Posts Tagged ‘Privatsphäre’

Ein Roman für die facebook-isierte Gesellschaft: Buchrezension “ZERO”

01.02.2015 |  Von  |  Literatur  | 

Facebooks neuen Nutzungsbedingungen wühlen derzeit Menschen und Medien auf. Noch mehr Datensammeln auch ausserhalb des sozialen Netzwerks, GPS-Ortung und die “Friss oder stirb”-Mentalität des Social Media-Platzhirsches lassen doch viele aufhören.

Wer jetzt beginnt, sein heissbeliebten Online-Tummelplatz mit anderen Augen zu sehen, sollte diesem Empfinden nachgehen. Und dazu müsst ihr – erstmal – keine seitenlangen Nutzungsbedingungen studieren (wiewohl ich das mittelfristig unbedingt empfehle!). Ein Roman tut’s vorerst auch. Packend, realistisch, augenöffnend: So habe ich “ZERO – Sie wissen was du tust” von Marc Elsberg empfunden.

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Private Offenbarungen der Schönen, Mächtigen und Top-Verdiener liegen voll im Trend – mit Kalkül

24.01.2015 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Es heisst, über Geld spricht man nicht – zumindest nicht so laut und nicht zu ausführlich. Bisweilen lässt sich der öffentliche Gehaltsscheck nicht vermeiden, und auch zu viel Geheimnistuerei um die Spitzensaläre der Top-Verdiener schaden dem Ruf. Moderner ist da diese Offenheit, die von Krankheiten über sexuelle Vorlieben bis hin zu einem schöngefärbten Familienleben vieles auf den Präsentierteller legt, was uns bisher verborgen blieb.

Solcher Trend zur Aufgeschlossenheit des Privaten, von Wirtschaftslenkern bis zu Stars und Sternchen funktioniert dabei nicht ganz ohne Kalkül. Es bedeutet, im Gespräch zu bleiben, eine gewisse Öffentlichkeit um sich herum und damit auch Vertrauen zu schaffen, oder Meldungen auszustreuen, die andere Entwicklungen dagegen unwichtig erscheinen lassen.

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Das Blackphone im Dauertest, Teil 1: Wer Privatsphäre will, muss leiden

11.12.2014 |  Von  |  Neue Medien  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Blackphone! Als ich gegen Anfang des Jahres bei t3n.de zum ersten Mal von dem Konzept las, war ich gebannt. Nomen est omen: Wie eine “Black Box” sollte das Smartphone von SGP Technologies für allzu neugierige digitale Spähaugen sein. Passend dazu präsentierten die ersten Bilder einen Erlkönig im edlen Schwarz, gerade so, als wäre das Gerät für den nächsten James Bond-Film gebaut. Also, gleich in den Newsletter eingetragen, um den Verkaufsstart nicht zu verpassen.

Ende Juli war es dann soweit. “Blackphone Available Now” lautete die Betreffzeile. Keine 15 Minuten später hatte ich mein Blackphone geordert. Damit begann für mich eine höchst aufschlussreiche Schnitzeljagd. Sie führte mich an den Ausläufern von TTIP vorbei, durch das Sturmauge amerikanischer Customer Supports, ins Angesicht meiner eigenen Customer-Verhätschelung und schliesslich zu ungeahnten Erfolgserlebnissen.

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Sind die Folgen der digitalen Revolution für die Schweiz positiv oder negativ?

22.11.2014 |  Von  |  Neue Medien  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die neolithische Revolution stand sozusagen ganz am Anfang der Entwicklung. Sie bedeutete die Schwelle vom Nomadentum zur Sesshaftigkeit des Menschen und beinhaltete das Entstehen von „Ackerbau und Viehzucht“ sowie der „Vorratshaltung“ in der Jungsteinzeit.

