(Zürich ZH). Die Leitenden der kantonalen Jugendanwaltschaften und Jugendrichter haben am 4. November 2026 in Zürich die Schweizerische Jugendstrafrechtskonferenz (SJK) gegründet.
Die neue Konferenz soll die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen stärken, eine einheitliche Praxis im Jugendstrafrecht fördern und der Jugendstrafrechtspflege auf nationaler Ebene eine Stimme geben. Zum ersten Präsidenten wurde Roland Zurkirchen, Leitender Oberjugendanwalt des Kantons Zürich gewählt.
(Kerns OW). Gestern, 04.11.2026, um 18:00 Uhr ereignete sich auf dem Postplatz in Kerns ein Verkehrsunfall mit Körperverletzung.
Beim Rückwärtsfahren aus dem Parkfeld übersah ein 19-jähriger Lenker die hinter dem Auto vorbeilaufende 91-jährige Frau.
Achtung vor gefälschten QR Codes an den Parkuhren im Kanton Obwalden
(Sarnen OW). Heute konnte in der Gemeinde Sarnen bei mehreren Parkuhren gefälschte QR Code festgestellt und abgenommen werden.
Bei der Betrugsmasche "Quishing" kleben die Betrüger gefälschte QR-Codes über die offiziellen Codes an Parkuhren und leiten Nutzende auf betrügerische Zahlungsseiten weiter, um Zahlungsdaten abzugreifen.
(Schweiz). SBB und SBB Historic nehmen mit grosser Bestürzung und Trauer Kenntnis vom Tod von Toni Häne.
Der ehemalige Leiter Personenverkehr der SBB ist am Mittwoch, 4. November 2026 verstorben.
(Kanton OW). Die Kantonspolizei Obwalden macht zum 20-jährigen Jubiläum des Tags des Lichts auf die Bedeutung guter Sichtbarkeit im Strassenverkehr aufmerksam.
Am Donnerstag, 5. November 2026, erinnert sie daran, dass Fussgänger, Velofahrende und Personen auf Trottinetts in der dunklen Jahreszeit besonders gut sichtbar sein sollten. Am Schalter der Kantonspolizei kann die Bevölkerung kostenlos verschiedenes Leuchtmaterial abholen.
(Schweiz). Eine E-Mail im Namen des Eidgenössischen Amts für das Handelsregister (EHRA) fordert Unternehmen auf, angeblich fehlerhafte Registerdaten innert sechs Arbeitstagen zu aktualisieren.
Der enthaltene Link führt zu einer gefälschten Behördenwebsite, die Kontakt- und Personendaten sowie IBAN und Bankname abfragt.
(Schweiz). Unter Berücksichtigung des Ausmasses der tragischen Brandkatastrophe von Crans-Montana sowie der Unterstützung von Italien anlässlich dieser Katastrophe hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 4. November 2026 beschlossen, dass die Schweiz ausnahmsweise auf die Rückerstattung der Behandlungskosten der in Italien versicherten Opfer verzichtet.
Nach der Brandkatastrophe vom 1. Januar 2026 von Crans-Montana wurden zwölf in Italien versicherte Opfer in der Schweiz medizinisch behandelt, bevor sie in italienische Spitäler verlegt wurden.
(Schweiz CH). Im Herbst und Winter werden die Tage kürzer und die Lichtverhältnisse schlechter.
Dadurch sind Velofahrende, E-Trottinett-Fahrende und Fussgänger im Strassenverkehr weniger gut sichtbar. Letztes Jahr verunfallten im November 224 Fussgänger – mehr als in jedem anderen Monat des Jahres. Anlässlich des Tags des Lichts erinnert der Touring Club Schweiz (TCS) mit seiner Kampagne MADE VISIBLE daran, wie wichtig es ist, im Strassenverkehr gut sichtbar zu sein, und zeigt einfache Massnahmen auf, um die eigene Sicherheit zu verbessern.
(Bern BE). Der Bundesrat hat am 4. November 2026 die Verordnung über den Handel mit Foltergütern (Foltergüterverordnung, FGV) gutgeheissen.
