Posts Tagged ‘Öffentlicher Verkehr’

ÖV-Tariferhöhung – ein Abend-GA und mehr Rabatt-Billette

25.08.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Die geplante Erhöhung aller Tarife im öffentlichen Verkehr der Schweiz hat für viele Diskussionen gesorgt. Durch Verhandlungen mit dem Branchenverband öffentlicher Verkehr (VöV) ist es Preisüberwacher Stefan Meierhans jetzt aber gelungen, die Verteuerungen vorläufig abzumildern.

Im Mai dieses Jahres hatte der VöV angekündigt, dass ab Dezember die Preise aller Fahrausweise und Abonnements um 2,9 % steigen würden. Grund dafür ist laut dem Branchenverband, dass das Passagieraufkommen im Regionalverkehr und der Kostenersatz durch die öffentliche Hand nicht im gleichen Masse steigen würden wie die zusätzlichen Kosten, die durch die Beschaffung von Rollmaterial wie Bussen und Bahnen sowie den Ausbau des Angebotes entstünden.

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Schweizer Jugend ohne Geldsorgen

07.07.2014 |  Von  |  Gesellschaft  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Folgt man der jüngsten repräsentativen Studie der Jacobs Foundation, dann haben die Jugendlichen in der Schweiz in der überwiegenden Mehrheit keine Probleme mit Geld. Während für die jungen Leute im Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein manche Dinge zu teuer sind, sparen die meisten dennoch mit sicher angelegten Zielen. Auffällig ist, dass die meisten Jugendlichen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, gern auf materielle Dinge verzichten, wenn sie im Gegenzug immateriellen Nutzen für sich befördern können.

Befragt wurden in der dritten “Juvenir”-Studie der Jacobs Foundation insgesamt 1020 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 21 Jahren. Die Geschlechterverteilung war ausgewogen, der Altersschnitt konzentrierte sich auf Teilnehmer zwischen 19 und 21 Jahren. Der Grossteil der befragten Jugendlichen lebt in der Deutschschweiz, die Westschweiz war mit etwa einem Drittel vertreten, im Tessin wurden etwas mehr als 100 Jugendliche befragt.

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Zweifelhafte Ideen gegen den Stau auf Schweizer Strassen

13.06.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Mit durchweg zweifelhaften bis lächerlichen Massnahmen wollen Verkehrspolitiker dem zunehmenden Staus auf den Schweizer Strassen entgegentreten. Während hier von Tempo 30, 40 und 70 je nach Strassentyp die Rede ist, fängt die Autolobby an zu toben.

Wenn das Auto zunehmend zur Gehhilfe verkommt, weil sich die Verkehrspolitik nicht für wirklich staumindernde Massnahmen entscheiden kann, droht dem Individualverkehr in der Schweiz der Kollaps. In Zeiten, in denen Geschwindigkeit in vielen Bereichen zwingend notwendig für einen aufstrebenden Wirtschaftsstandort ist, kann ein allgemeines drastisches Tempolimit nur die schlechteste Lösung sein.

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Öffentlicher Verkehr gibt an Privatlenker ab

14.05.2014 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Bereits zum zweiten Mal in Folge nach 2012 nahm der Individualverkehr auf den Schweizer Strassen jetzt auch in der Bilanz des Jahres 2013 deutlicher zu als die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs (ÖV). Damit wird aus einem Trend ein Problem vor allem für den ÖV, für die Umwelt und für das Fortkommen auf der Strasse.

Es stellen sich Fragen, deren Beantwortung anhand der offiziellen Verlautbarungen genauso schwierig wird wie eine objektive Sichtweise auf die eigentlichen Probleme des Öffentlichen Verkehrs. Trotzdem wage ich mich hier an Antworten, die das Problem vielleicht etwas klarer erscheinen lassen.

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