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Posts Tagged ‘Umwelt’

Obst produzieren auf schonende Art

28.09.2016 |  Von  |  Beitrag

Preiswert, gesund und hochwertig: So wünschen sich alle Konsumenten ihre Nahrungsmittel. Zugleich soll aber auch die Produktion auf umweltschonende Art erfolgen. Gerade in der Obstproduktion werden die Hersteller durch diese Ansprüche vor grosse Herausforderungen gestellt. Mit einem grenzüberschreitenden Projekt unter Beteiligung von Agroscope sollen neue Strategien im Anbau und Pflanzenschutz entwickelt werden. Das Ziel: Die Weiterentwicklung des Integrierten Pflanzenschutzes. 

Detailhandel und Konsumentenschaft fordern qualitativ hochwertige, gesunde, rückstandsarme und preiswerte Lebensmittel. Sie sollen zudem nachhaltig und umweltschonend produziert sein. Die Rahmenbedingungen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln haben sich in den letzten Jahren bereits stark geändert. Dies zieht gravierende Einschnitte für die landwirtschaftliche Produktion nach sich: Der Wegfall ganzer Wirkstoffgruppen, Einschränkungen in den Anwendungsbestimmungen, erhöhte Rückstands- und Abstandsauflagen und reduzierte Aufwandmengen.

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Umweltverträglich reisen – aber wie?

26.09.2016 |  Von  |  News

Wer umweltverträgliche und nachhaltige Reiseangebote sucht, erhält mit dem neuen „Wegweiser durch den Labeldschungel im Tourismus“ wertvolle Unterstützung. Präsentiert wird der aktualisierte „Wegweiser durch den Labeldschungel“ anlässlich des Welttourismustags (27. September) von den Organisationen arbeitskreis tourismus & entwicklung (akte), ECOTRANS e.V., Brot für die Welt, Tourism Watch und Naturfreunde Internationale (NFI).

Die Broschüre bietet eine übersichtliche Orientierungshilfe für KonsumentInnen und trägt so zur Förderung einer nachhaltigen Tourismusentwicklung bei.

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Drei Schwyzer Schulen als erste „Energieschulen“ ausgezeichnet

10.11.2015 |  Von  |  News

Drei Schwyzer Schulen haben im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard und dem Schwyzer Regierungsrat Othmar Reichmuth die Auszeichnung «Energieschule» erhalten. Damit würdigt der Trägerverein Energiestadt ihren langfristigen Einsatz für einen nachhaltigen Ressourcenumgang. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte haben als Pilotschulen den Prozess zur Energie-Auszeichnung für Schulen initiiert, kritisch mitgeprägt und im Schulalltag verankert.

Barbara Schwickert, die Präsidentin des Trägervereins Energiestadt, überreichte der Kantonsschule Kollegium Schwyz und den beiden Mittelpunktschulen Rothenthurm und Steinen die neue Auszeichnung «Energieschule». Im Unterschied zu vielen anderen Schulen behandeln die drei Ausgezeichneten den nachhaltigen Ressourcenumgang nicht punktuell, sondern umfassend und langfristig. Sie haben das Thema in der Schulkultur und im regulären Unterricht verankert und setzen ein Programm mit Energie-Aktionen um. Damit nehmen die drei Schwyzer Schulen eine Vorreiterrolle ein.

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Naturschutz im Smaragdgebiet Oberaargau: Modellprojekt erfolgreich abgeschlossen

24.02.2015 |  Von  |  Beitrag

Der Schutz seltener, wildlebender Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume ist das Ziel des europäischen Smaragdnetzwerks. Das grösste Schweizer Smaragdgebiet liegt im Oberaargau. Mit grossem Erfolg wurde das erste mehrjährige Projekt jetzt abgeschlossen, die eingeleiteten Massnahmen sollen weiterlaufen.

Viele Tiere führen kein sesshaftes Leben, sie legen wie Nomaden teilweise beachtliche Strecken zurück. Dabei kümmern sie sich naturgemäss nicht um Landesgrenzen. Aus diesem Grund soll eine Kooperation der Länder die biologische Vielfalt auf gesamteuropäischer Ebene erhalten und fördern. Das europäische Schutzprogramm ist in zwei Netzwerke unterteilt: Mitgliedsstaaten der EU gehören „Natura 2000“ an, Nichtmitglieder wie die Schweiz dem Smaragdnetzwerk.

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So wertvoll wie ein Sandkorn? – Über den globalen Sandabbau und seine Folgen

26.01.2015 |  Von  |  Beitrag

Wie Sand am Meer – das stimmt leider nicht mehr. Er ist Bestandteil von Glas, Computern und Lebensmitteln. Vor allem aber wird er als Baustoff für die Herstellung von Beton gebraucht. Und Sand ist so billig, dass die Nachfrage ständig wächst. Inzwischen stammt ein grosser Teil vom Meeresboden, nicht selten auch illegal von den Stränden. Das hat alarmierende Auswirkungen auf Mensch und Natur.

