Posts Tagged ‘Therapie’

Singen erhöht Behandlungserfolg bei Krebs

12.04.2016 |  Von  |  Gesundheit  | 

Singen verbessert die Stimmung. Zudem wirkt es gut gegen Stress. Bei Krebspatienten kann es sogar einen wichtigen Beitrag für ein starkes Immunsystem leisten:  Schon eine Stunde Chorsingen verbessert das Immunsystem.

Laut einer Studie von Tenovus Cancer Care liegt daher nahe, dass über Singen auch der Behandlungserfolg von Krebspatienten verbessert werden könnte. Die in “ecancermedicalscience” veröffentlichten Ergebnisse zeigten zudem, dass das gemeinsame Singen auch für pflegende Menschen gut ist.

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“Ich werde an dieser Krankheit sterben” – Henning Mankell im stern

11.09.2015 |  Von  |  News  | 

Über seinen Kampf gegen den Krebs hat der schwedische Bestseller-Autor Henning Mankell in einem stern-Interview gesprochen. Derzeit gehe es ihm gut, sagte Mankell zu Beginn des Gesprächs, “ich werde wohl an dieser Krankheit sterben. Wann? Keiner weiss es. Ich habe keine Schmerzen, manchmal muss ich mich sogar daran erinnern, wie krank ich bin.”

Er erinnere den Tag der Diagnose noch gut: Wegen eines vermeintlich verspannten Nackens sei er zum Arzt gegangen, wo man ihn untersuchte und ihm dann mitteilte, dass man einen Mutter-Tumor in der Lunge und eine Metastase im Nackenwirbel gefunden habe. Danach sei er mit seiner Frau in einem Taxi nach Hause gefahren: “An einer Kreuzung sah ich ein kleines Mädchen, sechs, sieben Jahre alt, sie hüpfte voller Freude in einer Schneewehe auf und ab. Ich dachte, dass ich so auch oft gehüpft bin. Und dass ich jetzt nicht mehr hüpfe. Dass jetzt nur noch sie hüpft. Dass sich mein Leben gerade fundamental verändert hat, für immer.”

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Bettnässen – ein ewiges Tabu

08.11.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Hartnäckig hält sich das Vorurteil, wonach Bettnässen vor allem seelische Ursachen hat. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Nur bei einem geringen Anteil der Patientinnen und Patienten ist die Psyche der Auslöser für das lästige Leiden. Kaum jemand ahnt, wie verbreitet diese Störung ist.

Manuels Eltern wissen nicht mehr weiter. Alle Freunde des 9-Jährigen fahren auf ein spannendes Zeltlager, welches der örtliche Sportverein organisiert. Die Jungs und Mädchen verstehen nicht, warum ihr sonst so aufgeweckter Kumpel nicht mitkommen will. Schön langsam gehen ihm die Ausreden aus – Manuel hat nämlich ein Geheimnis…

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ADHS quält nicht nur Kinder

05.11.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, wird vor allem mit auffälligen Kindern und Jugendlichen in Zusammenhang gebracht. Dass auch Erwachsene unter der sogenannten Zappelphilipp-Krankheit leiden, ist kaum bekannt.

Schätzungen gehen davon aus, dass ungefähr drei bis fünf Prozent aller Kinder unter ADHS leiden. Dementsprechend gut haben sich in den letzten Jahren auch die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten entwickelt. Während in der Kindheit die prägnantesten Symptome für die Krankheit Impulsivität und Überaktivität sind, wandelt sich das Erscheinungsbild der Störung mit dem Alter der Betroffenen. So plagen sich Frauen und Männer vor allem mit Konzentrations- und Leistungsschwächen.

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Wie man Ischias-Beschwerden erfolgreich erkennt, behandelt und ihnen vorbeugt

15.10.2014 |  Von  |  Gesellschaft  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Niemand würde sich bei Ohren-, Bauch- oder Kopfschmerzen über die Existenz des Trommelfells, des Magens oder des Sehnervs beschweren. Das wäre ja absurd! Hat dieselbe Person allerdings vom Rücken ausgehende Schmerzen, die sich über den Po hin ins Bein und sogar bis in den Fuss nach unten ziehen, hört man ein mit Leidensmine versehenes „Ich habe Ischias“.

