(Beggetwil SG). Am Samstagmorgen (26.09.2026) sind zwei Scheunen in Vollbrand gestanden.
Die Feuerwehr konnte die Flammen unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf ein Wohnhaus verhindern.
(Mels SG). Am Freitagnachmittag (25.09.2026) hat Regierungsrat Christof Hartmann, Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St.Gallen, elf Polizistinnen und 25 Polizisten in Ausbildung (PiA) feierlich zu Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen brevetiert.
Nach einer zweijährigen Ausbildung haben die frisch Brevetierten die Berufsprüfung zur Polizistin oder zum Polizisten mit eidgenössischem Fachausweis erfolgreich abgeschlossen.
(St.Gallen SG). Am Freitag (25.09.26) wurden 15 neue Polizeiangehörige der Stadtpolizei St.Gallen feierlich in Pflicht genommen und im Korps begrüsst.
Drei Polizistinnen und zehn Polizisten haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und treten nun ihren Dienst bei der Stadtpolizei St.Gallen an.
(Kanton SG). Zwischen Montag (21.09.2026) und Freitag (25.09.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Meldungen zu Einbrüchen oder Einbruchversuchen erhalten.
Bei den Einbrüchen wurden Tresore aufgebrochen und in Geschäftsliegenschaften, Autogaragen oder Einfamilienhäuser eingebrochen.
(Kanton SG). Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Verstärkung für ihre Interventionseinheit.
Im Jahr 2027 führt die Polizei ein mehrstufiges Selektionsverfahren durch und informiert Interessierte im November an zwei Anlässen über Auswahl, Alltag und Grundausbildung.
(Kanton SG). Bevor es Smartphones gab, wurden Verkehrsunfälle längst fotografisch dokumentiert.
Die Kantonspolizei St.Gallen zeigt historische Aufnahmen eines Unfalls zwischen einem Sportwagen und einem Lastwagen vom 25. Juli 1934.
(Degersheim SG). Mit dem Abschluss der baulichen Massnahmen und der Installation der Signalisation ist die Tempo-30-Zone im Hörenquartier nun offiziell umgesetzt.
Damit findet ein mehrjähriges Verfahren seinen erfolgreichen Abschluss.
(Kanton AG). Die Kantonspolizei Aargau warnt vor einer Betrugsmasche, bei der sich Anrufer als technische Support-Mitarbeiter ausgeben und mit scheinbar glaubwürdigen Informationen Vertrauen schaffen.
Besonders alarmierend ist es, wenn die Anrufer persönliche Daten kennen, verdächtige Kontobewegungen vorgaukeln und anschliessend Zugangsdaten fürs E-Banking verlangen.
(Kanton Graubünden GR). Ewig rot und dann gefühlt nur drei Sekunden freie Fahrt? Die Kantonspolizei Graubünden macht auf einen kleinen, aber wichtigen Punkt bei verkehrsabhängig gesteuerten Ampeln aufmerksam.
Wer zu früh die Spur wechselt oder zu weit vor der vorgesehenen Erfassungsposition stehen bleibt, kann von der Sensorik unter Umständen nicht mehr richtig erkannt werden.
(Schweiz). Ein Trend ist es nicht wert, sein Leben zu riskieren!
In den letzten Tagen haben wir mehrere Meldungen erhalten, dass aktuell eine sogenannte Würge-Challenge unter Jugendlichen die Runde macht.
Ein maskierter Mann überfällt eine Tankstelle mit einer Schusswaffe, im Tessin führen vier Diebstähle hochwertiger Fahrzeuge zu drei Festnahmen und ein 89-Jähriger wird in seinem eigenen Haus um Wertgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Franken gebracht: Der 24. September 2026 brachte mehrere aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein schwer verletzter Velofahrer sowie eine Kollision zwischen einem Bus und einem Lieferwagen mit fünf Verletzten beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
(Gossau SG). Am Mittwochabend (23.09.2026) ist es auf der A1 von Zürich Richtung St.Gallen zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen.
Es entstand Sachschaden. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
(Neuhaus SG). Am Mittwochabend (23.09.2026) ist es im Dorfbach zu einer Verschmutzung mit anschliessendem Fischsterben gekommen.
Die Feuerwehr errichtete Sperren und spülte den verschmutzten Bereich. Ursache dürfte Schmutzwasser aus einem Keller sein.
