über den dritten nationalen Bericht über die Risiken der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung informiert.
Die Risikoexposition der Schweiz bleibt in diesem Bereich stabil. Die grösste Bedrohung geht von der organisierten Kriminalität, Korruption sowie Vermögens- und Steuerkriminalität aus.
(Schweiz). Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht.
Was für viele Menschen bedeutet, eine Stunde länger schlafen zu können, bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in ihre Routine. Dadurch leidet auch die Sicherheit im Strassenverkehr, und die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.
(Rotkreuz ZG). In der Nacht auf Freitag sind Unbekannte in eine Autogarage in Rotkreuz eingebrochen und haben zwei hochwertige Audi gestohlen.
Eines der Fahrzeuge wurde inzwischen verlassen im Kanton Bern aufgefunden.
(Kanton Zürich ZH). Cyberkriminelle nutzen fremde WhatsApp-Konten, um betrügerische Links an deren Kontakte zu versenden oder Geld zu verlangen.
Die Geldanfragen erfolgen in direkten Nachrichten oder im WhatsApp-Status.
(Zug ZG). Am Sonntagmittag verlor ein 57-jähriger Motorradfahrer beim Verlassen des Kreisverkehrs Gubelstrasse/Dammstrasse in der Stadt Zug die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Signalisationstafel.
Durch die Kollision wurde er auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo er bewusstlos liegen blieb.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht bei der Polizei im Kanton Zug im Fokus. Mehr als 250 Bedienstete sowie 60 zivile Mitarbeitende kümmern sich um die Belange der Bevölkerung.
Das Polizeigesetz regelt die Aufgaben der Polizei Zug. Demnach hat die Polizei durch Information, Beratung sowie Präsenz und andere geeignete Massnahmen dafür zu sorgen, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrecht erhalten wird. Kollegialität und Teamarbeit spielen bei der Zusammenarbeit eigenen Angaben nach eine wesentliche Rolle. Weitere wichtige Kriterien für eine effektive Arbeit sind eine gute Ausrüstung und ständige Weiterbildung der Bediensteten.
Die Organisation der Polizei Zug teilt sich in insgesamt vier strategische Geschäftsfelder auf:
Sicherheit
Ermittlung
Spezialeinsätze
Dienstleistungen
Der Kommandant der Polizei im Kanton Zug
Die Polizei Zug steht unter der Führung des Kommandanten. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden und dem Kader übernimmt der Kommandant die polizeilichen Aufgaben im Kanton. Er leitet den kantonalen Führungsstab bei Grosseinsätzen oder Katastrophen und sorgt für eine effektive Zusammenarbeit mit anderen Ämtern und Behörden.
Die Fachbereiche der Polizei Zug
Innerhalb der Polizei Zug gibt es verschiedene Fachbereiche:
Ausbildung
Finanzen
Informatik
Technik
Juristische Kommunikation
Logistik
Personelles
Polizeipsychologie
Prävention
Der Chef der Kommandobereiche ist für die Fachbereiche zuständig. Diese Bereiche der Polizei Zug sorgen im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf des Polizeialltags.
Die Ausbildung der Polizei in Zug
Wichtig ist eine sorgfältige Ausbildung von Nachwuchskräften. Die Zuger Polizei sorgt mit Lehrgängen für eine fundierte Grundausbildung. Zudem betreut der Bereich Ausbildung Lehrer und Schüler und kümmert sich um die Personalentwicklung, das Kursmanagement und die Weiterbildung der Bediensteten.
Die Ausbildung bei der Polizei Zug kombiniert Theorie und Praxis, am Anfang steht ein einjähriger Lehrgang an der interkantonalen Polizeischule Hitzkirch. Bereits in den ersten Wochen übernehmen die Auszubildenden ein Praktikum bei der Zuger Polizei und werfen einen Blick auf die aktive Polizeiarbeit.
Die Finanzen der Polizei Zug
Die Finanzabteilung kümmert sich um alle finanziellen Angelegenheiten der Kantonspolizei in Zug. Die Planung des jährlichen Budgets sowie der Finanzplan für die folgenden drei Jahre gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Abrechnung mit Kunden und Lieferanten. Zudem erstellt die Finanzabteilung den Jahresabschluss und nimmt eine entsprechende Berichterstattung vor.
Informatik und Technik der Polizei Zug
Damit der Polizeiapparat reibungslos funktioniert, müssen die Notrufnummern 112, 117 und 118 jederzeit erreichbar sein. Darum kümmert sich der Bereich Informatik und Technik. Eine Betriebsbereitschaft ist an 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr bereit, bei Ausfällen einzugreifen. Innerhalb des Einsatzleitsystems gibt es ein leistungsstarkes Sicherheitsfunkentz, das ebenfalls der Verantwortung dieses Bereichs obliegt.
