Posts Tagged ‘Bauern’

Kulturhistorische Zeitzeugen: Zwischen Ställen und Alphütten

05.12.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Alphütten, die seit Generationen bewirtschaftet werden und jahrhundertealt sind, findet man überall in der Schweiz. Dabei ist ein Älpler heutzutage nicht mehr der typische Almöhi: Viele junge Leute ziehen zum Leben hoch in die Berge und wollen sich in der Stille der Alpen eine Auszeit gönnen.

Die Auszeit allerdings nur vom Alltag – nicht von der Arbeitswelt. Auf der Alp hat man einen harten Job, der aber auch schön ist. Von Jahr zu Jahr ziehen im Frühsommer die Älpler mit dem Vieh nach oben, um ein spartanisches Leben zu führen.

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Heimat auf den Tisch bringen – mit regionaler Ware von Schweizer Bauern

02.12.2014 |  Von  |  Konsum  | 

In unserer Nahrung befinden sich ungesunde Inhaltsstoffe, es gibt vergammelte Ware und bedenkliche Verpackungen – so lesen wir es in den Schlagzeilen der Zeitungen und das verunsichert uns als Verbraucher. Wir würden gerne gesundheits- und umweltbewusst leben, aber immer wieder kommt etwas dazwischen. Kochen ist für uns längst kein Hobby mehr, sondern lästige Pflicht.

Warum aber in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt? „Regional“ ist im Moment noch angesagter als „bio“. Deshalb sollten wir unsere Lebensmittel bei den Menschen kaufen, die sie produzieren: Bauern in der Schweiz.

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Rotkäppchen-Effekt mit Streitpotential

22.07.2014 |  Von  |  Natur  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Sie sind wieder da, die Wölfe, die sich jetzt auch in der Schweiz wieder nach neuen Revieren umschauen. Nicht etwa in eingezäunten Wildparks und Zoologischen Gärten, sondern inmitten der freien Wildbahn. Gesichtet wurde der schlanke, langbeinige Isegrim sowohl im Engadin als auch zwischen Mittelbünden und dem Kanton St. Gallen.

Was für Tierschützer nach über 150 Jahren wolfsfreier Zone als Gewinn erscheint, lässt bei so manchem Schweizer die Nackenhaare in die Höhe steigen. Schuld daran ist nicht nur der vielbeschworene Rotkäppchen-Effekt, sondern eben auch die Furcht vor dem Raubtier schlechthin und dem unbekannten Wolf im Besonderen.

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Das Ende der Schokolade für jedermann?

13.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Nicht umsonst ist “Schweizer Schokolade” ein geschützter Herkunftsbegriff. Das braune Gold zählt zu den wichtigen Exportartikeln, aber auch im Land selbst spielt Schokolade eine tragende kulinarische Rolle. Schliesslich sind die Schweizer ihre besten Schoggi-Abnehmer und mit einem durchschnittlichen Verzehr von über zwölf Kilogramm Weltmeister im jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch der schmelzenden Köstlichkeit.

Aber auch der Rest der Welt isst immer mehr Schokolade. 2–3 % jährlich, das könnte auf relativ unbestimmte Zeit in etwa die Wachstumsquote sein. Gerade in den Schwellenländern und China, in denen bis vor Kurzem noch traditionelle, lokal hergestellte Süssigkeiten den Markt bestimmten, wird Schokolade zum Zeichen, zum westlichen Lebensstandard aufgeschlossen zu haben. Analysten von Euromonitor International beziffern den Absatzzugewinn von Kakaoprodukten in den asiatischen und pazifischen Regionen zwischen 2008 und 2013 mit jährlich 5 %.

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