St. Gallen

St.Gallen SG: Betrunkene und fahrunfähige Lenker gestoppt – Polizei greift durch

Im Zeitraum zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen (17.04.2026) stellte die Kantonspolizei St.Gallen anlässlich von Verkehrskontrollen sieben Verkehrsteilnehmer als fahrunfähig oder alkoholisiert fest. Ein weiterer Autofahrer wurde in Zusammenhang mit einem Selbstunfall als fahrunfähig eingestuft.

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Schweiz: Notrufnummer 144 rettet täglich Leben – schnelle Hilfe rund um die Uhr

Am Tag, 14.4., steht jedes Jahr aufs Neue eine Nummer im Mittelpunkt, die Leben retten kann: 144. Diese spielt aber nicht nur an diesem besonderen Jahrestag eine Rolle, sondern jeden Tag. 365 Tage im Jahr. Ein Anruf genügt – und Hilfe ist unterwegs.

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Wil SG: 83-jähriger PW-Lenker missachtet Einmündung – Kollision mit Postauto

Am Mittwochnachmittag (15.04.2026) ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Postauto gekommen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Schweiz: Mehr Verkehr bei schönem Wetter – TCS gibt wichtige Sicherheitstipps

Mit der Rückkehr des schönen Wetters sind die Schweizerinnen und Schweizer wieder vermehrt unterwegs, sei es mit dem Auto, dem Wohnmobil oder auf zwei Rädern. Diese Übergangszeit ist von milden Temperaturen geprägt, erfordert jedoch einige Vorsichtsmassnahmen.

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Egg SG: Arbeiter stürzt bei Bauarbeiten über 5 Meter vom Dach – Rega im Einsatz

Am Mittwochvormittag (15.04.2026) hat sich an der Hammerstrasse ein Arbeitsunfall ereignet. Ein 42-jähriger Mann ist von einem Dach gefallen und hat sich dadurch eher schwere Verletzungen zugezogen.

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Sennwald SG: Flucht vor Polizei endet im Crash – zwei Rumänen festgenommen

Am Mittwoch (15.04.2026) haben sich zwei Männer in einem Auto einer Polizeikontrolle entzogen und ergriffen die Flucht Richtung Sennwald. In einem Industriegebiet konnte einer beiden Männer festgenommen werden.

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Schweiz: Phishing bei Wohnungsinseraten – Betrüger nutzen WhatsApp für Datenklau

Ein ansprechendes Wohnungsinserat auf einer echten Immobilienplattform führt Interessierte auf eine gefälschte Webseite. Dort sollen sie im Rahmen einer angeblichen Bewerbung zahlreiche persönliche Daten und Dokumente einreichen.

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Schweiz: Zecken breiten sich stark aus – deutlich mehr Stiche und steigende Risiken

Mit steigenden Temperaturen beginnt in der Schweiz die Zeckenzeit. Die Daten der Schweizer Unfallversicherer zeigen einen klaren Trend: In den letzten Jahren wurden deutlich mehr Zeckenstiche gemeldet.

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Notruf 144: Warum schnelles Handeln im medizinischen Ernstfall entscheidend ist

Der 14. April steht in der ganzen Schweiz im Zeichen der Notrufnummer 144. Mit dem Nationalen Aktionstag wird daran erinnert, wie entscheidend schnelles Handeln in medizinischen Notfällen ist – und wie wichtig es ist, die richtige Nummer zu kennen. Die leicht merkbare Zahlenkombination 144 soll sich einprägen. Denn im Ernstf...

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Schweiz: Töff-Unfälle explodieren – Risiko bis zu 60-mal höher als im Auto

Das Risiko, mit dem Töff schwer zu verunfallen, ist deutlich höher als mit anderen Verkehrsmitteln. Obwohl Motorradfahrende nur 3 % der Fahrdistanz im motorisierten Strassenverkehr zurücklegen, entfallen auf sie mehr als ein Viertel der schweren Verkehrsunfälle.

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Sevelen SG: Traktor kippt um – Kartoffelladung landet auf der Hauptstrasse

Am Montagvormittag (13.04.2026) ist es auf er Hauptstrasse nach einem Ausweichmanöver zu einem Selbstunfall eines Traktors und seinem landwirtschaftlichen Anhänger gekommen. Dabei kippte die komplette Fahrzeugkombination. Der genaue Unfallhergang ist derzeit unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Digitale Hilfe bei Verlustfällen: Wie eine Schweizer App neue Wege geht

Wenn ein Schlüssel verloren geht, ein Haustier verschwindet oder ein wertvoller Gegenstand gestohlen wird, beginnt für Betroffene oft eine nervenaufreibende Suche. Trotz moderner Technologien bleiben viele Fälle ungelöst – nicht zuletzt, weil entscheidende Hinweise aus der unmittelbaren Umgebung fehlen. Eine Schweizer Lösung setzt genau hier an: Die App ivault verbindet moderne Technologie mit einem einfachen Prinzip – der Hilfe aus der Nachbarschaft.