Während des 18. und 19. Jahrhunderts wurden durch die industrielle Revolution die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse hinsichtlich der Lebensumstände und Arbeitsbedingungen umgestaltet. Dies hatte jedoch auch das Entstehen von Missständen im sozialen Bereich zur Folge. Heute steht die Menschheit nicht nur im wirtschaftlichen Bereich inmitten der digitalen Revolution. Die stete Entwicklung neuer Technologien und das Verwenden digitaler Techniken bringt dabei Positives wie Negatives mit sich. Insbesondere die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zeigen die Janusköpfigkeit der gesellschaftlichen Veränderung durch die digitale Welt deutlich an: Werden einerseits neue Arbeitsplätze und sogar ganze Berufszweige geschaffen, fallen aufgrund der Technik und mit ihr einhergehender Rationalisierung andere Tätigkeitsfelder vollkommen weg.

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Neue Details zur NSA-Spionageaffäre

17.09.2014 |  Von  |  Weltgeschehen  | 

Dass in Zeiten von NSA & Co. gerne “drauflos spioniert” wird, dürfte inzwischen niemanden mehr überraschen. Aus dem umfangreichen Fundus von Edward Snowden sind jetzt noch einige Details zum Umgang mit Yahoo ans Licht gekommen.

Interessant ist dabei die Tatsache, wie rigoros die Regierung der USA – oder zumindest die NSA – auf die Übermittlung von Daten seitens der grossen Internetunternehmen gepocht hatte. Falls sich Yahoo weigerte, mit der NSA zu kooperieren, hätte das beinahe schlimme Folgen gehabt, denn vor etwa sechs Jahren standen dabei exorbitante Strafzahlungen im Raum.

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WhatsApp-AGB: Jeder Nutzer tritt sämtliche Bildrechte ab

30.05.2014 |  Von  |  Gesellschaft, Neue Medien  |  1 Kommentar

Wem gehören deine selbst geschossenen und über WhatsApp verschickten Fotos? Dir? Dachtest du. In Wahrheit hat WhatsApp das Copyright.

Tief in den AGB ist sie versteckt: die Klausel, die sämtliche Bildrechte an WhatsApp abtritt. Wer die AGB akzeptiert, tritt somit sämtliche Bildrechte an das Facebook-Unternehmen ab. Ist dein und mein Konterfei also bald an jeder Litfasssäule zu sehen, ohne dass ich dafür auch nur einen Rappen sehe?

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2’333 YouTube-Filmstunden pro Sekunde: Echtzeit-Infografik offenbart Internet-Datenmengen

29.05.2014 |  Von  |  Neue Medien  | 

Was im Internet datenmässig los ist, kann man nur erahnen. Oder auch nicht. Eine interaktive Echtzeit-Infografik zeigt jetzt jedenfalls das Ausmass der Datenmengen, die jede Sekunde neu generiert werden.

Irgendwie weiss jeder, dass im Internet ungeheure Datenmengen bewegt werden. Wie viel täglich dazukommt, mag nicht jedem sofort geläufig sein. Was Penny Stocks Lab da zeigen, ist jedenfalls atemberaubend.

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Protonmail: Sicheres E-Mailing Made in Switzerland

28.05.2014 |  Von  |  Neue Medien  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Verschlüsselte E-Mails, die Big Brother nicht mitlesen kann: Das bietet nach eigenen Angaben der Genfer E-Mail-Anbieter ProtonMail. Dass die Ankündigung in Zeiten der Snowden-Enthüllungen gut ankommt, zeigt der Andrang, der alle Erwartungen übertrifft.

Zwar ist die Technologie nicht neu, doch so nutzerfreundlich kam sie bisher noch nie daher. Leicht bedienbar wie GMail und so sicher wie PGP soll Protonmail sein. Wir haben uns das Konzept einmal näher angeschaut.

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Wurden deine Daten geklaut? Der Sofortcheck sagt’s dir

25.05.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Datendiebstahl in erschreckendem Ausmass wurde Anfang diesen Jahres bekannt. Insgesamt 16 Millionen E-Mail-Adressen samt Passwörtern. Ein neuer Sofortcheck macht es jetzt möglich, nicht nur zu prüfen ob man betroffen ist, sondern auch in welchem Ausmass.

Schon im Zuge der Veröffentlichung hatte das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Seite eingerichtet, in der man überprüfen konnte ob man betroffen ist. Jetzt wartet ein Portal des Hasso-Plattner-Instituts mit weiteren Möglichkeiten auf.

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