Gleichzeitig hat er das Inkrafttreten des Foltergütergesetzes und der dazugehörigen Verordnung auf den 1. Januar 2027 festgelegt.
(Kanton OW). Die Halloween-Nacht verlief für die Kantonspolizei Obwalden alles andere als ruhig.
Mehrere Jugendliche sorgten für Unruhe und beschäftigten die Einsatzkräfte mit ihrem Verhalten.
(Schweiz). In verschiedenen Weichkäsen der Eberle Spezialitäten AG und der Strähl Käse AG wurden Listerien nachgewiesen.
Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren.
(Bern BE). Ab sofort gibt es die neue biometrische ID.
Wie der biometrische Pass hat sie einen Chip, der ein Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke enthält. Damit ist die ID zusätzlich vor Fälschung und Identitätsdiebstahl geschützt. Sie stellt sicher, dass Sie auch künftig unkompliziert in der EU reisen können.
(Schweiz). Die Digitalisierung hinterlässt deutliche Spuren: Seit dem historischen Höchststand 2007 sank der Wert der Buchimporte um 44 %.
Im Jahr 2025 importierte die Schweiz Bücher im Wert von 443 Mio. Franken gegenüber 796 Mio. Franken 18 Jahre zuvor.
(Kanton OW). Die Kantonspolizei Obwalden lädt Interessierte vom 5. bis 8. November 2026 an ihren Stand an der Zentralschweizer Bildungsmesse Zebi in Luzern ein.
Im Mittelpunkt stehen der Polizeiberuf und die Ausbildung zur Polizeilichen Sicherheitsassistentin beziehungsweise zum Polizeilichen Sicherheitsassistenten. Auch Fragen, die sich Interessierte sonst vielleicht nicht zu stellen trauen, sind ausdrücklich willkommen.
(Engelberg OW). Bei einem Bergunfall am Tierberg in Engelberg hat sich am Samstag, 31. Oktober 2026, eine 25-jährige Frau lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen.
Die Frau war mit einer Gruppe zum Grassenbiwak unterwegs, als sie auf Eis stürzte und rund 150 Meter einen Hang hinunterrutschte. Die Rega barg die Verletzte und flog sie in ein ausserkantonales Spital.
(Schweiz). Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) blickt auf den Oktober 2026 zurück und gibt Einblick in die vielfältigen Aufgaben seiner Mitarbeiter in der ganzen Schweiz.
Tag für Tag leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung, zum Schutz der Wirtschaft und zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.
(Schweiz). Immer häufiger erhalten Privatpersonen und Unternehmen Nachrichten, die angeblich vom Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) stammen.
Das Bundesamt warnt vor diesen Nachrichten und empfiehlt, sie zu ignorieren und zu löschen.
(Schweiz). Eine angebliche Datenpanne bei Trust Wallet soll dazu verleiten, die eigene Krypto-Wallet auf einer gefälschten Website zu „sichern“.
Dort versuchen die Betrüger, an die Recovery Phrase oder den Private Key zu gelangen.
(Schweiz). Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 die Ergebnisse der Vernehmlassung zu Anpassungen der Regelung beim berufsmässigen Personentransport mit Personenwagen zur Kenntnis genommen.
Die Verordnungsänderungen wurden in der Vernehmlassung aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitnehmerschutzes im Taxigewerbe mehrheitlich abgelehnt. Der Bundesrat will deshalb auf die vorgeschlagenen Änderungen verzichten.
(Schweiz). Linke Spur = Überholspur, nicht Dauerspur. Auf Schweizer Autobahnen gilt das Rechtsfahrgebot: Fahrzeuglenker müssen grundsätzlich so weit rechts fahren, wie es die Verkehrsverhältnisse erlauben.
Die linke Spur dient dem Überholen. Wer dort dauerhaft fährt, obwohl die rechte Spur frei ist, behindert den Verkehrsfluss und kann gegen die Verkehrsregeln verstossen.
