Posts Tagged ‘Landwirtschaft’

Landwirtschaft und Veterinäre kämpfen gegen Antibiotikaresistenzen

19.11.2016 |  Von  |  Gesundheit, Konsum, Tierwelt  | 

Der Bundesrat hat vor einem Jahr die nationale Strategie zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen verabschiedet.

Diese Problematik wird von der Landwirtschaft und der Tierärzteschaft sehr ernst genommen und mit einer Vielfalt von Massnahmen angegangen. Auch die Humanmedizin muss sich stärker engagieren, da Resistenzen keine Grenzen kennen.

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Landwirtschaftliche Einkommen auf dem Tiefststand

22.09.2016 |  Von  |  News  | 

Die neue Datenerhebungsmethode des Berichts zur wirtschaftlichen Entwicklung der Schweizer Landwirtschaft 2015 von Agroscope brachte es ans Licht: Die landwirtschaftlichen Einkommen sind noch niedriger als befürchtet. Das bestätigte den Verdacht, den der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband schon vor einiger Zeit geäussert hatte.

Letzten Donnerstag stellte Agroscope in Tänikon die neuesten Schätzungen des landwirtschaftlichen Einkommens 2015 vor. Es ist gegenüber dem Vorjahr um 6,1 % gesunken, was einem durchschnittlichen Einkommen pro Betrieb von Fr. 61.400.- oder Fr. 44.600.- pro familieneigener Arbeitskraft gleichkommt.

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Schweizer Bauernverband gegen BAFU-Publikation

19.09.2016 |  Von  |  News  | 

Der Schweizer Bauernverband (SBV) übt scharfe Kritik an einer Publikation des Bundesamtes für Umwelt (BAFU). In der jüngsten Ausgabe des Magazins „Umwelt“ war das Thema Landwirtschaft und Ernährung Schwerpunkt.

Der SBV hatte dem Themen-Vorhaben im Vorfeld durchaus aufgeschlossen gegenüber gestanden und sah darin einen neuen Ansatz des BAFU. Daher war auch Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert worden – in der Erwartung eines konstruktiven und  wissenschaftlichen Ansatzes. Das Ergebnis entspricht allerdings nicht den Erwartungen. Im Einzelnen stellt der SBV zu der Publikation fest:

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Verschnaufpause für die Landwirtschaft

18.09.2016 |  Von  |  News  | 

Schlechte Zeiten für die Landwirtschaft – selbst Innovationskraft und hohes Engagement sind keine Mittel gegen die niedrigen Einkommen in diesem Sektor. Schuld daran haben die Preise auf dem Markt.

Um 6,1 Prozent auf 61.400 Franken sanken die Einkommen 2015 gegenüber 2014, wie die Eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope unlängst mitteilte. Da begrüsste der Bauernverband die Entscheidung des Nationalrats, den Zahlungsrahmen 2018-21 für die Landwirtschaft nicht zu kürzen.

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Bekommen Hühner im Winter kalte Füsse? Sonderschau gibt Antwort

09.10.2015 |  Von  |  News  | 

Die neue Sonderschau „Tierwohl, jawohl!“ der Schweizer Landwirtschaft geht auf oft gestellte Fragen rund um einheimische Nutztiere und ihre Haltung ein. Zum ersten Mal ist die Schau an der heute eröffneten OLMA in St. Gallen zu sehen. Anschliessend tourt sie ein Jahr lang von Messe zu Messe durch die ganze Schweiz.

Weil Tiere den Schweizerinnen und Schweizern wichtig sind, gibt es auch zahlreiche Fragen zur Nutztierhaltung.

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Land Grabbing – Das globale Land-Geschäft nimmt zu

04.12.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass Investoren aus Ländern der Ersten Welt, aber verstärkt auch aus Schwellenländern grosse Landwirtschaftsflächen in Entwicklungsländern kaufen oder pachten. Diese Form der Landnahme wird als Land Grabbing bezeichnet. Vor allem in Afrika und in Zentralasien kaufen ausländische Investoren immer mehr Land auf, was in den betroffenen Ländern zunehmend als Bedrohung empfunden wird.

