Phishing-Gefahr bei Onlineshops häufig unterschätzt

27.05.2014 |  Von  |  Kriminalität, Neue Medien
Phishing-Gefahr bei Onlineshops häufig unterschätzt
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[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Bei der Angst, den eigenen Rechner mit einem Trojaner oder anderer Schadsoftware zu infizieren, kommen vielfach nur die Gefahren von E-Mails und explizit installierten Programmen zur Sprache. Über die letzten Jahre sind Onlineshops allerdings zum deutlich grösseren Risiko für die Nutzer geworden, Opfer einer Phishing-Attacke zu werden und einen Hacker sensible Informationen abfangen zu lassen.

Die heutigen Hacker nehmen bewusst eine Markenverletzung in Kauf und versuchen den Internetnutzer durch Websites zu narren, die den Anschein eines vertrauten Onlineshops erwecken. Hier heisst es, sich genau mit dem jeweiligen Webangebot auseinanderzusetzen und besonders auf die Eingabe bzw. das Hinterlegen sensibler Informationen zu achten.

Grosse Shops und Plattformen beliebte Ziele

Logos und Design von Amazon, Paypal und ähnlichen Anbietern sind weltbekannt und werden bei einem groben Anblick des Nutzers sofort als seriös eingestuft. In den seltensten Fällen wird beim Shopping auf die URL oder den Absender einer E-Mail geachtet, der Werbung für die neuesten Angebote dieser Onlineshops oder -dienstleister macht. Teilweise werden die Websites der renommierten Unternehmen in Design und Inhalten exakt gespiegelt, um dem Käufer einen vertrauten Eindruck zuzusichern. Hat sich jener erst einmal hiervon überzeugen lassen, ist es nur noch ein weiterer Schritt, bis der Hacker die Anmeldedaten und Passwörter abgefangen hat.

Eingabe von Webadressen und Passwortsicherheit überdenken

Anstelle auf Angebote eines vermeintlich vertrauten Onlineshop in einer E-Mail zu klicken oder einem Link im Internet zu folgen, ist die Eingabe der expliziten Webadresse des Shops die bessere Wahl. Wer regelmässig im Internet unterwegs ist und gleich bei mehreren Onlineshops und Plattformen zugreift, sollte bei diesen nicht durchweg auf dasselbe Passwort vertrauen. Hat ein Hacker erst einmal einzelne Daten abgefangen, wird er diese schliesslich auch in anderen Shops antesten wollen und bei stets gleichen Zugangsinformationen unnötige Erfolge verzeichnen. Auch die gelegentliche Abänderung der Passwörter ist allen Kunden von Onlineshops und sonstigen Webplattformen dringend anzuraten.

Einkäufe in Onlineshops am besten vom heimischen Rechner aus

Da die Hacker mit ihren Betrugsversuchen auf die neuesten Trends online eingehen, ist aktuell übrigens verstärkt auf den seriösen Charakter von Coupons und ihrer Einlösung zu achten. Die Gefahr, dass Zugangsdaten und Passwörter abgefangen werden, ergibt sich teilweise sogar im direkten physischen Umfeld von Computer oder Smartphone. Wer auf einen öffentlichen WLAN-Hotspot ohne Verschlüsselung vertraut, sollte daher die Eingabe sensibler Daten wie Passwörter unterlassen. Alleine bei einem privaten Internetzugang, der über eine eigenständige Passwortabsicherung verfügt, ist das Einkaufen im Onlineshop oder die Durchführung von Transaktionen im Online-Banking anzuraten.

 

Oberstes Bild: © Alexandra Gl – Shutterstock.com[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Über Meik Peters

Ich bin freier Künstler, Journalist, Sprecher und Mathematiker. Über die jahrelange Arbeit als Texter bin ich mit diversen Interessengebieten und Themenbereichen in Kontakt gekommen und bearbeite diese mit grosser Freude.

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