(Schweiz). In den Minibrie Marroni, Knoblauch, Steinpilz und Chili von Eberle Spezialitäten AG, verkauft bei Coop und Migros Ostschweiz, wurden Listerien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren. Eberle Spezialitäten AG hat die Produkte umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
Betroffen sind vier Minibrie-Sorten mit bestimmten Verbrauchsdaten und Chargennummern. Die Produkte wurden bei Coop beziehungsweise Migros Ostschweiz verkauft.
Grauer Himmel, nasser Asphalt und dichter Berufsverkehr prägen den Schulweg in den Herbst- und Wintermonaten. Eltern achten bei nasskaltem Wetter verständlicherweise vor allem darauf, dass der Nachwuchs trocken und warm im Klassenzimmer ankommt. Die dicke Regenjacke wird bis zum Anschlag zugezogen, die Kapuze tief ins Gesicht geschoben, und oft spannt das Kind zusätzlich einen grossen Schirm auf. Nässe, dicke Textilien und dunkle Farben verändern jedoch massgeblich, wie Kinder ihre Umgebung wahrnehmen und wie gut Autofahrende sie erkennen können.
Der folgende Artikel zeigt, welche Risiken nasses Wetter auf dem Schulweg birgt und wie Sie Ihr Kind mit der passenden Ausrüstung sicher durch Regen und Dämmerung begleiten.
(Schweiz). Immer mehr Personen auf dem Velo oder E-Bike machen sich im Dunkeln sichtbar. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der BFU. Trotzdem unterschätzen viele, dass Licht allein nicht immer genügt, um rechtzeitig gesehen zu werden. Seit 20 Jahren erinnern die BFU und die Polizei am Tag des Lichts am 5. November daran: Sichtbarkeit kann Leben retten.
Die BFU veröffentlicht neue Ergebnisse zur Sichtbarkeit von Velo- und E-Bike-Fahrenden.
(Zentralschweiz CH). Wenn es früher dunkel wird, steigt das Risiko von Einbrüchen.
Die Dämmerungszeit bietet Einbrechern Schutz. Umso wichtiger sind eine aufmerksame Nachbarschaft und wirksame Schutzmassnahmen.
(Schweiz CH). In geräucherten Forellenfilets Natur der Marke Nautica, verkauft bei Lidl Schweiz, wurden Listerien nachgewiesen.
Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Lidl Schweiz hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
(Sachseln OW). Am Donnerstag, 22.10.2026 erhielten wir die Meldung, wonach sich ein unbekannter Mann in einer Kirche in Sachseln am Opferstock zu schaffen machte.
Nach einer kurzen Fahndung konnte der mutmassliche Opferstockdieb durch uns festgenommen werden.
(Zürich ZH). Eine angebliche E-Mail von HM Treasury verspricht die Rückerstattung verlorener Gelder.
Eine gefälschte Bestätigung im Anhang und der Verweis auf eine offizielle britische Webseite sollen Vertrauen schaffen.
(Schweiz CH). In der Schweiz gibt es keine generelle Winterreifenpflicht. Trotzdem müssen Autofahrer ihr Fahrzeug auch bei Schnee, Eis und winterlichen Strassenverhältnissen jederzeit sicher beherrschen können.
Wer jetzt die Winterpneus kontrolliert und sein Auto auf die kalte Jahreszeit vorbereitet, kann das Unfallrisiko deutlich senken.
(Bern). Dem Schweizer Zivilschutz fehlen Tausende Einsatzkräfte. Statt der angestrebten 72'000 Angehörigen standen Anfang 2025 nur rund 57'000 Personen zur Verfügung.
Der Bundesrat hat deshalb neue Regeln beschlossen: Ab dem 1. Januar 2027 können Zivildienstpflichtige bei nicht ausgleichbaren Personalengpässen zu Einsätzen im Zivilschutz verpflichtet werden. Damit soll der Bevölkerungsschutz bei Katastrophen und Notlagen gestärkt werden.
(Schweiz). Am 25. Oktober werden die Uhren zurückgestellt.
Damit wird es auf Schweizer Strassen früher dunkel. Gleichzeitig erhöhen Nässe und Laub die Sturzgefahr. Die Suva zeigt, wie Velo- und E-Bike-Fahrende sicherer unterwegs sind.
