Bitte beachten: Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!

14.12.2017 |  Von  |  News, Tierwelt  | 

Wer ein Haustier hat, ist sich sicher: Es ist einmalig. Und es ist nicht etwa die Farbe des seidigen Felles oder die kräftige Stimme, die Hund, Katze und Co. für uns zu ganz speziellen Freunden werden lassen – es ist vielmehr die individuelle Chemie, die zwischen einzelnen Tieren und ihren Menschen eine einzigartige Beziehung entstehen lässt.

Dieses bestimmte Etwas, das Mensch und Tier zu besten Freunden macht, hoffen manche Menschen, zu Weihnachten ganz einfach verschenken zu können. Und zwar in dem sie ihren Lieben im letzten Moment und ohne jede Absprache ein lebendes Schnäppchen unter den Christbaum legen.

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Achtung, Lebensgefahr! Diese Gefahren lauern an Weihnachten für Tiere

12.12.2017 |  Von  |  News, Tierwelt  | 

Über die Festtage ist oft nicht nur für uns Menschen schlemmen angesagt: „Eine Extraportion Lachs, Schinkli, Guetsli oder sogar Schokolade als Weihnachtsleckerli für die geliebten Vierbeiner sind zwar gut gemeint, aber nicht geeignet weil ungesund oder sogar gefährlich“, erläutert Susy Utzinger, Tierschutzexpertin und Geschäftsführerin der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz.

Lebensgefährlich wird es, wenn Hund und Katze Weihnachtsdekorationen, das Schinkli-Netz aus dem Mülleimer oder die in Alufolie verpackten Schöggeli vom Christbaum erwischen. Solche Fremdkörper müssen dann nicht selten vom Tierarzt notfallmässig aus dem Tierkörper entfernt werden. Auch sonst gibt es einiges zu beachten.

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Viele unseriöse Tierinserate sind ein Armutszeugnis für Schweizer Plattformen

12.12.2017 |  Von  |  News, Tierwelt  | 

Drei Jahre nach einer ersten Recherche unterzog der Schweizer Tierschutz STS die wichtigsten Schweizer Online-Inserateplattformen erneut einem Tierschutz-Test. Die Bilanz ist ernüchternd. Nach wie vor herrscht vielerorts Inseratewildwuchs und es wimmelt von unseriösen Angeboten. Es ist ein Armutszeugnis sowohl für die Mehrheit der Plattformbetreiber wie auch für die Behörden.

In einer umfassenden Recherche nahm der Schweizer Tierschutz STS im Laufe des vergangenen Jahres acht Schweizer Online-Inserateplattformen unter die Lupe. Überprüft wurden sowohl der Umfang an Informationen und Insertionsregeln mit Bezug zum Tierhandel wie auch Kontrollmechanismen der Plattformen zwecks Eindämmung von illegalen Angeboten. Weiter beurteilte der STS die publizierten Tierinserate hinsichtlich der Transparenz der Verkäufer sowie des Informationsgehalts zu den angebotenen Tieren.

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Ja zum Verbot belastender Primatenversuche in der Schweiz!

07.12.2017 |  Von  |  News, Tierwelt  |  1 Kommentar

Der Nationalrat berät eine Motion der Grünen-Politikerin Maya Graf, in der ein schweizweites Verbot belastender Primatenversuche verlangt wird. Der Schweizer Tierschutz STS unterstützt die Forderung und spricht sich nachdrücklich für die Annahme der Motion aus.

Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz 198 Primaten für Tierversuche verwendet, 90 davon für belastende Versuche. In Bezug zur Gesamtzahl der für Versuche verwendeten Tiere (629’773) mag die Zahl gering sein und doch sind es zuviele. Es sind mindestens 90 zuviel. Das sieht auch eine Mehrheit der Bevölkerung so. In einer neuen, vom Meinungsforschungsinstitut Demoscope im Auftrag des STS durchgeführten Umfrage lehnen 68% der Befragten den Einsatz von Primaten in belastenden Tierversuchen ab.

