Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Militärfahrzeug und einem Auto ist am Donnerstagmorgen (16.4.2026) in Illnau (Gemeinde Illnau-Effretikon) der Autofahrer mittelschwer verletzt worden.
Dr. Nadine Eggimann Zanetti übernimmt an der Militärakademie an der ETH Zürich per 01. Oktober 2026 die Verantwortung über die Dozentur Militärpsychologie und Militärpädagogik. Diese Anstellung erfolgt nach einer umfangreichen Selektion unter der Aufsicht einer Wahlkommission mit Vertretern der ETH Zürich sowie der Militärakademie.
Im Podcast der Schweizer Armee ist diesmal Tanja Spehar zu Gast. Die Kaderfrau der Armeeapotheke spricht über Verantwortung in aussergewöhnlichen Zeiten, über Führung unter Druck und über eine persönliche Geschichte, die berührt.
Die Schweizer Luftwaffe ist dem Multinational Helicopter Training Center offiziell als Mitglied beigetreten. Mit dieser Mitgliedschaft verfolgt die Luftwaffe das Ziel, ihre militärischen Fähigkeiten im internationalen Rahmen weiterzuentwickeln, die Zusammenarbeit mit Partnerluftstreitkräften zu stärken und damit einen Beitrag zur Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit zu leisten.
Major Josef Ochsner spricht in dieser Folge des Podcasts der Schweizer Armee offen über das Thema Burnout. Als ehemaliger Berufsoffizier kennt er Druck, Verantwortung und den Anspruch, immer funktionieren zu müssen.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass am 9. April 2026 die Leiche des Piloten, der am 13. März 2026 bei einem Flugunfall nahe San Carlo ums Leben gekommen war, geborgen werden konnte. Dank verbesserter Schneeverhältnisse, die die Sicherheit der Rettungskräfte gewährleisteten, war die Bergung gelungen.
Dank der erfolgreichen Löscharbeiten hat sich die Lage beim Waldbrand in Brusio beruhigt. Die Rhätische Bahn kann den fahrplanmässigen Betrieb am Freitag wieder aufnehmen.
In Brusio ist am Dienstagnachmittag ein Waldbrand ausgebrochen. Für die Löscharbeiten im Einsatz stehen mehrere Löschhelikopter und Feuerwehrleute. Die Bahnlinie der RhB ist bis auf weiteres gesperrt und es verkehren Bahnersatzbusse.
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS betreibt gemeinsam mit den betroffenen Kantonen zur versenkten Munition im Thunersee, Brienzersee und Vierwaldstättersee ein periodisches Explosivstoffmonitoring. Im Herbst 2024 und Winter 2025 wurden dazu erneut Seewasserproben entnommen.
Die Schweizer Luftwaffe beteiligt sich regelmässig an der Military Flight Training Conference (MFTC), einer internationalen Plattform zur Weiterentwicklung der Pilotenausbildung. Diese fand 2026 in der Schweiz statt.
Saffira Guinand ist HR-Spezialistin im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und hat auf hohem Niveau Fussball gespielt. 2024 entschied sie sich, die Rekrutenschule als Veterinärsoldatin in Sand (BE) zu absolvieren. Dann folgten die Unteroffiziers- und die Offiziersschule.
Der Autor stellt kriegswirtschaftliche Auswirkungen des Ukrainekriegs dar. Er stellt u. a. fest, dass weder die NATO noch die EU noch die Schweiz bei Ausbruch des russischen Angriffskriegs 2022 konkrete Pläne für einen raschen Aufwuchs einer Kriegswirtschaft aktivierten.
Am 31. März 2026 findet der jährliche strategische Dialog zwischen den Verteidigungsministerien der Schweiz und Frankreichs unter der Leitung des Staatssekretariats für Sicherheitspolitik (SEPOS) in Bern statt. Im Fokus stehen die Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz, die nationale Verteidigungsstrategie Frankreichs sowie die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit.
Auf dem Militärflugplatz in Payerne hat das Bundesamt für Rüstung armasuisse die neue Halle 2 Safety an die Armee übergeben. Der Neubau stellt eine funktionale und energieeffiziente Infrastruktur bereit, die optimal auf die technischen Abläufe der Einheit Safety ausgerichtet ist. Die Infrastruktur ermöglicht schnelle Abläufe und garantiert die Einsatzbereitschaft während 24 Stunden.