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Klare Regeln für den Schulweg: Kinder im Umgang mit Fremden stärken

Der Schulanfang bringt für Kinder einen grossen Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Wege werden allein zurückgelegt, Entscheidungen ohne direkte Begleitung getroffen. Neben dem richtigen Verhalten im Strassenverkehr ist auch der Umgang mit fremden Menschen ein wichtiger Aspekt der Sicherheit. Kinder begegnen täglich fremden Personen. Entscheidend ist, dass sie Situationen richtig einordnen und wissen, wie sie reagieren können. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie Ihrem Kind einfache, alltagstaugliche Regeln vermitteln, ohne Angst zu erzeugen.

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Schweiz: Migros ruft Plüsch-Spielzeug zurück – Verletzungsgefahr durch Metallteile

Aufgrund einer möglichen Verletzungsgefahr durch metallische Fremdkörper ruft die französische Marke Auzou das Produkt "P'tit Loup: ma peluche à habiller" zurück. Der Rückruf erfolgt auf Empfehlung des Lieferanten.

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Thal SG: Gefesselter Häftling entkommt – Polizei sucht mit Helikopter und Hunden

Am Montagmorgen (13.04.2026) ist ein international ausgeschriebener und inhaftierter Mann bei der Vorbereitung zu seinem Ausschaffungstransport ab dem Polizeistützpunkt Thal geflüchtet. Eine umgehend eingeleitete Fahndung blieb bislang erfolglos. Vom Mann geht keine Gefahr für die Öffentlichkeit aus.

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Zuzwil SG: Auto durchbricht Geländer – Lenker nach Unfall ins Spital gebracht

Am Sonntagnachmittag (12.04.2026) ist ein 52-jähriger Mann auf der Henauerstrasse mit seinem Auto verunfallt. Das Auto war gegen ein Geländer geprallt. Der Mann wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

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Kanton St.Gallen: Alkohol und Drogen am Steuer – Polizei zieht Lenker aus Verkehr

Am Sonntag (12.04.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf Verkehrsteilnehmende als fahrunfähig oder alkoholisiert eingestuft, nachdem sie im Rahmen von Verkehrskontrollen angehalten worden waren oder verunfallt sind. Ein Autofahrer flüchtete vor einer Kontrolle, konnte aber angehalten werden.

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Jona SG: Einbruch in Garage bleibt erfolglos – Täter flüchten ohne Beute

In der Nacht auf Samstag (11.04.2026) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage in Jona eingebrochen. Da keine Schlüssel im Betrieb waren, wurden keine Fahrzeuge gestohlen. Die gezielte Prävention der Kantonspolizei St.Gallen zeigt Wirkung.

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Kanton St.Gallen: Polizei kündigt Radarkontrollen an und bleibt im Einsatz

Während ihr ins Wochenende startet, bleiben wir für euch im Einsatz. Geniesst die freie Zeit und passt gut auf euch auf.

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Stadt St.Gallen SG: Frau (35) greift Polizisten mit Pfefferspray an und leistet Widerstand

Am Freitagabend (10.04.2026) beabsichtige eine Polizeipatrouille eine Personenkontrolle durchzuführen. Dabei wurde gegen einen Polizisten unvermittelt Pfefferspray eingesetzt. Nach einer kurzen Flucht konnte die Frau angehalten werden. Sie wird angezeigt.

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St.Gallen SG: Auseinandersetzung endet mit Verletzten – Eritreer und Deutscher verhaftet

In der Nacht auf Samstag (11.04. 2026) ist es in der Stadt St.Gallen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Dabei wurde ein 21-jähriger Eritreer am Rücken verletzt, ein 41-jähriger Deutscher am Kopf.

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Nesslau SG: Gülle verschmutzt Bach – mehrere Fische verenden im Wasser

Am Donnerstag (09.04. 2026) ist es in Nesslau durch ausgelaufene Gülle zu einer lokalen Verschmutzung eines Baches im Gebiet Eggli gekommen. Die unverzüglich aufgebotene Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Gülle innert kurzer Zeit eindämmen. Im Bach wurden drei tote Fische festgestellt.

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Stadt St.Gallen SG: Betrunkene Autofahrerin flüchtet vor Polizei – ohne Ausweis unterwegs

Am Donnerstagabend (09.04.2026) kurz nach 20 Uhr fuhr eine Lenkerin auf der Langgasse stadteinwärts. Sie reagierte nicht auf Polizeisignale und konnte erst an der Moosbruggstrasse angehalten werden. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft und war ohne Führerausweis unterwegs.