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Am Pilatus wird ein neues Naturwaldreservat realisiert

07.12.2017 |  Von  |  Natur, News, Tierwelt  | 

Der Kanton Luzern realisiert im Gebiet Oberalp-Bründle-Hörnli beim ehemaligen, sagenumwobenen Pilatussee in Zusammenarbeit mit der Korporation Alpnach und der ewl Wasser AG ein Naturwaldreservat. Auf 54,3 Hektaren können sich Flora und Fauna frei von menschlichen Einflüssen entwickeln.

Die Realisierung von Waldreservaten ist Teil der Waldpolitik 2020 des Bundes.

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Duldung von Tierquälerei – Strafantrag gegen IDT Biologika gestellt (Videos)

06.12.2017 |  Von  |  News, Tierwelt  | 

Die Tierschutzorganisation Animal Welfare Foundation (AWF) hat Strafantrag gegen das deutsche Pharmaunternehmen IDT Biologika in Dessau gestellt. „Hintergrund sind jahrelange Recherchen über die Produktionsbedingungen des Bluthormons PMSG in Argentinien und Uruguay”, so York Ditfurth, Vorstand der AWF.

In beiden Ländern werden tragenden Stuten über einen Zeitraum von 11 Wochen ein- bis zweimal pro Woche jeweils rund 10 Liter Blut abgenommen. Die ungewollten Fohlen werden per Hand abgetrieben, ohne veterinärmedizinische Betreuung und ohne Betäubung. Das gewonnene Hormon „Pregnant Mare Serum Gonadotropin” (PMSG) wird in der europäischen Ferkelproduktion millionenfach eingesetzt, um Ferkelgeburten zu synchronisieren.

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Düren (DE): Grausame Tierquälerei in McDonald’s-Schlachthof aufgedeckt (Video)

06.12.2017 |  Von  |  News, Tierwelt  |  16 Kommentare

Im Oktober und November 2017 dokumentierten Ermittler von SOKO Tierschutz die Zustände im Schlachthof Frenken in Düren, einem Grossbetrieb, der McDonald’s mit Fleisch beliefert. Das Ergebnis: Tierquälerei, Inkompetenz und Hygienechaos.

Besonders pikant ist, dass die Aufnahmen direkt vor und nach einer Qualitätskontrolle von McDonald`s aufgenommen wurden.

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Sensibilisierungskampagne gegen Tierquälerei will aufrütteln

23.11.2017 |  Von  |  News, Schweiz, Tierwelt  | 

Auch in der Schweiz kommt Tieren noch immer nicht der rechtliche Schutz zu, den sie verdienen. Mit dem zweiten Teil ihrer einprägsamen Sensibilisierungskampagne gegen Tierquälerei will die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) darauf aufmerksam machen, dass Tierschutzdelikte nach wie vor zu wenig konsequent verfolgt und bestraft werden.

Die Kampagne wurde erneut von der renommierten Werbeagentur Ruf Lanz gestaltet.

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Kanton Bern: Die lange Wanderung des „Berner Bären“

16.11.2017 |  Von  |  Bern, News, Schweiz, Tierwelt  | 

Im Mai 2017 ereignete sich im Raum Emmental – Berner Oberland Historisches: Nach mehr als 190 Jahren kehrte das Wappentier in den Kanton Bern zurück. In der Zwischenzeit konnte die Geschichte des scheuen „Berner Bären“ dank Spuren, Beobachtungen und genetischen Untersuchungen nachgezeichnet werden.

Am 26. Mai 2017 fotografierte ein Mann in der Gemeinde Eriz einen Bären. Damit war der Nachweis erbracht, dass der Bär nach mehr als 190 Jahren in den Kanton Bern zurückgekehrt war. Die Koordinationsstelle für Raubtiermonitoring (Kora) hat aufgrund von Spuren, Beobachtungen und genetischen Nachweisen den Lebenslauf des Bären M29 nachgezeichnet.

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