(Bern BE). Ab dem 2. November 2026 können Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wenn sie dies möchten, die neue biometrische Identitätskarte beantragen.
Diese wird bei den für die Ausstellung von Identitätskarten und Pässen zuständigen kantonalen Stellen sowie bei den Schweizer Vertretungen im Ausland erhältlich sein.
(Schweiz). Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Verkehrsbedingungen werden anspruchsvoller.
Nebel, Regen, Laub, tief stehende Sonne und vermehrter Wildwechsel stellen für alle Verkehrsteilnehmenden Risiken dar. Der TCS erinnert an die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen für eine sichere Fahrt im Herbst.
(Engelberg OW). Ein technisches Problem an der Seilbahn Titlis Connect hat am Samstag (17.10.2026) eine grössere Evakuierungsaktion am Titlis ausgelöst.
Rund 200 Personen waren von der Betriebsstörung betroffen. 120 Menschen wurden mit Helikoptern vom Berg gebracht. Weitere 80 Gäste konnten nach Angaben des Betreibers mit der Seilbahn zurückfahren.
(Schweiz). Nach einem Cyberangriff auf einen Softwaredienstleister einer Pensionskasse könnten Kriminelle abgeflossene Personen- und Finanzdaten nutzen, um Betroffene telefonisch zu kontaktieren und sie zu betrügerischen Investitionen ihres Pensionskassenguthabens zu verleiten.
Die Warnung betrifft Betrug, Online Anlagebetrug und Phishing.
(Bern BE / Schweiz). Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2026 über den dritten nationalen Bericht über die Risiken der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung informiert.
Die Risikoexposition der Schweiz bleibt in diesem Bereich stabil. Die grösste Bedrohung geht von der organisierten Kriminalität, Korruption sowie Vermögens- und Steuerkriminalität aus.
(Schweiz). Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht.
Was für viele Menschen bedeutet, eine Stunde länger schlafen zu können, bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in ihre Routine. Dadurch leidet auch die Sicherheit im Strassenverkehr, und die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.
(Kanton Zürich ZH). Cyberkriminelle nutzen fremde WhatsApp-Konten, um betrügerische Links an deren Kontakte zu versenden oder Geld zu verlangen.
Die Geldanfragen erfolgen in direkten Nachrichten oder im WhatsApp-Status.
(Schweiz). Der H125 ist der Trainingshelikopter der Rega.
Damit trainieren Nachwuchspilotinnen und Nachwuchspiloten Gebirgs- und Unterlastflüge und bereiten sich auf spätere Rettungseinsätze vor.
Ein Kind steht am Trottoirrand, der Blick geht auf die Fahrbahn. Ein Auto nähert sich, bremst ab und rollt langsam auf den Fussgängerstreifen zu. Die Person am Steuer lächelt, hebt die Hand und winkt das Kind herüber. Aus Sicht von Erwachsenen ist das eine zuvorkommende Geste. Für Schulanfängerinnen und Schulanfänger markiert dieser Moment jedoch den Beginn einer riskanten Situation, die Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren als "Wink-Falle“ bezeichnen.
Dieser Ratgeber erklärt, warum Handzeichen die kindliche Wahrnehmung überfordern, welche Gefahren durch verdeckte Verkehrsteilnehmende entstehen und wie Sie Ihr Kind darauf vorbereiten, am Fussgängerstreifen unabhängig von Handzeichen sicher zu entscheiden.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Schweiz). Auf einer betrügerischen Website im Erscheinungsbild von Sunrise wird ausdrücklich vor Phishing und verdächtigen Links gewarnt.
Gleichzeitig verlangt die Seite persönliche Zugangsdaten.
(Schweiz). Beim aktuellen Kindersitztest hat der TCS bei zwei Modellen gravierende Sicherheitsprobleme festgestellt.
Beim „Britax Römer Baby-Safe Pro + Vario Base 5Z“ öffnet sich beim Frontalaufpralltest das Gurtschloss, beim „Axkid Minikid Core“ entriegelt der Stützfuss und wird das Gurtschloss aus der Kunststoff-Sitzschale gerissen.
(Schweiz). Stürze betreffen nicht nur ältere Menschen.
Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz fast 50'000 Menschen im erwerbsfähigen Alter, weil sie daheim stürzen; davon 7'000 schwer.
(Schweiz). Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit.
Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist eine gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr von besonderer Bedeutung.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Die Organisation der Kantonspolizei Obwalden
Das Polizeikorps in Obwalden setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:
Kommandoabteilung
Kriminalpolizei
Verkehrs- und Sicherheitspolizei
Dienststelle Militär
Dienststelle Zivilschutz
Dienststelle Feuerwehrinspektorat
Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug
Der Kommandant der Kantonspolizei Obwalden hat die Führung inne, dazu kommen weitere sechs Leitende, die die Aufsicht über Ihre Abteilungen wahrnehmen.
Die Verkehrs- und Sicherheitspolizei der Kantonspolizei Obwalden
Die Verkehrs- und Sicherheitspolizei setzt sich aus vor Einsatzgruppen zusammen. Eine Gruppe ist in Engelberg tätig, drei weitere in Samen. Die Mitarbeitenden sind für Einsätze bei Verkehrsunfällen und die Überwachung des Verkehrs zuständig. Auch wenn es um Hilfeleistungen wie Pannenhilfe oder die temporäre Einrichtung von Umleitungen geht, übernimmt diese Abteilung. Die Bediensteten rücken zu Alarmen aus und sind für die Zustellung gerichtlicher Dokumente zuständig.
Bei Ihren Einsätzen steht den Mitarbeitenden eine moderne Ausrüstung zur Verfügung. Eigenen Angaben zufolge gibt es drei Patrouillenfahrzeuge mit Allradantrieb drei Unfall-Pikettfahrzeige mit Allradantrieb, Motorräder und verschiedene zivile Fahrzeuge. Für eine reibungslose Kommunikation nutzt die Kantonspolizei Obwalden moderne Funkausrüstung und Natels.
Unter anderem prüfen die Mitarbeitenden die Strassen des Kantons auf Unfallschwerpunkte und leiten entsprechende Massnahmen ein, um Abhilfe zu schaffen. Auch bei Markierungen, der Signalisation oder Geschwindigkeitsbeschränken übernehmen die kompetenten Bediensteten der Abteilung.
Eine alpine Einsatzgruppe übernimmt die Überwachung der Sicherheit auf Wanderwegen, Skipisten und in den Alpen. Zahlreiche Menschen erkunden die Bergwelt des Kantons, dabei kommt es immer wieder zu Unfällen oder zu vermissten Personen. Die alpine Einsatzgruppe koordiniert gemeinsam mit zivilen Kräften alle Massnahmen, die in diesen Fällen erforderlich. Natürlich sind die Bediensteten bei jedem Wetter unterwegs. Eine schnell einsatzbereite Motorradgruppe der Kantonspolizei Obwalden ist vor allem auf den Alp- und Forststrassen im Kanton unterwegs.
Die Mitarbeitenden sind in der Verkehrsinstruktion und Prävention tätig. Schon in Kindergärten vermitteln die Bediensteten den Kindern korrektes Verhalten im Strassenverkehr und sensibilisieren für Gefahrensituationen. Durch Vorbeugung sollen Unfälle vermieden werden.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Obwalden
Zu den Hauptaufgaben der Kriminalpolizei Obwalden gehören die Aufklärung von Straftaten und die Suche nach den Tätern. Dabei sichern die mitarbeitenden Beweise, stellen Tatzusammenhänge her und arbeiten mit den zuständigen Untersuchungsbehörden zusammen. Auch die Verhütung von Verbrechen und die Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen und Kantonen gehören zum Tätigkeitsbereich der Kripo.
Die Kriminalpolizei trägt für folgende Fachbereiche Verantwortung:
Vermögensdelikte
Betäubungsmittel
Leib und Leben
Sexuelle Integrität
Jugend
Kriminalprävention
Einbruchserien, Kreditkartenmissbrauch oder Trickdiebstahl sind Delikte, die zum Fachbereich Vermögensdelikte gehören. Die Bediensteten arbeiten bei bestimmten Fällen mit anderen Strafverfolgungsbehörden zusammen und sind umfassend vernetzt, um der international agierenden Täterschaft auf die Spur zu kommen.
