Der 61-jährige Bauarbeiter, welcher am Freitagmittag (15.05.2026) auf einer Baustelle in die Tiefe stürzte, ist im Spital seinen Verletzungen erlegen. Der Mann war bei dem Arbeitsunfall schwer verletzt worden.
Am Mittwochnachmittag (21.05.2026), kurz nach 16 Uhr, brach in einer Halle an der Industriestrasse ein Brand aus. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und die Halle entrauchen. Verletzt wurde niemand.
Am Wochenende vom 9./10. Mai 2026 ist es in Wil zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen. Dabei wurde drei Männer unbestimmt verletzt. Die Ermittlungen laufen.
Am Mittwochmittag (20.05.2026) ist es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Drei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. In der Wohnung entstand Sachschaden.
Am Mittwochmorgen (20.05.2026) ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike und einem Lastwagen gekommen. Die 17-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei schwer verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwochabend (20.05.2026) ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Ein 27-jähriger Mann landete mit seinem Auto im Wiesland. Er wurde nicht verletzt, das Auto erlitt Totalschaden.
Am Mittwochabend (20.05.2026) haben mehrere Personen Messing aus dem Container einer Firma gestohlen. Zwei Männer konnten in der Folge festgenommen werden.
In der Nacht auf Dienstag kam es im Osten der Stadt zu einem Grossbrand in einem Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand.
Am Mittwochmorgen (20.05.2026) ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 23-jähriger Mann war in angetrunkenem Zustand unterwegs.
Am Dienstagmorgen (19.05.2026) ist es auf der Neugonzenbach zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Autos gekommen. Verletzt wurde niemand. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Dienstagmittag (19.05.2026) ist es auf der Buchserstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Linienbus gekommen. Der 72-jährige Autofahrer war alkoholisiert.
Die Kantonspolizei St.Gallen führt am Samstag (06.06.2026) auf dem Polizeistützpunkt Oberbüren einen "Camper Day" durch. Fahrerinnen und Fahrer von Wohnmobilen können das Leergewicht ihrer Fahrzeuge wägen lassen, um so die zulässige Restzuladung zu ermitteln. Das Ziel dieser Präventionsaktion ist, Risiken im Strassenverkehr durch überladene Wohnmobile zu minimieren.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (19.05.2026) ist es an der Heiligkreuzstrasse zu einem Brand mit neun verletzten Personen gekommen. Zwei Personen wurden vermisst. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Inzwischen konnten alle vermissten Personen aufgefunden werden.
Am Sonntag, 24. Mai 2026, bestreitet der FC St.Gallen 1879 in Bern den Cupfinal. Bei einem Sieg ist am Abend eine Cupfeier in der St.Galler Innenstadt vorgesehen. Der Stadtrat hat dafür eine gastgewerbliche Freinacht für die Innenbereiche der Lokale bewilligt. Es ist mit einem sehr grossen Personenaufkommen sowie mit Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt bis zum Hauptbahnhof zu rechnen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (19.05.2026) ist es in einem Mehrfamilienhaus zu einem Küchenbrand gekommen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Dienstag (19.05.2026) ist es an der Heiligkreuzstrasse zu einem Vollbrand eines Mehrfamilienhauses gekommen. Neun Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Der Einsatz vor Ort ist nach wie vor im Gange.
Am Sonntag (17.05.2026) ist auf der St.Gallerstrasse ein 77-jähriger Autofahrer mit seinem Auto verunfallt. Er entfernte sich ohne Schadenmeldung von der Unfallstelle, konnte aber später von der Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden in Weissbad kontrolliert werden. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Zwischen Samstag und Sonntag (17.05.2026) hat eine vorerst unbekannte Täterschaft mehrere Scheiben von Autos eingeschlagen, die in unterschiedlichen Tiefgaragen parkiert waren. Es wurde diverses Deliktsgut gestohlen. In Staad konnte am Sonntag, kurz nach 23 Uhr, eine mutmasslich tatverdächtige 28-Jährige festgenommen werden. Ein 38-jähriger Mann wurde am Montagmorgen in Thal angehalten.
Am Freitagnachmittag (15.05.2026) ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem E-Scooter und einem Auto gekommen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Bei einer Zollkontrolle im Zug von Salzburg nach Zürich haben Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) einen 50-jährigen Schweizer beim Grenzübergang Buchs kontrolliert. Dabei fanden sie in seinem Reisegepäck 356'000 Euro. Weil der Mann keine Angaben über die Herkunft des Geldes machen konnte, wurde der Fall an die Kantonspolizei St. Gallen übergeben.
Kurz nach 3:30 Uhr wurde ein 39-jähriger Autofahrer auf der Wilerstrasse anlässlich Patrouillentätigkeit angehalten. Der Mann zeigte Auffälligkeiten, die auf Drogenkonsum hindeuteten.
Sonntagnacht gegen ein Uhr fiel einer Patrouille auf der Löwenstrasse ein Auto aufgrund seiner rasanten Fahrweise auf. Bei der anschliessenden Kontrolle wurde der 35-jährige Autofahrer als fahrunfähig eingestuft und bei ihm wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.
