Posts Tagged ‘Naturschutz’

Naturschutz im Smaragdgebiet Oberaargau: Modellprojekt erfolgreich abgeschlossen

24.02.2015 |  Von  |  Natur  | 

Der Schutz seltener, wildlebender Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume ist das Ziel des europäischen Smaragdnetzwerks. Das grösste Schweizer Smaragdgebiet liegt im Oberaargau. Mit grossem Erfolg wurde das erste mehrjährige Projekt jetzt abgeschlossen, die eingeleiteten Massnahmen sollen weiterlaufen.

Viele Tiere führen kein sesshaftes Leben, sie legen wie Nomaden teilweise beachtliche Strecken zurück. Dabei kümmern sie sich naturgemäss nicht um Landesgrenzen. Aus diesem Grund soll eine Kooperation der Länder die biologische Vielfalt auf gesamteuropäischer Ebene erhalten und fördern. Das europäische Schutzprogramm ist in zwei Netzwerke unterteilt: Mitgliedsstaaten der EU gehören „Natura 2000“ an, Nichtmitglieder wie die Schweiz dem Smaragdnetzwerk.

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Heimat- und Naturschutzprojekte durch Schokolade fördern

01.12.2014 |  Von  |  Konsum  | 

Eine geschützte Marke und seit 1946 ein Begriff: der Schoggitaler, der 28 Gramm schwer und durchschnittlich 8 cm gross ist. Mit goldfarbener Alufolie umwickelt, wird er jedes Jahr von Schulkindern in die Welt getragen. Heimat- und Naturschutzprojekte profitieren vom Erlös.

Jedes Jahr kommt das Geld einem anderen Projekt zugute. Der erste Schoggitaler brachte Geld für das Projekt Silsersee ein, dessen Wasser genutzt werden sollte, um ein Kraftwerk in Bergell betreiben zu können. Ernst Lauer, der damalige Geschäftsführer des Schweizer Bauernverbandes, hatte die Idee, Schokolade für den guten Zweck zu verkaufen. Schokolade war bis Mai 1946 rationiert und galt deshalb als etwas Besonderes. Daher war der Verkauf der ersten Schoggitaler, in dessen Alufolie ein Bild des Silsersees geprägt war, ein wahnsinniger Erfolg. Die Aktion wurde praktisch von allen Medien beworben und ist noch heute jedem Schweizer ein Begriff.

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Biber helfen bei der Revitalisierung Schweizer Bäche und Flüsse

10.11.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Biber besitzen die einzigartige Fähigkeit, ihren Lebensraum nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten: Sie legen Dämme an, um die Fliessgeschwindigkeit zu reduzieren und den Wasserstand konstant zu halten, errichten Wohnhöhlen und vernetzen sie mit Gängen und Fluchtwegen. Seit 2011 läuft ein Projekt des Schweizer Bundesamtes für Umweltschutz, um begradigte Gewässer wieder naturnah zu gestalten. Dabei wirkt der Biber sozusagen als „freier Mitarbeiter“ mit.

Das Material für ihre emsige Bautätigkeit besorgen sich die Tiere aus der umliegenden Landschaft, die sie dabei ebenfalls umformen. So entstehen Lücken in dichtem Unterholz, Lichtungen in Waldgebieten, Sümpfe und Teiche, die es sonst nicht gäbe. Kein anderes Tier kann eine Landschaft so massiv verändern wie der Biber.

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