Am Sonntagmittag (16.08.2026) ist ein Autofahrer auf der Verzweigung Solitüdenstrasse/Teufener Strasse mit einer E-Bike-Fahrerin kollidiert.
Die E-Bike-Fahrerin wurde erheblich verletzt.
Ein Zeugenaufruf, der die richtige Person erreicht. Eine Vermisstmeldung, die innert kurzer Zeit tausendfach gesehen wird. Die Warnung vor einer neuen Betrugsmasche, bevor das nächste Opfer darauf hereinfällt. Polizeinachrichten berichten nicht nur darüber, was geschehen ist. Im richtigen Moment können sie einen ganz konkreten Nutzen haben.
Genau deshalb braucht es Orte, an denen solche Informationen zusammenlaufen – sichtbar, verständlich und für alle zugänglich.
Das Telefon klingelt und am anderen Ende meldet sich angeblich die Polizei. Es gehe um verdächtige Bankbewegungen, eine Straftat oder um Vermögen, das dringend geschützt werden müsse. Was zunächst offiziell und glaubwürdig klingt, kann der Beginn eines professionell inszenierten Betrugs sein. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck – und gehen teilweise bis an deren Haustür.
Telefonbetrug im Namen von Behörden ist in der Schweiz weiterhin ein wichtiges Thema. Besonders perfide: Die Täter geben sich nicht nur als Bankmitarbeitende oder Supportstellen aus, sondern treten auch als vermeintliche Polizistinnen und Polizisten oder Mitarbeitende anderer Behörden auf.
Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) berichtete 2026, dass Anrufe im Namen angeblicher Behörden seit Monaten zu den häufig gemeldeten Fällen gehören. Die Vorgehensweisen entwickeln sich dabei laufend weiter.
Schnell in die Bäckerei, kurz etwas abholen oder nur wenige Minuten einkaufen: Viele Autofahrer lassen dabei Handy, Tasche oder Laptop im Fahrzeug zurück. Doch genau solche kurzen Momente können Dieben reichen.
Ein sichtbar zurückgelassener Rucksack, eine Handtasche auf dem Beifahrersitz oder ein Laptop im Fahrzeug kann Aufmerksamkeit erregen. Deshalb gilt eine einfache Regel: Wertgegenstände gehören beim Verlassen des Autos nicht ins Fahrzeug.
Ein kurzer Scan mit dem Smartphone – und schon öffnet sich die gewünschte Seite. QR-Codes gehören längst zum Alltag. Doch genau diese Bequemlichkeit nutzen auch Betrüger aus. Manipulierte Codes können auf gefälschte Webseiten führen und sensible Daten in falsche Hände bringen.
Ob an Parkautomaten, auf Rechnungen, in Briefen oder auf anderen Dokumenten: QR-Codes wirken auf viele Menschen zunächst vertrauenswürdig. Doch hinter dem schwarz-weissen Quadrat kann sich grundsätzlich auch eine manipulierte Internetadresse verbergen.
Ein gekipptes Fenster, ein überfüllter Briefkasten oder eine dunkle Wohnung am Abend: Oft sind es unscheinbare Details, die Einbrechern verraten, dass niemand zu Hause ist. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.
Ein Einbruch beginnt nicht erst an der Haustür. Täter achten häufig bereits vorher darauf, welche Häuser und Wohnungen leicht zugänglich wirken und wo möglicherweise längere Zeit niemand zu Hause ist.
Zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (16.08.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Verkehrsteilnehmer angehalten, die angetrunken oder alkoholisiert unterwegs waren.
Zwei weitere Personen, die an Verkehrsunfällen beteiligt waren, wurden ebenfalls als alkoholisiert oder fahrunfähig eingestuft. Drei Verkehrsteilnehmern wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (16.08.2026) ist ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A13, Höhe Verzweigung Sarganserland, verunfallt.
Der Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von rund 130'000 Franken.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (16.08.2026) hat sich eine 43-jährige Frau bei einem Sturz mit ihrem Velo lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 2:45 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen von einer Drittperson die Meldung, dass bei der Bahnunterführung an der Schönbodenstrasse eine verletzte Frau am Boden liege.
Am Samstagnachmittag (15.08.2026) ist es in einer Einliegerwohnung eines Einfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von rund zehntausend Franken.
Am Samstagnachmittag (15.08.2026) ist es bei der Shopping Arena zu einer Kollision zwischen einem 16-jährigen E-Scooterfahrer und einem 6-jährigen Mädchen gekommen.