Die Polizeibediensteten nutzen die Systeme täglich, etwa um Personen- oder Fahrzeugdaten abzufragen. Der Bereich Informatik und Technik sorgt dafür, dass die Infrastruktur der Polizei Zug jederzeit problemlos funktioniert. Es gibt einen 24-Stunden-Pikettdienst, der auch ausserhalb der Bürozeiten bei Problemen erreichbar ist. Die Mitarbeitenden betreuen ein eigenes Informatik-Computernetzwerk und kümmern sich um 330 Computerarbeitsplätze der Polizei Zug. Auch 70 Drucker und 30 Server gehören zum Netzwerk.
Juristischer Bereich der Polizei Zug
Bei der Polizei gibt es immer wieder juristische Fragen zu klären. Die Mitarbeitenden des juristischen Bereichs sind für die rechtlichen Belange der Zuger Polizei zuständig. Sie kümmern sich um Beschwerden und Einsprachen gegen polizeiliche Verfügungen. Zudem bearbeiten sie Rechts- und Verwaltungsstreitigkeiten und vertreten die Interessen der Polizei Zug vor Gericht. Die Bediensteten wirken bei der Gestaltung von Gesetzesvorlagen oder Dienstvorschriften mit und arbeiten auch bei der korpsinternen Grund- und Weiterbildung mit.
Die Kommunikation der Kantonspolizei Zug
Die Medienstelle der Polizei sorgt dafür, dass die Bevölkerung mit allen relevanten Informationen seitens der Polizeibehörde versorgt wird. Zeitnah berichtet die Abteilung über Unfälle, Straftaten oder Brände und Unwetter, um Einwohnerinnen und Einwohner auf dem neuesten Stand zu halten. Auch bei der Suche nach Vermissten schaltet sich die Medienstelle ein.
Die Logistik der Polizei Zug
Nur wenn Uniformen und Ausrüstung vorhanden sind, ist eine effektive Polizeiarbeit möglich. Darum kümmern sich die Mitarbeitenden des Bereichs Logistik. Sie sorgen dafür, dass die Polizeidienststellen über eine passende Infrastruktur verfügen und rüsten die Dienstellen mit Büromaterial aus. Bei grossen Einsätzen obliegt dem Bereich die Verpflegung der Frontkräfte.
Der Bereich Personal der Polizei Zug
Ein vorausschauendes Personalmanagement ist entscheidend, um den Polizeibetrieb am Laufen zu halten. Die Abteilung begleitet die Mitarbeitenden von der erfolgreichen Bewerbung auf der weiteren Laufbahn bei der Polizei. Sie beraten die Führungsverantwortlichen und stellen effiziente Abwicklungen im Personalwesen sicher. Der Bereich dienst als Ansprechpartner in allen Belangen rund um das Personal der Polizei Zug.
Polizeipsychologie der Polizei Zug
Nicht immer verläuft im Polizeiberuf alles wie geplant. Kommt es zu aussergewöhnlichen Situationen oder belastenden Einsätzen, stossen Bedienstete mitunter an ihre Grenzen. Genau für diese Fälle ist die Polizeipsychologie gedacht, die den Betroffenen wichtige Unterstützung und Hilfe bietet. Die Vermittlung von Kommunikationstechniken sowie Verhaltensregeln für Notsituationen sind Bestandteil der Arbeit der Abteilung.
Prävention der Polizei Zug
Die Verhütung von Unfällen und Massnahmen zur Verbrechensprävention sind ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Abteilung Prävention kümmert sich um diese Belange. Informationskampagnen zu wichtigen Themen gehören ebenso wie Besucherführungen und Messestände zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Die Kriminalpolizei der Polizei Zug
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei in Zug setzt sich aus sieben Bereichen zusammen:
Jugenddelikte
Kapitaldelikte
Kriminaltechnik
Spezialermittlung
Wirtschaftsdelikte
Kantonales Lagezentrum
TV-Beiträge
Der Dienst Jugendelikte kümmert sich um Straftaten Minderjähriger. Neben der Ermittlung stehen in diesem Bereich auch Prävention und Vernetzung im Fokus. Die Bediensteten arbeiten eng mit Schulen zusammen, da Aufklärung in diesem Bereich eine wichtige Rolle spielt.
Geht es um schwere Straftaten, übernimmt der Dienst Kapitaldelikte. Die Mitarbeitenden klären Straftaten wie Kapitalverbrechen, schwere Körperverletzung und Einbruchdiebstahl auf. Sie überführen den Täter und arbeiten dabei eng mit der Staatsanwaltschaft des Kantons zusammen.