Im Podcast der Schweizer Armee sprach der Nationalrat Benjamin Fischer über die sicherheitspolitische Lage Europas, die Rolle der Schweizer Armee und politische Prioritäten. Das Gespräch zeigt einen Politiker, der militärische Praxis und politische Analyse verbindet.
An der ETH Zürich fand am Freitag, 13. März 2026, die Diplomfeier des Bachelorlehrgangs 22 statt. Brigadier Hugo Roux, Kommandant der Militärakademie an der ETH Zürich, überreichte die Diplome an die zukünftigen Berufsoffizierinnen und Berufsoffiziere der Schweizer Armee.
Die Luftwaffe führt eine Dezentralisierung im Raum Berner Oberland und Innerschweiz durch. Zwischen dem 16. März und dem 20. März 2026 betreibt sie an einzelnen Tagen den Flugbetrieb mit F/A-18 Kampfjets sowie mit Leichtflugzeugen von den Flugplätzen St. Stephan (BE) und Alpnach (OW) aus.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 in den sechs Rekrutierungszentren der Schweizer Armee total 37'029 Stellungspflichtige abschliessend beurteilt. 25'904 von ihnen sind tauglich für den Militär- und 3'433 für den Schutzdienst (Zivilschutz). Damit betragen die Militär- und Schutzdiensttauglichkeit zusammen 79,2%. Zudem konnte die Armee 422 Frauen für den Militärdienst gewinnen.
Im Ukrainekrieg trifft Zukunftsmusik auf Schnee von gestern – Soldaten auf beiden Seiten greifen zum Schutz vor modernen Waffensystemen auf altbewährte Massnahmen wie Schützengräben.Dies führt bei Streitkräften auf der ganzen Welt zu Anpassungen der Ausbildung – so auch bei der Schweizer Armee. Der Geniedienst aller Truppen trägt wesentlich zum Schutz gegen Bedrohungen jeglicher Art bei.
Nationalrat Benjamin Fischer ist zu Gast im Podcast der Schweizer Armee. Der 1991 geborene Zürcher aus Volketswil gehört zu den jüngeren Stimmen in der Schweizer Sicherheitspolitik.
Angesichts der angespannten geopolitischen Lage und der zunehmenden Bedrohung durch Distanzwaffen will der Bundesrat die Luftverteidigung gezielt stärken. Neben der Beschaffung des Systems zur bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite Patriot wird die Beschaffung eines zusätzlichen, bevorzugt in Europa produzierten, Systems geprüft.
Ein Tag als Oberwachtmeister: Sarah Wichert zeigt den Häuser- und Ortskampf. Ein Tag als Oberwachtmeister: Sarah Wichert zeigt den Häuser- und Ortskampf.
Vom 5. bis 6. März 2026 stattet der Chef der Armee, Korpskommandant Benedikt Roos, den Ständigen Missionen der Schweiz in Brüssel einen Arbeitsbesuch ab. Dieser ermöglicht es ihm, sich einen Überblick über die relevanten Akteure und Prozesse innerhalb der NATO und der EU zu verschaffen. Vom 5. bis 6. März 2026 stattet der Chef der Armee, Korpskommandant Benedikt Roos, den Ständigen Missionen der Schweiz in Brüssel einen Arbeitsbesuch ab. Dieser ermöglicht es ihm, sich einen Überblick über die relevanten Akteure und Prozesse innerhalb der NATO und der EU zu verschaffen.
Die Regierungen der Kantone Obwalden und Nidwalden haben am 3. März 2026 die militärischen Kommandanten mit besonderen Beziehungen zu den beiden Kantonen empfangen und abtretende Offiziere verabschiedet und geehrt. Im Mittelpunkt stand dabei der direkte Austausch zwischen Politik und Armee.
Mit dem Einsatz der SWISSCOY trägt die Schweizer Armee zur Sicherheit und Stabilität auf dem Westbalkan bei. Mit ihren operationellen Leistungen zugunsten der Kosovo Force (KFOR) erbringt sie einen direkten Beitrag zur Gewährleistung eines sicheren und stabilen Umfelds in Kosovo und stärkt im internationalen Einsatz zugleich ihre eigenen Fähigkeiten zugunsten der nationalen Verteidigungsfähigkeit.
In vielen Branchen unserer Wirtschaft werden sie benötigt: Seltene Erden und kritische Rohstoffe. Ob in der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, in KI-Chips, Windturbinen, Drohnenkriegsführung, Unterseebooten oder Tarnkappenbombern sind sie von grosser Bedeutung.