Beide wurden leicht verletzt.
Das St.Galler Fest 2026 mit rund 116’000 Besucherinnen und Besuchern verlief grösstenteils friedlich und ohne grössere Zwischenfälle.
Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz.
Am Freitagabend (14.08.2026) ist ein 20-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A13, Höhe Weite, verunfallt.
Der Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden von rund 30'000 Franken.
Am Freitagabend (14.08.2026) ist ein Gasgrill auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Feldeggstrasse in Brand geraten.
Ein Anwesender konnte den Brand löschen. Es wurde niemand verletzt.
Degersheim: Waldbrand innert Kürze gelöscht
Am Freitagabend (14.08.2026) ist ein Waldstück an der Fuchsackerstrasse in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen und weiteren Schaden verhindern.
Zwischen Freitagvormittag und Samstagmorgen (15.08.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen acht Personen angehalten, die angetrunken, alkoholisiert oder in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren.
Zwei weitere Personen, die an Verkehrsunfällen beteiligt waren, wurden ebenfalls als fahrunfähig eingestuft. Neun Verkehrsteilnehmern wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Sommerferien vorbei – Schulstart voraus!
In einigen Kantonen gehören die Sommerferien bereits der Vergangenheit an, während in anderen die Schulglocke erst nächste Woche wieder läutet.
Auf Ereignisse mit atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren, sogenannten ABC-Gefahren, ist eine gemeinsame Vorbereitung entscheidend.
Sie sind selten, können Einsatzkräfte jedoch vor besondere Herausforderungen stellen. Aus diesem Grund haben die Kantonspolizei, Stadtpolizei, Feuerwehren und Rettung St.Gallen gemeinsam eine Faltkarte erarbeitet. Das kompakte Hilfsmittel soll Einsatzkräfte für seltene, aber potenziell folgenschwere Ereignisse sensibilisieren und ein gemeinsames Vorgehen in der ersten Einsatzphase unterstützen.
Achtung Radar. Das Klosterviertel der Stadt St.Gallen von oben.
Solche Aussichten könnten normalerweise dieses Wochenende auch aus einem Heissluftballon genossen werden.
Am Mittwochabend (12.08.2026) ist an der Rorschacher Strasse 242 eine Velofahrerin gestürzt, nachdem eine Person mit einem Lieferwagen vermutlich den Bus- und Velostreifen überquerte.
Die Stadtpolizei sucht Zeugen.
Auf der St. Leonhard-Strasse im Anschlussbereich des Autobahnanschlusses SG-Kreuzbleiche werden Ende August neue Beläge eingebaut.
Die Arbeiten erfordern die Sperrung der Strasse und führen zu Verkehrseinschränkungen. Entsprechende Umleitungen werden signalisiert.
Am Donnerstagabend (13.08.2026) ist eine 55-jährige Frau bei einem Sturz mit ihrem Velo schwer verletzt worden.
Eine Drittperson meldete der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen um 20:13 Uhr, dass eine Frau auf dem Ochsengartenweg in Richtung Gäbrisstrasse auf dem Boden liege.
Am Donnerstag (13.08.2026) kurz vor dem Mittag ist ein 28-jähriger Mann bei Forstarbeiten im Gebiet Oberricken erheblich verletzt worden.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am frühen Donnerstagabend (13.08.2026) ist eine Autofahrerin auf der Heldaustrasse in eine Strassenlaterne geprallt.
Die 28-jährige Frau würde beim Selbstunfall leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Benken: Bienenhaus in Vollbrand
Am Donnerstagabend (13.08.2026) ist ein Bienenhaus in Brand geraten und fast komplett abgebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden von rund 50'000 Franken.
Am Mittwochmittag (12.08.2026) ist ein Waldstück in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Am Mittwochabend (12.08.2026) ist auf einem Gartensitzplatz eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen.
Es entwickelte sich starker Rauch. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden von über 50'000 Franken.
Am heutigen 12. August 2026 findet eine totale Sonnenfinsternis statt. Die Zone der Totalität verläuft unter anderem über Grönland, Island und Spanien. In der Schweiz ist die Sonnenfinsternis partiell zu sehen und spielt sich am Abend bei tief stehender Sonne ab.
Für Beobachterinnen und Beobachter in der Schweiz gilt deshalb während der gesamten Finsternis eine zentrale Sicherheitsregel: Niemals ohne geeigneten Augenschutz direkt in die Sonne schauen.
Am Dienstag (11.08.2026) wurde ein Mann bei einem Arbeitsunfall mit Schwefelsäure erheblich verletzt.