Die Weltbevölkerung wächst und wächst, und damit der Bedarf am Rohstoff Sand, der als Wirtschaftsfaktor ein weltweites Handelsvolumen von 70 Milliarden US-Dollar pro Jahr aufweist. Dabei wissen viele Menschen nicht, in welchem Ausmass die Industrie ihn tatsächlich verarbeitet, da er im fertigen Produkt ja nicht mehr sichtbar ist.

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Was sind die richtigen Spargeräte für den eigenen Bedarf?

12.01.2015 |  Von  |  Beitrag

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Kühlschränke, Gefriertruhen, Waschmaschinen, Wäschetrockner und andere hochwertige elektrische Haushaltsgeräte sind Anschaffungen, die viele Jahre halten sollen. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein und eine lange Lebensdauer haben.

Natürlich sollen sie auch sparsam sein, denn niedrige Strom- und Wasserverbräuche ergeben niedrige Betriebskosten, schonen die Umweltressourcen und entlasten die Umwelt.

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Land Grabbing – Das globale Land-Geschäft nimmt zu

04.12.2014 |  Von  |  Beitrag

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass Investoren aus Ländern der Ersten Welt, aber verstärkt auch aus Schwellenländern grosse Landwirtschaftsflächen in Entwicklungsländern kaufen oder pachten. Diese Form der Landnahme wird als Land Grabbing bezeichnet. Vor allem in Afrika und in Zentralasien kaufen ausländische Investoren immer mehr Land auf, was in den betroffenen Ländern zunehmend als Bedrohung empfunden wird.

Der Bedarf an produktiven landwirtschaftlichen Nutzflächen ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und wird angesichts einer zunehmenden Weltbevölkerung und eines vermehrten Ressourcenverbrauchs durch die Übernahme westlicher Ernährungsgewohnheiten weiter steigen. Zugleich geht aufgrund von Umweltverschmutzungen, Überbauungen, Erosionen und Desertifikation jährlich wertvolles Agrarland verloren. Die Folge davon sind weltweit steigende Bodenpreise.

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Auf unseren Landstrassen geschehen die meisten Unfälle durch Überholen

03.12.2014 |  Von  |  Beitrag

Überholen gilt als einer der Hauptfaktoren, die zu Unfällen auf den Strassen der Schweiz führen. Zur risikoreich und fehlerhaft werden Überholmanöver dabei insbesondere und immer öfter von jüngeren Männern durchgeführt, deren Selbstwertgefühl häufig über das Gaspedal gestärkt wird. Statistisch gesehen, geschehen Unfälle ausserhalb von Ortschaften am häufigsten durch Überholvorgänge auf der Landstrasse. 

Analysiert man die Situation genauer, zeigt sich, dass, laut Angaben der Unfallverursacher, der Grund für das Überholen darin gesehen wird, Zeit zu sparen. Des Weiteren wird deutlich, dass es hier präventiv auch bauliche und andere technische Massnahmen geben muss, um die Unfallhäufigkeit auf Schweizer Landstrassen zu verringern. Dieser Text geht den Ursachen für Unfälle auf Landstrassen nach, die durch Überholvorgänge geschehen, zudem beschäftigt er sich mit möglichen Präventivmassnahmen.

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Systemhäuser liegen im Trend. Welche Vorteile bieten sie?

17.11.2014 |  Von  |  Beitrag

Energieeffizienz bei Immobilien liegt nach wie vor stark im Trend. Wer den Umzug in ein ökologisch durchdachtes Wohnobjekt plant, entscheidet sich immer häufiger für ein so genanntes Systemhaus. Tatsächlich kann eine solche Entscheidung überaus lohnenswert sein. Denn sie ist mit folgenden Vorteilen verbunden.

Nach einem Blick auf die fast ständig steigenden Energiekosten sowie die globale Erderwärmung, kann es nicht weiter verwundern, dass Verbraucher gesteigerten Wert auf ökologisches Bauen legen. Auch der Faktor Kostenersparnis spielt dabei eine tragende Rolle. Deshalb nehmen Systemhäuser mittlerweile einen zentralen Stellenwert ein.

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Gefahr, die man nicht sehen kann: Kosmetikprodukte mit mikroplastischen Bestandteilen

13.11.2014 |  Von  |  Beitrag

Alltagsgegenstände aus Plastik sammeln sich täglich an vielen Flussufern, in den Weltmeeren und an den Küsten. Weniger offensichtlich ist es, wenn diese mikroskopisch klein sind. Als Mikroplastik bezeichnen Wissenschaftler und Umweltschützer diese kleinen Kunststoffpartikel bis zu einer Grösse von fünf Millimetern.

Winzige Schleifpartikel aus Kunststoff sind heute in vielen konventionellen Kosmetikprodukten enthalten, weil sie für glatte Haut oder weisse Zähne sorgen. Nach der Anwendung verschwinden sie mit dem Abwasser im Kanalsystem. Das hat jedoch bisweilen dramatische Folgen.