(Rüthi SG). Zwischen Samstag (12.09.2026) und Sonntag (13.09.2026) ist ein 89-jähriger Mann in seinem Einfamilienhaus an der Buchholzstrasse ausgeraubt worden.
Dabei wurden Wertgegenstände von mehreren zehntausend Franken gestohlen.
(St.Gallen SG). Am Mittwochabend (23.09.2026) ist in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Osten der Stadt ein Brand ausgebrochen.
Ein 24-jähriger Mann wurde lebensbedrohlich verletzt.
(Schweiz). Betrüger versenden gefälschte Reisebestätigungen und leiten die Empfänger auf eine betrügerische Website, auf der sie die angebliche Buchung stornieren und eine Rückerstattung veranlassen sollen.
Die Masche zielt darauf ab, Kreditkartendaten zu erbeuten und Zahlungen durch die Betroffenen selbst bestätigen zu lassen.
(Schweiz). In Bambussprossen-Konserven (Streifen) der Marke Royal Orient wurde ein zu hoher Gehalt an Bisphenol A gemessen.
Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.
(St.Gallen SG). Am 25. und 26. September 2026 finden in St.Gallen die Viehschauen St.Georgen und Schlössli Haggen statt.
Während des Aufzugs am Morgen und der Rückkehr zu den Höfen am Nachmittag ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
(St.Gallen SG). Rund 750'000 Franken. Ein Anruf genügt. Und plötzlich steht das Ersparte eines Menschen auf dem Spiel.
Seit Anfang August wird die Deliktsumme bei Telefonbetrügen im Kanton St.Gallen auf rund 750'000 Franken geschätzt. Das zeigen die ersten Tatbestandsaufnahmen.
(Sargans SG). Für Belagsarbeiten am Anschluss Sargans muss dieser zwischen dem 27. September und 10. Oktober teilweise gesperrt werden.
Die Sperrungen führen zu Verkehrseinschränkungen, Umleitungen werden signalisiert.
(Wittenbach SG). Am frühen Dienstagabend (22.09.2026) ist ein zehnjähriger Junge auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst worden.
Das Kind wurde beim Unfall leicht verletzt.
(St.Gallen SG). In der Nacht von Montag auf Dienstag (22.09.2026) sind zwei Männer im Wisental in eine Autogarage eingebrochen.
Ihnen gelang es, einen Autoschlüssel und im Anschluss einen BMW zu stehlen. Im Rahmen der anschliessenden Fahndung konnte die Kantonspolizei Zürich das Auto anhalten und die zwei Männer festnehmen.
(St.Gallen SG). Am Dienstagmittag (22.09.2026) ist es auf der Appenzeller Strasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Person wurde dabei schwer verletzt, drei weitere erlitten leichte Verletzungen. Gleichzeitig kam es im Bereich des Unfallorts zu einem Wasserrohrbruch, welcher nicht im direkten Zusammenhang mit dem Unfall stand.
(Buchs SG). Am Montagabend (21.09.2026) ist eine 55-jährige Frau mit ihrem Velo gestürzt und schwer verletzt worden.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
(Sax SG). Am Montagabend (21.09.2026) hat ein 32-jähriger Mann einen Selbstunfall mit seinem Traktor verursacht.
Er wurde erheblich verletzt und war in fahrunfähigem Zustand und ohne gültigen Führerausweis unterwegs.
(Kaltbrunn SG). Am Montagmittag (21.09.2026) ist ein 75-jähriger Mann bei einem Velounfall lebensbedrohlich verletzt worden.
Die Rega flog ihn ins Spital.
(Schweiz). Seien Sie aufmerksam und lassen Sie sich im Strassenverkehr nicht ablenken - auch wenn Sie zu Fuss unterwegs sind.
Viele Fussgänger unterschätzen im Strassenverkehr die Risiken, die durch die Nutzung des Handys entstehen können und bringen sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.
(Vilters SG). Traurige Neuigkeiten: Die 21-Jährige, welche seit Mittwochmittag (16.09.2026) vermisst wurde, wurde am Montagnachmittag (21.09.2026) leblos im Gelände aufgefunden.
Nach einer intensiven Suche wurde die Vermisste im abschüssigen Gelände im Raum Vilters kurz nach 16 Uhr von den Rettungskräften leblos aufgefunden.
(Vilters SG). Update zu dieser Vermisstmeldung (21.09.2026)
Die 21-Jährige, welche seit Mittwochmittag (16.09.2026) vermisst wurde, wurde am Montagnachmittag (21.09.2026) leblos im Gelände aufgefunden.
