Posts Tagged ‘Persönlichkeitsrecht’

Spricht etwas dagegen, Spy- oder Nanny-Kameras in den eigenen vier Wänden als Baby Care zu verwenden?

26.11.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Bedürfnis der Menschen, den eigenen Lebensraum entschieden zu schützen, wird zunehmend grösser. Der Markt stellt sich darauf ein. Dank der technischen Entwicklung ist es heute möglich, das eigene Zuhause durchgehend zu überwachen und damit– vor von aussen wie innen drohenden Gefahren – abzuschirmen. Da das eigene Schutzbedürfnis im Vordergrund steht, werden rechtliche Vorgaben oft völlig ausgeblendet, denn tatsächlich sind viele dieser Massnahmen illegal. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Einblick in die Thematik und verraten Ihnen, zu welchen Mitteln Sie greifen dürfen und welche Sie tunlichst vermeiden sollten.

Sucht man zum Beispiel bei Amazon nach dem Schlagwort „Sicherheit“, gelangt man als potenzieller Interessent zu einer schier unerschöpflichen Menge an Zubehör. Es liegt jedoch auf der Hand, dass sich unter den Angeboten viele nutzlose Dinge befinden und sogar solche, die in der Schweiz und anderen Ländern verboten sind. So werden beispielsweise – und dies zu erschwinglichen Summen – sogenannte Nanny Cams angeboten; diese sind oft in Stofftieren und anderen Spielzeugen versteckt und zeichnen auf, was in der direkten Umgebung der Kinder passiert. Längst nicht nur ängstliche Eltern möchten gerne wissen, was Ihre lieben Kleinen so treiben – erst recht, wenn die Eltern nicht zu Hause sind und sie ihre Kinder in die Obhut eines Babysitters gegeben haben. Die rechtliche Problematik, die der potenzielle Interessent mit dem Kauf quasi „frei Haus mit erwirbt“, wird indes in der Regel totgeschwiegen.

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Ehrverletzungen im Internet nehmen zu: So können Sie sich wehren

16.07.2014 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft, Neue Medien  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Verleumdungen und Ehrverletzungen im Internet nehmen ständig zu und können unter bestimmten Umständen durchaus zur Computer-Kriminalität gezählt werden. Dabei machen diese rufschädigenden Praktiken nicht halt bei Privaten, die gegen andere Privatpersonen oder Firmen hetzen. Auch Selbstständige, Unternehmer und Firmen unterstellen anderen Firmen online und öffentlich das Schlimmste.

Die Straftaten-Statistik des Bundes zeigt eine deutliche Zunahme von Verurteilungen wegen Ehrverletzung und Verleumdung in den letzten Jahren. Über 2500-mal wurde dieses Vergehen vor Gericht abgeurteilt, auch wenn hierbei nicht ausgewiesen ist, wie viele der Fälle tatsächlich im Internet stattfanden. Onlineexperten können sich eine derart drastische Zunahme allerdings nur durch Online-Fälle erklären.

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