Daran ist eigentlich nichts Belustigendes, da das beschriebene Symptom tatsächlich quälend ist und den Betroffenen leiden lässt. Dennoch hat derjenige dann nicht lediglich „Ischias“, sondern viel mehr eine sogenannte Ischialgie oder Ischias-Beschwerden.

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Moderne Psychoanalytik: Würde sich Sigmund Freud darüber freuen?

25.09.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Am 23. September 1939 starb Sigmund Freud. Seinen 75. Todestag nehmen wir zum Anlass, die Erfolge der von ihm begründeten Psychoanalytik zu hinterfragen.

Sigmund Freud (geboren am 6. Mai 1856 in Tschechien, gestorben am 23. September 1939 in London) erlangte als Begründer der Psychoanalyse weltweite Berühmtheit. Er war einer der wichtigsten Denker des 20. Jahrhunderts, bearbeitete und publizierte zu den Themen Neurologie und Tiefenpsychologie und galt als einflussreicher Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Der brillante Psychoanalytiker lebte und wirkte überwiegend im von ihm geliebten und gleichzeitig gehassten Wien. Zahlreiche Gesellschaften und Schulen wurden nach ihm benannt, wie das Freud-Institut in Zürich. Das von der SGPsa* und der IPA* einzig anerkannte psychoanalytische Ausbildungszentrum der Schweiz unterhält seit 1956 Ausbildungsstätten in Basel, Bern, Genf, Lausanne, Lugano und Zürich.

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Depression: So beugen Sie der Volkskrankheit vor

23.08.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Häufig bedarf es eines prominenten Falls, wie etwa des kürzlichen Suizids von Schauspieler Robin Williams, um das Thema “Depression” in jenen Mittelpunkt zu stellen, den es kontinuierlich verdienen würde. Denn nicht nur handelt es sich bei diesem vielschichtigen Symptom um eine ernst zu nehmende Krankheit, die bei Erkennen behandelt werden kann. Auch die Kosten, welche Depressionen für die Schweiz verursachen, sind schwindelerregend. Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich schätzt die Summe auf zehn Milliarden Franken jährlich.

Dabei hat die Schweiz unter einem anthropologisch faszinierenden Paradox zu leiden, dessen Wurzeln immer noch nicht ganz aufgeklärt sind: Je höher das Pro-Kopf-Einkommen eines Landes, desto mehr Einwohner leiden an Depressionen. Das hat eine Studie mit fast 90’000 Teilnehmern aus 18 Ländern ergeben. Für die reiche Schweiz würde dies rechnerisch bedeuten, dass jeder fünfte Einwohner mindestens einmal im Leben eine depressive Episode haben könnte. Längst nicht alle davon werden vom Erkrankten selbst ausreichend wahrgenommen oder gemeldet und können deshalb auch behandelt werden – die Dunkelziffer ist bei diesem psychischen Krankheitsbild erschreckend hoch.

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Hepatitis C: 19.000 Franken für eine Packung Tabletten

16.08.2014 |  Von  |  Gesundheit  | 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit einem neuartigen Hepatitis-C-Medikament macht der US-Konzern Gilead ein Milliardengeschäft. Die meisten Betroffenen können sich eine Behandlung mit der “Wunderpille” allerdings nicht leisten und auch in der Schweiz bleibt sie für viele vorerst ausser Reichweite.

Hepatitis C ist eine heimtückische Krankheit. Jahrzehntelang bleibt sie unbemerkt und bereitet dem Betroffenen keinerlei Beschwerden. Treten schliesslich doch Symptome auf, ist die Leber in der Regel bereits stark geschädigt. Leberversagen, Leberkrebs oder Leberzirrhose sind dann oftmals die tödlichen Folgen der Hepatitis-C-Infektion.

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Spielsucht auf hohem Niveau

14.04.2014 |  Von  |  Allgemein, Gesellschaft  | 

Deutlich über 120’000 Schweizer sind spielsüchtig. Alle paar Jahre wird eine entsprechende Statistik aufgelegt, die jedoch ausser Zahlen keine wirklichen Hintergründe liefert.

Die Masse der registrierten Spielsüchtigen sind die, welche in Kasinos, über Online-Wetten oder auf ähnliche Weise ihr Geld verzocken. Und manchmal auch ihre Existenz.

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