Posts Tagged ‘Sprache’

Web-Slang: Wo im Netz Sprache neu entsteht

26.01.2016 |  Von  |  Neue Medien  | 

In den sozialen Medien wird getwittert, gepostet und kommentiert was das Zeug hält. Klar, dass dabei auch die Sprache einen Wandel erfährt. Das bedingt der beschränkte zur Verfügung stehende Platz, aber auch völlig neue Phänomene, die nach einer Benennung verlangen.

Um die durch das Internet und dessen Nutzung resultierende Veränderung im allgemeinen Sprachgebrauch zu untersuchen, setzt die Lancaster University auf ein neues technologisches Hilfsmittel. Die Forscher haben eine spezielle Software entwickelt, die Millionen Wörter, die auf Twitter oder Reddit gepostet wurden, automatisch erfasst und nach ihrer Beliebtheit sortiert.

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Amüsante Geschäftskorrespondenz – das Schweizerhochdeutsch mit seinen Helvetismen

30.01.2015 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft, Literatur  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Offiziell gibt es bei der in der Schweiz gebräuchlichen Schriftsprache nur sehr wenige Unterschiede im Vergleich zu der anderer deutschsprachiger Regionen. Trotzdem sorgt sie in der Korrespondenz mit Geschäftspartnern aus Österreich oder Deutschland mitunter für Irritationen, denn das regelkonforme Schweizer Hochdeutsch hat einige Besonderheiten zu bieten – die sogenannten Helvetismen …

Als Schweizer Leser haben Sie wahrscheinlich bereits in diesem kurzen Absatz etwas gefunden, das Sie stört. Oder sind es zwei, oder sogar drei Dinge? Natürlich müssen Sie Ihre Sprache geografisch nicht näher markieren. Aus Ihrer Sicht benutzen Sie einen ganz normalen Wortschatz, den Sie nach den geltenden Regeln der Grammatik und Aussprache anwenden. Wenn Sie sich schwarz auf weiss mitteilen, richten Sie sich nach orthografischen Anforderungen des üblichen Schriftdeutsch. Was macht das von Ihnen angewendete Schweizerhochdeutsch so besonders, dass ihm ein eigener Beitrag auf dieser Plattform gewidmet wird?

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Entwicklung der Kommunikation – ein Überblick

19.12.2014 |  Von  |  Neue Medien  | 

Kommunikation nimmt eine zentrale Rolle in unserem Leben ein. Nur mit ihrer Hilfe können Menschen miteinander in Kontakt treten und sich verständigen – kommunizieren eben. Moderne Formen der Kommunikation unterscheiden sich teilweise erheblich von ihren Vorgängern.

Gerade in den letzten Jahren haben sich vor allem über das Internet Wege entwickelt, sich untereinander auszutauschen, die noch vor 30 Jahren kaum vorstellbar schienen. Gleichzeitig nimmt das Sprechen im Alltag immer noch eine zentrale Rolle ein.

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Kommunikation als Basis zwischenmenschlicher Beziehungen

06.12.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Kommunikation, der Austausch von Wissen, Meinungen und Erfahrungen, ist für uns alltäglich und geschieht scheinbar selbstverständlich und wird daher selten hinterfragt. Doch unterliegt sie zugleich komplexen Modellen und Regeln und bietet zahlreiche Möglichkeiten der Interpretation oder gar für Missverständnisse.

Wenn Sie zu Beginn eines Meetings einen Satz wie „Es ist schön, dass Sie es dieses Mal einrichten konnten, dabei zu sein.“ an einen Mitarbeiter richten, können Sie damit positive, aber auch negative Reaktionen bewirken. Was eigentlich freundlich gemeint war, kann von Ihrem Gegenüber als Kritik aufgenommen werden, bei vorherigen Besprechungen nicht anwesend gewesen zu sein. An diesem Beispiel wird deutlich, dass eine einfache Äusserung ganz unterschiedlich bewertet werden kann: Wo der eine ein Lob hört, nimmt der andere kritische Ironie oder subtilen Tadel wahr. Es ist daher wichtig, die Funktionsweise von Kommunikation zu kennen und kommunikative Feinheiten bewusst im Gesprächsverhalten zu beachten.

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Schweizer Sprachenstreit: Welche Sprache ist die wichtigste?

24.10.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Die Schweiz ist ein mehrsprachiges Land. In den 26 Kantonen werden Deutsch, Französisch und Italienisch als Muttersprachen gesprochen. Auch Rätoromanisch, wie es im Graubündner Land tönt, gilt als Muttersprache und gleichzeitig als Amtssprache im Kanton Graubünden. Schweizerdeutsch zählt dabei nicht als eigenständige Sprache, sondern als Dialekt, ebenso wie das südbairische Samnaun.

Wenn in anderen Ländern bei der Erziehung des Nachwuchses eine Zwei- oder Mehrsprachigkeit als erstrebenswert gilt und mit spielerischen Übungsstunden bereits im Kindergarten vorbereitet wird, so wird die Sprachenvielfalt von den Schweizern buchstäblich mit der Mutterbrust aufgesogen. Schön wär’s! Denn neben der Muttersprache müssen die anderen Landessprachen von den Kindern ebenfalls erst erlernt werden, es sei denn, in ihren Familien wird von Haus aus mehrsprachig der Alltag bestritten. Die meisten Schweizer sprechen neben ihrer Muttersprache eine weitere Landessprache. Doch nur wenige Schweizer beherrschen alle vier Landessprachen zugleich. In manchen Kantonen verstehen sich die eigenen Landsleute untereinander nicht, wenn sie zu Besuch sind.

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