Posts Tagged ‘Bildung’

Caritas Schweiz: Bildung gegen Armut

21.09.2016 |  Von  |  Gesellschaft, News  | 

Mit Bildung Armut bekämpfen? Die Berufsbildung rückt mit der Botschaft des Bundesrates zur internationalen Zusammenarbeit wieder in den Mittelpunkt der Entwicklungspolitik der Schweiz. Sie ist auch Thema der kürzlich erschienen zweiten Ausgabe des „Almanach Entwicklungspolitik“ von Caritas Schweiz. Die Caritas unterzieht die Berufsbildung einer Prüfung hinsichtlich ihrer Potenziale und Grenzen als Mittel der Armutsbekämpfung.

Bereits jetzt ist die Jugendarbeitslosenquote weltweit etwa doppelt so hoch wie die der übrigen Erwerbsbevölkerung. In Nordafrika und im Nahen Osten liegt sie bei 30 Prozent. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung in den armen und ärmsten Regionen der Welt immer noch: Diese jungen Menschen brauchen Ausbildung, Arbeit und Perspektiven.

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FernUni Schweiz – 1500er Marke geknackt

03.09.2016 |  Von  |  News  | 

Die FernUni Schweiz startet im Herbstsemester 2016 erstmals mit mehr als 1500 Studenten. Die 1500ste und 1501ste Studentin wurden bei den Einführungsveranstaltungen in Martinach und Pfäffikon SZ besonders geehrt.

Universitäre Studien Schweiz (FernUni Schweiz) verzeichnet in den letzten Jahren kontinuierlich steigende Studienzahlen. Darin kommt der Trend zu lebenslangem Lernen zum Ausdruck: immer mehr Menschen möchten parallel zu ihrem Familienleben, ihrer Arbeit oder Sportkarriere ein Studium absolvieren. In diesem Jahr wurde dabei erstmals die 1500er Marke geknackt.

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Einsatz für Mädchenbildung: ugandische Pädagogin mit Prix Caritas ausgezeichnet

20.06.2016 |  Von  |  Gesellschaft  | 

Die ugandische Pädagogin und Schulleiterin Alice Achan wurde mit dem Prix Caritas 2016 in Luzern die geehrt. Der Präsident der Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes, Andrea Broggini, würdigte das Engagement der Preisträgerin. Diese setzt sich seit mehr als fünfzehn Jahren für die Ausbildung von Mädchen und Teenager-Müttern ein.

Alice Achan stammt aus dem Norden von Uganda. Diese Region war während langen Jahren Schauplatz eines Krieges zwischen der ugandischen Armee und der fundamentalistischen Lord’s Resistance Army („Widerstandsarmee des Herrn“, 1991-2006). Zu den ersten Opfern dieser paramilitärischen Bewegung gehörten die Kinder: Sie wurden als Kindersoldaten zwangsrekrutiert. Zusätzlich missbrauchten die Armeekommandanten zahlreiche Mädchen als Sexsklavinnen.

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Kleinere Klassen oder zusätzliche Lehrer? Das Volk soll entscheiden

11.11.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Grösse der Schulklassen ist in Zürich seit zehn Jahren ein heiss diskutiertes Thema. Die Finanznot von 2004 brachte damals den Stein ins Rollen und die Zürcherinnen und Zürcher dazu, einem Sparprogramm zuzustimmen, welches die Klassengrösse um durchschnittlich 1,5 Schüler anheben sollte.

Am 30. November soll das Zürcher Stimmvolk nun erneut an die Urne, um über die Einführung einer neuen Maximalgrösse der Schulklassen abzustimmen. Alternativ können sich die Zürcherinnen und Zürcher aber auch für eine finanziell günstigere Alternative entscheiden, die Lehrpersonen mit übergrossen Schulklassen entlasten soll.

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Ausländerquote an Schweizer Universitäten – ein heikles Thema

08.11.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Die Hochschulrektoren der Schweizer Universitäten halten nichts von der Ecopop-Initiative. Sie warnen vor den “verheerenden Folgen” und greifen damit zum ersten Mal in der Geschichte des Schweizer Schulwesens aktiv in einen Abstimmungskampf ein. Vor allem die ETH befürchtet, vom europäischen Wettbewerb ausgeschlossen zu werden, da durch die Initiative viel weniger Studenten, Doktoranden und Professoren aus dem Ausland an die Hochschule kommen würden.