In Woche 17 ihrer Rekrutenschule trainiert die Fliegerschule 81 in Meiringen ein anspruchsvolles Szenario: Einen Bereitschaftsraum beziehen und sichern – abseits des Flugplatzes und in neuer Umgebung.
Er analysiert Kriege, Allianzen und Machtverschiebungen – und kennt die militärische Praxis aus eigener Erfahrung. Im offiziellen Podcast der Schweizer Armee spricht der NZZ-Redaktor und Oberst Georg Häsler mit Oberst i Gst Mathias Müller über Neutralität, Denkdisziplin und Verantwortung.
Rund 50 Hunde werden jedes Jahr zu Spezialisten für Schutz, Rettung und Spürarbeit ausgebildet – mit sorgfältiger Zucht, gezieltem Training und viel Herzblut. Begleite uns hinter die Kulissen der Hundebeschaffung im Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere (Komp Zen Vet D u A Tiere).
Toja Rauch kam über einen Nebenjob im Rekrutierungszentrum Rüti zur Armee: Dort betreute sie die psychologische Tauglichkeitsabklärung am Computer. Ein Vortrag von Swissint an einer Karriere-Nacht brachte sie dann zur Erkenntnis: Das passt.
In der Armee gibt es einige Funktionen mit Selektion während der Rekrutenschule. Drei kürzlich geschaffene sollen hier näher vorgestellt werden: Weltraum-, Cyber- und Informationssoldaten.
Bei der Instandhaltung an den Schützenpanzern des Typs M113 wurden technische Probleme am Seitenantrieb festgestellt, welche den Schützenpanzer unter Umständen lenk- und bremsunfähig machen können. Sicherheit hat höchste Priorität, deshalb hat die Armee ein vorläufiges Fahrverbot für die gesamte M113-Flotte verfügt.
Nach zusammen über 6'650 Diensttagen sagen Offiziere Adieu. Am Freitag, 6. Februar 2026, fand die Entlassungs- und Gratulationsfeier der Nidwaldner Offiziere und höheren Unteroffiziere statt.
In der BODLUV RS 33 in Emmen ist ein Rekrut an einer Meningitis-Infektion erkrankt und hospitalisiert worden. Rund 120 weitere Rekrutinnen und Rekruten werden prophylaktisch behandelt und bleiben vorsorglich in der Kaserne.
Die Theologische Fakultät der Universität Luzern und die Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA) initiieren das Certificate of Advanced Studies (CAS) in Aufsuchender Seelsorge mit Schwerpunkt Armeeseelsorge. Dieses Weiterbildungsprogramm ist Bestandteil des Technischen Lehrgangs Armeeseelsorge.
Das Mechanisierte Brigade Stabsbataillon 11 trainiert derzeit in der Region Illnau-Effretikon. Regierungsrat Mario Fehr besuchte heute das Zürcher „Götti-Bataillon“ im Wiederholungskurs (WK). Begleitet wurde er von Marco Nuzzi, dem Stadtpräsidenten von Illnau-Effretikon.
Am Samstag, 31. Januar 2026, fliegt die Patrouille Suisse um 14.00 Uhr im Rahmen von THE I.C.E. über St. Moritz. Der Auftritt findet über dem gefrorenen See statt und ist Teil des internationalen Events THE I.C.E. St. Moritz.
Die feierliche Fahnenzeremonie und Kommandoübergabe beim Glarner Gebirgsinfanteriebataillon 85 bildeten in Glarus den Abschluss eines dreiwöchigen Wiederholungskurses. Die Zeremonie fand auf dem Zaunplatz in Glarus statt.
94 der 175 Schweizer Athletinnen und Athleten an den Olympischen Winterspielen in Milano/Cortina sind Sportsoldatinnen und Sportsoldaten. Sie werden von der Spitzensportförderung der Armee für Trainings und Wettkämpfe unterstützt, womit ein neuer Höchstwert erreicht wird.
In der ersten Folge des Podcasts aus der Serie „#IchBinDabei“ spricht Wachtmeister Toja Rauch über ihren Weg in der Schweizer Armee. In der ersten Folge des Podcasts aus der Serie „#IchBinDabei“ spricht Wachtmeister Toja Rauch über ihren Weg in der Schweizer Armee.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 einen Assistenzdiensteinsatz der Armee zur Unterstützung der zivilen Behörden bei der Gewährleistung der Sicherheit während des G7-Gipfels in Évian-les-Bains (Frankreich) vom 15. bis zum 17. Juni 2026 gutgeheissen. Dieser subsidiäre Einsatz ergänzt die von den zivilen Behörden vorgesehenen Sicherheitsmassnahmen.
