Am Sonntagabend (14.06.2026) ist ein Auto auf der Autobahn A13 in Brand geraten. Die betroffene Fahrtrichtung musste für rund 1.5 Stunden teilweise komplett gesperrt werden. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand löschen. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Sonntagabend (14.06.2026) ist auf der Wilerstrasse ein Velofahrer verunfallt und eher schwer verletzt worden. Er wurde von einer Drittperson hinter einer Leitplanke gefunden. Der 45-jährige Velofahrer wurde von der Rettung ins Spital gebracht. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar.
Am Sonntagabend (14.06.2026) ist es auf der Mettlenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Motorrad gekommen. Der 46-jährige Velofahrer wurde eher schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen. Die 51-jährige Motorradfahrerin wurde eher leicht verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht.
Am Sonntagmorgen (14.06.2026) ist es auf der Sennwalderstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen. Der 20-jährige Velofahrer wurde eher schwer verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Am Sonntagmorgen (14.06.2026) ist ein Mann an der Brühlgasse von einem Unbekannten überfallen und ausgeraubt worden. Der unbekannte Täter konnte fliehen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die ASTRA Bridge kommt ins Baselbiet: Diesen Sommer ist die mobile Baustellenbrücke auf der A2 zwischen Arisdorf und Giebenach im Einsatz. Während oben der Verkehr rollt, wird unten der Belag auf der Normalspur erneuert. Die Arbeiten dauern bis Ende August 2026.
Am Samstagmorgen, 13. Juni 2026, fanden sich 16 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Andermatt, Wassen und Göschenen in Andermatt ein, um den praktischen Teil der Veloprüfung zu absolvieren. Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt.
Der Simmenfluhtunnel bei Wimmis wird im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez/Wimmis umfassend saniert und erneuert. Aufgrund der engen Platzverhältnisse und der vorhandenen, direkten und leistungsfähigen Umleitungsroute hat sich eine mehrmonatige Sperrung als Bestvariante herausgestellt. Der Tunnel wird von Ende Juni bis Ende November komplett gesperrt.
Der Motorradfahrer überholte mehrere Fahrzeuge von Enggenhütten bis zum Spitalkreisel in Appenzell. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden sucht Zeugen.
Auf der Ausserortsstrecke zwischen Wohlenschwil und Birrhard kollidierte am Sonntagabend ein Renault mit einem Brückenpfeiler. Der Fahrzeuglenker verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Sonntagabend, 14. Juni 2026, nahmen mehrere tausend Personen am bewilligten Demonstrationsumzug durch die Stadtkreise 1 und 4 teil. Dabei kam es zu einigen Sachbeschädigungen entlang der Umzugsroute. Bereits am Abend zuvor wurde kurzfristig zu einem Umzug aufgerufen, um den feministischen Streik einzuläuten.
Am Sonntagabend wurde ein Mann in Aadorf festgenommen, der zuvor Diebstähle aus mehreren Garagen begangen hat. Die Kantonspolizei Thurgau nahm den Tatverdächtigen nach einer Flucht fest.
Am Sonntagmittag (14. Juni 2026, kurz nach 13.00 Uhr) verunfallte eine 47-jährige Motorradfahrerin auf der Hergiswaldstrasse im Ortsteil Obernau. In einer Kurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet damit auf eine Wiese.
Am Freitagnachmittag (12. Juni 2026, kurz vor 16.00 Uhr) wurde in Rothenburg eine 12-jährige Velofahrerin bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich auf der Verzweigung Felsenegg-/Eschenbachstrasse.
Am Freitagabend (12. Juni 2026, gegen 19.45 Uhr) kam ein 26-jähriger Autofahrer auf der Rüeggisingerstrasse von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug durchbrach einen Zaun und kam auf einer Wiese zum Stillstand.
Am Samstagabend (13. Juni 2026, gegen 23.30 Uhr) war ein 23-jähriger Autofahrer auf der Glaubenbergstrasse in Richtung Finsterwald unterwegs. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte zunächst gegen einen Baum und anschliessend gegen einen Holzunterstand.
Im Raum Lenzerheide-Valbella findet vom 19. bis am 21. Juni 2026 die Radveranstaltung WHOOP UCI Mountain Bike World Cup statt. Vor, während und nach der Veranstaltung kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Die Kantonspolizei Bern erhielt im Juli 2024 Kenntnis über ein Video, in welchem ein Autolenker in Münchenbuchsee innerorts mit massiv überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Im Verlaufe der Ermittlungen konnten dem Mann zahlreiche weitere Delikte im Zusammenhang mit dem Strassenverkehrsgesetz nachgewiesen werden, darunter 24 Raserdelikte. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Wetter am Montag, 15.06.2026: Die Schweiz liegt heute am Rande eines Hochdruckgebiets mit Zentrum über Nordwesteuropa. Ein Tief mit Zentrum über der Ostsee steuert bis am Montag allmählich weniger warme, aber recht trockene Luft zur Alpennordseite. Am Dienstag streift eine Warmfront die Alpennordseite. In der Folge gelangt von Südwesteuropa her zunehmend heisse Luft zum Alpenraum.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht auf Sonntag in Affeltrangen einen Selbstunfall und wurde leicht verletzt. Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Ein Autofahrer verursachte am Samstagabend in Friltschen einen Selbstunfall mit Sachschaden. Er entfernte sich von der Unfallstelle, ohne den Unfall zu melden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Das Mitsommerfest am Wochenende in Frauenfeld verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau grösstenteils friedlich. Es kam zu keinen schweren Gewaltdelikten.