So willkommen wie früher scheinen die ausländischen Studenten an der ETH aber auch nicht mehr zu sein. Die Präsidenten der ETH Lausanne und Zürich möchten ihre Zahl in Zukunft begrenzen können. Die Studentenschaft sei in den letzten zehn Jahren zu stark angestiegen und das Interesse ausländischer Studenten wäre auch nach Annahme der Masseneinwanderungsinitiative weiterhin hoch. Ein weiteres Wachstum würde auf Dauer die Qualität des Unterrichts gefährden.

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Nachhilfeunterricht für künftige Gymnasiasten

01.10.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Die Zulassung zum Gymnasium ist ein heikles Thema der Zürcher Bildungspolitik, bei dem sich die Gemüter schnell erhitzen. Selbst kleinste Änderungen am System führen schnell zu heftigem Widerstand und ausladenden Diskussionen, wie beispielsweise der aktuelle Streit um den Lehrplan 21 zeigt.

So kommt es, dass auch ein harmlos erscheinendes Angebot der Kantonsschule Zürich Nord (KZN) für viel Wirbel sorgt: Sekundarschülern, die bereits die gymnasiale Aufnahmeprüfung abgelegt und bestanden haben, werden dort freiwillige Vorbereitungsübungen im Fach Mathematik angeboten. Nach Ansicht von Moritz Spillmann (SP), Andreas Erdin (GLP) und Res Marti (GP) setzt dieses Vorgehen allerdings die Schüler unnötigerweise unter Druck und wirft zudem einige Fragen auf.

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Frühere Einschulung bald in der gesamten Schweiz?

19.09.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Wieder einmal die Bildung: Vor etwa acht Jahren stimmte die Schweiz über das Harmonisierungs-Konkordat ab. Inzwischen zählen 15 Kantone zu einem Bereich, in denen Kinder bereits mit vier Jahren eingeschult werden – aber kann das gut gehen?

Getreu dem Motto “Lasst Kinder auch mal Kinder sein” gibt es nämlich Stimmen, welche den pädagogischen Zweck des Kindergartenzwangs und des früheren Einschulungsalters nicht erkennen.

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Schulbildung – wer ist zuständig?

27.08.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Die Fragestellung aus der Überschrift sollte sich eigentlich von selbst beantworten. Für die Schulbildung müsste die Schule zuständig sein. Allerdings mutieren immer mehr Mütter und auch Väter besonders aus der Mittelschicht zu Freizeit-Nachhilfelehrern.

Wie sich die Bildungschancen in den unterschiedlichen Schichten mangels einer gerechten und vorurteilsfreien Bildungspolitik umverteilen, beschreibt dieser Beitrag. Auf eine vollständige Bewertung der Ergebnisse der Überlegungen wird bewusst verzichtet.

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Gerangel um Bewerber für ICT-Ausbildung

18.08.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Oftmals wird von einem Mangel an Lehrlingen in der Schweizer Wirtschaft gesprochen. Das mag viele Branchen betreffen, im Bereich Informatik und Kommunikationstechnik trifft das so nicht zu. Hier sind derzeit mehr Lehrstellen als Bewerber vorhanden, was zu einem regelrechten Gerangel um die besten Bewerber führt.

Die zukünftigen Lehrlinge im ICT-Bereich freut das. Die können nämlich oftmals unter mehreren Lehrstellen wählen und sich hier die Rosinen herauspicken. Allerdings scheint das nur ein momentaner Zustand zu sein. Besonders der Mangel an Frauen in ICT-Berufen und der künftig verstärkte Bedarf an Informatik- und Mediamatik-Spezialisten können den derzeitigen Zustand schnell umkehren.

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Einmal Sozialhilfe und nie wieder raus? Warum es schwerfällt, aus der Sozialhilfe-Spirale auszubrechen

23.07.2014 |  Von  |  Gesellschaft  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Immer mehr Kinder und Jugendliche in der Schweiz leben in Familien, die auf Sozialhilfe angewiesen sind. Das Leben am Existenzminimum prägt die Kindheit oftmals genauso wie die Chancen für die Zukunft. Oftmals erscheint der Weg aus der Sozialhilfe erschwert, wenn nicht gar gänzlich unmöglich.

Warum es gerade für Kinder und Jugendliche schwer ist, aus dem Leben in der Armut auszubrechen, versucht dieser Beitrag zu erfassen. Dabei muss Armut immer relativ zum Gesamtgefüge einer Gesellschaft betrachtet werden. Was hier als Armut beschrieben wird, könnte in manch anderem Land fast schon als Reichtum verstanden werden. Gemessen am Durchschnitt der berufstätigen Bevölkerung sind Sozialhilfeempfänger in der Schweiz mit Recht als arm einzustufen.

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