Der Fachbereich Betäubungsmittel übernimmt den Kampf gegen den illegalen Drogenhandel und den Drogenkonsum. Neben der Ermittlungsarbeit sind die Bedienstenen auch für präventive Arbeit zuständig.
Delikte wie Körperverletzung oder Tötungsdelikte gehören zum Bereich Leib und Leben.
Unter die Bezeichnung sexuelle Integrität fallen Delikte innerhalb der Familie, sowie Delikte, bei denen Kinder und Jugendliche Opfer von Sexual- oder Gewalttaten werden. Dieser Bereich arbeitet eng mit der Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität zusammen, da sich hier Überschneidungen ergeben.
Immer wenn Jugendliche unter 18 Jahren betroffen sind, ist der Fachbereich Jugend der Kriminalpolizei Obwalden zuständig. Als Ansprechpartner für Eltern, Jugendliche und Institutionen stehen die Mitarbeitenden zur Verfügung. Die Bediensteten sind auch an typischen Jugendtreffpunkten vor Ort und eng mit Schulen, Jugendarbeitern und anderen Bereichen vernetzt.
Die Kriminalprävention sorgt dafür, dass es im Kanton Obwalden gar nicht erst zu Straftaten kommt. Mit verschiedenen Veranstaltungen in Schulen oder anderen Institutionen leistet dieser Fachbereich präventive Arbeit.
Neben den genannten Fachbereichen gibt es bei der Kriminalpolizei Obwalden weitere Spezialgruppen:
Wirtschaftskriminalität
Kriminalanalyse
Innenfahndung
RLZ
KLZ
Info-Dienst
KTD
Waffen, Sprengen, Pyrotechnik
IT-Ermittlung
Die Gruppe Wirtschaftskriminalität unterstützt bei Fällen von Betrug, betrügerischem Konkurs oder der Geldwäscherei. Die Bediensteten verfügen über spezifische buchhalterische Kenntnisse für eine effiziente Bearbeitung.
Die Kriminalanalyse visualisiert komplizierte Sachverhalte und ermöglicht so eine Aufklärung komplizierter Fälle.
Die Innenfahndung recherchiert in Datenbanken, um Zusammenhänge herzustellen. Auch bei der Zusammenarbeit und dem Austausch mit anderen Dienststellen spielen die Mitarbeitenden eine wichtige Rolle.
Das regionale Lagezentrum RLZ und das kantonale Lagezentrum KLZ übernehmen die Beurteilung von sicherheitspolizeilichen Lagen und bereiten Entscheidungen für die kriminalpolizeiliche Führung vor.
Die Gruppe Info-Dienst ist für den Informationsfluss bei Ermittlungen zuständig. Die Mitarbeitenden bearbeiten und archivieren die Ermittlungsakten und führen entsprechende Registraturen. Auch die Qualität und die Sicherung der Daten obliegen der Verantwortung dieser Gruppe.
Der kriminaltechnische Dienst KTD unterstützt die Ermittlungen vor Ort mit speziellem Fachwissen und besonderer Ausrüstung. Unter anderem gehören die Spurensicherung und die Auswertung elektronischer Beweismittel zu den Aufgaben der Gruppe.
Geht es um den Besitz von Schusswaffen, die Verwendung von Sprengstoff und Pyrotechnik übernimmt die entsprechende Gruppe der Kantonspolizei Obwalden. Die Mitarbeitenden überwachen die Einhaltung der Gesetze und erteilen Bewilligungen. Bei Verdacht aus Missbrauch ziehen die Bediensteten Waffen, Munition und Sprengstoff ein. Zudem ist die Fachgruppe für die Kontrolle der fachgerechten Lagerung zuständig.
Das Internet ist zunehmend eine Plattform für kriminelle Handlungen. Die Fachleute der IT-Ermittlung unterstützen andere Abteilungen bei Ihren Ermittlungen, fahnden gezielt nach Tätern und sind auch in sozialen Netzwerken unterwegs. Auch Beratungen zum korrekten Umgang mit den neuen Medien gehören zum Tätigkeitsfeld der Gruppe.