Besonders wichtig bei der Aufklärung von Straftaten sind die Mitarbeitenden des Bereichs Kriminaltechnik. Sie sichern Spuren und werten diese mit modernster Technik aus. Anhand dieser Spuren rekonstruierten die Bediensteten den Tatablauf. Möglich ist anhand der Beweisstücke auch die Identifikation von Personen. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs tauschen sich mit externen Rechtsmedizinern und Forensikern aus.
Der Dienst Spezialermittlung übernimmt bei besonders schweren Straftatbeständen die Arbeit. Die Bediensteten sammeln und analysieren Informationen, koordinieren Fahndungen und arbeiten mit internationalen Polizeidienststellen zusammen. Auch Zielfahndungen gehören zum Aufgabengebiet der Ermittelnden.
Für Wirtschaftsdelikte ist der gleichnamige Dienst der Polizei Zug zuständig. Die Bediensteten sind bei Betrug, Veruntreuung oder auch Urkundenfälschung im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeitenden mit Firmengeflechten und Netzwerken auf der ganzen Welt zu tun. Die Arbeit ist sehr anspruchsvoll und die Ermittlungen nehmen viel Zeit in Anspruch.
Das kantonale Lagezentrum analysiert und bewertet Tatbestände, stellt Hypothesen auf und schafft damit eine Grundlage für zielgerichtete Ermittlungen und Massnahmen. Auch die Bereitstellung von Daten für die Kriminalstatistik übernimmt dieser Bereich.
In einem besonderen TV-Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks berichtet die Polizei Zug über die Aufklärung eines besonderen Falls. Die Bediensteten zeigen, wie der Mehrfachmörder Gabor S. nach intensiver Ermittlungsarbeit gefasst werden konnte.
Die Sicherheitspolizei der Polizei Zug
Die Sicherheitspolizei besteht aus der Verkehrspolizei sowie den Polizeiregionen Stadt und Land, denen die einzelnen Polizeidienststellen angegliedert sind.
Der Bereich Assistenzdienste übernimmt wichtige Aufgaben zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit und sorgt mit Patrouillen für die Wahrung der öffentlichen Ordnung im Kanton.
Die Bereitschaftspolizei der Zuger Polizei ist bei einem Unfall, einem Diebstahl oder einem anderen Ereignis als erstes am Ort. Die Bediensteten treffen erste Massnahmen und leiten weitere Massnahmen ein. Zudem berichten Sie mit Polizeirapporten an die Staatsanwaltschaft. Die Mitarbeitenden arbeiten im Schichtbetrieb und sind rund um die Uhr für die Bevölkerung im Einsatz.
Geht es um den Einsatz gegen Kleinkriminalität übernehmen die Mitarbeitenden des Dienstes Brennpunkte. Die Polizistinnen und Polizisten sind vor allem in Ballungsgebieten im Einsatz und bewegen sich an bekannten Orten. Nach einem Delikt leiten sie erste Massnahmen ein und sorgen dafür, dass Kolleginnen und Kollegen aus anderen Diensten übernehmen können.
Die Gewässerpolizei kümmert sich um die Sicherheit auf den Zuger Gewässern. Hilfeleistungen bei Unglücken auf dem Wasser, die Verkehrsüberwachung und Kontrollen sind einige der Tätigkeiten dieses Dienstes. Die Mitarbeitenden sorgen für den Schutz der Fluss- und Seeufer und messen im Winter die Dicke der Eisschichten auf den kantonalen Gewässern.
In den Gemeinden des Kantons gibt es insgesamt acht Dienststellen, die sich intensiv um die Belange der örtlichen Bevölkerung kümmern. Die Mitarbeitenden überwachen beispielsweise Schulwege oder beraten die Bevölkerung, wenn es um den Schutz vor Einbrüchen geht.
Die Verkehrspolizei sorgt für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Überwachung des Schwerverkehrs zu den Aufgaben dieses Dienstes. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Einhaltung der Ruhezeiten und überprüfen Gefahrentransporte.
Spezialeinsätze und Dienstleistungen der Polizei Zug
Die Abteilung ist für die Polizeitaktik sowie Interventions- und Ordnungseinsätze zuständige. Die Mitarbeitenden des Dienstes Spezialformation planen Sondereinsätze und führen die Sondereinheiten der Zuger Polizei.
Der Dienst Support kümmert sich um die Koordination des Strafregisters sowie Gefangenentransporte. Auch wenn es um Waffen und Sprengstoff geht, ist dieser Dienst zuständig.
Die Einsatzleitzentrale nimmt die Notrufe im Kanton Zug entgegen. Meldungen werden koordiniert, Patrouillen unterstützt und Einsätze eingeleitet.
Wissenswertes zum Kanton Zug
Im Schweizer Kanton Zug legen rund 127.000 Einwohner. Hauptort des Kantons ist die gleichnamige Stadt Zug. Der Kanton gliedert sich in 11 Gemeinden.