Der Sicherungseinsatz der Armee zugunsten des Kantons Graubünden und das WEF-Jahrestreffen 2026 ist erfolgreich verlaufen. Täglich erfüllten rund 4700 Soldatinnen und Soldaten die Aufträge der Armee. Im geschützten Luftraum über Davos kam es zu zwei leichten Regelverletzungen.
Die Schweizer Armee leistet einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in der Schweiz. Sie gilt als Symbol der nationalen Einheit.
Die Geschichte der Schweizer Armee
Bis zum Ende des Mittelalters waren jeder Ort und jeder Kanton in der Schweiz für die eigene Verteidigung zuständig. Während der Helvetischen Republik wurde zwischen 1798 und 1803 eine eidgenössische Armee aufgebaut, um sich gegen ausländische Angriffe zu schützen. Im Jahr 1815 wurde die Neutralität und die Unabhängigkeit des eidgenössischen Staatenbundes von den europäischen Grossmächten anerkannt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Armee zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens.
Der Auftrag der Schweizer Armee
Die Schweizer Armee übernimmt verschiedene Aufgaben:
• Sicherung der Landesverteidigung und Wahrung des nationalen Interesses • Verteidigung des Landes im Fall einer Bedrohung • Unterstützung der Zivilbehörden bei Katastrophen und Notfällen • Stärkung des internationalen Friedens durch humanitäre Unterstützung und Teilnahme an Friedensmissionen im Ausland • Ausbildung und Übung von Reservisten
Die Schweizer Armee sorgt für die Sicherheit der Schweiz. (Bildquelle: Schweizer Armee)
Der Aufbau der Schweizer Armee
Die Schweizer Armee basiert auf einem Milizsystem: Rund fünf Prozent der Armeemitglieder sind Berufs- oder Zeitsoldaten. Den grösseren Anteil machen Wehrpflichtige aus. Nach den Regelungen des Artikels 59 der Bundesverfassung ist jeder Schweizer verpflichtet, Wehrdienst zu leisten, alternativ ist ein ziviler Ersatzdienst abzuleisten. Die Wehrpflicht beginnt im Alter von 18 Jahren und endet mit 34 Jahren. Eine Grundausbildung von 19 Wochen ist zu absolvieren, danach besteht die Pflicht zur Teilnahme an Übungen und dem Dienst als Reservist. Schweizerinnen können freiwilligen Dienst leisten.
Die Schweizer Armee teilt sich in verschiedene Bereiche:
Die Schweizer Armee hat die Landesverteidigung zur Aufgabe. (Bildquelle: Schweizer Armee)
Der Armeestab der Schweizer Armee
Der Armeestab, kurz A Stab, ist für die Unterstützung des Chefs der Armee bei der Umsetzung politischer Vorgaben verantwortlich. Zudem verantwortet der Armeestab die gesamte Steuerung der Armee und kümmert sich um Entwicklung, Planung und Ressourcenzuteilung. Auch die Bereiche Ausbildung, Einsatz und Support obliegen dem Stab. Im Armeestab wird also die gesamte strategische Planung und die weitere Entwicklung der Schweizer Streitkräfte gesteuert.
Die Führungsunterstützungsbasis der Schweizer Armee
Die Führungsunterstützungsbasis, kurz FUB sorgt mit ihrer Arbeit dafür, dass Einsätze durchgeführt werden können. Dazu gibt es innerhalb der FUB die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologie IKT. Anwendungen für Kommunikationssysteme oder der Betrieb geschützter Rechenzentren gehören zum Aufgabengebiet der FUB.
Mit dem Projekt Kommando Cyber gibt es einen besonderen Bereich, der sich um den Schutz der Informatiksysteme gegen Cyberangriffe kümmert. Nötige Massnahmen zum Schutz und die zukünftige Ausrichtung der Armee im cyber- und elektromagnetischen Raum sind Teil der Arbeit. Wichtig ist dabei nicht nur, sich den aktuellen Aufgaben zu stellen, sondern auch für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.
Ein weiterer Bereich ist die Führungsunterstützungsbrigade 41/SKS, die für den Betrieb der Kommunikationsnetze innerhalb der Armee verantwortlich ist. Auch mobile System für die elektronische Kriegsführung unterliegen diesen Spezialisten.