Am Sonntagmittag (14.06.2026) haben sich sowohl in Flawil wie auch in Krummenau Unfälle zwischen Velos und Autos ereignet. Die Velofahrer waren im Rahmen einer Volks-Radrundfahrt unterwegs. Ein 46-jähriger Velofahrer musste eher schwer verletzt von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntagmorgen, 14. Juni 2026, kam es in Winterthur zu einem Verkehrsunfall mit zwei Kollisionen. Der mutmassliche Unfallverursacher entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle.
Die Kantonsstrasse zwischen Blatten und der Fafleralp wird am Freitag, 26. Juni 2026, für den Verkehr freigegeben. Diese Wiedereröffnung wird durch die Einrichtung eines verstärkten Überwachungssystems für den Oigschtchummun-Gletscher ermöglicht, verbunden mit der Installation einer Lichtsignalanlage, die es ermöglicht, die Verkehrsteilnehmer sofort zu warnen und die Strasse im Gefahrenfall zu sperren.
Bei herrlichem Sommerwetter waren die Polizei Basel-Landschaft und die Kantonspolizei Solothurn gestern mit einem gemeinsamen Stand am Regionalen Turnfest in Liesberg vertreten. Die Stimmung war ausgezeichnet, die Festbesucherinnen und Festbesucher gut gelaunt.
Am Samstagabend wurde die Feuerwehr Rüti an einen Kleinbrand alarmiert. Die ausgerückten Kräfte konnten vor Ort nur noch einen stark rauchenden Baum feststellen.
Ein toller Austausch, spannende Einblicke und leuchtende Augen: Am Freitag (05.06.2026) durften wir den Besuchern unsere Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge von innen zeigen. Uns ist der direkte Draht zur Bevölkerung wichtig.
Der Regierungsrat hat für die Instandsetzung der Forchautostrasse A52 im Abschnitt zwischen den Anschlüssen Egg und Ottikon Ausgaben in der Höhe von 12,64 Mio. Franken bewilligt. Die Bauarbeiten dauern von Sommer bis November 2026.
Die Zollikerstrasse in Zollikon ist im Abschnitt zwischen Dufourplatz und dem Lichtsignal an der Alten Landstrasse in einem schlechten Zustand und muss instandgesetzt werden. Der Kanton nutzt die Instandsetzung, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lärmbelastung für die Anwohnenden zu reduzieren. Dazu hat der Regierungsrat eine Ausgabe von 6,527 Mio. Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt.
In Erlinsbach SO soll die Verkehrssicherheit erhöht und die Lärmemissionen reduziert werden. Dafür setzt das Amt für Verkehr und Tiefbau des Kantons Solothurn Massnahmen für Tempo 30 um.
Gestern, Samstag, 13. Juni, fand im Kongresshaus Lugano die Zeremonie zur Erklärung der Treue zur Verfassung und zu den Gesetzen durch die Absolventinnen und Absolventen der Polizeischule des V. Prüfungsbezirks (SCP 2024) statt. Während der traditionellen Veranstaltung, die vom Leiter der Ausbildungssektion, Hauptmann Christophe Cerinotti, eröffnet wurde, sprachen der Vorsteher des Departements der Institutionen Norman Gobbi, der Kommandant der Kantonspolizei Matteo Cocchi sowie der Direktor des Polizeiausbildungszentrums (CFP) Andrea Pronzini.
Das Lindli Fäscht in der Stadt Schaffhausen ist aus Sicht der Schaffhauser Polizei grossmehrheitlich ruhig verlaufen. Die Polizei musste nur vereinzelt intervenieren. Schwerwiegende Zwischenfälle blieben aus.
Wegen einer Bedrohungslage musste am Sonntag ein Bereich des Hafenareals in Kreuzlingen evakuiert und für mehrere Stunden gesperrt werden. Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Nicht eine Flaschenpost – aber etwas Ähnliches. 21 Glückwunschkarten mit Ballonen für ein Hochzeitspaar haben den Umweg über die Kantonspolizei Zürich gemacht.
Unsere Verkehrsinstruktion war am Velofest mit einem Stand präsent und suchte das Gespräch mit den kleinen und grossen Besuchenden. Die Schulpolizisten waren den meisten Leuten bestens bekannt, was den Austausch besonders einfach machte.
Am Sonntagmorgen ist in Belp ein Autofahrer vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Der Lenker fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit von Belp in Richtung Kehrsatz und wieder zurück, wo er in eine Gartenmauer prallte. Dabei wurde er verletzt und musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden. Die Ermittlungen sind im Gang.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.