(Stein AG). Weil er einem anderen Auto ausweichen musste, prallte ein Lieferwagen heftig gegen eine Strassenlampe.
Der Unfall ereignete sich am Freitag, 23. Oktober 2026, kurz nach 13.30 Uhr auf der Schaffhauserstrasse in Stein.
Update zu dieser Vermisstmeldung (23.10.2026)
(Obermumpf AG). Die seit Mittwochabend in Obermumpf vermisste Frau hat sich wohlbehalten gemeldet. Die 37-Jährige hat sich inzwischen selbst gemeldet und ist wohlauf. Eine Straftat liegt nicht vor.
(Hunzenschwil/Lenzburg/Brunegg AG). Am Donnerstagmorgen kam es auf der A1 zu drei heftigen Auffahrkollisionen mit total neun Autos.
Während fünf Beteiligte leicht verletzt wurden, entstand grosser Sachschaden und viel Stau.
(Dättwil AG). Ein Brand verwüstete am 29. Juli 2026 die Turnhalle in Dättwil.
Inzwischen konnte die Polizei eine Verkettung von Faktoren als Ursache ausmachen.
(Würenlingen AG). Eine Neulenkerin verlor auf einer Nebenstrecke im Wald die Kontrolle über ihren Wagen.
Dieser prallte abseits der Strasse gegen einen Baumstrunk. Die junge Frau wurde leicht verletzt.
(Neuenhof AG). Auf der A1 bei Neuenhof verlor ein 18-Jähriger die Kontrolle über seinen leistungsstarken Wagen.
Dieser geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Anpralldämpfer. Verletzt wurde niemand.
(Zufikon AG). In einer Kurve auf der Sädelstrasse verlor ein Automobilist die Kontrolle.
Der Wagen kam von der Strasse ab, fuhr die Böschung hoch und überschlug sich. Verletzt wurde niemand.
(Klingnau AG). Die Regionalpolizei Zurzibiet macht mit einer neuen Heckscheibenbeschriftung auf ihre offenen Stellen aufmerksam.
Gesucht werden bereits ausgebildete Polizistinnen und Polizisten sowie Interessierte für die Ausbildung zur Polizei-Aspirantin oder zum Polizei-Aspiranten. Ein QR-Code ermöglicht die direkte Kontaktaufnahme per WhatsApp.
(Klingnau AG). Am Donnerstag, 5. November bleibt unser Schalter wegen einer internen Weiterbildung geschlossen.
Telefonisch sind wir normal erreichbar.
(Zürich ZH). Eine angebliche E-Mail von HM Treasury verspricht die Rückerstattung verlorener Gelder.
Eine gefälschte Bestätigung im Anhang und der Verweis auf eine offizielle britische Webseite sollen Vertrauen schaffen.
(Schweiz CH). In der Schweiz gibt es keine generelle Winterreifenpflicht. Trotzdem müssen Autofahrer ihr Fahrzeug auch bei Schnee, Eis und winterlichen Strassenverhältnissen jederzeit sicher beherrschen können.
Wer jetzt die Winterpneus kontrolliert und sein Auto auf die kalte Jahreszeit vorbereitet, kann das Unfallrisiko deutlich senken.
(Bern). Dem Schweizer Zivilschutz fehlen Tausende Einsatzkräfte. Statt der angestrebten 72'000 Angehörigen standen Anfang 2025 nur rund 57'000 Personen zur Verfügung.
Der Bundesrat hat deshalb neue Regeln beschlossen: Ab dem 1. Januar 2027 können Zivildienstpflichtige bei nicht ausgleichbaren Personalengpässen zu Einsätzen im Zivilschutz verpflichtet werden. Damit soll der Bevölkerungsschutz bei Katastrophen und Notlagen gestärkt werden.
(Rheinfelden AG). Hausbewohner überraschten am Dienstagmorgen in Rheinfelden einen Dieb, der eingeschlichen war.