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Gossau SG: Drama an Unfallstelle – Helfer (54) wird von Auto erfasst und verletzt

Am Freitagmorgen (10.04.2026) ist es an der Flawilerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen. Letzterer war bei einem vorgängig ereigneten Wildunfall behilflich.

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Rapperswil-Jona SG: Sturz mit Rennrad – 47-Jähriger nach Unfall ins Spital geflogen

Am Donnerstagabend (09.04.2026) ist es an der Zürcherstrasse zu einem Selbstunfall eines Rennradfahrers gekommen. Durch den Sturz wurde der Radfahrer eher schwer verletzt.

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Schweiz: Stalking ist strafbar – Opfer leiden massiv unter Nachstellung

Stalking – seit 2026 in der Schweiz als „Nachstellung“ strafbar – ist kein harmloses Verhalten, sondern kann das Leben Betroffener massiv einschränken. Frühes Erkennen und konsequentes Handeln sind entscheidend, um Eskalationen zu verhindern.

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Oberuzwil SG: Schuppen auf Terrasse brennt komplett ab – grosser Schaden

Am Mittwochmittag (08.04.2026) ist es an der Werkstrasse zu einem Brand auf der Terrasse eines Mehrfamilienhauses gekommen. Anwohnende alarmierten die Feuerwehr. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

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Uznach SG: Unfall im Uznabergtunnel – Auto prallt mehrfach gegen Wände

Am Mittwochabend (08.04.2026) ist es im Uznabergtunnel auf der Autobahn A15 zu einem Auffahrunfall gekommen. Dadurch wurde ein 35-jähriger Autofahrer eher schwer verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Schweiz: Betrüger nutzen tutti.ch – perfide Phishing-Falle mit Fake-Mails

Cyberkriminelle nutzen Verkaufsinserate auf tutti.ch, um Inserierende in eine Phishing-Falle zu locken. Mit professionell gestalteten E-Mails und gefälschten Zahlungsbestätigungen wird ein regulärer Bezahlvorgang vorgetäuscht.

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Kanton St.Gallen: Autodiebe im Visier – Polizei startet Präventionsoffensive

Autogaragen geraten in der ganzen Schweiz zunehmend ins Visier von ausländischen Fahrzeugdieben. Nach einer messbaren Zunahme seit dem Jahreswechsel ist dieses Deliktsphänomen auch im Kanton St.Gallen verstärkt feststellbar. Trotz regelmässiger Festnahmen bleibt die Zahl der Delikte hoch. Deshalb verstärkt die Kantonspolizei St.Gallen ihre Massnahmen und startet eine gezielte Prävention.

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Schweiz: Cybersexualdelikte nehmen zu – immer mehr Fälle mit KI-Nacktbildern

Täglich gehen rund sieben Meldungen zu pädokriminellen Inhalten im Netz bei der Melde- und Beratungsstelle clickandstop.ch ein. Gleichzeitig nutzen täglich rund 190 Personen die Dienstleistungen von clickandstop.ch.

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Schweiz: TCS warnt vor Kindersitzen – schwere Sicherheitsmängel entdeckt (inklusive Videos)

Beim aktuellen Kindersitztest gibt der TCS Produktewarnungen zu zwei Kindersitzmodellen sowie sieben bauähnlichen Modellen ab. Die Problematik liegt in kopierten Modellen, die auf vorwiegend asiatischen Online-Portalen angeboten werden. Vom Kauf dieser Produkte wird dringend abgeraten.

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Stadt St.Gallen SG: Feuer auf Balkon eines Mehrfamilienhauses – Schaden über 10'000 Fr.

In der Nacht von Sonntag auf Montag (06.04.2026) sind auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Bruggwaldstrasse diverse Gegenstände in Brand geraten. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.

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Empfehlungen

Wappen des Kantons St.Gallen



Die Polizei im Kanton St.Gallen

Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.

Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.


Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.

Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:

  • Kriminalpolizei
  • Regionalpolizei
  • Sicherheitspolizei
  • Verkehrspolizei
  • Technik & Logistik

Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen

Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.

Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.


Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist.

Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik

Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.

In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.

Die Regionalpolizei in St. Gallen

Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.

Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen

Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.

Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.

Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule

Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.

Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen

Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.

Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen

Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.

Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime

Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.

Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen

Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.


Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.

Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.

Onlineangebot der Polizei St. Gallen

Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.


Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar.

Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber

Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Schweizer Bürgerrecht
  • Wohnsitz in der Schweiz
  • Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
  • Führerschein Kat. B
  • Einwandfreier Leumund
  • EDV-Grundkentnisse

Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.

Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.

Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.

Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.



Wissenswertes zum Kanton St. Gallen

Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.