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Posts Tagged ‘Mensch’

Der Mensch in seiner Arbeit ‒ eine »Menschine«?

16.12.2014 |  Von  |  Beitrag

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Plötzlich war er da, der neue Begriff: »Menschine«. Was fällt Ihnen spontan hierzu ein? Fällt Ihnen spontan etwas ein? ‒ Vielleicht: typisch Neusprech, Ökonomen-Slang oder so in der Richtung… »Menschine«, da stecken die Worte »Mensch« und »Maschine« drin.

»Menschine«, was ist der Zusammenhang, der hier auf den Begriff gebracht worden ist? ‒ »Menschine« drückt aus, was eine wachsende Anzahl von Menschen heute im Arbeitsleben fühlt, ohne bislang einen Wort dafür gehabt zu haben: Irgendwie nicht mehr selbstbestimmter Mensch sein zu können, sondern eine Mischung aus Mensch und Maschine; ein Werkzeug zur Erfüllung fremder Ziele; ein Rädchen in einem ferngesteuertes Räderwerk, das einfach nur zu funktionieren hat, und wenn es nicht mehr funktioniert ganz einfach ausgewechselt wird. ‒ Eine »Menschine« eben!

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An Zürichs Universitäten soll an Affenhirnen geforscht werden

15.10.2014 |  Von  |  Beitrag

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Während ETH und Uni Zürich öffentlichkeitswirksam in den Fokus der Denkmalpflege geraten, weil das Universitätsgelände erweitert werden soll und dafür denkmalgeschützte Gebäude weichen müssten, wird still und leise an einer anderen Stelle versucht, bestehende Gesetze interessenorientiert auszulegen. Das Tierschutzgesetz ist eines davon.

Tierversuche zu Forschungszwecken sind umstritten, werden von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt, sind jedoch manchmal notwendig, zum Beispiel um Heilmittel oder Impfstoffe für seltene Krankheiten zu finden und zu patentieren. Hierfür sind umfangreiche Genehmigungsverfahren erforderlich. Ist die Genehmigung einmal erteilt, dann darf an den Tieren nur unter strengsten tierschutzrechtlichen, hygienischen und ethischen Auflagen geforscht werden, was die Arbeit der Wissenschaftler auch nicht erleichtert.

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Nur 25 Wölfe leben in der Schweiz

05.09.2014 |  Von  |  Beitrag

Mythen und Legenden umgeben den Isegrimm; Rotkäppchen wurde von ihm verführt, Romulus und Remus wurden von eine Wolfsfähe gesäugt. Doch der böse Wolf ist wieder in aller Munde, seitdem er seinen Pfotenabdruck verstärkt in den Schweizer Wäldern hinterlässt und die Kleinbauern um ihr Vieh fürchten. Das Pro und Kontra sollte intelligent hinterfragt werden, denn Aufklärung schützt vor Fehlinterpretationen.

In der NZZ informiert aktuell der Agrarhistoriker und Wissenschaftler Jon Mathieu über das Phänomen Wolf und versucht die Bevölkerung für das scheue Raubtier zu sensibilisieren. Die Gefahr ist nicht der Wolf, sondern die unbegründete Angst vor ihm bereitet uns Stress. Jahrhundertlang streiften Wölfe durch die Wälder Westeuropas, wurden von den Menschen zwar kaum bemerkt, aber systematisch verfolgt. Die Industrialisierung, Zersiedelung und Bejagung verdrängte den Wolf in der Schweiz vollständig. Jetzt kommt er langsam zurück.

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Klimawandel kommt in der Schweiz an

18.04.2014 |  Von  |  Beitrag

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Über den Klimawandel und seine Ursachen lässt sich trefflich streiten und noch besser spekulieren. Ob dafür in erster Linie wir Menschen selbst verantwortlich sind oder ob hier der Wechsel zwischen kalten und wärmeren Jahrtausenden den Kern der Sache trifft, ist zunächst egal. Fest steht jedoch, dass sich das Erdklima derzeit überproportional erwärmt. Auch die Schweiz ist davon natürlich betroffen. Der letzte Winter hat es vielerorts gezeigt: In der Schweiz wird es wärmer.

Die Natur beobachten

Wer mit offenen Augen durch die Schweizer Landschaften streift, wird es schon bemerkt haben. Im Mittelland gibt es mehr Wein, in den Bergen schmelzen die Gletscher ab und insgesamt dauert die Vegetationsperiode überall in der Schweiz länger. Schön, meinen die einen, schlecht, sagen die anderen. Man mag die sichtbaren Veränderungen in der Natur sehen, wie man will; die Tatsache, dass hier umfassende Veränderungen vor sich gehen, liegt auf der Hand.

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