Nach kurzer Flucht konnte die Polizei einen 16-jährigen Marokkaner festnehmen. Auf sein Konto geht auch der Einbruch in ein Nachbarhaus.
(Auw AG). Die Gemeinde Auw erinnert Fahrzeughalter daran, ihre Autos im Hinblick auf den bevorstehenden Winterdienst nicht auf öffentlichen Strassen, Trottoirs und Plätzen abzustellen.
Damit sollen Schneepflüge und andere Winterdienstfahrzeuge ihre Arbeiten ungehindert ausführen können. Die Gemeinde weist zudem auf mögliche Schäden an falsch parkierten Fahrzeugen hin.
(Auw AG). Bei der Feuerwehr Auw werden drei Angehörige befördert, während drei weitere Ende 2026 aus dem Feuerwehrdienst ausscheiden.
Der Gemeinderat gratuliert den Beförderten und dankt den austretenden Feuerwehrleuten für ihren langjährigen Einsatz.
(Kanton Aargau AG). Die Kantonspolizei Aargau warnt vor Trickdieben, die mit einem vermeintlichen Geschenk wertvollen Schmuck stehlen.
Die Unbekannten fragen ihre Opfer freundlich nach dem Weg und legen ihnen zum Dank ein falsches Goldketteli um. Dabei entwenden sie unbemerkt den echten Schmuck.
(Kleindöttingen AG). Am 20. Oktober 2026 geriet der Balkon einer Wohnung am Breiteweg in Brand.
Als die Feuerwehr eintraf, stand der Balkon bereits in Flammen. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Gasgrill Feuer gefangen.
(Aarau AG). In einer Wohnung an der Oberen Vorstadt kam es am 20. Oktober 2026 zu starker Rauchentwicklung, nachdem eine Mutter mit ihren beiden kleinen Kindern versehentlich eingeschlossen worden war.
Die Stadtpolizei Aarau musste Türen aufbrechen, um die drei Bewohner aus der Wohnung zu retten. Alle wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
(Schweiz). Am 25. Oktober werden die Uhren zurückgestellt.
Damit wird es auf Schweizer Strassen früher dunkel. Gleichzeitig erhöhen Nässe und Laub die Sturzgefahr. Die Suva zeigt, wie Velo- und E-Bike-Fahrende sicherer unterwegs sind.
(Bergdietikon AG). Zwei Unbekannte schlichen in der Nacht in die Sammelgarage eines Mehrfamilienhauses und entwendeten einen E-Scooter.
Auf der Fahndung nahm die Polizei ganz in der Nähe zwei Jugendliche unter dringendem Tatverdacht fest.
(Döttingen/Klingnau AG). Mutmasslich stark betrunken verursachte ein Automobilist in der Nacht in Döttingen und Klingnau mehrere Kollisionen.
Die Polizei konnte den 53-Jährigen stoppen, der sich in der Folge ausgesprochen renitent verhielt.
(Lenzburg AG). Ein Traktor samt Anhänger kam innerorts von der Fahrbahn ab und prallte heftig gegen parkierte Fahrzeuge.
Der 78-jährige Lenker befindet sich im Spital.
(Bern BE). Ab dem 2. November 2026 können Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wenn sie dies möchten, die neue biometrische Identitätskarte beantragen.
Diese wird bei den für die Ausstellung von Identitätskarten und Pässen zuständigen kantonalen Stellen sowie bei den Schweizer Vertretungen im Ausland erhältlich sein.
(Magden AG). Gemeinde Magden: Schlussübung Feuerwehr Magden-Olsberg
Am Samstag, 24. Oktober 2026, um 15.00 Uhr findet die Schlussübung der Feuerwehr Magden-Olsberg statt.
(Magden AG). Gemeinde Magden: Die Regionalpolizei Unteres Fricktal führte im 3. Quartal 2026 Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h durch.