Die Kommandodienste der Kantonspolizei Obwalden
Die Kommandoabteilung der Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um das Ressourcenmanagement. Zudem vertritt die Abteilung den Korps in verschiedenen Gremien und Fachgruppen.
Für die Polizeiarbeit sind Ausrüstung, Technik und Logistik unerlässlich. Dieser Bereich ist daher ein wichtiger Bestandteil der Kommandodienste. Unter anderem kümmern die Mitarbeitenden sich um die Bewirtschaftung und den Unterhalt der Dienstfahrzeuge.
Die Einsatzleitzentrale ist für den gesamten Kanton zuständig und nimmt zu jeder Zeit Notrufe entgegen. Zudem überwachen die Bediensteten den Verkehrsfluss und die Verkehrslenkungssysteme sowie Alarmsysteme. Bei Bedarf veranlasst die Leitzentrale erste Massnahmen.
Zur Unterstützung des Korps begleiten Polizeihunde Hundeführerinnen und –führer bei der täglichen Arbeit auf den Strassen des Kantons. Vor allem bei der Suche nach Vermissten und flüchtigen Straftätern kommen die Vierbeiner zum Einsatz.
Das Personal- und Finanzwesen ist eine Abteilung der Kommandodienste. Das gesamte Personalmanagement wie die Personalgewinnung und die Weiterbildung liegen in den Händen dieses Bereichs.
Die Dienststellen der Kantonspolizei Obwalden
Es gibt vier verschiedene Dienststellen, die im Kanton tätig sind. Die Dienststelle Militär übernimmt alle Aufgaben rund um militärische Angelegenheiten im Kanton. Die Stelle ist für die Überwachung der ausserdienstlichen Schiesspflicht zuständig und dient als Anlaufstelle für alle Belange, die den militärischen Einsatzbereich betreffen.
Der Dienststelle Zivilschutz obliegt der Schutz der Bevölkerung bei natur- und zivilisationsbedingten Katastrophen und Notlagen. Das Feuerwehrinspektorat ist an den Standorten in Stans und Sarnen erreichbar und kümmert sich um Notlagen durch Feuer, Brandgefahren und Ähnliches.
Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug ist für den Vollzug von Freiheitsstrafen verantwortlich. Auch bei ambulanten und stationären Massnahmen übernehmen die Bediensteten. Üblicherweise werden Freiheitsstrafen in einer Strafanstalt vollzogen, die Dienststelle ist für die gesamte Abwicklung zuständig. Im Rahmen der Bewährungshilfe unterstützt die Dienststelle die soziale Integration und kümmert sich darum, dass Straffällige nicht erneut rückfällig werden.
Die Kantonspolizei in Obwalden
Die Obwaldener Polizei hat Ihren Sitz im Polizeigebäude in Sarnen. Hier stehen Mitarbeitende für verschiedene Dienstleistungen zur Verfügung. So müssen Schweizer Bürgerinnen und Bürger sich bei einer Schweizer Dienststelle melden, wenn Sie Ihren Ausweis verloren haben. Ohne die Verlustmeldung ist die Beantragung eines neuen Ausweises nicht möglich.
Strafanzeigen gegen eine unbekannte Täterschaft können Betroffene ebenfalls direkt bei der Polizeidienststelle vornehmen. Möglich ist auch eine schriftliche Meldung, die per Fax übermittelt werden kann.
Wissenswertes zum Kanton Obwalden
Gelegen in der Zentralschweiz bildet der Kanton Obwalden zusammen mit Nidwalden den Schweizer Urkanton Unterwalden. Im Kanton befindet sich der geographische Mittelpunkt des Landes. In Obwalden leben knapp 38’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Hauptort des Kantons ist Sarnen, weitere Gemeinden sind Kerns, Alpnach und Sachseln. Etwa ein Drittel der Einwohner leben im Hauptort Sarnen. Eine Einteilung in Bezirke wie in anderen Schweizer Kantonen gibt es in Obwalden nicht.