Sonntagnacht, gegen 1 Uhr, fuhr ein 35-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Berglistrasse in Richtung Heiden. Dabei kam er mit seinem Auto rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Stützmauer.
Gegen 22:15 Uhr fiel einer Polizeipatrouille auf der Autobahn A1, in Fahrtrichtung St.Gallen, ein Auto auf, das mehrfach rechtsseitig vom Normalstreifen abkam und auf der Überholspur in Schlangenlinie fuhr. Bei der anschliessenden Kontrolle wurde der 21-jährige Autofahrer als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstagabend, kurz nach 21:30 Uhr, wurde an der Uznacherstrasse ein 40-jähriger Autofahrer durch eine Patrouille der Kantonspolizei zur Kontrolle angehalten. Aufgrund körperlicher Auffälligkeiten wurde er als fahrunfähig eingestuft und eine Blut- und Urinprobe verfügt.
Am Samstagmorgen, kurz vor 8:45 Uhr, führte eine Polizeipatrouille auf der Spiseggstrasse eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde ein 38-jähriger Mann mit seinem Auto kontrolliert.
Zwischen Samstagmorgen und Sonntagnacht (17.05.2026) ist es im Kanton St.Gallen zu zwei Verkehrsunfällen infolge Fahrunfähigkeit gekommen. In weiteren fünf Fällen wurden Autofahrer an der Weiterfahrt gehindert, weil sie in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren.
Am Samstagmittag (16.05.2026) ist es bei einem Überholmanöver auf der Rietstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Drei Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt. Die Strasse war zeitweise nur einseitig befahrbar.
Am Samstagvormittag (16.05.2026) ist es auf der Trogenerstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Traktor mit Anhänger gekommen. Die Strasse musste zeitweise gesperrt werden.
Am Sonntagmorgen (17.05.2026) ist es in Weieren zu einem Brand von zwei Wohnhäusern gekommen. Eines der betroffenen Gebäude ist nicht mehr bewohnbar und es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Es sind keine Personen verletzt worden.
In Rauchmöckli der Marke Alpina wurden STEC-Bakterien nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu konsumieren. Aldi Suisse AG hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.
1968 wurde direkt vor dem heutigen Kommando der Kantonspolizei St.Gallen das Eckhaus zum Schlössli in der Zeughausgasse abgebrochen. Das Bild zeigt die laufenden Abbrucharbeiten mit Kran und Abtransport des Materials im Stadtzentrum.
Empathie, Teamgeist und respektvoller Umgang mit inhaftierten Personen sind im Gefängnisalltag unerlässlich. Emil Näf, stellvertretender Leiter des Gefängnisses St.Gallen, gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag und erzählt, was ihn an seiner abwechslungsreichen Arbeit fasziniert und motiviert.
Am Freitagmittag (15.05.2026) stürzte ein 61-jähriger Bauarbeiter auf einer Baustelle rund dreieinhalb Meter in die Tiefe. Er verletzte sich dabei schwer. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (15.05.2026) ist durch aufmerksame Passanten an der Schützenstrasse beim Alten Schützenhaus ein in Brand stehender Holzklotz entdeckt worden. Als Brandursache steht eine vorsätzliche Brandverursachung im Vordergrund.
Über Auffahrt ist in unterschiedlichen Regionen des Kantons St.Gallen eingebrochen worden. Dabei wurden ein Büroprovisorium, zwei Baucontainer, acht Kellerabteile, ein Einfamilienhaus, ein Wohnwagen und drei Autos zum Ziel der unbekannten Täter.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (15.05.2026) ist an der Churerstrasse beim Kleinboothafen in zwei Motorboote eingebrochen worden. Im Rahmen der anschliessenden Fahndung konnte die Kantonspolizei St.Gallen kurz darauf zwei Männer festnehmen.
Am Mittwochnachmittag (13.05.2026) ist an der Bachmattstrasse ein Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (14.05.2026) ist es an der Unterdorfstrasse zu einer Rauchentwicklung in einer Wohnung gekommen. Ursache war eine Pfanne mit verkohlten Essensresten auf einer eingeschalteten Herdplatte.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (14.05.2026) ist eine 38-jährige Frau mit ihrem Auto bei der Autobahnausfahrt Schmerikon mit ihrem Auto verunfallt. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.
Eine angebliche Bestellbestätigung im Namen von Amazon täuscht vor, dass ein kostenpflichtiges Prime-Jahresabo aktiviert wurde, das ohne sofortige Stornierung belastet wird. Cybercrime.ch informiert über die neueste Betrugsmasche.
Am Dienstag, 28. April 2026, wurde im Rahmen eines Strafverfahrens der Staatsanwaltschaft und der Waadtländer Kantonspolizei eine internationale Polizeioperation gegen ein Netzwerk durchgeführt, das im Drogenhandel und in der Geldwäscherei aktiv war. Die Ermittlungen dauerten mehrere Jahre an.
Ab dem 1. Juli ist die gewaltfreie Erziehung von Kindern ausdrücklich im Schweizer Zivilrecht verankert. Der neue Gesetzesartikel markiert einen bedeutenden Schritt, insbesondere auch vor dem Hintergrund steigender Zahlen von Kindesmisshandlungen.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.