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Fleischlos leben? 5 Gründe für ein vegetarisches Dasein

12.11.2014 |  Von  |  Beitrag

9 % der Schweizer Bevölkerung leben laut der Organisation Swiss Union for Vegetarianism vegetarisch. Das fleischlose Leben ist also schon lange kein vereinzeltes Phänomen mehr und durchaus eine Überlegung wert. Hier können Zweifler sich ein Bild machen und fünf gute Gründe für ein vegetarisches Leben nachlesen.

  1. Leckere vegetarische Gerichte

Fleischliebhaber behaupten oft, dass es langweilig und einseitig sei, immer nur Grünzeug zu essen. Hierbei handelt es sich um eine Fehleinschätzung – das beweisen schon die zahlreichen vegetarischen Restaurants in der Schweiz, wie zum Beispiel in Bern oder Zürich. Die Möglichkeiten aus Gemüse, Obst, Käse und anderen Produkten leckere Mahlzeiten zu kreieren sind fast unbegrenzt. Zwei davon als Appetizer:

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Studienliteratur bald nur noch in elektronischer Form?

11.09.2014 |  Von  |  Beitrag

Werden E-Reader und E-Books bald als ökologische Alternative zu gedruckten Büchern während des Studiums eingesetzt? Eine aktuelle Studie der Berner Fachhochschule geht dieser Fragestellung nach und befragte 730 Studierende aus allen Abteilungen und Studienrichtungen. Dabei wurde nicht nur das ökologische Einsparungspotenzial von elektronischer Literatur untersucht, sondern auch, ob diese bei den Studierenden auf Akzeptanz treffen würde.

In Bus und Bahn trifft man immer häufiger Menschen, die einen E-Book-Reader anstelle eines gedruckten Buches in den Händen halten – die Akzeptanz von digitaler Literatur scheint also in der breiten Bevölkerung immer grösser zu werden. Wie sieht es aber im Studium aus? Wie viel Papier könnte durch die Verwendung von E-Books und E-Readern eingespart werden? Die Untersuchungen der Berner Fachhochschule geben hier eine klare Antwort: Bereits ab einer relativ geringen Anzahl Bücher ist es ökologisch sinnvoller, auf elektronische Literatur zurückzugreifen.

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LED-Leuchten in der Strassenbeleuchtung – sinnvoll oder nicht?

25.08.2014 |  Von  |  Beitrag

[vc_row][vc_column][vc_column_text]LEDs liegen im Trend – und das nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch bei der Strassenbeleuchtung. Obwohl die neue Technologie von allen Seiten wegen ihres grossen Energiesparpotenzials bejubelt wird, ist ihr Einsatz jedoch längst nicht in allen Fällen sinnvoll.

Wer beim Namen Niederhaslistrasse an eine gewöhnliche Kantonsstrasse denkt, irrt gewaltig. Auch wenn der Name besagter Strasse in Regensdorf nicht gerade auf zukunftsweisende Technologien hindeutet, so finden sich hier doch Strassenlaternen der neuesten Generation. Mit Radarsensoren messen sie nicht nur die Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge, sondern sie kommunizieren auch untereinander und sogar mit Satelliten.

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Trend: Schweizer Konsumenten bevorzugen nachhaltige Produkte

19.07.2014 |  Von  |  Beitrag

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Bei den Konsumenten in der Schweiz liegt ein nachhaltiger Konsum voll im Trend. Laut einer gemeinschaftlichen Studie der WWF Schweiz, der Universität Zürich (Center for Corporate Responsibility and Sustainability) sowie der Züricher Kantonalbank wird diesbezüglich deutlich, dass in nahezu allen Konsumbereichen die Verkaufszahlen in der Schweiz im Hinblick zum Beispiel auf Bioprodukte, Ökostrom, Hybridautos oder effiziente Haushaltsgeräte kontinuierlich anwachsen. Aber: Der daraus resultierende positive Umwelteffekt wird durch die gleichzeitig gestiegenen Ansprüche der Schweizer an Wohnraum, Ernährung und Freizeitgestaltung quasi direkt wieder zunichte gemacht.

Schweizer legen inzwischen besonderen Wert auf ökologische Produkte

Noch vor einigen Jahren schienen die Schweizer dem Zeitgeist nicht so richtig folgen zu wollen: Ökologische Produkte präsentierten sich in früheren Zeiten nämlich nicht gerade als Verkaufsschlager, sondern fristeten eher ein Nischendasein. Seit einigen Jahren hat hier aber ein Umdenken innerhalb der Schweizer Bevölkerung stattgefunden. Nun kaufen immer mehr Schweizer ökologische Produkte. Dieser an sich positiven Entwicklung steht aber ein generell gesteigertes Konsumverhalten gegenüber. So kaufen die Schweizer nun weitaus mehr Güter, wohnen in grösseren Wohnungen respektive Häusern, verbrauchen mehr Energie, verreisen im Gegensatz zu früheren Zeiten öfter und fahren schwerere Autos.

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