Posts Tagged ‘Patienten’

Gesundheitspolizei – für manche Schweizer Krankenkasse keine Fantasie mehr

08.05.2015 |  Von  |  Gesundheit, Konsum  | 

Die Kosten im Schweizer Gesundheitswesen sind wie überall auf der Welt in den letzten Jahrzehnten angestiegen und stellen manche Patienten vor finanzielle Probleme.

Da Not oftmals erfinderisch macht und der Geldbeutel so gut es geht geschont werden soll, sind Betrugsfälle im schweizerischen Krankenversicherungssystem leider keine Ausnahme mehr.

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Kostenexplosion bei Arzneimitteln – die Schweizer greifen häufiger zur Pille

09.12.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Berichten zufolge greifen die Schweizer immer häufiger zu Medikamenten, es werden Jahr für Jahr mehr Pillen geschluckt. Das jedenfalls bringen jüngste Forschungen zutage, welche die grösste Krankenversicherung der Schweiz, das Unternehmen Helsana aus Dübendorf im Kanton Zürich, das Institut für Pharmazeutische Medizin der Uni Basel sowie das Unispital Basel gemeinsam durchführten. Auf mehr als 200 Seiten wird genau analysiert, in welcher Menge, zu welchen Preisen sowie gegen welche Beschwerden Medikamente in der Schweiz konsumiert werden.

Bei der Konsummenge liegt wie zu erwarten das Schmerzmittel deutlich in Führung. Mit rund acht Millionen Bezugseinheiten sind die Schmerzkiller die Nummer eins unter den Kostenverursachern im Schweizer Gesundheitswesen. Rund 220 Millionen Franken werden im Jahr über die Kassenabrechnungen für Mittel zur Schmerzlinderung fällig, deren Preis in den letzten acht Jahren radikal gesunken ist und teilweise auf dem Preislevel einer Tasse Kaffee liegt. An zweiter Stelle rangieren, sicher eher unerwartet, Medikamente gegen diverse psychische Erkrankungen, Angststörungen und Depressionen, die von rund einer Million Schweizern konsumiert werden.

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Preischaos in Zürcher Apotheken

31.10.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]In Zürcher Apotheken herrscht ein Preischaos, bei dem sich kaum noch jemand zurechtfindet. Oft wundern sich Kunden, wenn ein und dasselbe Medikament in der einen Apotheke fast 20 Franken kostet, während es nur wenige hundert Meter weiter in der nächsten Apotheke für knapp 14 Franken erhältlich ist. Besucht man noch weitere Pharmaziegeschäfte, zeigt sich, dass praktisch überall ein anderer Preis verlangt wird.

Besucht man die Apotheken allerdings zwei Wochen später erneut, dann kostet das Medikament in der zuvor teuersten Apotheke plötzlich kaum mehr als in der günstigsten. Das führt dazu, dass in Zürich an jedem beliebigen Tag Preisunterschiede von bis zu 40 % zu verzeichnen sind. Viele Kunden fragen sich da berechtigterweise, wie diese enormen Preisunterschiede zustande kommen.

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Rheuma kann auch junge Menschen treffen

27.10.2014 |  Von  |  Gesundheit  |  1 Kommentar

Oftmals wird Rheuma als Krankheit des Alters angesehen. Doch auch junge Menschen können an dieser Erkrankung des Bewegungs- und Stützapparates leiden. Hierbei entstehen starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an den Händen und anderen Körperteilen. Zudem können Verformungen auftreten.

Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Arten von Rheuma, wie autoimmunbedingten Erkrankungen, degenerativen Fällen und Stoffwechselstörungen. Ein rechtzeitige Diagnose hilft den Betroffenen, daher sollte bei den ersten Beschwerden ein Arztbesuch stattfinden. Starkes oder leichtes Übergewicht, mangelnde Bewegung oder Infektionen gelten als häufige Ursachen.

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Werden die Medikamentenpreise bald erneut gesenkt?

15.09.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

Aktuell plant der Bund, die Medikamentenpreise weiter zu senken. Was für die Verbraucher eine finanzielle Entlastung ist, wird von den Pharmaunternehmen hingegen abgelehnt. Die Vereinigung der Pharmaunternehmen befürchtet sogar negative Auswirkungen für die Patienten, da einige Medikamente bei geringen Preisen nicht mehr erhältlich sein könnten und die Entwicklung neuer Wirkstoffe gefährdet sei.

Die Preise für die meisten Medikamente werden in der Schweiz nicht durch den Markt, sondern vom Staat bestimmt. Dieser versucht, das Preisniveau an das von sechs Vergleichsländern, unter anderem Frankreich und England, anzugleichen. Lagen im Jahre 2006 die Schweizer Medikamentenpreise im Durchschnitt noch rund 35 % über den Preisen der anderen Länder, so betrug der Unterschied 2013 nur noch 5 %. Generika kosten in den Vergleichsländern allerdings rund 46 % weniger als in der Schweiz.

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Unnötige Operationen in Schweizer Spitälern

16.08.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

Beinahe 20 % der Schweizer Spital-Ärzte berichten von unnötigen Operationen in ihren Spitälern. So lautet das Ergebnis einer Umfrage, die vom Internet-Vergleichsdienst Comparis in Auftrag gegeben wurde. Passend zu diesen Aussagen verzeichnet das Bundesamt für Statistik (BfS) einen starken Anstieg bei teureren Eingriffen wie beispielsweise Hüftprothesen-Operationen, deren Zahl zwischen 2003 und 2012 um über 30 % zugenommen hat. Aus medizinischer Sicht wären solche Operationen streng genommen überhaupt nicht notwendig, da es sich bei Arthrose im Grunde um keine lebensbedrohliche Krankheit handelt.

Auch wenn Hüft- oder Knieprothesen keine lebensverlängernden Massnahmen darstellen, so führen sie doch zu einer massiven Verbesserung der Lebensqualität des Patienten. Dies führt nach Aussage vieler Ärzte wiederum dazu, dass die Betroffenen auch insgesamt gesünder bleiben.

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Washabich.de: Medizinstudenten übersetzen Ärzte-Fachchinesisch

24.01.2012 |  Von  |  Gesellschaft, Neue Medien  | 

Oft halten Patienten einen medizinischen Befund in den Händen und verstehen nur Bahnhof. Zwar ist die Diagnose nach dem Besuch beim Arzt schwarz auf weiss zu lesen – nur leider im schönsten medizinischen Fachchinesisch. Ja, und was habe ich nun tatsächlich, fragt sich der Patient verunsichert. Und wie schlimm steht es um mich? Zum Nachfragen blieb leider keine Zeit – oder der Patient hat sich dazu nicht getraut.

Abhilfe verschafft jetzt ein zündendes junges Internet-Projekt: Washabich.de – ein Service für Patienten. Auf dem Portal erklären Medizinstudenten und Ärzte medizinische Befunde in verständlichem Deutsch. Und das kostenlos. Die Initiative trifft offenbar einen Nerv, der Anklang ist enorm.

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