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Weltgeschehen

Weltverfolgungsindex 2023: Gewalt gegen Christen nimmt zu

18.01.2023 |  Von  |  Weltgeschehen

30 Jahre Weltverfolgungsindex von Open Doors (1993-2023)

Das Ausmass der Gewalt gegen Christen hat in den letzten Jahren einen neuen Höchststand erreicht, berichtet das internationale Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors. Im Berichtszeitraum 1. Oktober 2021 bis 30. September 2022 des neuen Weltverfolgungsindex wurden mindestens 5‘621 Christen wegen ihres Glaubens ermordet. Besonders in Nigeria (Rang 6) und in ganz Subsahara-Afrika hat die Gewalt gegen sie erheblich zugenommen. Ausserdem verschärfen zunehmender Autoritarismus sowie ideologischer Nationalismus die Verfolgung und Diskriminierung, von der Christen in 76 Ländern in hohem Mass betroffen sind.

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Die vergessenen 360 Millionen verfolgten Christen

09.12.2022 |  Von  |  Weltgeschehen

Am Tag der Menschenrechte betont das christliche Hilfswerk Open Doors das Recht auf Religions-, Gewissens- und Weltanschauungsfreiheit. Der Blick richtet sich dabei auf die Situation von Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert werden. Dies geschieht in islamisch, hinduistisch, buddhistisch sowie kommunistisch geprägten Ländern.

Während die Menschenrechte vieler Gruppen auf internationaler und nationaler politischer Ebene zurecht grosse Aufmerksamkeit erhalten, werden verfolgte Christen oft vergessen oder ausgeblendet.

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Katar im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit – die Kirchen des Landes sind im Abseits

18.11.2022 |  Von  |  Weltgeschehen

Während sich Fussballfans aus aller Welt anlässlich der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar versammeln, geht die internationale Hilfsorganisation Open Doors der Frage nach, warum alle offiziell registrierten christlichen Kirchen in Katar in einem einzigen Gebäude versteckt sind.

„Die Besucher werden ermutigt, Katars Museen, historische Stätten und Einkaufszentren zu besichtigen, doch sie werden nicht in der Lage sein, eine Kirche zu besuchen“, sagt Anastasia Hartman, Sprecherin von Open Doors für den Nahen Osten. „Die lebendige christliche Gemeinschaft des Landes ist völlig aus der Öffentlichkeit verbannt.“

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Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen – Afghanistan und Kolumbien im Fokus

14.11.2022 |  Von  |  Weltgeschehen

Christen aus mehr als 100 Ländern haben den „Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen“ mitgetragen. Sie nehmen Anteil und unterstützen die Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert werden.

Allein in Deutschland wurden mehr als 5.700 Materialpakete zur Gestaltung von Gottesdiensten, Kindergottesdiensten und Gebetstreffen beim christlichen Hilfswerk Open Doors angefordert. Die Evangelische Allianz und Open Doors hatten gemeinsam zum Gebet für Christen in Afghanistan und Kolumbien aufgerufen.

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Dschihadistische Gewalt macht nicht vor den Grenzen Kameruns halt

25.10.2022 |  Von  |  +AT, +DE, Schweiz, Weltgeschehen

Jede Woche verzeichnen die Partner der NGO Open Doors im Norden des Landes mehrere tödliche Angriffe.

Obwohl Nigeria weiterhin die traurige Rangliste der dschihadistischen Gewalttaten anführt, sind auch grosse Gebiete in ganz Subsahara-Afrika das Ziel islamistischer Gruppierungen. Innerhalb von fünf Jahren wurde der Norden Kameruns von radikalisierten Bewegungen des Islams beeinflusst. Das Grenzgebiet zu Nigeria ist besonders betroffen.

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Hilft der UN-Gedenktag den Opfern religiöser Verfolgung?

22.08.2022 |  Von  |  Weltgeschehen

Der 22. August ist UN-Gedenktag für Opfer von Gewalt aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung. Der Gedenktag wurde 2019 eingerichtet, weil Angehörige religiöser Minderheiten wegen ihres Glaubens oft unter ungeheuerlicher Gewalt und anhaltendem Unrecht leiden.

Er soll dazu beitragen, die Opferzahlen in diesem Bereich so weit wie möglich zu reduzieren. Bislang ist jedoch das Gegenteil der Fall: Die Zahl der Opfer steigt jedes Jahr. Es ist wichtig, der Opfer religiöser Gewalt zu gedenken, noch wichtiger aber ist, dass ihnen geholfen wird.

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Gesellschaftlich unsichtbar: Die Verfolgung gegen christliche Frauen

07.03.2022 |  Von  |  +AT, +DE, Schweiz, Weltgeschehen

Religiöse Verfolgung trifft Männer und Frauen unterschiedlich. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die im fünften Jahr in Folge von World Watch Research (WWR) durchgeführt wurde, einer Abteilung der NGO Open Doors, die verfolgte Christen unterstützt. Der nun erschienene Bericht 2022 zeigt die heimtückische, strategische und endemische Seite der unsichtbaren Verfolgung gegen christliche Frauen auf.

Sexuelle Gewalt, Zwangsheirat und andere physische Gewalt sind die schlimmsten Unterdrückungs-Methoden, denen viele Christinnen oft unbemerkt ausgesetzt sind. Auch in diesem Jahr beleuchtet der Bericht zur geschlechtsspezifischen Verfolgung diese oft unsichtbare, aber verheerende Realität.

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Christenverfolgung in Lateinamerika

07.03.2022 |  Von  |  Weltgeschehen

„Werden in Lateinamerika Christen verfolgt? – Da sind doch die meisten Menschen Christen.“ Diese Frage hören wir oft bei Open Doors. Tatsache ist, dass dort in einigen Ländern mehr Christen mit Diskriminierung und Verfolgung konfrontiert sind als etwa im Nahen Osten.

Richtig ist auch: In Kolumbien und Mexiko bekennen sich fast alle Menschen zum christlichen Glauben. Viele von ihnen sind allerdings von Gewalt und strukturellem Unrecht betroffen. Einige Christen erheben dagegen ihre Stimme, besonders gegen die Rekrutierung Jugendlicher durch Rebellen und Drogenkartelle.

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Christen der Ukraine öffnen ihre Häuser und Kirchen für Geflüchtete

25.02.2022 |  Von  |  Weltgeschehen

Nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine fliehen die Menschen dort zu Hunderttausenden aus den Städten. Tote und Verletzte sind zu beklagen. Die russische Invasion trifft das Land hart.

Christen im westlichen Teil der Ukraine haben erste Hilfsmassnahmen beschlossen. „Wir öffnen unsere Häuser und Kirchen für die Brüder und Schwestern in anderen Teilen der Ukraine“, sagte Yaroslav Pyzh, Präsident des Ukrainischen Baptistischen Theologischen Seminars gegenüber dem Magazin Christianity Today.

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Christen in Peking müssen sich während der Olympischen Winterspiele bedeckt halten

Während die Olympischen Winterspiele diese Woche beginnen, sagen Kirchenleiter in Peking, dass sie sich darauf vorbereiten, sich bedeckt zu halten, um Konflikte mit den chinesischen Behörden zu vermeiden, berichtet Open Doors, eine Organisation zur Unterstützung verfolgter Christen.

„Wir wissen, dass wir während einer solchen Veranstaltung nicht ‘aktiv’ sein dürfen“, sagt Pastor Huang (alle Namen geändert) aus Peking. „Wir wissen, wie wir uns während dieser Zeit verhalten sollen. Und das ist, uns bedeckt zu halten.“

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