Posts Tagged ‘Tierarzt’

Strukturwandel bringt Aufschwung in der Tiermedizin

19.09.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

Wenn dem geliebten Hund der Zahn schmerzt, die Katze doch keine neun Leben hat, dem Wellensittich der Schnabel falsch gewachsen ist oder der Kornnatter die Maus im Hals stecken bleibt – dann ist der Rat von Tierärzten gut und teuer.

Medizinische Geräte, Operationstechniken und Anwendungen aus der Humanmedizin sind auch für die Tiermedizin geeignet. Kritische Stimmen hinterfragen die Notwendigkeit lebensverlängernder Massnahmen bei Hunden und Katzen im Krankheitsfall, zum Beispiel bei Krebs; Befürworter sind der Meinung, dass auch Haustiere die bestmögliche medizinische Versorgung und somit ein langes Leben und eine optimale Gesundheit verdient haben. Teure medizinische Geräte kann sich eine Einzelpraxis jedoch nicht leisten, deshalb entstehen immer mehr Tierkliniken, oder Veterinärmediziner schliessen sich in Gemeinschaftspraxen zusammen.

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Schweizer Haustiere sind häufig zu dick

10.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 

[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Nach neuen Schätzungen ist fast jedes zweite Schweizer Haustier übergewichtig – und spiegelt damit den Schweizer Durchschnitt beim menschlichen Gewicht wider. Das macht alleine etwa 200.000 Hunde und über 650.000 Katzen aus, von kleineren Tieren wie Hasen und Meersäuli und grossen Nutztieren wie Pferden und Ponys gar nicht zu sprechen. Für die Halter kann dies emotionalen Stress und hohe Folgekosten bedeuten; die Tiere selbst leiden unter vielen Sekundärkrankheiten und verlieren die Bewegungs- und damit auch die Lebenslust.

Zu den medizinischen Konsequenzen zählen etwa Schäden und Entzündungen der Hüfte, Bänderrisse, Herz- und Kreislaufprobleme, Erkrankungen der Atemwege und häufig auch Diabetes. Auch die Lebenserwartung ist bei Tieren deutlich gewichtsabhängig. Das Problem: Umfragen bei Tierärzten ergeben immer wieder, dass fast die Hälfte aller Tierhalter kein ausreichendes Problembewusstsein für den Umfang der wohlstandsbedingt immer größer werdenden Gewichtsproblematik ihrer Vierbeiner entwickeln. Oft ist ihnen nicht klar, dass die ganzen aus Liebe gefütterten Leckerchen dem Hund mehr schaden als nutzen – und dass die eigene Bewegungsunlust für das Tier ein Todesurteil auf Raten darstellen kann.

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