Aufgrund einer defekten Handpumpe gelangte die Säure in den Handschuh.
Am kommenden Wochenende findet das St.Galler Fest statt. Aufgrund des Grossanlasses kommt es in der Innenstadt zu Verkehrseinschränkungen und Anpassungen beim Marktbetrieb.
Die Stadtpolizei St.Gallen setzt auf eine erhöhte Präsenz und verschiedene Sicherheitsmassnahmen, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf des Anlasses zu gewährleisten.
Noch immer sind die Temperaturen hoch.
Deshalb gilt weiterhin: Bitte Kinder und Tiere niemals im Auto zurücklassen - auch nicht für kurze Zeit, während des Einkaufens oder wenn ihr das Fahrzeug nur kurz verlasst.
Am Dienstagabend (11.08.2026) ist ein Stück Wiesland in Brand geraten. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.
Als mögliche Brandursache steht entsorgter Abfall samt einem Zigarettenstummel im Vordergrund.
Zwischen Freitag und Dienstagmorgen (11.08.2026) sind der Kantonspolizei St.Gallen sieben Einbrüche gemeldet worden.
Betroffen waren unter anderem ein Einfamilienhaus in St. Margarethen, gewerblich genutzte Gebäude in St.Gallen und Sargans, Schrebergärten in Haag sowie Gemeinschafts- und Clublokalitäten in Niederuzwil und Niederbüren.
In vielen Schweizer Kantonen hat das neue Schuljahr bereits begonnen oder der Schulstart steht unmittelbar bevor. Für zahlreiche Kinder verändert sich damit auch der tägliche Weg. Erstklässler gehen erstmals zur Schule, andere wechseln das Schulhaus oder müssen nach einem Umzug eine neue Strecke kennenlernen. In den ersten Tagen fehlt noch die gewohnte Routine.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie mit Ihrem Kind einen neuen Schulweg einüben und worauf es in den ersten Wochen besonders ankommt.
Am Montagnachmittag (10.08.2026) ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 58-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Montagabend (10.08.2026) ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Mehrere Personen mussten aus dem Gebäude evakuiert werden.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der genaue Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt vier Überführungen über die A3 zwischen Flums und Mels instand.
Die Arbeiten starten im August 2026 und dauern bis Ende 2027.
Am Sonntagmittag (09.08.2026) ist ein 35-jähriger Autofahrer in fahrunfähigem Zustand verunfallt.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntagmorgen (09.08.2026) ist eine 50-jährige Frau mit ihrem Auto auf der A1 verunfallt.
Das Auto kam bei einem Rastplatz auf dem Dach zum Stillstand. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (09.08.2026) ist ein 45-jähriger E-Scooter-Fahrer verunfallt.
Er wurde dabei schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
In der Nacht von Samstag (08.08.26) auf Sonntag (09.08.26) wurden zwei Personen tätlich gegen Polizisten.
In einem Fall trat ein 23-Jähriger mit dem Fuss gegen das Gesicht eines Polizisten. Beim zweiten Fall versuchte ein 55-Jähriger mit der Faust gegen den Kopf eines Polizisten zu schlagen. Wegen Fremd- und Eigengefährdung wurden bei beiden ein polizeilicher Gewahrsam verfügt.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen (08.08.2026) und Sonntagmorgen (09.08.2026) hat die Kantonspolizei insgesamt neun Personen angehalten, die entweder alkoholisiert oder fahrunfähig unterwegs waren.
Die zuständigen Administrativbehörden prüfen Massnahmen.
Wer Polizistin oder Polizist werden möchte, braucht weit mehr als körperliche Fitness und ein gutes Gespür für Recht und Ordnung. Gefragt sind Urteilsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, auch in anspruchsvollen Situationen angemessen zu handeln. Genau hier setzt die Polizeischule Ostschweiz (PSO) in Amriswil an.
Die PSO ist das Kompetenzzentrum für die polizeiliche Grundausbildung im Ostschweizerischen Polizeikonkordat. Getragen wird sie von den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau, den Städten Chur und St. Gallen sowie dem Fürstentum Liechtenstein. Damit verbindet die Schule verschiedene Polizeikorps über Kantons- und sogar Landesgrenzen hinweg.
Am Freitagabend (07.08.2026) ist ein 38-jähriger Mann von einem 31-jährigen Mann bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer leicht verletzt worden.
Der mutmassliche Täter konnte in der Zwischenzeit festgenommen werden.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.