Das Kommando Operationen
Geht es um die Planung und die Führung von Einsätzen und Operationen, unterliegt das dem Kommando Operationen. In diesem Armeebereich wird die Erreichbarkeit und die Alarmierung der Armee sichergestellt sowie die Durchführung der Mobilmachung verantwortet.
Ein Teilbereich ist der Militärische Nachrichtendienst MND, der für die nachrichtendienstlichen Aufgaben innerhalb der Armee verantwortlich ist. Unter anderem gehört die Beschaffung und Auswertung bedeutsamer Informationen aus dem Ausland zu den Aufgaben des MND. Auch bei der Planung und Führung von Einsätzen unterstützt der MND. Dabei arbeitet der Nachrichtendienst eng mit nationalen und kantonalen oder auch multinationalen Stellen zusammen.
Der Dienst für den präventiven Schutz der Armee DPSA gehört ebenfalls zum Kommando Operationen. Hier geht es darum, die Schweizer Armee vor Spionage oder Sabotage und anderen unrechtmässigen Handlungen zu schützen. Die DPSA arbeite eng mit Bund und Kantonen zusammen und ist unter anderem vor allem für die Beurteilung der militärischen Sicherheitslage und vorsorgliche Massnahmen für den Spionageschutz zuständig.
Das Heer setzt sich aus einem Miliz- und einem Profibereich zusammen. In diesen Bereichen sind unterschiedliche Fähigkeiten gefragt, sodass es eine Vielzahl verschiedener Ausbildungen gibt. Unter anderem gehören die Panzertruppen, die Artillerie, die Einsatzlogistik und die Sanität zu den einzelnen Bereichen.
Die Luftwaffe kümmert sich um militärische Einsätze im Luftraum, wobei der Schutz des Luftraums und der Transport zu den Aufgaben gehören. Die Luftwaffe sorgt mit passiver und aktiver Überwachung für die Lufthoheit. Die Luftaufklärung sorgt mittels Sensoren, Drohnen und Flächenflugzeugen für Sicherheit und kümmert sich um die Auswertung der Daten.
Das Kommando Spezialkräfte kümmert sich um den Schutz ziviler und militärischer Personen und besonders schutzwürdiger Sachen. Unter anderem übernimmt das Kommando Spezialkräfte Rettungs- und Befreiungsaktionen und die Rückführung von Personen. Dadurch, dass die Spezialkräfte dem Kommando Operationen unterstellt ist, kann die Landesregierung die Kräfte schnell einsetzen und alle profitieren von einer kurzen Befehlskette.
Die Luftwaffe sorgt für die Lufthoheit. (Bildquelle: Schweizer Armee)
Das Kommando Ausbildung
Unter dem Motto „Erfolg beginnt bei uns“ kümmert sich das Kommando Ausbildung um die Planung, Steuerung und Durchführung der Ausbildung. Möglich ist beispielsweise eine Tätigkeit in einer Rettungs- oder Sanitätstruppe oder auch in einer Kampftruppe. Die Möglichkeiten innerhalb der Schweizer Armee sind breitgefächert.
Für die Ausbildung von Führungskräften ist die Höhere Kaderausbildung HKA zuständig. Berufsoffiziere und Berufsunteroffiziere werden hier auf militärische Führungsaufgaben vorbereitet. In der Zentralschule ZS, die eil der HKA ist, geht es um die militärische Ausbildung von Einheits- oder Truppenkörperkommandanten. Weitere Führungslehrgänge runden in Kooperation mit zivilen Bildungsorganisationen die Ausbildung bei der Schweizer Armee ab.
An der Militärakademie MILAK erfolgt die Aus- und Weiterbildung der Berufsoffiziere. Die MILAK gilt als international anerkanntes Zentrum für Militärwissenschaften und ist die führende Institution in der Schweiz. Mit der Zentralschule, der Generalstabsschule und der Berufsunteroffizierschule gibt es weitere Einrichtungen für die Ausbildung bei der Schweizer Armee.
Motto des Kommandos Ausbildung: „Erfolg beginnt bei uns.“ (Bildquelle: Schweizer Armee)
Die Logistikbasis
Die Logistikbasis LBA kümmert sich um das Material und die Infrastruktur innerhalb der Schweizer Armee. Die Armeeapotheke gehört zu diesem Bereich und sorgt für eine bedarfsgerechte Versorgung in allen Lagen. Zu den Aufgaben gehört die Produktion definierter Arzneimittel, die als Ergänzung zum zivilen Markt dienen und die pharmazeutische Versorgung der Armee sicherstellen.