Posts Tagged ‘OECD’

Altersarbeitslosigkeit ist auch in der Schweiz ein Thema

09.07.2015 |  Von  |  News  | 

Masseneinwanderungsinitiative, demografischer Wandel und der „Kampf um die Talente“ – auf den ersten Blick scheint es, als ob in Schweizer Unternehmen jede Hand gebraucht wird. Trotzdem ist Altersarbeitslosigkeit auch in der Schweiz ein Thema.

Im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern erscheint der Arbeitsmarkt der Schweiz gut aufgestellt. Die offizielle Arbeitslosenquote der Eidgenossenschaft lag im Mai 2015 bei 3,2 %. Auch auf Basis der Berechnungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) stand die Schweiz im ersten Quartal 2015 mit einer Arbeitslosenquote von 4,4 % ausgezeichnet da. Aus volkswirtschaftlicher Sicht werden diese Zahlen als Vollbeschäftigung gewertet.

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Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft – in der Schweiz ohne grosse Relevanz

18.06.2015 |  Von  |  News  | 

Zur Schattenwirtschaft zählen illegale Erwerbstätigkeit ebenso wie explizit kriminelle Aktivitäten wie Drogenhandel oder Schmuggel. Der Anteil solcher Bereiche am gesamten Wirtschaftsleben lässt sich naturgemäss schlecht schätzen. Sicher ist jedoch, dass die Schweiz auch in dieser Hinsicht unter den OECD-Staaten ein Musterschüler ist.

Im vergangenen Jahr machte die Schattenwirtschaft in der Schweiz etwa 7 % der Wirtschaftsleistung aus – mit sinkender Tendenz. Der Linzer Ökonom Friedrich Schneider geht davon aus, dass dieser Wert im Laufe dieses Jahres auf 6,5 % fallen wird. Allerdings verbergen sich hinter diesem Wert trotzdem Milliardensummen. Basierend auf der Nachfrage nach Bargeld kommt Schneider auf Umsätze von schätzungsweise 30,7 Milliarden Franken, an denen unter anderem die Sozialkassen und der Fiskus nichts verdienen. Die Bundes- und Kantonsbehörden nehmen aus diesem Grund künftig Schwarzarbeiter stärker ins Visier.

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G20-Staatengruppe macht mobil: Neue Anreize für die Weltwirtschaft

30.09.2014 |  Von  |  Weltgeschehen  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die stotternde Weltkonjunktur benötigt frische Impulse und einen kräftigen Schub. Die grossen Industrie- und auch Schwellenländer haben sich darauf verständigt, dass sowohl umfassende Strukturreformen als auch umfangreiche Investitionen im privatwirtschaftlichen Rahmen zwingend notwendig sind, um den Wirtschafts- bzw. Konjunkturmotor wieder zur vollen Leistungskraft zu verhelfen. Dabei steht auch eine Optimierung der Kommunikations- und Verkehrsnetze auf der Agenda.

Auf dieses Massnahmenpaket haben sich die Notenbankchefs und Finanzminister der G20-Staatengruppe im australischen Cairns geeinigt. Zudem sollen konkrete Schritte eingeleitet werden, um die Steuerflucht der grossen und multinational agierenden Konzerne entscheidend einzudämmen. Viele der hier getroffenen Entscheidungen und Massnahmen sollen schon beim nächsten G20-Gipfeltreffen, das im November stattfinden wird, auf den Prüfstand.

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Internationaler Kampf gegen die Steuerflucht

22.09.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Mehr als 1,2 Billionen Franken an Steuereinnahmen gehen allein in europäischen Staaten der Allgemeinheit durch die Lappen – und das jährlich. Konzerne verschieben ihre Gewinne zwischen mehreren Ländern so lange hin und her, bis sie schliesslich kaum mehr Steuern zahlen müssen. Diesen Tricksereien soll jetzt ein Ende gemacht werden.

Die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), bei der auch die Schweiz Mitglied ist, hat nun einen Aktionsplan gegen diese Auswüchse vorgestellt. Bis Ende 2015 sollen weitere Massnahmen folgen. Das grosse Ziel ist es, dass internationale Unternehmen dort angemessene Steuern zahlen, wo sie ihre Geschäfte machen. Im Rahmen des G20-Finanzminister-Treffens in Cairns an der australischen Ostküste werden die OECD-Vorschläge verabschiedet.

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Wird Bayern bald neuer Schweizer Kanton?

13.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Gerade als sich die tatsächlichen Grenzen zwischen der Schweiz und dem Rest der Welt wieder zu verdichten scheinen, werden sie auf quasi a-politischer Seite aufgelöst. Ein soeben durchgeführter Regionenvergleich der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) zeigt anhand einer Reihe Faktoren deutlich: In vieler Hinsicht würden die südlichen Bundesländer Deutschlands, Bayern und Baden-Württemberg, viel eher der Schweiz zurechenbar sein als der BRD.

Denn die dortigen Lebensverhältnisse unterscheiden sich kaum vom Schweizer Durchschnitt, umso mehr jedoch von anderen Deutschen Bundesländern vor allem im Osten der Republik, etwa Mecklenburg-Vorpommern. Zwar garantiert das deutsche Grundgesetz in der Theorie allen deutschen Bundesbürgern vergleichbare Lebensumstände. In der Realität aber ist der Anschluss der ehemaligen DDR-Länder noch lange nicht vollbracht. So sind Bayern und Baden-Württemberg nicht nur wohlhabender und wirtschaftlich wesentlich stabiler, sondern auch ungleich sicherer als etwa die neuen Bundesländer oder die Küstengebiete Norddeutschlands – und in ihren diesbezüglichen statistischen Daten wie etwa einer Erwerbslosenquote von nur 3,2 % oder dem hohen Durchschnittseinkommen absolut mit den Schweizer Kantonen vergleichbar. Gleiches gilt auch für Sterblichkeit und Kriminalitätsraten.

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Lehrplan 21: Garant modernen Unterrichts oder hohlphrasiges Kontrollinstrument?

04.10.2013 |  Von  |  News  | 

“Inhaltsleerer Unterricht”, “Phrasendrescherei”, “Kontrollinstrument für Lehrer”: Der “Lehrplan 21” steht stark unter Beschuss.

Mit dem Ziel der Harmonisierung der Lerninhalte zwischen den Kantonen ist das Projekt 2006 gestartet. Seit diesen Sommer liegt der Entwurf zur Konsultation vor, und seitdem reissen die kritischen Stimmen nicht ab. Was ist wirklich dran an den teils massiven Vorwürfen? Krempelt der Lehrplan 21 wirklich die gesamte Schweizer Schulkultur um?

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