In der Zeitspanne vom 13. bis 20. Juli sowie am 2. September überschritten 171 Fahrzeuge die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.
(Aargau AG). Es ist im ganzen Kanton weiterhin verhältnismässig trocken.
Die Regenfälle der vergangenen Tage haben allerdings zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Es gilt neu die Gefahrenstufe 2 von 5 („mässige Waldbrandgefahr“).
(Zofingen AG). Vom Montag, 26. Oktober bis Freitag, 30. Oktober 2026 wird im Kreuzungsbereich Mühlethalstrasse / Ackerstrasse in Zofingen ein Kanalisationsschacht umgebaut, um den Abwasserabfluss zu optimieren.
Während der Bauarbeiten wird der Verkehr im betroffenen Bereich einspurig geführt und durch eine Lichtsignalanlage geregelt.
(Schweiz). Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Verkehrsbedingungen werden anspruchsvoller.
Nebel, Regen, Laub, tief stehende Sonne und vermehrter Wildwechsel stellen für alle Verkehrsteilnehmenden Risiken dar. Der TCS erinnert an die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen für eine sichere Fahrt im Herbst.
(Zofingen AG). Ab sofort stehen im Bahnhof-Parking Zofingen im ersten Untergeschoss elf neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung.
Die Ladeleistung beträgt maximal 11 Kilowatt. Der Strom kostet aktuell 44 Rappen pro Kilowattstunde. Die neuen Ladeplätze sind ausschliesslich für Elektrofahrzeuge vorgesehen.
(Oftringen AG). Am Samstagabend kollidierte eine Automobilistin mit einem vortrittsberechtigten VW.
Eine Person wurde leicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden.
(Dintikon AG). Ein Auto erfasste am Freitagmorgen in Dintikon einen 13-jährigen Velofahrer.
Der Junge stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Das beteiligte Fahrzeug fuhr weiter. Die Polizei sucht Augenzeugen.
(Dottikon AG). Eine 22-jährige Automobilistin verlor am Freitagabend in Dottikon die Kontrolle über ihren VW Tiguan und geriet auf die Gegenfahrbahn.
Dabei kam es zu zwei Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen, woraufhin sich der VW Tiguan überschlug und auf dem Dach landete. Fünf Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Totalschaden.
(Oeschgen AG). Am Samstag, 17. Oktober 2026 findet die Endprobe der Stützpunktfeuerwehr Frick statt.
Dazu sind die Einwohnerinnen und Einwohner von Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen herzlich eingeladen. Die Endprobe beginnt um 14’30 Uhr im Bereich Hinterdorfstrasse / Pumpwerk Neumatt in Oeschgen.
(Aargau AG). Am Donnerstagnachmittag kollidierte ein Autofahrer auf der N1R mit einem stehenden Pannenlastwagen.
Durch den heftigen Aufprall wurde das Auto stark beschädigt. Der 28-jährige Fahrer verletzte sich dabei mittelschwer. Ihm wurde der Führerausweis entzogen.
(Luzern LU). Die Luzerner Polizei hat heute in der Stadt Luzern eine grossangelegte Übung mit über hundert verschiedenen Einsatzkräften durchgeführt.
Die Übung rund um ein Geiselnahme-Szenario konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden wichtige Erkenntnisse daraus gezogen, welche nun vertieft analysiert werden.
(Oberrohrdorf AG). Die Verkehrssituation auf der Bergstrasse im Bereich der Einmündung Zürichstrasse hat sich in den vergangenen Monaten zunehmend verschärft.
Parkierte Fahrzeuge engen die Fahrbahn teilweise stark ein und erschweren insbesondere das Passieren mit Lastwagen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Zudem entstehen durch notwendige Ausweichmanöver unübersichtliche Verkehrssituationen.
(Schweiz). Eine gefälschte Nachricht, die so aussieht, als stamme sie von PostFinance, warnt vor einem unerwarteten Anmeldeversuch beim Bankkonto und fordert dazu auf, einen Link anzuklicken.
