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Posts Tagged ‘Zoo’

Erlebnistage im Zoo Zürich

30.08.2016 |  Von  |  News, Tierwelt

Der Zoo Zürich startet am 3. und 4. September 2016 erstmalig Erlebnistage für bedrohte Tiere. Unter dem Motto „Going Wild!“ wartet ein vielfältiges Programm rund um die Naturschutzprojekte des Zoos auf die Besucher. Es gibt Informationen und Führungen, Tierpräsentationen und Fütterungen. Für ein reiches kulinarisches Angebot ist ebenfalls gesorgt.

Zudem stellen weitere Naturschutz- und Hilfsorganisationen ihre Projekte vor. Im Masoala Regenwald können die Besucher für einmal auch einen tropischen Regenguss erleben (Regenjacke mitnehmen!) und am Samstag ist der Zoo im Rahmen der „Langen Nacht der Zürcher Museen“ bis um 2 Uhr nachts geöffnet.

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Cornufer hedigeri – ein neuer Frosch-Name

06.07.2016 |  Von  |  Tierwelt

Es können nur wenige Menschen von sich sagen, dass ein Tier nach ihnen benannt wurde. Diese Ehre wird jetzt dem früheren Direktor des Zoos Zürich, Heini Hediger (1908 -1992), zuteil – nicht zum ersten Mal. „Cornufer hedigeri“ kommt auf den Salomonen in der Südsee vor. Beschrieben wurde der Frosch bereits 1884, der neue Namen war aktuell im Rahmen einer Reklassifikation notwendig. Bisher hiess er Platymantis guppyi.

Mit der Wahl des neuen Artnamens hedigeri würdigen die Wissenschaftler um Rafe M. Brown von der Universität Kansas (USA) Heini Hedigers Verdienste auf dem Gebiet der „Frosch-Forschung“. Es ist nicht Hedigers erste Ehrung dieser Art: Unter anderem gibt es auch bereits eine Hedigerella fasciatella (Gottesanbeterin), eine Parapistocalamus hedigeri (Giftnatter) und eine Japonia hedigeri (Schnecke). Heini Hediger war von 1954 bis 1973 Direktor des Zoo Zürich.

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Elefantenrüsselfische: Sag’s mit Strom

24.02.2016 |  Von  |  News, Tierwelt

Im Vivarium des Zoo Basel ist das Aquarium Nr. 14 neu eingerichtet worden. Zu sehen ist nun unter anderem eine Gruppe von Elefantenrüsselfischen.

Elefantenrüsselfische haben die Fähigkeit entwickelt, sich mithilfe von Elektrizität zu orientieren und zu kommunizieren. Ihr Rüssel in Form einer auffälligen Verlängerung des Unterkiefers ist ihnen dabei behilflich.

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Zoo Basel: Balzgeschehen der Pelikane hautnah zu beobachten

13.02.2016 |  Von  |  News

Auf einzelnen Storchennestern im Zoo Basel ist bereits eifriges Klappern zu hören. Auch bei einigen Pelikanen erwachen Frühlingsgefühle. Derzeit kann man sie dabei beobachten, wie sie mit dicken Beulen auf der Stirn und Schmuckfedern am Hinterkopf ihre Partner zu beindrucken versuchen.

Einigen Pelikanen im Zoo Basel ist in den letzten Wochen ein regelrechter Balz-Schmuck gewachsen: Bei den Weibchen ist die Haut um die Augen herum orange geworden. Oberhalb des Schnabelansatzes prangt nun eine hühnereigrosse Beule und die neu gewachsenen Schmuckfedern am Hinterkopf fächern sich im Wind apart auf. Das Federkleid, sonst schon puderig rosafarben, leuchtet jetzt noch intensiver.

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Erstmals Krabbenwaschbären in der Schweiz

07.01.2016 |  Von  |  Tierwelt

Seit kurzem sind im Papiliorama in Kerzers neue Raubtiere eingezogen, die in der Schweiz sonst noch in keinem Zoo zu sehen sind. Die neuen Bewohner sind drei Krabbenwaschbären, die zwischen 2008 und 2013 im niederländischen Overloon Zoo geboren sind. Die nachtaktiven Tiere haben ihr neues Revier im Nocturama, in einer der drei Kuppeln des Papiliorama.

Dort wird das Tageslicht so gefiltert, dass Besucher die Tiere beim nächtlichen Treiben beobachten können. Im Nocturama ist für die neuen Bewohner ein artgerechtes Umfeld mit einem Wasserfall und kleinen Bächen gebaut worden.

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Wildtiere im Zoo: Ist eine artgerechte Haltung überhaupt möglich?

04.02.2015 |  Von  |  Beitrag

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Können Wildtiere in Gefangenschaft ein tiergerechtes Leben führen? Eine schwierige Frage, die sich nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten lässt. Dabei spielen zwei Fragen eine zentrale Rolle: welche Tiere gehalten werden und wie sie gehalten werden.

Wohl jeder kennt Bilder von Zoos mit verhaltensgestörten Bären oder Tigern, die in viel zu engen Gehegen vor sich hin vegetieren und sich ständig im Kreis drehen. Das ist nicht nur in armen Ländern gang und gäbe, es entspricht auch in den Industriestaaten noch viel zu oft trauriger Realität.

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