(Ebnat-Kappel SG). Am Sonntagabend (20.09.2026) ist es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 48-jährige Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Verletzt wurde niemand.
(St.Gallen SG). Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen (20.09.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt sieben Personen angehalten, die fahrunfähig oder alkoholisiert unterwegs waren.
Die jeweiligen Verkehrskontrollen und Anhaltungen erfolgten unabhängig voneinander in Oberriet, Buchs, Sennwald, Bad Ragaz, Rapperswil-Jona und Gossau.
(Gommiswald SG). Am Samstagmorgen (19.09.2026) hat die Feuerwehr Gommiswald am Frohsinnweg im ehemaligen Feuerwehrdepot eine Übung durchgeführt und ein beabsichtigtes Feuer entzündet.
Währenddessen fielen unerwartet mehrere Deckenisolationselemente auf das Feuer, wodurch dieses kurzzeitig grösser wurde als erwartet. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden und es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Dritte.
(Flums SG). Am Freitagabend (18.09.2026) hat an der Stöcklistrasse ein Kunststoffzaun gebrannt.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Ursächlich dürfte Holzkohle gewesen sein, die dort deponiert wurde.
(St.Gallen SG). #tbt – manche Einsätze funktionieren nur gemeinsam.
Diese Aufnahme entstand irgendwann zwischen 1985 und 1992. Was genau passiert ist, wissen wir nicht. Zu sehen ist aber etwas, das unsere Arbeit bis heute prägt: Wenn es darauf ankommt, greifen viele Zahnräder ineinander.
(Mels SG). Am Freitagmorgen (18.09.2026) ist eine 73-jährige Frau mit ihrem E-Bike gestürzt.
Sie wurde schwer verletzt und nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort von der Alpine Air Ambulance ins Spital geflogen.
(Kirchberg SG). Am Donnerstagabend (17.09.2026) ist es in einem Betrieb zu starker Rauchentwicklung gekommen.
Die aufgebotene Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich und entlüftete das Gebäude. Gemäss jetzigen Erkenntnissen entstand die Rauchentwicklung beim Erwärmen von Esswaren in einer Mikrowelle.
(Ebnat-Kappel SG). Am Donnerstagabend (17.09.2026) ist es zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 34-jährige Autofahrerin wurde erheblich verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
(Wattwil/Sargans SG). Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (18.09.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Sargans und Wattwil insgesamt vier Personen festgenommen.
In Sargans wurde ein Mann im Zusammenhang mit einem Diebstahl aus einem unverschlossenen Auto festgenommen. In Wattwil wurden drei Jugendliche nach einem versuchten Diebstahl aus einem verschlossenen Auto festgenommen. Die Kantonspolizei St.Gallen tätigt die weiteren Ermittlungen.
(Sevelen SG). Am Donnerstagmittag (17.09.2026) ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
(Wattwil SG). Am Donnerstagabend (17.09.2026) ist es auf der Bahnhofstrasse zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Die 15-jährige Mofafahrerin stürzte, wurde dabei aber nicht verletzt.
(St.Gallen). Achtung, Radar. Jetzt ist die Zeit wo unter anderem Äpfel, Birnen, Kartoffeln und Zuckerrüben geerntet werden.
Damit sind im Kanton St.Gallen auch wieder mehr Traktoren und Erntemaschinen auf den Strassen unterwegs.
(St.Gallen SG). Gemeinsam haben wir gestern, am Tag des Kindes, mit dem TCS St.Gallen - AI, Ost-CH Verein f. d. Kind und Veloplus auf ein wichtiges Thema aufmerksam gemacht: Kindersicherheit im Strassenverkehr.
Kleine Passagiere. Grosse Verantwortung.
(Buchs SG). Noch bis 14. Oktober 2026 ist die Bahnstrecke zwischen Feldkirch und Buchs SG aufgrund von Bauarbeiten gesperrt.
Um die Arbeiten planmässig abzuschliessen und die Strecke wieder freizugeben, sind auch Arbeiten an Feiertagen notwendig.
(St.Gallen SG). Am Donnerstag (17.09.2026) um Mitternacht wurde die Stadtpolizei wegen eines randalierenden Mannes in einem Treppenhaus aufgeboten.
Der 27-jährige war nur leicht bekleidet, blutverschmiert und äusserst aufgebracht.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.