Hinter der vermeintlichen Sicherheitswarnung steckt ein Phishing-Versuch. Betrüger wollen persönliche Daten abgreifen, um diese möglicherweise für weitere Betrugsdelikte oder täuschend echte Telefonanrufe zu verwenden.
(Brugg AG). In der Nacht auf Mittwoch beobachtete ein aufmerksamer Lokführer zwei Männer, die am Bahnhof Brugg mit noch abgeschlossenen E-Bikes aus dem Zug stiegen, und verständigte umgehend die Polizei.
Dank seiner Meldung klickten wenig später die Handschellen: Die Polizei nahm zwei Algerier unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest.
(Schweiz). Nach einem Cyberangriff auf einen Softwaredienstleister einer Pensionskasse könnten Kriminelle abgeflossene Personen- und Finanzdaten nutzen, um Betroffene telefonisch zu kontaktieren und sie zu betrügerischen Investitionen ihres Pensionskassenguthabens zu verleiten.
Die Warnung betrifft Betrug, Online Anlagebetrug und Phishing.
(Gipf-Oberfrick AG). Die Polizei Oberes Fricktal hat seit dem 1. Oktober 2026 Verstärkung erhalten: Wachtmeister Andreas Schönmann gehört neu zum Team und ist für die Gemeinde Gipf-Oberfrick zuständig.
Er wechselt von der Kantonspolizei Basel-Stadt zur Polizei Oberes Fricktal und wird im polizeilichen Aussendienst tätig sein.
(Bern BE / Schweiz). Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2026 über den dritten nationalen Bericht über die Risiken der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung informiert.
Die Risikoexposition der Schweiz bleibt in diesem Bereich stabil. Die grösste Bedrohung geht von der organisierten Kriminalität, Korruption sowie Vermögens- und Steuerkriminalität aus.
(Wohlen AG). Offenbar beim Geldbezug beobachtet, wurde eine Frau in Wohlen Opfer von unbekannten Trickdieben.
Diese entwendeten ihr die Handtasche samt Geld und Smartphone. Die Kantonspolizei mahnt zu Wachsamkeit.
(Dübendorf ZH). Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat Ende September 2026 beim Bezirksgericht Uster Anklage gegen einen Mann wegen Raubes und zahlreicher weiterer Delikte erhoben.
Dem Beschuldigten wird unter anderem vorgeworfen, gemeinsam mit zwei weiteren Personen im Kanton Solothurn einen Lieferwagen entwendet und später einer Frau in Dübendorf gewaltsam ihr Auto weggenommen zu haben.
(Lenzburg AG). Am späten Montagnachmittag ereignete sich auf der Autobahn A1, Fahrbahn Bern, auf Höhe des Rastplatzes Lenzburg eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos und einem Lastwagen.
Ein 34-jähriger Skoda-Lenker kollidierte heftig mit dem Heck eines vorausfahrenden Opels und schob diesen in einen Lastwagen. Der 49-jährige Opel-Lenker wurde dabei leicht verletzt. Während der Lastwagen nur leicht beschädigt wurde, entstand an beiden Autos massiver Sachschaden.
(Fricktal AG). Der Veterinärdienst des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) hat am 7. Oktober 2026 auf einem Hof im Fricktal 13 Pferde der Rasse Appaloosa sowie 40 Hunde der Rassen Australian Shepherd und Border Collie beschlagnahmt.
Wegen wiederholten Verstössen gegen die Tierschutz- und Tierseuchengesetzgebung hatte der Veterinärdienst am 24. Februar 2026 ein vollumfängliches Tierhalteverbot für die Tierhalterin verfügt.
(Baden AG). Ein Motorradfahrer streifte am Montagabend zunächst ein Auto und kollidierte schlussendlich mit einem Buswartehäuschen.
Dabei verletzte er sich leicht. Ihm wurde der Lernfahrausweis abgenommen.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.