Der Bedarf an produktiven landwirtschaftlichen Nutzflächen ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und wird angesichts einer zunehmenden Weltbevölkerung und eines vermehrten Ressourcenverbrauchs durch die Übernahme westlicher Ernährungsgewohnheiten weiter steigen. Zugleich geht aufgrund von Umweltverschmutzungen, Überbauungen, Erosionen und Desertifikation jährlich wertvolles Agrarland verloren. Die Folge davon sind weltweit steigende Bodenpreise.

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Heimat auf den Tisch bringen – mit regionaler Ware von Schweizer Bauern

02.12.2014 |  Von  |  Konsum  | 

In unserer Nahrung befinden sich ungesunde Inhaltsstoffe, es gibt vergammelte Ware und bedenkliche Verpackungen – so lesen wir es in den Schlagzeilen der Zeitungen und das verunsichert uns als Verbraucher. Wir würden gerne gesundheits- und umweltbewusst leben, aber immer wieder kommt etwas dazwischen. Kochen ist für uns längst kein Hobby mehr, sondern lästige Pflicht.

Warum aber in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt? „Regional“ ist im Moment noch angesagter als „bio“. Deshalb sollten wir unsere Lebensmittel bei den Menschen kaufen, die sie produzieren: Bauern in der Schweiz.

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Auch beim Fleischeinkauf daran denken: Qualität zahlt sich aus!

26.11.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

Weltweit hat der Fleischkonsum zugenommen, denn immer mehr Menschen wollen nicht nur häufiger Fleisch essen, sondern auch grössere Portionen auf den Tischen haben. Gleichzeitig soll das Fleisch aber wenig kosten. Diese Haltung führte zu einer nicht mehr hinnehmbaren Massentierhaltung. 

Viele Skandale sorgten für einen Aufschrei der Menge und entsprechende Nachrichten und Bilder aus den Ställen, die Tiere eng zusammengepfercht zeigen, sowie der nachweisbare Einsatz von Antibiotika und Dioxinen führten inzwischen dazu, dass viele Verbraucher die Dinge hinterfragen. Das hat zur Folge, dass Themen wie ökologische Landwirtschaft und BIO-Fleischprodukte mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erlangen.

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Schweizer Forscher entdecken neues Antibiotikum aus Pferdemist

17.11.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

Pilze sind eine wahre Wunderwaffe der Medizin und können häufig hochwirksame Medikamente liefern. Zwei Schweizer Forschergruppen ist es jetzt gelungen, weitere Durchbrüche auf diesem Gebiet zu erzielen.

Auf den Hinterlassenschaften von Pferden entdeckten Forscher der ETH Zürich ein mögliches neues Antibiotikum. Dieses findet sich allerdings nicht im Pferdemist selbst, sondern in einem Pilz, der darauf gedeiht – dem Struppigen Mist-Tintling. Aus diesem Pilz extrahierten die Forscher einen bisher unbekannten Wirkstoff mit dem Namen Copsin. Dieser Stoff hat die gleiche Bakterien vernichtende Wirkung wie Antibiotika.

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Alle Jahr wieder: Im Herbst brauchen geschwächte Igel unsere Unterstützung!

06.11.2014 |  Von  |  Natur  | 

In diesen Tagen kann man auf einem Spaziergang durch Feld, Wald und Wiese die kleinen Bewohner beobachten, die emsig für die Wintertage vorsorgen. Eichhörnchen, Vögel und Nagetiere haben mächtig viel zu tun. Und wie immer im Herbst, braucht ein stacheliger kleiner Kerl unsere Unterstützung: Winterhilfe für die Igel ist gefragt … jedoch nur für jene, die bereits geschwächt sind und sichtbar Hilfe benötigen. Rollt ein Igel sich, wenn Sie ihn leicht berühren, nicht zusammen, dann kümmern Sie sich bitte um ihn! Was Sie tun sollten, erfahren Sie weiter unten in diesem Text.

Im Grunde genommen ist der Igel ein Überlebenskünstler. Er wurde nach der letzten Eiszeit bei uns heimisch und noch Mitte des letzten Jahrhunderts fühlte er sich überall im Mittelland wohl. Die Industrialisierung der Landwirtschaft verdrängte ihn aber immer mehr aus seinem bisherigen Lebensraum. Näher an Dörfer und Städte gezogen, hat der Igel es auch hier zunehmend nicht mehr leicht. Er sucht nach ursprünglicher Natur und findet Gärten, in denen fleissig Dünger versprüht wurde und lärmende Geräte die Arbeit übernehmen.

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